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Eine Nachricht von einem unserer engagierten ProjektinitiatorInnen:

Hr. Ernst Ranftl vom Projekt "Creaktiv braucht Platz" schreibt uns...

 

Betonmauer um Sozialviertel im nordrumänischen Baia Mare sorgt für Kontroverse!

 

Nachdem in Baia Mare am Donnerstag die Bauarbeiten für eine Mauer begonnen haben, die einen Bogen um mehrere Blocks mit Sozialwohnungen spannen soll, tobt in Rumänien eine Kontroverse - geht es, wie der Bürgermeister Catalin Chereches behauptet - um den Schutz der Kinder, die zu nahe an einer befahrenen Straße spielen, oder - wie mehrere NGOs, aber auch eine staatliche Behörde meinen - um den Bau einer Ghetto-Mauer für Roma, die in den Blocks wohnen? 

Laut Baugenehmigung ist die 1,80 m hohe und 89 m lange Mauer keine Umschließung, sondern verläuft entlang der Straße. Bürgermeister Chereches sagte, er wolle dort auch eine Videoüberwachungsanlage und eine Polizeistation einrichten, um Bewohner zu evakuieren, die Hygienemaßnahmen missachten. Mehrere NGOs, darunter Romani Criss, Gleiche Chancen und Amnesty International meinen in einem offenen Brief, dass der Bau der Mauer für die Roma "ghettoisierend und entwürdigend wirkt". Die staatliche Antidiskriminierungsbehörde CNCD ermittelt nun von Amts wegen. Behördenleiter Csaba Astalos erklärte, man werde einen Baustopp verlangen.

 

Wenn Sie dazu etwas zu sagen haben...

Hier die Seite des verantwortlichen Bürgermeisters: www.catalinchereches.ro


und seine Facebookseite:
https://www.facebook.com/profile.php?id=1440605969&sk=wall

 

LG

Arigona Zogaj und ihre Familie sollen bleiben! Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

Bring your friends and family
Bring your friends and family

Großdemonstration: Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Die Familie Zogaj wurde zum Symbol für das Elend der österreichischen Asyl- und Einwanderungspolitik - und für deren Erbarmungslosigkeit. Mit dem Befehl zur „unverzüglichen Ausreise" krönen das Innenministerium und die Behörden ihr menschenverachtendes Vorgehen in diesem Fall.

Seit Jahren schon wird diese Familie politisch zerstört. Und die Zogajs sind kein Einzelfall. Seit Jahren schon werden viele andere Familien aus ihrem längst vertrauten Umfeld herausgerissen. Kinder dürfen die Schule nicht fertig machen. Fußballer werden vom Training weg in Schubhaft genommen. Familien bei Nacht und Nebel aus den Betten geholt, damit ihre Nachbarn und Nachbarinnen es nicht rechtzeitig bemerken. Wir fragen: Wie daneben ist das denn?

Und wir sagen: Genug ist genug.

Deshalb demonstrieren wir für ein

Sofortiges humanitäres Bleiberecht für die Familie Zogaj!

Für eine menschenwürdige Asylpolitik und ein humanitäres Fremdenrecht!

 

Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Elfriede Jelinek - Robert Palfrader - Stefan Ruzowitzky - Florian Scheuba - Rudolf Scholten - Barbara Coudenhove-Kalergi - Markus Hering - Sigrid Maurer - Freda Meissner-Blau - Robert Menasse - Barbara Blaha - Constantin Wulff - Robert Misik - Isolde Charim - Doron Rabinovici - Franzobel - Karl Merkatz - Michael Köhlmeier - Susanne Scholl - Dwora Stein - Anne Bennent - Otto Lechner - Eva Jantschitsch („Gustav") - Josef Hader - Andrea Maria Dusl - Peter Kreisky - Franz Adrian Wenzel ("Austrofred") - Gertraud Auer Borea d'Olmo - Peter Henisch - Karl-Markus Gauss - Wolfgang Kos - Götz Spielmann - Rudolf Kaske - Philip Blom - Harald Krassnitzer - Peter Hörmanseder - "Maschek" - Michael Schottenberg - Thomas Glavinic - Veronika Barnas - Maria Bill - Josef Weidenholzer

 

Mit Unterstützung von SOS Mitmensch

Kontakt: office at sosmitmensch.at oder +43 1 524 99 00

 

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So schauts aus...

So ähnlich - nämlich innovativ und gelungen - könnten auch die anderen Zentrum - polis Projekte, die mittlerweile schon auf Respekt.net stehen, werden...

"Unser mehrsprachiges Witzebuch"

SchülerInnen von insgesamt drei Schulen – zwei Volksschulen aus Wien und einer Grundschule aus der Türkei – haben  gemeinsam Witze gesammelt, erfunden, einander erzählt und  in ihren Muttersprachen sowie auf Deutsch niedergeschrieben. "Unser mehrsprachiges Witzebuch" umfasst 100 Witze in  17 verschiedenen Sprachen mit deutscher und türkischer
Übersetzung.

Die Grundidee des Projekts ist es, Sprache und Kultur als etwas Wertvolles und Verbindendes zu erleben und als wichtige Kompetenz für die Kinder und LehrerInnen erfahrbar zu machen. Dies funktioniert am besten über etwas Lustvolles wie das Genre „Witze“, zu dem jede/jeder leicht Zugang findet. Es ist zudem ein Medium, in dem sich Wertvorstellungen und
Tabus einer Gesellschaft widerspiegeln und sichtbar gemacht werden können.

Jeder Witz wurde in 3 Sprachen veröffentlicht - die Erstsprache des Kindes, Deutsch und Türkisch.)

Waxtê werdene
Vızıgê perrena ra sona nisena serê ciê (mayıse). Vızıka bine yêna aye de bena meyman!..
U cı rê persena; to rê jü çiboneki vacê rê? Vızıka raverine cüav dana; „Heya hama tikat ke, zerê mı mekuyo hurê! Ezo xorê werde sero!“ (Kurdisch-Zazakiye)

Essenszeit
Eine Fliege sitzt auf einem Kuhfladen. Eine zweite Fliege landet neben ihr und fragt: „Soll ich dir einen Witz erzählen?“ „Ja, gerne. Aber
bitte nichts Ekliges, ich esse gerade!“

Yemek Saati
Sinek bir hayvan pisligine konmus. Bu arada ikinci bir sinek yanına konar ve sorar: „Sana bir fıkra anlatayım mı?“„Evet ama lütfen
mide bulandırıcı olmasın yemek yiyorum da!“

und noch einer...


Trojica: Potuku se dva mrava sa jednim slonom, kaže slon:
„To nije fer, vi ste dvojica a ja sam!“ (Serbisch)

Die 3: Prügeln sich zwei Ameisen mit einem Elefant, sagt der
Elefant: „Das ist nicht fair, ihr seid ja zu zweit!“ (Deutsch)

Kiye karşı bir: Ki karınca bir fille kavga ediyorlar. Fil: „Ama
bu yaptığınız haksızlık, siz iki kişisiniz.“ (Türkisch)

Auszüge aus dem Witzebuch:

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Intelligenz braucht keinen Reisepass. Mit nur 24 Jahren ist der Ukrainer Ostap Okhrin der jüngste Universitätsprofessor Deutschlands. Hut ab!

Er würde übrigens gut zum Role Models Projekt passen...

www.handelsblatt.com/karriere/ostap-okhrin-einstein-junior;2259606

Tags:  Blog
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50 menschen im äußersten westen unserer republik üben zivilcourage aus und verhindern eine unsinnige aktion, die vielleicht nach dem buchstaben des gesetzes rechtens ist, jedoch menschlich und gesellschaftlich nicht notwendig ist.

 

http://derstandard.at/1266541472394/Vorarlberg-Gemeinde-legte-sich-quer-Abschiebung-verschoben

Eva Zelechowski, Jasmin Al-Kattib, Meri Disoski, Mascha Dabić, Armand Feka, Güler Alkan, Olivera Stajić
Eva Zelechowski, Jasmin Al-Kattib, Meri Disoski, Mascha Dabić, Armand Feka, Güler Alkan, Olivera Stajić

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir sind da. Unsere Eltern und Großeltern kamen als Gastarbeiter oder Flüchtende nach Österreich. Mittlerweile ist klar: Wir sind gekommen, um zu bleiben. Österreich ist längst ein Einwanderungsland und es ist an der Zeit, dass wir dieser Vielfalt auch in den Mehrheitsmedien gerecht werden.

 

Teilnahme an der Medienproduktion ist eine wichtige Voraussetzung zu einer gerechteren medialen Repräsentation der Menschen mit Migrationshintergrund. Aus diesem Grund sind in der Redaktion des "daStandard.at" ausschließlich junge NachwuchsjournalistInnen mit Migrationsbiographien tätig mit dem Ziel in ein Mehrheitsmedium abengagiert zu werden. Nur wenn JournalistInnen mit Migrationshintergrund auch außerhalb von speziell für sie reservierten Nischen tätig werden, kann die mediale Integration erfolgreich sein.

Jenseits von rührseligen Geschichten über migrantische Leidenswege und omnipräsenten Asyldebatten wollen wir über den gelebten Alltag der MigrantenInnen in Österreich berichten. Denn mediale Integration, wie wir sie verstehen, darf sich nicht darin erschöpfen, Diffamierungen ethnischer Minderheiten zu verhindern und migrationspolitische Diskurse wiederzugeben.

Unsere persönlichen und familiären Einwanderungsgeschichten werden eine neue Perspektive in der Berichterstattung über MigrantInnen, AsylwerberInnen, Flüchtlinge und ihr Zusammenleben mit der österreichischen Mehrheitsbevölkerung bringen. Mit unserem speziellen Zugang und Blick auf die Lebenswirklichkeiten der "alten" und "neuen" ÖsterreicherInnen wird die Berichterstattung, auch auf derStandard.at authentischer, diskursiver und vielfältiger.Jeden Tag mit einer neuen Geschichte.

Und wir laden Sie ein mit zu machen, mit Diskussionsbeiträgen, Geschichten oder Bildern.

Olivera Stajić
Leiterin der daStandard.at-Redaktion
redaktion(at)dastandard.at

dastandard.at

Günter Wallraff in "Schwarz auf Weiss"
© X-Verleih

Deutschlands berühmtester Undercover-Journalist reist als schwarzer Migrant durch die Republik und macht nicht die besten Erfahrungen.

Günter Wallraffs Recherche-Methoden sind berüchtigt, unter dem Pseudonym Hans Esser arbeitete er 1977 in der Lokalredaktion von BILD in Hannover und veröffentlichte seine Erfahrungen in dem Buch "Der Aufmacher" und in der Doku "Der Mann, der Heinz Esser war", als türkischer Gastarbeiter war er in Buch und Film "Ganz unten", seine Ermittlungen im Milieu von Call-Centern , Großbäckereien, der Deutschen Bahn und unter Obdachlosen wurden in der ZEIT veröffentlicht. 

Diesmal zieht er als Schwarzer Kwami Ogonno los, mit versteckten Kameras im Hemdknopf, in der Sonnenbrille, im Tragebeutel (was im wahrsten Sinne des Wortes zu Schwindel erregenden Bildern führt). Mit Perücke und entsprechendem Make-Up lernt er schnell, was es heißt, die falsche Hautfarbe zu haben. Der sah aus wie "der Heidi Klum ihrer" erzählt die Vermieterin erschrocken, als er sich die Wohnung angeguckt hat. Der schwarze Mann im auffallend gemusterten Hemd trifft zumeist auf "bildungsferne Schichten", muss sich mit den Vorurteilen von national gesinnten Fußballfans, spießigen Kleingärtnern, wandernden Rentnern oder Dauercampern auseinandersetzen. Manchmal wird ihm direkt bedeutet, er sei unerwünscht, manchmal durch die Blume. "Jede Gesellschaft lässt sich daran messen, wie sie auf Fremde reagiert" sagt Wallraff vor der Begegnung mit dem alltäglichen Rassismus und endet nach einem Jahr mit der Feststellung "Man wird fast ausschließlich über seine Hautfarbe definiert". Resultat seiner Reise: Das Fremde verstört, macht Angst, weckt Aggression. Mit dem Argument, "die Mentalität" sei eben eine andere, wird munter ausgegrenzt und sei es durch horrende Summen für Aufnahme- und Jahresbeitrag bei einem Schäferhundeverein. Ganz rigoros verhält sich ein Beamter in Bayern. "Kwami" erkundigt sich mit einem Schwarzen deutscher Staatsbürgerschaft nach der Ausstellung eines Jagdscheins. Die beiden stehen sofort unter Generalverdacht, der Staatsdiener will gar die Polizei holen. "Afrika den Affen, Europa für Weiße!", der Türsteher einer Rosenheimer Disco spricht aus, was viele denken. Unter "Zu Gast bei Freunden" stellt man sich etwas anderes vor. 

"Schwarz auf Weiß" ist eine entlarvende Realsatire, die Aneinanderreihung von ähnlichen Szenen und die Ausweitung auf Kinolänge machen aber auch die Redundanzen deutlich.

der in wien ansässige verein educult hat ein tolles projekt initiert, auf das ich hier nur all zu gerne hinweisen möchte.

es nennt sich selbst flapsig "Sag´s multi".

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