Forscher fordern Gleichberechtigung bei Labortieren
Andrea Hiller
Von echter Gleichberechtigung sind nicht nur die Führungsetagen vieler Firmen weit entfernt, sondern auch Labore: Bei Tierversuchen gibt es einen teils starken Männchen-Überschuss. Forscher fordern, das zu ändern - sie fürchten auf lange Sicht um die Gesundheit von Frauen.
Bei Tierversuchen werden zu wenige Weibchen eingesetzt - diesen Vorwurf erheben zwei US-Forscher in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature". Männchen würden in den Laboren immer noch dominieren, schreiben Irving Zucker und Annelies Beery von der University of California in Berkeley. Weil die Ergebnisse vieler Experimente in die Therapie von Krankheiten einflössen, könne dies ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen haben.
mehr: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,699457,00.html
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