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das neue CSR - Jahrbuch 2011 ist da

... und so sieht es aus,

Gleich vorweg, www.respekt.net ist mit dabei, aber dazu später.

Das etwa 220 Seiten starke Werk von Herausgeber Michael Fembeck wurde in den Räumlichkeiten der Österreichischen Kontrollbank präsentiert, und eine durchaus schickes Podiumsgespräch war Presse und Interessierten auch gleich geboten. Eine sehr interessante Veranstaltung.CSR ist eine englische Abkürzung für Corporate Social Responsability also auf deutsch gesellschaftliche Unternehmens-Verantwortung und im börse-notierenden jetzt schon, und im gesamten Unternehmensbereich wohl bald, nicht mehr wegzudenken....

 

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Gesellschaft ist einem ständigen Wandel ausgesetzt und Unternehmen tragen einen großen Teil dazu bei. Wie dieser Beitrag ganzheitlich betrachtet aussieht, mit positiven wie negativen Aspekten, darf dabei hinterfragt werden.  Die CSR, also die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen greifen angesichts der sozialen und ökologischen Notwendigkeiten immer mehr Unternehmen auf, und merken, dass es langfristig auch ökonomisch sinnvoll ist sich der herausfordernden Gestaltungs-Rolle in der Gesellschaft anzunehmen.


Blitzlichter gebend finden sich im Jahrbuch Vom Schokoladefabrikanten Zotter, über Hub Vienna, das etwas andere Gründerzentrum für Social Entrepreure, bis zu Bereichen Lagerlogistik, Medizintechnik verschiedene Zugänge zu gelebt verantwortungsbewusstem Unternehmertum. Ebenso finden sich ein CSR-abc, eine Übersicht über die Fülle an Preisen und Auszeichnungen für „gutes“ Unternehmertum, und viele weitere kleine Hilfestellungen geben einen Überblick über die oft nicht klar sichtbare Fülle großartiger Initiativen aus dem Unternehmensbereich.


RESPEKT.NET findet sich im Jahrbuch im Bereich „Helfen und Hebel“ zum Thema Stiftungen und Philanthropie. Freund und Mensch, sind die griechischen Wort-Ursprünge des Wortes Philantropie, und wohl passend findet sich RESPEKT.NET in dieser Kategorie, als die Plattform, die den MenschenfreundInnen in jedem von uns Möglichkeit gibt über den Alltag hinaus positive Entwicklung für unsere Gesellschaft zu ermöglichen.
Unsere Gesellschaft unterliegt einem ständigen Wandel, der sich in den letzten Jahren beschleunigt hat, wodurch viel Neues möglich ist, aber auch viel Veränderungs-Arbeit passieren muss. Respekt.net möchte allen Menschen, die sich in irgendeiner Form dafür interessieren und beteiligen wollen, den Raum geben sich für eine positive Zukunft und ein lebenswertes Zusammenleben zu entfalten. Die Projekt-Plattform ist dabei ein erster Schritt, um Menschen mit Ideen und Zeit für Veränderungs-Arbeit zusammenzubringen mit Menschen ohne Zeit, aber dem Wunsch etwas „beizutragen“. Der Beitrag muss dabei nicht groß sein, und nicht unbedingt finanziell, jede Beteiligung die von Herzen kommt ist wertvoll!
 

Das CSR-Jahrbuch 2011 bietet mit einer Vielzahl von Praxis-Beispielen einen schönen Einblick, wie sich der Grundgedanke guten Unternehmertums wieder wandelt von einer zentriert finanz-orientierten zu einer ganzheitlichen und freudvollen, verantwortungsbewussten und erfolgreichen Unternehmensführung. Die Bücher der 2010 beginnend jährlich erscheinenden Reihe sollten in keiner Management-Ausbildung fehlen und haben einen Platz in den Büros der Führungsetage jedes Unternehmens verdient.

Für Interessierte kommt hier eine kleine Zusammenfassung der sehr interessanten Podiums-Statements bei der Buchpräsentation:

Minister Berlakovich spricht erfreut über das Potential von Green Jobs und die Ergebnisse der eben erschienen EnergieStudie, die feststellt der Import-Unabhängigkeit von Energie-Produkten bis 2050 müsste nichts im Wege stehen, und mit der Masterplan Green Jobs eröffnet Perspektiven für viele nachhaltige Arbeitsplätze.Die Bereiche Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie könnten laut Berlakovich nicht mehr in einzelnen Schachteln gepackt werden, sondern müssen gemeinsam betrachtet werden, um die Zukunft zu bewältigen und sie lebensfähig und lebenswert zu machen.


Rewe-Vorstandsmitglied Werner Wutscher erklärt anhand einiger interessanter Beispiele, dass CSR im Unternehmen vor allem Sinn macht, wenn es das Kerngeschäft betrifft einerseits, und wenn es keine Management-Sache bleibt, sondern die Mitarbeiter auf allen Ebenen mit eingebunden und dabei unterstütz werden. In ihrem Kerngeschäft, der Geld-Veranlagung orientiert sich beispielsweise die VBV Vorsorgekasse vertreten durch Prokuristen Peter Eitzenberger bereits vorzugsweise nicht an den an sog.  nachhaltigen Aktien-Indizes und nicht rein finanziellen Bewertungsmechanismen wie beispielsweise dem Phönix-Zertifikat.


Industriellenvereins- Vize-Generalsekretär Peter Koren wünscht sich einen Nachhaltigkeits-Diskurs, der etwas aus dem ökologischen Bereich wegkommt, und ganzheitlicher den sozialen Bereich mitdenkt. Die Bevölkerung wisse schon, dass Nachhaltigkeit sich auf die Ökologie beziehen würde, und jetzt auch soziale Aspekte in den Diskurs aufgenommen werden sollten. Er stellt fest, dass schon viele Unternehmen sich aktiv engagiert einbringen um gesellschaftliche Veränderung zu gestalten. Es wären zwar auch noch viele Betriebe gar nicht ihrer Handlungs-Verantwortung bewusst, aber die Zahl der Engagierten steigt. Gemeinsam waren alle geladenen Sprecher einig, das gesellschaftliches Bewusstsein verändert sich, und vieles was vor Jahren noch undenkbar war ist es nun.

Tags:  csr - gelebte unternehmensverantwortung
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