Filmdokumentation "Überall alleine - Die Malerin Soshana"
Der Film spiegelt an Hand der Lebensgeschichte der jüdischen Malerin Soshana die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts wider und wird als Unterrichtsmittel an den österreichischen Schulen eingesetzt werden.
- Initiator/In
- Österreich
- Niederösterreich
- Budget€ 5.492,-
- eingereicht am23.08.2011
- Finanzierungsfrist23.02.2012
- Fans0
- Kategorien:
- mittel
- Publikation
- Respekt in der Gesellschaft
Projektbeschreibung
2721 Bad Fischau
Die Dreharbeiten zu diesem Projekt finden in Österreich, Frankreich, Mexiko, Indien und China statt. Der Schnitt und Fertigstellung erfolgen in Niederösterreich. Die Abwicklungsadresse: 2721 Bad Fischau Ahorngasse 8
- Datum geplanter Start01.01.2011
- Datum geplantes Ende14.02.2012
- Projektbeschreibung kurz
Überall alleine - Die Malerin Soshana
Die 1927 in Wien geborene Künstlerin musste im Alter von 11 Jahren vor den Nationalsozialisten fliehen und führte fortan ein unstetes, abenteuerliches Leben, das sie als alleinstehende Frau in alle Regionen der Welt, unter anderem nach Mexiko, Indien und China, führte.
Der Film spiegelt an Hand der Lebensgeschichte der jüdischen Malerin Soshana die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts wider.
In den politischen Bildern der Künstlerin finden sich zahlreiche Bezüge zu aktuellen Problemfeldern wie beispielsweise zum Konflikt im Nahen Osten oder zum Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Dabei setzt sich Soshana immer wieder für Toleranz und Verständnis gegenüber dem „Fremden“ und „Anderen“ ein.
Ihr Leben macht Soshana, die heute hoch dekoriert in Wien lebt und im Alter von 84 Jahren immer noch malt, zu einer wichtigen Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts.
Kernaussage der Dokumentation ist ein klares Bekenntnis zum Respekt voreinander, zu Weltoffenheit und zu einem konstruktiven Miteinander aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe.
Weitere Infos zur Malerin Soshana finden Sie HIER
Der Film wird in ORF und 3sat gesendet, weltweit verbreitet und als Unterrichtsmittel an den österreichischen Schulen eingesetzt.
- Nachweis ProjektabschlussVollständige detaillierte Abrechnung...Rechnungen und Honorarnoten über die 5000€ von den InvestorInnen von Respekt.net werden in Kopie übermittelt.
Bekanntgabe des Sendetermins
Kopie auf DVD bzw. BluRay-Disc
Fotos und Kurze Berichte von den Dreharbeiten, sowie eine Zusammenfassung des Medienechos werden im Rahmen der Abschlussdokumentation online auf Respekt.net gestellt.
Ein lehrreicher Film über die Zeit von 1927 bis heute...
Der Film folgt weltweit Soshanas Spuren, eine Reise, die zugleich eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert darstellt. Die politischen Situationen und der jeweilige Zeitgeist werden zu den Kunstrichtungen, speziell zu Soshanas Bildern in Bezug gesetzt.
Speziell für SchülerInnen aufbereitet - Ein Lehrfilm
Der Film soll an Hand des Lebens der Künstlerin die zum Teil unmenschlichen Ereignisse des 20. Jahrhunderts erleb- und nachvollziehbar machen und damit aufzeigen, wie weit Respektlkosigkeit und Geringschätzung des "Anderen" führen kann.
Die reicht von der Verfolgung der Juden unter der Nazi-Herrschaft über die Kommunistenhatz in den USA während der Zeit McCarthys bis zu den heutigen Ereignissen, Attentaten und Anschlägen. In ihrem Werk hat sich Soshana stets für den Frieden und das friedliche Miteinander über alle Ideologien, Religionen und Hautfarben hinweg eingesetzt.
Den SchülerInnen soll diese Möglichkeit, Toleranz auch tatsächlich zu leben aufgezeigt werden. Der Film möchte darstellen, dass man sich auch als Einzelner nicht immer mit den vorherrschenden Umständen abfinden muss. Die Zuschauer sollen erfahren, dass Kunst nur eine der Möglichkeiten ist, Zivilcourage zu beweisen.
Ziel des Filmes ist es, die Zuschauer nachdenklich zu stimmen, über die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit nachzudenken und damit einen Beitrag zu leisten, dass sich diese nicht mehr wiederholen.
Der Film wird in ORF und 3sat gesendet, weltweit verbreitet und als Unterrichtsmittel an den österreichischen Schulen eingesetzt.
Das bewegte Leben einer bedeutenden Zeitzeugin
Schillernder Paradiesvogel, Malerin, Reisende ohne festen Wohnsitz, zutiefst bewegt von ihren Emotionen, ihrer Trauer und Ergriffenheit über Liebe, Krieg und Einsamkeit. Soshana, 1927 in Wien geboren, lebte ihr Leben bedingungslos für die Malerei und für sich selbst. 1938 emigrierte sie mit ihren Eltern nach London und später nach New York, wo sie ihren Ehemann kennenlernte. Allerdings fühlte sie sich bald eingeengt und verließ ihre Familie, um nach Paris zu gehen.
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Im ehemaligen, feuchtkalten Atelier Gaugins malte sie Bilder über Sehnsucht, Krieg und Erinnerungen, der Regen, der durchs undichte Dach floss, hinterließ seine Tropfen auf ihren Malereien. Soshana entwickelte aus dem Malheur eine neue Maltechnik, die sich Jahre später noch in ihren Bildern findet.
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Von Paris aus bereiste die junge Frau alleine die ganze Welt, widerstand den anzüglichen Angeboten Picassos ihrer Freiheit und der Kunst zu Liebe, war zerrissen zwischen Nähe und Ferne. Um ihre immer schneller drehende Welt anzuhalten beschäftigte sie sich intensiv mit Buddhismus, sie bereiste Indien und China und machte sogar 1956 - in einer Zeit, in der sowohl Kunst als auch eine Frau in Asien keinen Wert hatten - in Peking und in weiterer Folge in Sikkim eine Ausstellung ihrer Bilder.
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Soshana lebte ihr Leben oft an der Grenze ihrer Existenz, wobei sie niemals ihre Würde verlor. Bei öffentlichen Auftritten war sie stets die schillernde Persönlichkeit, allerdings ihr von Picasso gemaltes Portrait verkaufte sie um ein paar Francs, um ihre Freiheit, ihre Reisen und ihre Malerei fortsetzen zu können. Sie hatte überall Bekannte und Freunde, bis hin nach Mexiko, wo sie viel Zeit verbrachte, aber am Ende war sie überall alleine.
Die Künstlerin lebt heute in einem jüdischen Heim in Wien. Nach wie vor malt sie Bilder, die Farben geben ihrem Leben Wärme und Sinn.
Die Stärke und unermüdliche Durchsetzungskraft dieser Frau mitsamt ihrer inneren Zerrissenheit ist faszinierend und abschreckend zugleich. Soshana hat es durch ihre Liebe zur Kunst geschafft in Bereiche vorzudringen, in denen Frauen üblicherweise wenig Stellenwert haben. Ihr Preis war und ist die Einsamkeit. Überall alleine als Lebensphilosophie, um zu erkennen, dass Einsamkeit zwar selbst gemacht aber trotzdem manchmal unerträglich ist.
Weitere Infos zur Malerin Soshana finden Sie HIER...
Produktionsdaten:
Buch und Regie: Elisabeth Korinek-Schönthal und Werner Müller (Qualifikation siehe Profil)
Kamera: Andreas Wippel / Ulli Halmschlager
Schnitt: Werner Müller
Drehorte: Wien, Paris, Südfrankreich, Mexiko, New York, Südindien, Sikkim, Hangzhou (China)
Fertigstellung: Dezember 2011/Januar 2012
UnterstützerInnen:
Die Produktion ist vertraglich mit dem ORF und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vereinbart und bereits zur Hälfte gedreht. Das gesamte Projekt (siehe beiliegende Aufstellung) ist zu 90 Prozent - inklusive € 7.500.- Eigenleistung - ausfinanziert.
Um den Film im geplanten Umfang umzusetzen, fehlen noch € 5.000.-, um die wir nun auf diesem Weg über Respekt.net InvestorInnen suchen.
- Gesamtbudget€ 50.000,-
- Eigenmittel€ 45.000,-
- Mittel aufzubringen€ 5.000,-
- Abwicklungsgebühr€ 492,-
- Zielbudget€ 5.492,-
- Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)€ 3.500,-
- Abgabedatum Zwischenbericht01.12.2011
- Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)€ 1.000,-
- Abgabedatum Abschlussbericht14.01.2012
- Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)€ 500,-
- Projektrisiken
- BudgetplanungWelche Posten aus dem Budget werden über die 5000€ von Respekt.net finanziert?
siehe detailliertes Budgetblatt
Die Produktion ist vertraglich mit dem ORF und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vereinbart und bereits zur Hälfte gedreht. Das gesamte Projekt (siehe beiliegende Aufstellung) ist zu 90 Prozent - inklusive € 7.500.- Eigenleistung - ausfinanziert. Um den Film im geplanten Umfang umzusetzen, fehlen noch € 5.000.-, um die wir auf diesem Weg die Investoren ersuchen.
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London
Und wieder auf Spurensuche. Am Beginn ihrer Flucht vor den Nazis lebten Soshana und ihre Mutter eine Zeitlang in London. Soshana besuchte eine Kunstschule, soferne nicht wegen der Bombardierung durch die Deutschen der Unterricht ausfiel. Diese Kunstschule gibt es bis heute in unveränderter Form.
Südfrankreich
Auf Einladung Picassos besuchte Soshana Südfrankreich. In der berühmten Villa Galloise residierte der damals schon weltbekannte Künstler und fertigte eine Kohlezeichnung von Soshana an. Einen Heiratsantrag Picassos lehnte Soshana aber ab. Die Villa ist heute in Privatbesitz und in keinem Reiseführer verzeichnet. Es bedurfte einer eintägigen Schnitzeljagd, das heute verlassen wirkende Gebäude hoch oben in Hügeln von Vallauris zu finden.



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