Teaching the Shoah in the 21st Century – Phase 1: Research
Studie über Berichte von Zeitzeugen des Holocaust - Phase I
Zugeordnete Themen
- Initiator/In
- Wien
- Budget€ 9.886,-
- eingereicht am27.06.2010
- Finanzierungsfrist25.01.2011
- Bookmarks5
- Kategorien:
- mittel
- Studie
- Verbesserung des Bildungssystems
Projektbeschreibung
- Datum geplanter Start01.07.2010
- Datum geplantes Ende28.02.2011
- Projektbeschreibung kurz
Anm. von Respekt.net: Aufgrund der Heirat des Projektinitiators verschiebt sich der geplante Ablauf der researchphase ca. um 5 Wochen. ansonsten wird das Projekt, bei erfolgreicher Finanzierung, ohne Änderungen durchgeführt.
Eine kürzlich von einer israelischen Universität durchgeführte Studie ergab, dass für den überwiegenden Großteil der SchülerInnen die Begegnung mit ZeitzeugInnen und deren persönlicher, lebendiger Geschichte, die eindrücklichste Erfahrung war. Heute sind nur noch wenige Überlebende der Shoah am Leben um in die Klassenzimmer zu gehen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. In naher Zukunft wird dies gar nicht mehr möglich sein und Alternativen werden benötigt um diese Lücke zu füllen.
Das Projekt wird in 3 Phasen ablaufen. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes wird zuerst erforscht wie an den international bedeutensten Institutionen im Bereich Holocaustforschung mit der Herausforderung umgegangen wird. Hierzu werden in Jerusalem, Washington, Los Angeles und Berlin Experten befragt sowie die dort verwendeten Lehrmethoden und Unterrichtsmaterialien analysiert. In Phase zwei wird in Zusammenarbeit mit österreichischen Institutionen im Bereich Holocaust-Education eine Bedarfsanalyse erstellt und ein Konzept für eine Art „Toolbox“ für den Unterricht entwickelt. In dieser sollen Videos aber auch Fotos, Dokumente, Briefe oder Tagebucheintragungen enthalten sein, welche die Geschichten von ZeitzeugInnen aus der unmittelbaren regionalen Umgebung der SchülerInnen erzählen. Insbesondere die regionale Nähe der ausgewählen Geschichten soll dazu beitragen möglichst nahe an der Lebensrealität der Schülerinnen zu bleiben. In Phase 3 wird diese Toolbox dann technisch und organisatorisch umgesetzt.
Eingereicht wird hier nun ausschließlich Phase 1: Research. Die Phasen 2 und 3 werden nach Abschluß der Forschungsphase als neues Projekt eingereicht.
- Nachweis ProjektabschlussAbschlußbericht (inkl. Photos der Forschungsreisen und Video mit Interviewausschnitten) Ausdruck der wissenschaftlichen Arbeit
Teaching the Shoah in the 21st Century. Phase 1 – Research
Ziel der Research-Phase ist herauszufinden, wie Experten auf dem Gebiet der Holocaust Education mit der Herausforderung umgehen bald ohne ZeitzeugInnen auskommen zu müssen. Welche Strategien wurden entwickelt bzw. wie wurden oder werden bestehende Programme auf die neue Situation angepasst? Hierfür habe ich Forschungsaufenthalte an den wichtigsten internationalen Holocaust Forschungs-Institutionen in Jerusalem, Washington, Los Angeles und Berlin geplant. Dort werde ich einerseits mit Experten auf dem Gebiet der Holocaust-Education sprechen sowie andererseits einen Einblick in die Programme und Materialien bekommen die dort eingesetzt werden.
Die Research-Phase wird als wissenschaftliche Arbeit, konkret als Magister-Arbeit am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien umgesetzt. Als Betreuer konnte Prof. Dr. Walter Manoschek gewonnen werden, einer der (wenigen) Experten in Österreich auf dem Gebiet der Vergangenheitspolitik.
Dokumentation:
Dokumentiert wird die Research-Phase durch einen umfassenden Arbeitsbericht (inkl. Videoaufzeichnungen der Experten- Interviews) sowie die mindestens 100 Seiten starke wissenschaftliche Arbeit. Eine Veröffentlichung der wissenschaftlichen Arbeit in Buchform wird angepeilt.
Die Phasen 2 (Konzeption) und 3 (Umsetzung) werden anschließend als Folgeprojekte eingereicht. (siehe beigeleter Gesamtprojektplan)
Ziel:
Das langfristige Ziel des Projektes ist einen Beitrag zu leisten, dass auch zukünftigen Generationen von österreichischen SchülerInnen die Tragweite der Shoah in Österreich, und das Ausmaß des größten Verbrechens der österreichischen Geschichte vermittelt werden kann. Um dies begreifen zu können reicht die reine Vermittlung von Fakten und Zahlen nicht aus. Eine emotionale Erfahrung, eine Konfrontation mit einzelnen Schicksalen hinterlässt hingegen einen bleibenden Eindruck. Somit soll im weitesten Sinne ein Beitrag geleistet werden, dass die Shoah nicht als historische Randnotiz zunehmends aus dem kollektiven Gedächtnis verschwindet sondern präsent und damit auch handlungsweisend bleibt. Die Analysen der letzten Nationalratswahlen (über 30% der jungen WählerInnen wählten die FPÖ) zeigen, dass dies heute wichtiger denn je ist.
Anmerkungen des Projektinitiators:
In den 8 Monaten Forschungstätigkeit werde ich meine freiberufliche Tätigkeit einstellen und Vollzeit an dem Projekt arbeiten. Hierfür ist eine Aufwandsentschädigung für Verdienstentgang von € 1.500,- monatlich veranschlagt.
Die Forschungstätigkeit wird etwa 8 Monate benötigen. Da jedoch durch die gleichzeitige Einreichung der Arbeit als Diplomarbeit ein persönlicher Nutzen gegeben ist sind lediglich 4 Monate Aufwandsentschädigung im Budget kalkuliert. Dies entspricht etwa dem über die Diplomarbeit hinausgehenden Aufwand dieser Forschungsarbeit.
Hinzu kommen Reisespesen (Jerusalem, Washington, Los Angeles, Berlin) im Ausmaß von etwa € 3.000,-
Infrastruktur (Laptop, Video-Kamera etc...) wird aus privatem Besitz zur Verfügung gestellt und ist nicht im Budget berücksichtigt.
- Gesamtbudget€ 9.000,-
- Eigenmittel€ 0,-
- Mittel aufzubringen€ 9.000,-
- Abwicklungsgebühr€ 886,-
- Zielbudget€ 9.886,-
- A Maßnahme / ProjektteilVorbereitung, Planung, Literaturrecherche (1 Monat)
- A Teilzielbudget Euro€ 1.500,-
- B Maßnahme / ProjektteilForschungsreisen (Washington, Los Angeles, Jerusalem, Berlin)
- B Teilzielbudget Euro€ 6.000,-
- C Maßnahme / ProjektteilNiederschrift, Dokumentation, Abschluß
5 Monate - C Teilzielbudget Euro€ 1.500,-
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil A31.08.2010
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil B31.10.2010
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil C28.02.2011
- Auszahlungstermin Teilbudget A01.08.2010 € 1.500,-
- Auszahlungstermin Teilbudget B01.08.2010 € 6.000,-
- Auszahlungstermin Teilbudget C01.11.2010 € 1.500,-
- Abschluss Maßnahme / Projektteil AZwischenbericht
- Abschluss Maßnahme / Projektteil BZwischenbericht
- Abschluss Maßnahme / Projektteil CAbschlußbericht, Ausdruck der fertigen wissenschaftlichen Arbeit.
- ProjektrisikenKeine erdenklichen Risiken
- BudgetplanungIn den 8 Monaten Forschungstätigkeit werde ich meine freiberufliche Tätigkeit einstellen und Vollzeit an dem Projekt arbeiten. Hierfür ist eine Aufwandsentschädigung für Verdienstentgang von € 1.500,- monatlich veranschlagt.
Anmerkung: Die Forschungstätigkeit wird etwa 8 Monate benötigen. Da jedoch durch die gleichzeitige Einreichung der Arbeit als Diplomarbeit ein persönlicher Nutzen gegeben ist sind lediglich 4 Monate Aufwandsentschädigung im Budget kalkuliert. Dies entspricht etwa dem über die Diplomarbeit hinausgehenden Aufwand dieser Forschungsarbeit.
Hinzu kommen Reisespesen (Jerusalem, Washington, Los Angeles, Berlin) im Ausmaß von etwa € 3.000,-
Infrastruktur (Laptop, Video-Kamera etc...) wird aus privatem Besitz zur Verfügung gestellt und ist nicht im Budget berücksichtigt.
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Zwischenstand
Liebe Investorin, Lieber Investor!
Nachdem Sie mein Projekt, Teaching the Shoah, dankenswerterweise so großzügig unterstützt haben kann ich nun endlich mit der Arbeit beginnen.
Die Planungen sind soweit abgeschlossen, Kontakte geknüpft und Termine vereinbart. Da ich keine weitere Zeit mehr verlieren will, geht es noch diese Woche los. Beginnen werde ich konkret mit einem Forschungsaufenthalt in Los Angeles Anfang bis Mitte März um an der Shoah Foundation sowie dem Wi...
Liebe Investorin, Lieber Investor!
Nachdem Sie mein Projekt, Teaching the Shoah, dankenswerterweise so großzügig unterstützt haben kann ich nun endlich mit der Arbeit beginnen.
Die Planungen sind soweit abgeschlossen, Kontakte geknüpft und Termine vereinbart. Da ich keine weitere Zeit mehr verlieren will, geht es noch diese Woche los. Beginnen werde ich konkret mit einem Forschungsaufenthalt in Los Angeles Anfang bis Mitte März um an der Shoah Foundation sowie dem Wiesenthal Center zu forschen sowie einige Experten-Interviews zu führen. Weiter geht's dann Ende März mit ähnlichem Vorhaben direkt nach Washington DC ins US Holocaust Memorial. Im April und Mai folgen dann Jerusalem und Berlin.
Ich freue mich, dass Sie, so wie ich, an mein Projekt geglaubt haben und es nun endlich starten kann - ohne Ihre Investition wäre das so bald wohl nicht möglich gewesen. Daher nochmals vielen Dank!
MfG,
Daniel Binder-Lichtenstein
In den Startlöchern...
Nach einigen Verzögerungen in der Vorlaufphase des Projekts ist es nun endlich (fast) soweit. Die Planungen laufen und ich freue mich darauf, mich nun die nächsten Monate intensiv "Teaching the Shoah" widmen zu können.
mehrNach einigen Verzögerungen in der Vorlaufphase des Projekts ist es nun endlich (fast) soweit. Die Planungen laufen und ich freue mich darauf, mich nun die nächsten Monate intensiv "Teaching the Shoah" widmen zu können.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die großzügige Unterstützung aller bisherigen InvestorInnen bedanken. Ohne Ihre Hilfe wäre dieses Projekt, das mir eine echte Herzensangelegenheit ist und das ich seit Jahren mit mir herumtrage, wohl niemals Realität geworden. Es freut mich insbesondere zu sehen, dass auch in Österreich Menschen daran glauben, dass es immens wichtig ist, dass sich auch zukünftige Generationen mit der Shoah auseinandersetzen. Vielen Dank, dass Sie die Umsetzung dieses Projekts ermöglichen.
Vielen Dank auch an das Team von Respekt.net das mir als eines der ersten Projekte das Vertrauen geschenkt hat. Nicht zuletzt Danke auch dafür, dass Sie diese Plattform ins Leben gerufen haben um Projekte wie "Teaching the Shoah" zu ermöglichen.
Ich bin mehr als zuversichlich, dass auch die letzte kleine Finanzierungshürde in den nächsten 3 Tagen noch überwunden werden kann. Die Arbeit am Projekt habe ich bereits begonnen. Momentan sind es noch hauptsächlich Planungen für meine Recherchen, Kontaktaufbau und andere Vorbereitungsarbeiten. Schon bald werde ich jedoch in medias res gehen können. Fortschritte im Projekt werde ich immer wieder hier unter "Projektnews" posten.
Nochmals, Vielen Dank,
mfg, Daniel Binder-Lichtenstein
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