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Projekt-ID: 64
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ALLTAG-RASSISMUS - JUGEND ≠ FREMDENFEINDLICH

Workshopartige Führungen zur Ausstellung ALLTAG-RASSISMUS - JUGEND ≠ FREMDENFEINDLICH

Zugeordnete Themen

  • Initiator/In
    Ralf Müller
  •  
  • Wien
  • Organisation
    8ung! Gemenschaft für gegenseitige Achtung, Respekt, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage.
  • Budget
    € 2.000,-
  • eingereicht am
    11.08.2010
  • Finanzierungsfrist
    23.12.2010
  • Bookmarks
    1
  • Kategorien:
  • klein
  • Workshop
  • Respekt in der Gesellschaft

Projektbeschreibung

Projektadresse
Salmgasse 6
1030 WI

Wien / Niederösterreich
  • Datum geplanter Start
    25.10.2010
  • Datum geplantes Ende
    16.12.2010
  • Projektbeschreibung kurz

Das Projekt ALLTAG-RASSISMUS verfolgt das Ziel, Mechanismen von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit in Österreich zu enttarnen und Mitmenschen zu mehr Zivilcourage zu animieren.

Hauptbestandteil ist eine interaktive Wanderausstellung, in der die Betrachter_innen mit Auswüchsen von Rassismus und Betätigungen in nationalsozialistischem Sinne konfrontiert werden. Diese Fotoausstellung wurde mit Jugendlichen im Rahmen von Streetwork / Mobiler Jugendarbeit entwickelt.

Sie wird empfohlen ab 13 Jahren - insbesondere für Gruppen wie z.B. Schulklassen, Jugendgruppen im Rahmen der Offenen Jugendarbeit, verschiedene Erwachsenengruppen. Geeignete Orte für die Wanderausstellung sind z.B. Schulen, Jugendzentren, öffentliche Gebäude etc.

Der Umfang der Ausstellung (bis zu 250 Exponate in A-4) kann den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

  • Name der juristischen Person / des Vereins / der Firma
    8ung! Gemenschaft für gegenseitige Achtung, Respekt, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage.
  • Adresse der juristischen Person
    Schelleingasse 50 / 18; 1040 wien
  • ZVR-Zahl / Firmenbuchnummer / sonstige Nummer der Registrierung
    096767029
  • Nachweis Projektabschluss
    Dokumentation der Veranstaltung (inklusive Fotos, Feedback der Teilnehmer_innen etc.), laufende Aktualisierung der Internetplattform www.alltag-rassismus.at

Entstehungsgeschichte:

Im Kontakt mit Jugendlichen sehen wir Jugendarbeiter_innen uns häufig mit verschiedenen Formen des, so genannten, „Alltagsrassismus“ konfrontiert (meist mittels abwertender Sprache), der offensichtlich alle Gesellschaftsschichten durchdringt und in besonderer Weise bei manchen Jugendlichen auf gesunden Nährboden trifft. Darüber hinaus begegnen uns immer wieder rechtsextreme Symbole, das Kokettieren mit fremdenfeindlichen und menschenverachtenden Schimpftiraden bis hin zu Verharmlosungen der Verbrechen während der NS-Zeit und des Holocaust. Daher gilt es, sich dem Phänomen Fremdenfeindlichkeit zu widmen und Methoden zu entwickeln, um dieses Thema mit Jugendlichen anzugehen.

Das Projekt ALLTAG-RASSISMUS wurde erstmals zwischen Jänner 2008 und Februar 2010 bei der Mobilen Jugendarbeit im Bezirk Mödling umgesetzt. Die Idee eine Ausstellung zu entwickeln entstand mit Jugendlichen in Mauthausen während der Nachbesprechung eines Besuches des ehemaligen Vernichtungslagers. Das Ziel war und ist, die massiv verstörenden Gräueltaten der NS-Zeit im Gedächtnis zu behalten und ihnen Zeichen heutiger Ausgrenzung gegenüberzustellen - Getreu der Prämisse:

"WEHRET DEN ANFÄNGEN!"

Als ersten Schritt beteiligten sich Jugendliche in Form der fotografischen Dokumentation rassistischer Schriften im öffentlichen Raum (mittels Handy- oder Digitalkameras und über diverse Internetplattformen). Äußerungen und Erzählungen zum Thema Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit wurden aufgegriffen. Dabei konnten einige Jugendliche motiviert werden, sich am Fotoprojekt zu beteiligen. Die Kontakte zu den Jugendlichen fanden im Rahmen von Streetwork (im öffentlichen Raum und in Jugendtreffs) oder während des eigenen Anlaufstellen-Betriebes statt. Außerdem wurde mittels Flyern und Foldern zur Beteiligung aufgerufen. Die Fotosammlung wurde auf Wunsch der Jugendlichen 2008 online gestellt. So konnten noch mehr Jugendliche ihre Fragen, Anregungen und Ideen einfließen lassen. Damit wuchs die Ausstellung sehr schnell und wurde um inhaltliche Schwerpunkte wie z.B. rechtsradikale Symbolik und Zahlencodes oder volksverhetztende Musik erweitert.

 

Die Ausstellung wurde am 20. April 2009 (Hitlers 120. Geburtstag) zum ersten Mal der Öffentlichkeit im Rahmen einer Vernissage im Jugendtreff „HYRTL-HAUS“ in der Marktgemeinde Perchtoldsdorf (NÖ) gezeigt. Für die weiteren Ausstellungszeiträume wurden ebenfalls geschichtsträchtige Daten gewält, um den historischen Zusammenhang zu heutigen Geschehnissen herzustellen. Die Wanderausstellung machte bisher in jeder Gemeinde ca. zwei Wochen Station. Alle ortsansäsigen Schulen wurden eingeladen, sowie die Gemeindevertreter_innen und die gesamte erwachsene Bevökerung.

Eine ca. 90-minütige workshopartige Führung durch die Ausstellung beinhaltet folgende Programmpunkte:

Begrüßung und Einleitung:

• Überblick über die Entstehung des Projekts.

• Herstellen historischer Zusammenhänge zu aktuellen Ereignissen und gesellschaftlichen Strömungen.

• Anleitung zum interaktiven Besichtigen der Ausstellung.

Besichtigung:

• Die Besucher_innen werden aufgefordert, die Ausstellung nicht – wie in Museen üblich – in Stille zu besichtigen, sondern untereinander in Austausch und Diskussion zu treten.

• Aufkeimende Fragen zu den Exponaten und Inhalten werden direkt beantwortet bzw. sich ergebende Diskussionen geführt.

Fragebögen:

Für die inhaltliche und qualitative Auswertung erhalten alle Besucher_innen einen Auswertungsbogen. Darin kann er/sie reflektieren, was an der Ausstellung besonders aufreibend, interessant und neu war, bzw. was er/sie bereits gewusst oder selbst erlebt hat. Außerdem wird nach der Befindlichkeit gefragt, um konkrete Aussagen zur Wirkung der Bilder zu bekommen. Sofern die Erlaubnis dafür gegeben wird, werden aussagefähige Reaktionen auf der Webseite www.alltag-rassismus.at veröffentlicht, um User_innen einen Einblick aus Sicht der Ausstellungsbesucher_innen zu ermöglichen.

Moderierte Diskussion:

Zum Abschluss wird mit der gesamten Gruppe eine Diskussion zu den Themen Verallgemeinerungen, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage geführt. Dabei wird Bezug zur jeweiligen Gruppe hergestellt, indem z.B. persönliche Erfahrungen mit „Fremdsein“ und „Ausgegrenzt werden“ besprochen werden, offensichtliche Spannungen (z.B. Mobbing) auf Inhalte der Ausstellung umgelegt werden oder einfach die ethnische und/oder religiöse Vielfalt in der Gruppe thematisiert und positiv besetzt wird. Daran anknüpfend werden Zivilcourage begünstigende Motivationen und erste Handlungsmaxime mit den Teilnehmer_innen erarbeitet.

 Ziele der Austellung:

Alle Besucher_innen sind eingeladen hinzuschauen, den Blick zu schärfen, Verallgemeinerungen zu hinterfragen, Unterscheidungen vorzunehmen, und sich persönlich zu den gezeigten Aussagen zu positionieren. Einige Ausstellungsstücke sind sehr provokant und wirken verstörend. Sie sollen uns stören, aufrütteln, Widerstand wecken.

Ziel der Ausstellung ist es, die Besucher_innen für Verallgemeinerungen gegen vermeintliche Feindbilder und Ausgrenzung zu sensibilisieren und den Willen und den Mut zur Zivilcourage zu wecken. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist - auch in seinen subtileren Formen - überall, wo er sich zeigt zu enttarnen und anzuprangern.

In den zahlreichen Rückmeldungen der Ausstellungs-Besucher_innen steckt der unmissverständliche Auftrag der Jugendlichen an die Erwachsenenwelt:

Wir wollen nicht in einer von Fremdenfeindlichkeit geprägten Welt leben!

Die Ausstellung wird ständig weiter entwickelt und mit aktuellen Inhalten ergänzt.

Jugendeinrichtungen in ganz Österreich haben die Möglichkeit die Inhalte der Ausstellung gratis zu beziehen und können diese gerne für ihre Region adaptieren, indem sie „ihre Jugendlichen“ dazu auffordern, Beiträge beizusteuern. Beteiligen kann sich jede und jeder jederzeit - in Führungen durch die Ausstellung wird immer wieder ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle einen Beitrag leisten können. Rückmeldungen während der Führungen werden in die Ausstellung mit eingearbeitet.

  • Gesamtbudget
    € 2.000,-
  • Eigenmittel
    € 0,-
  • Mittel aufzubringen
    € 2.000,-
  • Budgetplanung
    Overheadleistungen pro Ausstellungsort:
    Pauschalbetrag für Auf- und Abbau, Aktualisierung / Instandhaltung der Exponate, Vor- und Nachbesprechungen mit Schulleitung / Kollegium, Öffentlichkeitsarbeit, Materialkosten (Befestigungsmaterial, Schreibutensilien, Infomaterial), Dokumentation der Veranstaltungen (inklusive Fotos, Feedback der Teilnehmer_innen, Fragebögenauswertung,etc.), laufende Aktualisierung der Internetplattform www.alltag-rassismus.at
    400.- €
    Honorar pro zweistündiger workshopartiger Führung durch die Ausstellung (für eine Sozialarbeiterin und einen Sozialarbeiter):
    160.- € (bei 10 Klassen 1600.- €)

Links & Downloads

28.10.2010 13:10:00

Vernissage am 9. November ab 18 Uhr

Wir eröffnen die Ausstellung ALLTAG-RASSISMUS mit einer Vernissage am Dienstag, 9. November in der H

28.10.2010 13:10:05

Vernissage am 9. November um 18 Uhr

Wir eröffnen die Ausstellung mit einer Vernissage am Dienstag, 9. November in der H

20.10.2010 10:10:12

Machen Sie sich ein Bild...

Für alle Investor_innen und solche, die es werden wollen:

Ein kleiner Querschnitt der Wanderausstellung "ALLTAG-RASSISMUS" ist noch bis zum 26. Oktober in den Schaufenstern der wienXtra jugendinfo zu sehen.

20.10.2010 10:10:09

Umsetzung des Projekts...

Die Umsetzung unseres Projekts steht unmittelbar bevor – wir sind schon in den detaillierten Vorbereitungen mit der teilnehmenden Schule.

 

Wir werden zwischen 9. und 11. November unser Angebot umsetzen.

Für den 9. November ist auch eine kleine Vernissage angedacht (voraussichtlich um 18 Uhr), zu der ich alle interessierten Menschen und natürlich die Unterstützer_innen herzlichst einlade.

Details folgen in den nächsten Tagen.

 

Sonnige Grüße!

 

Ralf Müller

8ung!

 

  • Abschlussbericht allgemein

    1 Ausstellung, 11 Workshops, 340 Jugendliche

    Vom 9. bis 11. November wurde die Wanderausstellung in der H & K PRIVATE ACADEMY im dritten Wiener Gemeindebezirk gezeigt. Bei der Vernissage am 9. November betrachteten viele interessierte Lehrer_innen, Kooperationsparter_innen, Bürger_innen sowie zahlreiche, jugendliche Besucher_innen mit überwältigendem Interesse die Exponate. 

    In den darauf folgenden Tagen haben insgesamt elf Schulklassen mit ca. 340 interessierten Jugendlichen an insgesamt elf Workshops zur Ausstellung teilgenommen. Dabei entstanden einige hochinteressante und Mut machende Gespräche zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage.

     

    Wir bedanken uns herzlichst bei:
    Allen Jugendlichen für’s Augen und Ohren offen haben, für’s Fotografieren und die Anregungen, welche wir aufgegriffen und nachrecherchiert haben und in die Ausstellung einflossen. Allen Besucher_innen der Ausstellung, die uns in Gesprächen, mittels Fragebögen, in unserem Gästebuch ausschließlich positive Rückmeldungen und viel Aufwind gegeben haben. Allen InvestorInnen auf Respekt.net, die uns mit Ihren Beiträgen ein weiters Arbeiten ermöglichen.


    Auf www.alltag-rassismus.at  
    sind alle Informationen zu diesem Projekt zu finden.

  • Galerie

  • Downloads

  • Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

    "ALLTAG-RASSISMUS - JUGEND ≠ FREMDENFEINDLICH"

    Jugend gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung

    9 – 11. November 2010, H&K Private Academy, 1030 Wien

    „Wir wollen nicht in einer von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geprägten Welt leben!“ lautet der klar formulierte Auftrag der Jugendlichen an die Erwachsenenwelt. Gefordert ist eine klare Position gegen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Es braucht Entschlossenheit, um sich Alltagsrassismus mit Argumentationen entgegenzustellen.

    Wir haben uns diesen Auftrag zu Herzen genommen und ein Projekt zusammen mit Jugendlichen entwickelt, das ständig partizipativ aktualisiert wird.

    Seit Anfang 2008 haben Jugendliche Spuren von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit fotografiert und an uns geschickt, um daraus die Ausstellung "ALLTAG-RASSISMUS - JUGEND ≠ FREMDENFEINDLICH zu gestalten. Im Laufe der Aufarbeitung haben einige Jugendliche immer wieder Anregungen und Impulse gesetzt, welche Inhalte mit in diese Ausstellung fließen müssen, um das Thema möglichst ganzheitlich zu erfassen (z.B. Zahlencodes und Symbole rechtsextremer Gruppierungen, Hetze verbreitende Musik, rechtliche Konsequenzen). Die Jugendlichen bringen hier zum Ausdruck, was die Erwachsenen schon lange nicht mehr wahrhaben wollen: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist bereits alltäglich und hat in allen Gesellschaftsschichten fruchtbaren Boden gefunden und sich dort etabliert.
    Im Juli 2010 haben die Sozialarbeiter_innen, die dieses Projekt mit Jugendlichen entwickelten den Verein 8ung! gegründet, um Workshops in ganz Österreich umzusetzen (bis dahin war es an die Einrichtung MOJA im Bezirk Mödling in Niederösterreich angegliedert).

     

     

    Jeder der ca. zweistündigen Workshops zur Ausstellung beinhaltet folgende Programmpunkte:

    Begrüßung und Einleitung:

    Überblick über die Entstehung des Projekts, Herstellen historischer Zusammenhänge zu aktuellen Ereignissen und gesellschaftlichen Strömungen, Anleitung zum interaktiven Besichtigen der Ausstellung.

    Besichtigung:

    Die Besucher_innen werden aufgefordert, die Ausstellung nicht – wie in Museen üblich – in Stille zu besichtigen, sondern untereinander und mit uns Sozialarbeiter_innen in Austausch und Diskussion zu treten. Fragen zu den Exponaten und Inhalten werden beantwortet und aufkeimende Diskussionen begleitet.

    Fragebögen:

    Für die inhaltliche und qualitative Auswertung erhalten alle Besucher_innen einen anonymen Fragebogen, in dem gefragt wird, was besonders aufreibend, interessant und neu war, bzw. was bereits bekannt war oder selbst erlebt wurde.
    Wir erfragen auch persönliche Befindlichkeiten, um konkrete Aussagen zur Wirkung der Bilder zu bekommen.
    Sofern die Erlaubnis dafür gegeben wird, werden aussagefähige Reaktionen auf der Webseite www.alltag-rassismus.at veröffentlicht, um User_innen einen Einblick aus Sicht der Ausstellungsbesucher_innen zu ermöglichen.

    Moderierte Diskussion:

    Zum Abschluss führen wir ein Gruppengespräch zu den Themen Verall-gemeinerungen, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage. Dabei wird Bezug zur jeweiligen Gruppe hergestellt, indem wir z.B. Persönliche Erfahrungen mit „Fremd sein“ und „Ausgegrenzt werden“ besprechen, offensichtliche Dynamiken und Spannungen (z.B. Mobbing in der Schulklasse) auf Inhalte der Ausstellung umlegen, oder die ethnische und /oder religiöse Vielfalt in der Gruppe thematisieren und positiv besetzen. Daran anknüpfend erarbeiten wir mit den Teilnehmer_innen Motivationen für Zivilcourage und mögliche konkrete Handlungen.

     

  • Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

    Hier ein paar exemplarische Statements der jugendlichen Teilnehmer_innen! (entnommen aus Fragebögen und Gesprächsprotokollen der Diskussionsrunden):


    Was hat Dich in der Ausstellung am meisten zum Nachdenken gebracht?

    „Ich finde die Ausstellung perfekt gemacht, nur manche Sachen gehen einem sehr nahe!“

    Am abscheulichsten finde ich die Sprüche gegen andere Religionen und Nationalitäten! Weil das Charakterlos ist. Für mich zeigt sowas das jemand ein „Mitläufer“ ist, eifersüchtig ist und Angst hat.“

    „Das die FPÖ so schlecht hingestellt wird obwohl es eine normale demokratische Partei ist.“

    „Rassismus ist ein konstantes Problem. Obwohl wir öfters Hackenkreuze oder fremdenfeindliche Sprüche sehen, ist uns das Ausmaß von Rassismus nicht bewusst.“

    Was kannst Du selbst tun, wenn Du Ausgrenzung oder Fremdenfeindlichkeit gegen andere Menschen wahrnimmst?

    Mich für die anderen einsetzen – Oft schon Probleme gehabt, wenn ich mich für andere eingesetzt habe, deshalb wird es für MICH immer schwerer mich für andere einzusetzen.“

     

    „Schweigen heißt Zustimmung. Als einzelne Person hat man fast keine Chance. Nur als Masse erreicht man meistens was. Je mehr Menschen sich trauen sich querzustellen, desto größer ist der Widerstand.“

    „Auf jeden Fall NICHT NICHTS tun und wegschauen ist sehr feig und fast so schlimm wie selbst mitmachen“

  • Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

    Unsere Leistungen:

    Vorbesprechungen mit Schulleitung
    (ca. 10 Telefonate, E-Mailkorrespondenz, Aussendung unseres Folders als Vorinformation der Lehrer_innen.)

    6 Stunden á 35.- €

    210.- €

    Vorstellen des Projekts im Lehrer_innen-Kollegium

    2 ½ Stunden á 40.- €

    200.- €

    Öffentlichkeitsarbeit (Einladungen zur Vernissage, Presseaussendungen)

    5 Stunden á 35.- €

    175.- €

    Aufbau der Ausstellung

    4 Stunden á 35.- €

    280.-€

    Vernissage am 9. November 2010

    3 Stunden á 40.- €

    240.- €

    11 Workshops zur Ausstellung (á 2 Stunden)

    22 Stunden á 40.- €

    1760.- €

    Abbau der Ausstellung

    1 Stunde á 35.- €

    70.- €

    Nachbereitung
    (Fragebögenauswertung, Pressearbeit, Aktualisierung der Internetplattformen)

    10 Stunden á 35.- €

     

    350.- €

     

    Gesamtzeit / Gesamtsumme

    86 Stunden

    3285.- €

     

    Die rot markierten Zeiten betreffen zwei Sozialarbeiter_innen, die schwarzen einen Sozialarbeiter.
    So ergeben sich 86 geleistete Arbeitsstunden.
    Wir berechnen für Administrative Leistungen 35.- €, für Leistungen im direkten Klient_innen-Kontakt (Jugendliche, Lehrer_innen, Eltern etc.) 40.- € pro Stunde.

    Davon Erbracht von:


    Schule:                 
             0.- €

    Respekt.net:                    2000.- €

    Eigenleistungen 8ung!:        1285.- € (nicht in Rechnung gestellte ehrenamtliche Tätigkeiten).

    Wir haben aufgrund der großen Resonanz z.B. einen Workshop mehr durchgeführt als ursprünglich geplant.

     
    Ich bestätige den Eingang von 2000.- € durch Respekt.net auf unser Vereinskonto 
    am 31.12.2010.

    Herzlichen Dank an alle InvestorInnen im Namen des Vereins 8ung

    Ralf Müller

    Obmann von 8ung! Gemeinschaft für gegenseitige Achtung, Respekt, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage.

     

    Eine druckbare PDF-Version dieses Abschlussberichtes mit entsprechenden Belegen finden sie Hier.

Projektstatus

Formulierung
Finanzierung
Umsetzung