Wiener Blut - Vielfalt tut gut!
Plakatkampagne für die Anerkennung der Vielfalt der kulturellen Hintergründe Wiens.
Zugeordnete Themen
- Initiator/In
- Wien
- OrganisationDAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage - gegen Diskriminierung & Extremismus
- Budget€ 1.000,-
- eingereicht am25.08.2010
- Finanzierungsfrist24.11.2010
- Bookmarks4
- Kategorien:
- klein
- Publikation
- Respekt in der Gesellschaft
Projektbeschreibung
1060 Wien
Öffentlicher Raum; Lokale; Schulen; Jugendzetren; ...
- Datum geplanter Start20.10.2010
- Datum geplantes Ende31.12.2010
- Projektbeschreibung kurz
"Wiener Blut - Vielfalt tut gut"
Die FPÖ hetzt wieder auf rassistische und menschenverachtende Art und Weise. Diesmal muss das "Wiener Blut" herhalten. "DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage - gegen Diskriminierung & Extremismus" hat als Reaktion und Antwort auf diese Versuche, das Zusammenleben der Menschen in Wien zu stören, unter dem Slogan "Wiener Blut - Vielfalt tut gut." ein Plakat veröffentlicht, das ein Stück Wirklichkeit zeigt, und so für mehr Respekt wirbt.
Durch Ihre Investition auf Respekt.net können Sie dazu beitragen, dass dieses Plakat möglichst großflächig verteilt wird und damit eine Gegenstimme zu den hetzerischen und menschenverachtenden Parolen der FPÖ unterstützen...
Hier finden Sie das Plakat.
Der Standard schreibt: "Warum es notwendig ist auf das "Wiener Blut"-Plakat der FPÖ zu reagieren!"
- Name der juristischen Person / des Vereins / der FirmaDAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage - gegen Diskriminierung & Extremismus
- Adresse der juristischen Personwww.das-buendnis.at
- ZVR-Zahl / Firmenbuchnummer / sonstige Nummer der RegistrierungZVR: 691126033
- Nachweis ProjektabschlussNach Abschluss der Kampagne wird es einen entsprechenden Abschlussbericht mit Belegkopien geben.
Ziel der Aktion "Wiener Blut - Vielfalt tut gut."
Die FPÖ hetzt wieder auf rassistische und menschenverachtende Art und Weise. Diesmal muss das "Wiener Blut" herhalten. "DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage - gegen Diskriminierung & Extremismus" hat als Reaktion und Antwort auf diesen Versuch, das Zusammenleben der Menschen in Wien zu stören, unter dem Slogan "Wiener Blut - Vielfalt tut gut." ein Plakat veröffentlicht, das ein Stück Wirklichkeit zeigt, und so für mehr Respekt wirbt.
Die 1. Auflage der Plakate (1000 Stück) wurde mit Spenden der Zivilgesellschaft realisiert und wird im Augenblick gerade in Umlauf gebracht. Aufgrund der Bestellungen ist absehbar, dass schon Ende August eine 2. Auflage notwendig wird. Die 2. Auflage soll 3000 Stück umfassen.
Finanzielle Unterstützung ist notwendig um die 2. Auflage und die Verteilung zu ermöglichen und damit die Plakate im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Hier finden Sie das Plakat.
Was ist DAS BÜNDNIS?
DAS BÜNDNIS ist ein Zusammenschluss von BürgerInnen, die besorgt darüber sind, dass Teile der Gesellschaft immer mehr an den rechten Rand driften.
Entstanden ist DAS BÜNDNIS im Zuge der Nationalratswahlen 2008 auf der Internetplattform facebook. Von dort aus weitet Das Bündnis seine Aktivitäten seit Anfang 2009 auch in die "reale" Welt aus. Seit 25. Januar 2010 ist DAS BÜNDNIS ein eingetragener Verein.
DAS BÜNDNIS...
- stellt sich gegen alle Formen von Extremismus und Gewalt, verurteilt und bekämpft alle Formen von Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homophobie, Nationalismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. In diesem Kontext sammelt, bündelt, vernetzt DAS BÜNDNIS zivilgesellschaftliches Engagement und macht es öffentlich.
- möchte gesellschaftliche Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit herbeiführen, um den Einfluss eines angstbesetzten Denkens, welches zu ausländerfeindlichen, rassistischen und diskriminierenden Stimmen führt, zu minimieren.
- erarbeitet Strategien, um zu verhindern, dass die Republik noch weiter nach rechts rutscht.
- wirkt Menschenverachtung und Verhetzung mit konkreten Projekten und Sachthemen entgegen.
- ist ein Ort des Diskurses, wo auch kontroverse Themen mit gegenseitigem Respekt behandelt werden.
- ist durchaus parteiisch, lässt sich allerdings von keiner politischen Partei vereinnahmen oder instrumentalisieren.
- definiert sich als eine Plattform, die den Teilnehmenden genügend Freiraum zur individuellen Gestaltung und Artikulation ihrer Standpunkte ermöglicht, aber dennoch als geschlossene Gruppe agiert.
- setzt sich für eine Gesellschaft ein, die auf Anerkennung und Respekt der Individuen basiert und die den Lebensstil einer bestimmten Gruppe nicht zur verpflichtenden Normalität erhebt. (Kultur und Herkunft sind in diesem Verständnis Residualphänomene, im besten Fall erfreuliche Ergänzungen.)
Wer ist DAS BÜNDNIS?
- DAS BÜNDNIS wird getragen von engagierten BürgerInnen, die sich zivilcouragiert in gesellschaftliche und politische Prozesse einbringen, um nachhaltig an Veränderungen mitzuwirken.
- DAS BÜNDNIS ist parteipolitisch unabhängig und lässt sich von keiner politischen Partei vereinnahmen oder instrumentalisieren.
- DAS BÜNDNIS sind wir - Menschen, die sehr genau hinschauen, versuchen zu verstehen und beginnen zu agieren, um wichtige Entscheidungen nicht nur den "Mächtigen" oder diversen Interessensgruppen zu überlassen.
- DAS BÜNDNIS sind wir - Menschen, die ihrer Verantwortung als mündige BürgerInnen nachkommen und nicht nur Objekte sein wollen, für und über die entschieden wird, sondern Subjekte, die sich aktiv einbringen um mitzubestimmen.
- DAS BÜNDNIS bist Du - be part of it! Now!
Was macht DAS BÜNDNIS?
DAS BÜNDNIS...
- sammelt und veröffentlicht Informationen.
- bündelt und vernetzt zivilgesellschaftliches Engagement.
- hört zu, schaut hin, denkt nach und analysiert.
- agiert und reagiert.
- initiiert Projekte und setzt Aktionen um.
- mischt sich ein und mobilisiert.
- entlarvt Heuchelei und Demagogie.
- bekämpft Rechtspopulismus.
DAS BÜNDNIS arbeitet an einer Gesellschaft ohne Hass, Verhetzung, Ausgrenzung und Diskriminierung, in der sich Menschen mit Respekt begegnen und sachlich an der Lösung von Problemen arbeiten - miteinander, nicht gegeneinander!
DAS BÜNDNIS ist unheilbar visionär und idealistisch, stellt sich aber den Realitäten und Herausforderungen der Gegenwart, um Chancen für die Zukunft zu schaffen!
- Gesamtbudget€ 1.000,-
- Eigenmittel€ 0,-
- Mittel aufzubringen€ 1.000,-
- Abwicklungsgebühr€ 0,-
- Zielbudget€ 1.000,-
- A Maßnahme / Projektteil
- A Teilzielbudget Euro€ 0,-
- B Maßnahme / Projektteil
- B Teilzielbudget Euro€ 0,-
- C Maßnahme / Projektteil
- C Teilzielbudget Euro€ 0,-
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil A
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil B
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil C
- Auszahlungstermin Teilbudget A€ 0,-
- Auszahlungstermin Teilbudget B€ 0,-
- Auszahlungstermin Teilbudget C€ 0,-
- Abschluss Maßnahme / Projektteil A
- Abschluss Maßnahme / Projektteil B
- Abschluss Maßnahme / Projektteil C
- Projektrisiken
- BudgetplanungDie 1. Auflage der Plakate wurde mit Spenden der Zivilgesellschaft bereits gedruckt. Die Realisierung wurde ehrenamtlich erbracht.
Weitere finanzielle Mittel werden ausschließlich für Druckkosten (Auflage 3000 St.), postalischen Gratis-Vertrieb und Plakatierung verwendet.
- Abschlussbericht allgemein
Wiener Blut Plakatkampagne
Im August 2010 begann die FPÖ unter dem Titel „Mehr Mut für Wiener Blut – Zu viel Fremdes tut niemandem gut” Plakate in Umlauf zu bringen und die Stadt mit diesem verhetzenden Sujet zu übersäen. Die Wortwahl erinnere an Nazi-Jargon und sollte wohl Provozieren und Aufmerksamkeit erregen. In Wirklichkeit wurde im Wiener Wahlkampf ein weiterer Tiefpunkt erreicht und sichtbar, welcher Gesinnung die Macher dieser Kampagne sind.
„DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage - gegen Diskriminierung & Extremismus“ konnte und wollte dazu nicht schweigen. Bereits eine Woche nach den ersten Hetz-Plakaten wurde in Zusammenarbeit mit der Initiative „Comics gegen Rechts“ ein Gegen-Sujet unter dem Titel „Wiener Blut – Vielfalt tut gut!“ entwickelt, um ein klares Zeichen der Zivilgesellschaft zu setzen.
Die neuen Plakate wurden von der Zivilgesellschaft mit großer Begeisterung aufgenommen und über alternative Vertriebswege in Umlauf gebracht. Da es kein Budget für teure Plakatflächen gab, wurden MultiplikatorInnen-Effekte genutzt: Jede/r brachte in seinem eigenen Umfeld Plakate im öffentlichen Raum an: Beim Bäcker an der Ecke, in der eigenen Schule, in der Stammbuchhandlung, … Mit Unterstützung von verzetteln.at und plakatierung.net wurde in Wien auch in Lokalen, Bars, Galerien, etc. plakatiert. Bereits Ende August war die 1. Auflage vergriffen und die 2. Auflage musste in Auftrag gegeben werden.
Technische Details
Idee & Foto: www.comicsgegenrechts.at (ehrenamtlich)
Layout: Lars Van Roosendaal, www.anlavaro.com (ehrenamtlich)
Konzept & Umsetzung: Hikmet Kayahan, www.das-buendnis.at (ehrenamtlich)
Plakatierung: www.verzetteln.at, www.plakatierung.net (ehrenamtlich)
Druck: Printpool Wien
1. Auflage, August 2010, 1.500 Stück, Format A2
2. Auflage, September 2010, 1.500 Stück, Format A2
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Galerie
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Downloads
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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?
Den InitiatorInnen war es klar, dass eine solche Kampagne nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein kann.
Primär ging es darum ein Zeichen zu setzen und den Unmut der Zivilgesellschaft sichtbar zu machen.
Es ging aber auch darum die Kräfte der progressiven Zivilgesellschaft zu mobilisieren, denn ohne ein wirkliches Budget konnte ein solches Projekt nur gelingen, wenn alle zusammenarbeiten. Tatsächlich konnten für alle Bereiche SponsorInnen gefunden werden und mit geringem finanziellem Aufwand viel Aufmerksamkeit erzielt werden.
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Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?
Die Reaktionen der Zivilgesellschaft waren sehr positiv, hunderte Plakate wurden von Privatpersonen bestellt und ehrenamtlich in Umlauf gebracht.
Der Standard berichtete, aber Michael Fleischhacker von der Presse lies in einem Leitartikel (fast) kein gutes Haar an der Kampagne.
Bei einem großen get-together am 3. September 2010, an dem über 80 Personen teilnahmen, wurde die Kampagne nochmals präsentiert und im direkten Gespräch mit den Anwesenden über Stärken und Schwächen des Projektes diskutiert.
Sehr schnell wurde klar, dass es nicht bei dieser Einen Kampagne bleiben durfte, es auf alle Fälle Folgeprojekte geben müsse.
Wir wissen aus vielen Rückmeldungen, dass z.B. viele LehrerInnen die Plakate auch in ihrem Unterricht benutzt haben und benutzen, um das Thema zu bearbeiten; d.h. die Plakate wirken auch nach den Wahlen noch weiter.
Ausblick 2011
Die Plakate werden weiterhin bestellt und im Öffentlichen Raum angebracht. Besonders Schulen und Jugendprojekte sind weiterhin sehr interessiert. Für den Herbst 2011 ist eine 3. Auflage der Plakate geplant, weiters wird es Postkarten zum Plakat geben.
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Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?
Die über Respekt.net gespendeten Euro 1.000,- wurden für Druck- und Versandkosten verwendet; weiters für die Einmietung für das get-together:
2010 08 25
Printpool
Druck 1. Auflage
201,60
2010 09 02
Post
Versand von Plakaten
20,00
2010 09 03
Post
Versand von Plakaten
20,75
2010 09 04
Ega
Einmietung get-together
250,80
2010 09 08
Post
Versand von Plakaten
34,75
2010 09 09
Post
Versand von Plakaten
61,45
2010 09 09
Post
Versand von Plakaten
28,50
2010 10 14
Printpool
Druck 2. Auflage
201,60
2010 10 18
Post
Versand von Plakaten
27,25
2010 10 25
Post
Versand von Plakaten
122,50
2010 10 28
Post
Versand von Plakaten
33,00
Gesamt
1002,20






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Super Projekt! Tolle Idee! Und extrem wichtig!