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Projekt-ID: 1224

work:in - Berufseinstieg für junge Geflüchtete

Kontaktperson: Azra Bajrica
eingereicht am: 04.04.2016
Budget: € 9.446,-
Finanzierungsfrist: 04.11.2016
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Lehrgang
Themenkreis: Flüchtlinge & Zuwanderung

Allgemein

Projektadresse

Café Prosa, Sparkassaplatz 3
1150 Wien
  • Start Projektumsetzung: 01.03.2016
  • Ende Projektumsetzung: 28.02.2017

Projektbeschreibung kurz

Ankommen in einem neuen Land, die Sprache lernen, eine Wohnung suchen, eine passende Beschäftigung finden – das ist für viele Menschen eine Herausforderung. Umso mehr für jene, die vor Krieg und Verfolgung flüchten mussten.

Jugendliche Geflüchtete benötigen aufgrund ihrer besonderen Ausgangslage als junge Neuankömmlinge in unserer Gesellschaft eine spezifische Unterstützung, um gleichberechtigt agieren und Arbeit finden zu können. Aus diesem Grund organisiert work:in für junge Geflüchtete Berufsorientierungskurse und stellt ihnen work:in-Buddies zur Seite, welche sie beim Einstieg in die Berufswelt auf Augenhöhe begleiten.

Die staatlichen Angebote reichen derzeit nicht aus, um den junge Geflüchteten in absehbarer Zeit ein tatsächliches Ankommen in Österreich zu ermöglichen und eine gemeinsame, lebenswerte Zukunft zu garantieren.

work:in begleitet deshalb Geflüchtete in aktiver Zusammenarbeit mit Unternehmen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt.

Wir laden Sie dazu ein, uns dabei zu unterstützen: Geben wir gemeinsam jugendlichen Geflüchteten eine Perspektive!


Nachweis Projektabschluss

Nach Ende der Projektlaufzeit wird ein Projektbericht angefertigt, in dem wir unsere InvestorInnen über unsere Tätigkeiten informieren.
Darin werden Sie die Gesamtabrechnung, die Rechnungskopien zu den Ausgaben, welche mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, die Fotodokumentation und den Respekt.net-Online-Abschlussbericht finden.
Zusätzlich werden Informationen zum Projektfortschritt auf der Website und auf Facebook dokumentiert.

Details

 

Einführung

Der Zugang zur Arbeitswelt ist für Geflüchtete oft äußerst hürdenreich. Die Gründe dafür reichen von zu geringen Deutschkenntnissen und fehlendem Wissen über Karrieremöglichkeiten in Österreich, bis hin zu Vorurteilen in der aufnehmenden Gesellschaft.

Speziell bei jungen Geflüchteten kommt noch hinzu, dass sie bisweilen keine abgeschlossene Ausbildung und zu wenig oder gar keine Berufserfahrung mitbringen.

Dieser Problemlage möchte work:in mit einem vielfältigen Tätigkeitsmix aus Berufsorientierung, Begleitung durch work:in-Buddies und Kontakten zu Unternehmen entgegenwirken.
Als Teil des Vereins Bildungsinitiative Österreich - Vielmehr für alle!, zu welchem unter anderem die PROSA-Schule und die Wohnungsplattform Flüchtlinge Willkommen gehören, ist work:in in ein bewährtes Netzwerk an einschlägigen Organisationen eingebunden. 

 

 

Tätigkeiten

Wie können junge Geflüchtete optimal auf den Berufseinstieg vorbereitet werden? Das work:in-Konzept beruht auf 3 Säulen:

 

1) Berufsorientierung

Bei allen Aktivitäten der Berufsorientierung können junge Geflüchtete ein berufliches Interessensfeld entdecken und weiter vertiefen. Nach der Berufsorientierung sollen alle TeilnehmerInnen ein klares Bild über die Joblandschaft in Österreich und ihren Berufswunsch vor Augen haben.
Die Tätigkeiten zur Berufsorientierung umfassen:

  • Exkursionen zu Messen und Veranstaltungen, z.B. BeSt
  • Workshops zum Thema Berufsorientierung
  • Workshops zu Einführung in die österreichische Arbeitswelt
  • Workshops zu Institutionen des österreichischen Arbeitsmarktes
  • Workshops zum Thema Lebenslaufs und Motivationsschreiben
  • Bewerbungstrainings

 

2) work:in-Buddies

work:in-Buddies teilen ihre Berufserfahrung mit den jungen Geflüchteten und stehen ihnen beim Finden einer passenden Anstellung oder Lehr- bzw. Ausbildungsstelle zur Seite. Die Tätigkeiten umfassen:

  • Buddy-Rekrutierung
  • Schulung von Buddies
  • Zusammenbringen von Buddies und TeilnehmerInnen
  • Buddy-Betreuung durch work:in und das vereinsinterne Buddy-Netzwerk [HOME]

 

3) Kontakt zu Unternehmen

Für das Konzept von work:in ist es essenziell, dass jugendliche Geflüchtete die Möglichkeit bekommen, einen unmittelbaren Einblick in die österreichische Arbeitswelt gewinnen zu können. Die Tätigkeiten vermitteln einen vielfältigen Eindruck über mögliche Jobs und bieten die Chance, den Berufswunsch zu reflektieren bzw. zu konkretisieren. Die Tätigkeiten in diesem Bereich umfassen:

  • Betriebs-Exkursionen
  • Berufs-Schnuppertage
  • Voluntariate/Praktika
  • Unterstützung bei Bewerbungen
  • Weitere Unterstützung während der Lehr-/Ausbildungszeit bzw. während des Jobs

 

 

Ablauf der Tätigkeiten

Exemplarisch wird der Ablauf der Tätigkeiten für die erste work:in-Gruppe, die sogenannte Pilot-Gruppe beschrieben. In der Rubrik Dateien findet sich eine grafische Illustration zum hier beschriebenen Zeitplan.

Zu Beginn stehen Berufsorientierungskurse, welche im letzten Semester der PSAK, der Prosa-Schule-Abschlussklasse, abgehalten werden. In interaktiven Kursen soll die Neugier für ein berufliches Interessensfeld reifen und weiter vertieft werden können.

Möglichst früh im Projektverlauf soll die Vermittlung der work:in-Buddies beginnen. Die work:in-Buddies begleiten die Jugendlichen individuell auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft. Die mitgebrachte Berufserfahrung der Buddies soll sich größtmöglich mit dem Interessensfeld der Jugendlichen decken. Die work:in-Buddies stehen in engem Kontakt mit dem vereinsinternen Buddy-Netzwerk [HOME].

Erweitert werden die Berufsorientierungskurse durch Exkursionen in Unternehmen, Schnuppertage und Volontariate/Praktika insbesondere in den Sommermonaten. Ab Herbst beginnt die konkrete Vermittlung in Jobs, in Lehrstellen oder in eine andere weiterführende Ausbildung. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden der Pilotgruppe – begleitet von work:in-Buddies und unterstützt durch work:in – bis Ende 2016 ein passendes Unternehmen oder eine Weiterbildungsorganisation gefunden haben.

Im Idealfall finden sich in den Unternehmen MentorInnen, an die sich die Jugendlichen bei Fragen, welche den Arbeitsplatz betreffen, wenden können. Eine generelle Betreuung der Jugendlichen zu allgemeinen Themen, wie Versicherung, Wohnung etc., findet weiterhin durch den Verein Bildungsinitiative Österreich – vielmehr für alle! und work:in statt. Ebenso können die Ansprechpersonen bei work:in von den Unternehmen bei offenen Fragen kontaktiert werden. Sicherlich gibt es nach der Vermittlung der Jugendlichen weiteren Abstimmungsbedarf. Wie lange dies der Fall sein wird, variiert individuell und ist aus heutiger Sicht schwer abschätzbar. Jedenfalls steht work:in allen Unternehmen zur Seite, welche den Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchthintergrund eine Perspektive in Österreich geben wollen.

 

 

Zielgruppe

Die Zielgruppe von work:in sind zum einen SchülerInnen, welche die PROSA-Schule abgeschlossen haben bzw. kurz davor sind, zum anderen junge Geflüchtete, welche in Wohnungen/WGs leben, die von Flüchtlinge Willkommen vermittelt wurden. Diese Gruppe umfasst sowohl AsylwerberInnen als auch Asylberechtigte bzw. subsidiär Schutzberechtigte bis ca. 28 Jahre.

Die PROSA-Schule - ein Projekt des Vereins Vielmehr für alle! nimmt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und junge Flüchtlinge auf, welche aus dem öffentlichen Bildungssystem ausgeschlossen sind und auf keine andere Möglichkeit zum Pflichtschulabschluss zugreifen können.

Sowohl die SchülerInnen von PROSA als auch jene jungen Geflüchteten in den Wohnungen von Flüchtlinge Willkommen werden in vielen Lebensbereichen eingeschränkt. MigrantInnen, Asylberechtigte und AsylwerberInnen befinden sich oft in einer Situation, die gekennzeichnet ist durch:

  • erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt wegen geringer Deutschkenntnisse und fehlender Pflichtschulabschlüsse
  • einen erschwerten Zugang zu weiterführenden schulischen oder beruflichen Ausbildungen (wie z.B. ein Lehrabschluss)
  • negative Schulerfahrungen und manchmal negativen Einstellungen zu schulischen Strukturen
  • teilweises oder gänzliches Fehlen von schulischer und/oder beruflicher Ausbildung
  • Traumatisierung und teilweise posttraumatische Belastungsstörungen infolge von Gewalt- und Fluchterfahrungen
  • Isolation aufgrund der Rückhaltlosigkeit und der fehlenden Orientierungsmöglichkeiten in der Aufnahmegesellschaft
  • Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen

 

 

Laufzeit

Die erste work:in-Gruppe, die sogenannte Pilot-Gruppe, hat mit dem Sommersemester 2016 begonnen. TeilnehmerInnen werden begleitet, bis sie eine passenden Ausbildungs- oder Lehrstelle bzw. einen Arbeitsplatz gefunden haben. Die Tätigkeiten für die erste work:in-Gruppe enden mit Jahresende 2016. Mit dem Wintersemester 2016/17 beginnt die nächste work:in-Gruppe. Im geläufigen Semester-Rhythmus werden weitere work:in-Gruppen gestartet.

 

 

Projektziel

Ziel von work:in ist es, dass junge Geflüchtete über den Zugang zu Lehre und Ausbildungsmöglichkeiten in die österreichische Berufswelt einsteigen und sich somit eine neue Heimat aufbauen können.

 

ProjektinitiatorInnen

  • Laura Allinger studierte Soziologie und arbeitet in der Projektkoordination eines außeruniversitären Forschungsinstituts in Wien.
  • Anna Firla studierte Bildungswissenschaften und arbeitet als Jugendreferentin und Buddy-Koordinatorin im Sozialbereich in Wien.
  • Manuel Lackner studierte Volkswirtschaftslehre sowie Sozialwirtschaft-Soziale Arbeit und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wien.
  • Matthias Nocker studierte Volkswirtschaftslehre sowie Sozio-Ökologische Ökonomik und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wien.

 

 

Nachhaltigkeit


Als eigenständig agierender Teil des Vereins Bildungsinitiative Österreich – Vielmehr für Alle! arbeitet work:in in enger Kooperation mit allen weiteren Teilprojekten des Vereins (u.a. Prosa - Projekt Schule für alle, Flüchtlinge Willkommen, Café Prosa, [HOME]) zusammen. work:in fügt sich so in ein bereits etabliertes Netzwerk an einschlägigen Organisationen ein und kann dadurch zusätzliche Synergieeffekte erzielen.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 81.600,-
  • - Eigenmittel
    € 73.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 8.600,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 846,-
  • Zielbudget
    € 9.446,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 3.500,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 3.500,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    15.10.2016
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.600,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.03.2017
  • Projektrisiken
    Durch die Einbettung in den Verein Viel mehr für alle - Bildunsinitiative Österreich wurden die Projektrisiken minimiert.
  • Budgetplanung
    Bei dem oben angegebenen Budget handelt es sich um ein Jahresbudget. 

    Mit den Mitteln von respekt.net wollen wir zentrale Bestandteile des Projektes finanzieren:  
    Kostenstelle Kosten in EUR
    Workshopdurchführung (Teilfinanzierung von
    Räumlichkeiten, Organisation, Materialien etc.)
    2.452,00 
    Büro- und Werbematerielien 1.000,00 

    1 Anstellung (Unterstützung der
    Projektkoordination, geringfügig für 11 Monate) 

    5.148,00 
    Summe 8.600,00 



    Eine Kostenaufstellung für das gesamte Projekt findet sich in der Rubrik Dateien.

Dateien

Links & Downloads

Galerie

video

News

Vielmehr für alle! -...

hat am 06.06.2016 geschrieben

work:in sucht Buddies

Oft können viele kleine Tipps einiges bewegen! Wie geht man zum Vorstellungsgespräch und auf welche Fragen muss man dort vorbereitet sein? Wie schreibt man überhaupt eine gute Bewerbung? Und wo sucht man am besten nach Jobs und Lehrstellen?

Sie können diese Fragen beantworten und wollen junge Geflüchtete bei Arbeitssuche, Bewerbungen

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Work:in konnte im Projektzeitraum für zwei Pflichtschulabschlussklassen Berufsorientierung und Bewerbungstraining organisieren. Rund 30 Jugendliche besuchten folgendes Programm:

  • Exkursionen zu Messen und Veranstaltungen, z.B. BeSt
  • Workshops zum Thema Berufsorientierung
  • Workshops zu Einführung in die österreichische Arbeitswelt
  • Workshops zu Institutionen des österreichischen Arbeitsmarktes
  • Workshops zum Thema Lebenslaufs und Motivationsschreiben
  • Bewerbungstrainings

Weiters wurden rund 30 Buddies vermittelt mit denen die Jugendlichen Job- und Weiterbildungsmöglichkeiten recherchiert und sich in Folge angemeldet oder beworben haben. Der geplante Ablauf hat gut funktioniert und so konnten die Paare nachhaltig zusammen gehalten werden. Wir sind wie folgt vorgegangen:

  • Buddy-Rekrutierung
  • Schulung von Buddies
  • Zusammenbringen von Buddies und TeilnehmerInnen
  • Buddy-Betreuung durch work:in und das vereinsinterne Buddy-Netzwerk [HOME]

Insgesamt stehen wir zur Zeit mit über 20 Unternehmen im Kontakt. Sowohl in Wien als auch in den anderen Bundesländern konnten wir Jugendliche vermitteln und betreuen sie zur Zeit nach. Dafür verschränkten wir Schulunterricht mit dem work:in Programm und konnten den Jugendlichen oft eine gute Rutsche legen. Folgende Maßnahmen erwiesen sich dabei als wirksam:

  • Betriebs-Exkursionen
  • Berufs-Schnuppertage
  • Voluntariate/Praktika
  • Unterstützung bei Bewerbungen
  • Weitere Unterstützung während der Lehr-/Ausbildungszeit bzw. während des Jobs

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

work:in hat das Potenzial den Wiener Arbeitsmarkt zu entlasten. In den Bundesländern gibt es viel mehr offene Stellen als in Wien. Nirgendwo in Österreich ist der Druck am Arbeitsmarkt (insbesondere im niedrigqualifizierten Segment) so hoch wie in Wien. Insofern ergibt sich ein positiver Effekt, wenn junge Motivierte Menschen aus der Bundeshauptstadt einer Ausbildung in einem Betrieb in den Bundesländern nachgehen können.
Durch das Rundumpacket mit den Bereichen Wohnen – Bildung – Gesundheit – Gemeinschaft – Arbeit kann work:in gewährleisten, dass junge Geflüchtete auch Lehrstellen in den Bundesländern beginnen und auch erfolgreich abschließen können. Erste Erfahrung zeigen, dass es funktioniert (Bsp. Kochlehrling in Salzburg). Durch die Einbettung von work:in in den Verein, kann jungen Geflüchteten jener Rückhalt geboten werden, der ihnen durch die Flucht genommen wurde.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Durch die umfangreiche Begleitung auch nach der Vermittlung stellt work:in sicher, dass Lehrlinge in ihrer neuen Situation nicht allein gelassen werden und maximiert somit die Wahrscheinlichkeit, dass eine Lehre auch erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Es ist ein bekanntes Problem, dass begonnene Lehren von den Lehrlingen nicht abgeschlossen werden. Unter AsylwerberInnen ist die Abbruchrate bis zu 70% hoch (siehe FAZ-link weiter oben).

Problem: Fachkräftemangel & Diskriminierung am Arbeitsmarkt

Lösung: Pool zukünftiger Schlüsselarbeitskräfte & Trainings sowie langfristige CSR-Kooperatione.

Mit vielen Unternehmen konnte schon eine Kooperatoin vereinbart werden. Darunter sind vor allem mittelständische Unternehmen, die sowohl Lehrlingsmangel, als auch Fachkräftemangel haben.

Weitere Kooperationen werden im Verlaufe des Jahres 2017 vereinbart. Zurzeit sind wir mit über 20 Unternehmen im Austausch.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Durch die Nichtrealisierung anderer Projektfinanzierungsvorhaben wurde das Projektgesamtbudget unterjährig überarbeitet werden. Die Anstellung der Projektkoordination konnte im Jahr 2016 durch einen anderen Träger realisiert werden, offen blieben nur noch die Monate Jänner bis März 2017. Die DG-Kosten für Jänner und Februar werden bei Respekt.net abgerechnet. Die Unterstützung der Projektkoordination wurde ehrenamtlich übernommen.Der betriebliche Aufwand blieb durch die Einbindung und Nutzung der gemeinsamen Vereinsressourcen etwas unter der Budgetierung. Größere Kostenfaktoren waren Ausgaben für Kuverts und Postmarken für die Unterstützung der Bewerbungen der KlientInnen.Die Finanzierung von Räumlichkeiten etc. waren budgetär zu niedrig angesetzt. Durch den großen Raumaufwand für die Organisation der operativen Arbeit, der Durchführung der individuellen Beratungsgespräche sowie der regelmäßigen Workshopformate in größeren Gruppen - welche allesamt in Räumlichkeiten des Vereins Vielmehr für alle! stattfanden, einigte sich das Projekt mit dem Verein auf eine Kostenübernahme von 60% der Räumlichkeiten in der Ullmannstraße, wobei die Räumlichkeiten am Sparkassaplatz zusätzlich ohne Kostentragung genutzt werden konnten.

Zugeordnete Themen