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Projekt-ID: 1555

Rechtsfonds: Verhüllungsverbot

Initiator/In: Respekt.net
Kontaktperson: Josef Vinatzer
eingereicht am: 23.10.2017
Budget: € 10.000,-
Finanzierungsfrist: 24.04.2018
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektadresse

Neubaugasse 56/2
1070 Wien
  • Start Projektumsetzung:  
  • Ende Projektumsetzung:  

Projektbeschreibung kurz

50 EUR Strafe hätte Nora Foerst zahlen müssen. Sie hatte ihr Gesicht teilweise mit ihrem Schal bedeckt. Gemeinsam mit ihrem Anwalt will sie gegen das neue Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz (AVesGS) vorgehen. Das ist ein Anfang.

Mit diesem Projekt möchte der Verein Respekt.net Nora dabei unterstützen und dazu aufrufen, dass auch andere Betroffene sich gegen diese Verwaltungsstrafen zur Wehr setzen und auch Fälle von zunehmendem Alltagsrassismus gegen Frauen mit schlichtem Kopftuch nicht unter den Tisch fallen.

Wir rufen die Zivilgesellschaft dazu auf, gemeinsam gegen dieses Gesetz und seine absurden Auswüchse vorzugehen und möchten einen Rechtsfonds für Betroffene zur Verfügung stellen können.

Nora Foerst macht den Anfang und wird, vertreten durch Rechtsanwalt Georg Zanger, gegen das Gesetz vorgehen. Sie sollte nicht die Einzige bleiben. Über den Postkasten von starkeAbgeordnete.at können sich Betroffene mit uns in Verbindung setzen und über das Projekt alle spenden, die den Folgen des Antigesichtsverhüllungsgesetzes nicht länger zusehen wollen.


Nachweis Projektabschluss

Details

Am 11. Oktober nahm die Geschichte von Nora ihren Anfang: Auf dem Weg zur Straßenbahn hatte sie sich ihren Schal übergeworfen und ihr Kinn darin vergraben, als sie auf das Handy in ihrer Hand schaute. Polizisten hatten sie deshalb aufgehalten, obwohl ihr Mund und Nase sichtbar waren, sobald sie sich wieder aufgerichtet hatte.

Sie verweigerte das Zahlen der Strafe in bar und wurde angezeigt. Dabei ist sie nicht die erste, die mit dem neuen Gesetz konfrontiert worden ist. Seit dessen In-Kraft-Treten mit 1. Oktober 2017 ist es bereits zu 30 Amtshandlungen gekommen.

Nicht nur die Polizei ist verstärkt tätig geworden – auch der Alltagsrassismus gegen Frauen, die lediglich ein Kopftuch tragen, hat zugenommen.

Gemeinsam können wir so ein Zeichen setzen an den Gesetzgeber, dass es absolut notwendig ist, sich Auswirkungen von Gesetzen bewusst zu machen und auch, dass die Exekutive klare Regeln braucht, wie Gesetze anzuwenden sind. Abgesehen davon, dass bei diesem Gesetz auch die Zielsetzung verschleiert und nicht klar ausgesprochen worden ist.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 0,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 0,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Projektrisiken
  • Budgetplanung

Dateien

Links & Downloads

News

Respekt.net

hat am 30.10.2017 geschrieben

Ein Überblick über die bisherige Berichterstattung zum Thema:

wien.orf.at (17.10.) 28-Jährige will Verhüllungsverbot zu Fall bringen wien.orf.at/news/stories/2872778/

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