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Projekt-ID: 543

PHOENIX – Kinder gestalten großstädtische Lebensräume

Initiator/In: Maria Elisabeth Kejda
eingereicht am: 26.03.2013
Budget: € 1.904,-
Finanzierungsfrist: 26.09.2013
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Umweltschutz & Nachhaltigkeit

Allgemein

Projektteaser

Kinder und Jugendliche werden auf ihre zunehmend verunstaltete Umgebung sensibilisiert und durch die PHOENIX MALAKTION angeregt, ihre Verbesserungsvorschläge darzustellen

Projektadresse

Oswaldgasse 35A
1120 Wien

PALAIS KABELWERK - artspace http://palaiskabelwerk.at Das PALAIS KABELWERK ist ein niederschwellig zugängiges, bevölkerungsnahes Kulturzentrum mit Mehrspartennutzung. Insbesondere jungen Gruppen wird eine exemplarische Spielstätte geboten.
  • Start Projektumsetzung: 24.06.2013
  • Ende Projektumsetzung: 26.06.2013

Projektbeschreibung

Die Fotokünstlerin Marielis Seyler hat verbaute und vernachlässigte Plätze in Wien fotografiert, sie in Schwarz-Weiss-Fotos vergrössert und ladet SchülerInnen im Alter von 10 bis 14 Jahren ein, diese Fotos mit Buntstiften mit ihren Änderungs- und Verbesserungsvorschlägen zu überarbeiten

Dadurch setzen sich die Jugendlichen intensiv mit ihrer Umgebung auseinander und lernen mit ihr kritischer umzugehen, was später wiederum der Allgemeinheit zugute kommen kann.

Tarek Leitner, Redakteur und Präsentator der „Zeit im Bild“ im ORF,  hat ein wichtiges Buch geschrieben

„Mut zur Schönheit, Streitschift gegen die Verschandelung Österreichs“,

in dem er die Frage stellt, was wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen lassen.

Er versucht den Lesern bewusst zu machen, was um sie geschieht und wir können es alle erleben und sehen.

Tarek Leitner hat auch die Patronanz über unser Projekt übernommen, weil auch er weiß, dass man bei Kindern und Jugendlichen am meisten Bewusstsein schaffen kann, was wir mit unserem Projekt durchführen wollen.

Im Namen dieser Bewusstmachung der allgemeinen „Verschandelung“ in unserem wunderschönen Land, bitten wir sie, unser Projekt zu unterstützen.

Weiter Projekte können dann folgen, in denen wir uns mit der hemmungslosen Zerstörung der Infrastruktur am Land und dem grossen Problem PLASTIK in unserer Umwelt beschäftigen werden.

Jede noch so kleine Spende hilft!!!

 


Nachweis Projektabschluss

Wie nach Abschluss der ersten Malaktion PHOENIX wird das Gesamtbudget offengelegt sowie eine Angabe der von Respekt.net lukrierten Mittel. Eine Fotodokumentation sowie ein Online-Abschlussbericht sind selbsdtverständlich.
Durch die Durchführung des PHOENIX Projektes im Künstlerhaus ist es uns möglich, überarbeitete Fotos, das Projektkonzept, Pressemappe und Medienberichte den InvestorInnen zur Verfügung zu stellen.

Details

PHOENIX – Kinder gestalten großstädtische Lebensräume

Patronanz: Mag. Tarek Leitner, ORF Moderator und Autor des Buches

 “Mut zur Schönheit - Streitschrift gegen die Verschandelung Österreichs”

Projektziel:

Die Künstlerin Marielis SEYLER fotografiert großstädtisch problematische Räume. Durch Einbeziehen der Konsequenzen von Krankheit, Behinderung und Migration wird die Thematisierung urbaner Problemzonen weiter verschärft und auf die Dringlichkeit der Umgestaltung durch die Verantwortlichen verwiesen. Kindern werden im Rahmen der Aktion PHOENIX Fotos zur Bearbeitung durch Übermalungen überlassen und so ermöglicht, Lösungen zu antizipieren.

Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren werden vom Stadtschulrat eingeladen, die von der Fotokünstlerin Marielis SEYLER angefertigten (großformatigen) Fotos spannungsgeladener Areale zu übermalen. Die Kinder projizieren auf künstlerische Weise ihre Verbesserungsvorschläge in diese Bilder und richten dadurch provokative Botschaften an die Regierenden der Stadt Wien. Im Zuge dieser Aktion werden sie angeleitet, ihre Vorstellungen zu beschreiben und den Bildern Texte beizufügen.

Der Begriff PHOENIX steht für die regenerative Fähigkeit von Kindern, etwas bereits als ‚verloren‘ Betrachtetes wieder im neuem Glanz erscheinen zu lassen: für urbane „Gegenwelten“ aus der Perspektive von Kindern, die Anspruch auf förderliche urbane Environments erheben.

In dieses Spannungsfeld zwischen ernüchternden, großstädtischen Realitäten und entsprechend entgegengesetzten Wunschvorstellungen von Kindern werden Planer eingeladen, sich intensiv mit diesen Kunstwerken, ihren jungen Schöpfern und deren „Gegenwelten“ zu befassen.

Spezifische Zielsetzung von PHOENIX

Durch das unmittelbare Erleben einer künstlerischen Provokation aus der Perspektive von Kindern sollen Politiker und Stadtplaner für die Sichtweise und Bedürfnisse von Kindern in Bezug auf problematische Stadträume sensibilisiert werden, die zu nachhaltigen Veränderungen in betroffenen urbanen Räumen führen.

Die entstandenen Bilder sollen MitarbeiterInnen der entsprechenden Wiener Planungs- und Verwaltungsstellen anregen, auf die Bedürfnisse und Visionen von Kindern in der Stadt ein ganz besonderes Augenmerk zu legen. Die Erfahrung vorangegangener Projekt zeigen, dass oft nur sogenannte Sachzwänge oder Gedankenlosigkeiten sind, die zur Verunstaltung oder sogar zur Zerstörung sensibler Umgebungen führen.

Bereits vom Verein ENTELECHIA durchgeführte Projekte:

PHOENIX I

40 Schwarzweißfotos wurden in der Größe von 70 x 100 cm zur Übermalung mit Pastellkreide angefertigt. Die Malaktion fand im KÜNSTLERHAUS /Wien vom 28. bis 30. Januar 2013 statt. Volksschulklassen und Neue Mittelschulklassen wurden mit Genehmigung des Stadtschulrats eingeladen.

Erfolgreich durchgeführtes Projekt an div. Volksschulen und in Köln

im Museum LUDWIG:

ENTELECHIA – Kinder als Gestalter des Friedens

Generelle Idee: Die Künstlerin Marielis Seyler dokumentiert mit Fotos die Zerstörungen des Krieges in Bosnien. Kinder erschaffen durch Übermalungen und Einzeichnungen auf dem Untergrund dieser Kunstfotos einen imaginativen Wiederaufbau der vom Krieg in Bosnien zerstörten Umwelt und Lebensstrukturen. 

Spezifische Ziele des Projekts: social learning by doing; Kreatives, emotionales Erwecken der sozialen Intelligenz von Kindern; Nutzung der sozialen Intelligenz von Kindern als Botschaftsträger für Erwachsene; Sensibilisierung der Jugend für das Schicksal von Menschen im Krieg; Impulse für Gespräche in den Schulklassen über Krieg und Frieden;

s/w Foto, Kreide (übermalt von Kindern im Alter zwischen 7 und 8 Jahren) Größe: 40 x 60 cm

AMICI ARBORUM – KINDER ALS GESTALTER DER UMWELT

Dieses Projekt des Vereins hat die Sensibilisierung der Kinder für ihre Umwelt zum Thema. Die Bearbeitung des Themas

Baumsterben fördert das Erkennen der existentiellen Wichtigkeit von Bäumen und Wäldern sowie das Suchen nach Möglichkeiten, die zerstörte Umwelt wiederherzustellen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten im Jahr 2002 ausgezeichnet. AMICI ARBORUM wurde bereits in mehreren Schulen und ebenfalls im Museum Ludwig, Köln, durchgeführt.

s/w Foto, Kreide (übermalt von Kindern im Alter zwischen 7 und 8 JahrenGröße: 40 x 60 cm

 

 

 

 

 

 

Budget

  • Gesamtbudget
    € 3.500,-
  • - Eigenmittel
    € 1.800,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.700,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 204,-
  • Zielbudget
    € 1.904,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung


    Einnahmen:


    KKA NMS Kandlgasse 7: € 450,00 Zusage


    KKA NMS Klasse 2: € 450,00 Marketing


    KKA NMS Klasse 3: € 450,00 Marketing


    KKA NMS Klasse 4: € 450,00 Marketing


    Einnahmen über Respekt.net: € 1.700,00


    gesamt: € 3.500,00


     


    Die Mittel von Respekt.net werden verwendet für:


    Fotodruck 91x140: € 1.080,00


    Material: € 130,00


    Getränke und Snacks für die Jugendlichen: € 90.00


    GAFÉIAS Organisation: € 400,00


    ZwischensummeRespekt.net: € 1.700,00


     


    Ausgaben über Eigenmittel:


    Honorar Andiel: € 900,00


    Honorar Seyler: € 900,00


    Zwischensumme: € 1.800,00


     


    Gesamtausgaben: € 3.500,00

Dateien

Links & Downloads

Galerie

News

Meinungen

31.08.2013 08:21:34

Simon Baumgartner

hat am 31.08.2013 geschrieben

großartig, dass ihr ausfinanziert seid! herzliche gratulation! :)

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Projekt PHOENIX - Kinder gestalten großstädtische Lebensräume, Abschlussbericht

Foto-Übermalungen, Künstlerhaus Wien, 28.-30. Jänner 2013

Kids malten graue Stadtteile und alte Fotos bunt; Kinder gestalten großstädtische Lebensräume - Fotokünstlerin lud Kids ein, großformatige Schwarz-Weiß-Fotos lebhaft zu bemalen.

Auf dem Boden großformatige Schwarz-weiß-Fotos verschiedener Wien-Ansichten. Rundherum Jugendliche mit bunten Stiften. Sie verwandeln graue Fassaden oder langweilig wirkende Wiesen in farbenprächtige, bespielbare Stadtlandschaften. Spielgeräte oder eine Hängematte da, Zelte dort, Bäume auf der Straße hier, und Flüsse andernorts… „Phoenix – Kinder und Jugendliche gestalten großstädtische Lebensräume“ hieß die kreative Aktion zu der die Künstlerin Marilies Seyler drei Tage lang ins Wiener Künstlerhaus am Karlsplatz geladen hatte.

Wobei ein und das selbe Foto oft zu ganz unterschiedlichen Bildern führten, zeigte die Künstlerin. So gab es eine dunkle, unfreundliche Bahnunterführung, die von manchen eher heller und freundlicher gemalt wurden, von anderen hingegen zeichnerisch in eine Art Spukschloss verwandelt wurden.

Der Kinder-KURIER durfte den jungen Künstler_innen aus der 4a der Privaten Neuen Mittelschule Pressbaum bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Sie zeigten ihre Arbeiten und erklärten ihre stadtplanerischen Überlegungen.

Die findest du in der Bildergalerie:

http://gafeias.org/fileadmin/Redakteur/PHOENIX_KURIER_2013-02-11.pdf

Zur Homepage der Künstlerin Marielis Seyler-Kejda, die die Aktion Phoenix mit Schüler_innen durchführte:

http://www.seyler.at/

Zur Homepage von GAFÉIAS Art Foundation, Projekt PHOENIX:

http://gafeias.org/index.php?id=76

 

Quelle: Kurier.at

Datum: 11.02.2013, 10:24

Autor: Heinz Wagner

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Schülerinnnen und Schüler des Sacré Coeur Pressbaum und der NMS Neubaugasse im Alter zwischen 11 und 14 Jahren wurden von ENTELECHIA eingeladen, die von der Fotokünstlerin Marielis SEYLER angefertigten (großformatigen) Fotos spannungsgeladener großstädtischer Areale zu übermalen. Die Kinder projizierten auf künstlerische Weise ihre Visionen und Verbesserungsvorschläge in diese Bilder und richteten dadurch provokative Botschaften an die eingeladenen Entscheidungsträger und Medienvertreter. Im Zuge dieser Aktion wurden sie angeleitet, ihre Vorstellungen zu beschreiben - die Ergebnisse dieser Interviews wurden in der Presse veröffentlicht.

Der Begriff PHOENIX steht für die regenerative Fähigkeit von Kindern, etwas bereits als ‚verloren‘ Betrachtetes wieder im neuem Glanz erscheinen zu lassen: für urbane „Gegenwelten“ aus der Perspektive von Kindern, die Anspruch auf förderliche urbane Environments erheben.

In dieses Spannungsfeld zwischen ernüchternden, großstädtischen Realitäten und entsprechend entgegengesetzten Wunschvorstellungen von Kindern wurden Entscheidungsträger und Medienvertreter eingeladen, sich intensiv mit diesen Kunstwerken, ihren jungen Schöpfern und deren „Gegenwelten“ zu befassen.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

(1) ORF Wien Heute 2013-02-03

(2) KURIER, 11.2.2013; Foto - Übermalungen; Kids malten graue Stadtteile und alte Fotos bunt Kinder gestalten großstädtische Lebensräume. Fotokünstlerin lud Kids ein, großformatige Schwarz-Weiß Fotos lebhaft zu bemalen. Autor: Heinz Wagner.

Auf dem Boden großformatige Schwarz-weiß-Fotos verschiedener Wien-Ansichten. Rundherum Jugendliche mit bunten Stiften. Sie verwandeln graue Fassaden oder langweilig wirkende Wiesen in farbenprächtige, bespielbare Stadtlandschaften. Spielgeräte oder eine Hängematte da, Zelte dort, Bäume auf der Straße hier, und Flüsse andernorts… „Phoenix – Kinder und Jugendliche gestalten großstädtische Lebensräume“ hieß die kreative Aktion zu der die Künstlerin Marilies Seyler drei Tage lang ins Wiener Künstlerhaus am Karlsplatz geladen hatte.

Wobei ein und das selbe Foto oft zu ganz unterschiedlichen Bildern führten, zeigte die Künstlerin. So gab es eine dunkle, unfreundliche Bahnunterführung, die von manchen eher heller und freundlicher gemalt wurden, von anderen hingegen zeichnerisch in eine Art Spukschloss verwandelt wurden.

Der Kinder-KURIER durfte den jungen Künstler_innen aus der 4a der Privaten Neuen Mittelschule Pressbaum bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Sie zeigten ihre Arbeiten und erklärten ihre stadtplanerischen Überlegungen.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

 

Malaktion im KÜNSTLERHAUS Wien vom 28. bis 30. Jänner 2013

Abrechnung Respekt.net 2013

 

Einnahmen:

1 Respekt.net: € 1.700,00

2 Bezirk Neubau MA7 Subvention: € 500,00

3 Konto ENTELECHIA Eigenmimttel: € 863,10

Summe Einnahmen: € 3.063,10

 

 

Ausgaben:

 

7 Honorar Seyler Künstlerhonorar: € 750,00

8 GAFÉIAS Büro overhead: € 250,00

9 Honorar Andiel Organisation: € 750,00

Zwischensumme Honorare: € 1.750,00

                              

10 Fotodrucke 91x140 MBE: € 1.080,00

                              

11 Material Pressemappen: € 25,90

11 Material Wachskreiden: € 17,94

11 Material Wachskreiden: € 17,94

11 Material Tasche: € 0,25

12 Material Wachskreiden: € 59,80

13 Material Post Einladung: € 2,70

14 Material Mappe: € 3,59

Korrektur: € 0,01

Zwischensumme Material 1: € 128,13

                              

15 Material Druckerpatronen: € 86,98

16 Material Overheadfolien: € 17,99

Zwischensumme Material 2: € 104,97

                              

Summe Ausgaben: € 3.063,10

Zugeordnete Themen