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Projekt-ID: 556

Africhill

Initiator/In: Walter Wiesmüller
eingereicht am: 03.05.2013
Budget: € 2.087,-
Finanzierungsfrist: 03.09.2013
Land/Region: Österreich/Niederösterreich
Art: Sonstige
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

Projektteaser

Schule aus Tulln liefert Strom für Schule in Nigeria

Projektadresse

Frauentorgasse 72-74, 3430 Tulln
3430 Tulln

Die Anlage wird im Ort Nkumeato, im Bundesstaat Imo State in Nigeria aufgebaut. Der Probebetrieb findet in der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln, Frauentorgasse 72-74, 3430 Tulln statt. Hier kann die Anlage auch jederzeit besichtigt werden.
  • Start Projektumsetzung: 01.09.2012
  • Ende Projektumsetzung: 30.08.2013

Projektbeschreibung

Eine Landwirtschaftliche Fachschule in Tulln. Ein Gymnasium in Nigeria. Eine Schulpartnerschaft.

Der eine Partner liefert den Strom für den
anderen. Der Strom kommt aus einer Fotovoltaikanlage.

In der afrikanischen Schule lernen die Kinder mit Computern zu arbeiten. 

Die PV Anlage wurde bereits von den Schülern in Tulln aufgebaut. Von Schülern, die sich üblicherweise mehr für die PS und den große Reifen der Traktoren interessieren als für ein Sozialprojekt in Nigeria.

Diese Schüler kommen mit Entwicklungshilfe nicht nur in Kontakt, sondern arbeiten in diesem Projekt, daran aktiv mit.

Somit ist es auch ein Sozialprojekt für unsere Schüler.

Alle großen Teile sind  finanziert. Es fehlt nur mehr der Wechselrichter.


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Wenn wir im August nach Nigeria fliegen, wird eine Filmemacherin dabei sein. Sie wird einen Film über die Schule im allgemeinem und über das Fotovoltaikprojekt im Besonderen, drehen.

Ich weiß nicht in welcher Form der Film veröffentlicht wird, aber er wird veröffentlicht, vielleicht auch im Fernsehen.

Details

Ich bin ein Lehrer in einer Landwirtschaftlichen Fachschule.

Die Schule ist in Tulln.

Ich unterrichte "Erneuerbare Energie".

Auch, kenne ich einen nigerianischen Pfarrer seit ca. zwanzig Jahren. Den Sabinus.

Als ich ihn kennengelernt, habe war er noch im Priesterseminar in St. Pölten.

Ich sprach ihm am Bahnhof an, fragte ihn ob er Englisch spräche und dies unserer kleinen Tochter ein bisschen lernen könnte.

Inzwischen ist er Doktor und Pfarrer in Pottenbrunn bei St. Pölten.

Er baute in seinen Heimatland ein Schule. Eine Grundschule und ein Gymnasium.

Auch, damit seine Landsleute nicht vor Hoffnungslosigkeit vor Lampedusa ertrinken müssen. Er baute also die Schule.

Inzwischen besuchen mehr als hundert Kinder aus ärmeren Familien seine Schule. ( http://www.pfarre-pottenbrunn.at/missionsprojekt.html )

EDV-Unterricht gibt es keinen. Es gibt ja auch keinen Strom.

Sieht man vom kleinen Dieselnotstromaggregat, gespendet von einem St. Pöltner Baumarkt, ab. Die damit erzeugte Spannung ist jedoch sehr eigenwillig.

Von den drei alten PCs, die Sabinus als Geschenk mitnahm, haben zwei diese Eigenwilligkeit nicht überlebt.

Die LFS Tulln spendet 20 alte PCs für den IT-Unterricht. Computerkenntnisse braucht man auch in Nigeria.

Da die von Dr. Sabinus Iweadighi errichtete Schule keine funktionierende Stromversorgung besitzt, haben wir beschlossen, mit unseren Schülern der LFS-Tulln eine solche basierend auf Fotovoltaik aufzubauen. Wir nehmen die Anlage in Probebetrieb und schauen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert. Die Schüler sehen wie so eine Anlage arbeitet. In Tulln wie auch in Nkumeato.

Ort der Schule in Nigeria.

Dafür haben wir das Projekt AFRICHILL ins Leben gerufen. ( www.africhill.at ).

Es gibt einige Hauptsponsoren.  Ein Teil des Projektes ist bereits finanziert (unter anderem die Module, Befestigungssystem).

Eine Fotovoltaikanlage liefert Gleichstrom.

Die PCs benötigen Wechselstrom und, um diesen zu erzeugen, braucht man einen Wechselrichter.

Der fehlt uns noch.

Wenn wir im August die Anlage aufbauen wird sie Daten liefern. Diese Daten werden wir täglich im Internet abrufen und für den Unterricht verwenden.

Es wird die erste PV-Anlage, die aus Nigeria Daten nach Europa liefert.

Das wollen die beteiligten Firmen. Sie wollen einen Beweis, dass Ihre Unterstützung vital ist.

Sie wollen auch zeigen, dass ihr gespendetes Material auch bei diesen Bedingungen funktioniert.

Sie wollen die Daten herzeigen.

Wir auch.

Bezüglich der PR- Maßnahmen werden wir die Anlage mit den Schülern und den Firmen bewerben, bzw. die Presse einladen.

In unserem Absolventenrundscheiben werden wir natürlich auch berichten und auch die Bauernzeitung "vulgo: Bauernbündler" (Aufl.130.000) hat Interesse an einem Bericht bekundet.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich auch telefonisch unter 02742 / 36 99 84 eher abends erreichen.

Ja das war´s.

Vielleicht gefällt Ihnen das, was wir machen und vielleicht macht es Ihnen ein wenig Freude uns zu helfen.

Walter Wiesmüller

Budget

  • Gesamtbudget
    € 1.900,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.900,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 187,-
  • Zielbudget
    € 2.087,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Die Gesamtkosten betragen budgetierte €20.400.-
    Der Großteil der Kosten wurde von Firmen in Form von Sachspenden übernommen bzw. ein Teil von privaten Spendern. (s.h www.africhill.at  :Spenden)

    Der letzte große Teil ist eben der Wechselrichter. (Kostevoanschlag s.. Beilage)

    Wechselrchter inkl. MwSt.  : €1782.-
    Anschlusskabel 80Meter :    € 118.-
    SUMME :                              € 1.900.-

Dateien

Links & Downloads

News

Walter Wiesmüller

hat am 27.09.2013 geschrieben

2. Platz beim RESPEKT AWARD

Wir haben uns sehr gefreut, wie man auf den Bildern sehen kann.

Weil nicht alles so gelaufen ist wie geplant: sh. Beschreibung bitten wir um Hilf für africhill 2

Walter Wiesmüller

hat am 20.08.2013 geschrieben

Abweichung v. geplanten Investitionen

Sehr geehrte Investoren!

mehr

Walter Wiesmüller

hat am 19.06.2013 geschrieben

Verschiffung der PV-Anlage

Die PV Anlage wurde am Freitag, 8. Juni, zur Verschiffung (erfolgt dann von Hamburg) nach Nigeria abtransportiert. Im August übernehmen das Montageteam und ich das Auto dann in Nigeria.

Bitte noch um Spenden für den Wechselrichter!

Walter Wiesmüller

hat am 19.06.2013 geschrieben

NÖN-Bericht über Africhill

Am Freitag, 8. Juni 2013, wurde das Transportfahrzeug mit der Fotovoltaikanlage nach Afrika verschifft. Die Niederösterreichischen Nachrichten berichten darüber in einem Beitrag.

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Africhill

„Wenn ich begann an all die Vorbereitungen zu denken, das Geld, die Zeit und alles andere, dann zwang ich mich sofort, mir diesen Gedanken zu verbieten.

Die Enttäuschung, die sich dabei eingestellt hätte, wollte ich mir ersparen.“

Es war Freitag der 2. August. In zwei Stunden würde die Sonne untergehen. Und hier am Äquator tut sie dies rasch. Übermorgen würden wir wieder heimfliegen, von Lagos nach Wien.

Vorige Woche hat es zuerst noch geheißen, das Feuerwehrauto wird sonntags ausgeladen und ich dachte dann wärs am Montagabend da. Es kam nicht. Auch nicht am Donnerstag. Am letzten Tor im Hafen mussten sich alle dreitausend Autos anstellen. Unseres kam nicht mehr durch. Ich trank Rotwein aus einer fünf Liter Flasche aus Plastik. Ablaufdatum Dezember 2008.

Dazwischen fuhr Pfarrer Sabinus siebenmal nach Oweri der Bezirkshaupstadt, um Geld nach Lagos zu überweisen. Der bereits entrichtet Zoll wurde teurer, weil das Auto plötzlich als Sonderfahrzeug eingestuft wurde. Um das Auto doch noch vor unserer Abreise aus dem Hafen zu bekommen, wurden zusätzlich einige Hände aufgehalten. Dann war es das Geld für den Treibstoff, das nicht gereicht hat und auch der Fahrer wollte mehr Geld, weil er ohne Kennzeichen 700 km fahren würde.

Und heute war Freitag und die Sonne war nahe dem Untergang und ich auch.

Obwohl es diesmal keine Salutschüsse waren, fuhr das ehemalige Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Lehen am 5. August um 18:15 durch das Schultor der MAGLEOPOLD Schule. Der Namen der Schule lehnt sich übrigens an den niederösterreichischen Landespatron an.

Alles konnten wir nicht mehr umsetzen, im Besondern fehlte uns die Zeit die Datenübertragung nach Tulln einzurichten. Es war vorgesehen, dass wir die Anlage aus der Ferne überwachen um etwaige Probleme jederzeit erkennen zu können. Da dies einen wichtiger Punkt unseres Vorhabens darstellt, wird eine zweite Nigeriareise notwendig sein.

Und es wird eine zweites Projekt auf www.respekt.net  eingereicht werden, nämlich Africhill 2. Damit wollen wir die unerwarteten, zusätzlichen Kosten finanzieren. Im Oktober werde ich daher nochmals an den Äquator fliegen, um auch die letzten Drähte zu verbinden. Somit werden wir dann im Stande sein, den Schülern der LFS Tulln das Ergebnis ihrer vielen Arbeitsstunden am Bildschirm vorzuführen. Was jedoch viel wichtiger ist, ich werde auch den Verteilerkasten, von dem aus wir die  PCs versorgen,  an den Wechselrichter anschließen.

Walter Wiesmüller

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Wie in der Intention bereits erwähnt:

Die PV Anlage wurde von den Schülern in Tulln aufgebaut. Von Schülern, die sich üblicherweise mehr für die PS und den große Reifen der Traktoren interessieren als für ein Sozialprojekt in Nigeria.

Diese Schüler kommen mit Entwicklungshilfe nicht nur in Kontakt, sondern arbeiten in diesem Projekt, daran aktiv mit.

Somit ist es auch ein Sozialprojekt für unsere Schüler.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Allgemeine Reaktionen: Von all den Leuten, mit denen ich über das Projekt je gesprochen habe, hat nur  eine einzige Person an der Sinnhaftigkeit des Vorhabens gezweifelt. 

Medienberichte: sh. abgespeicherte Dokumente

Schülerreaktionen: Die Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule waren so begeistert von dem Projekt, dass manche Internatsschüler bis um 22:00 beim Umbau des Feuerwehrautos mithalfen. Andere wiederum blieben nach dem Unterricht freiwillig da, um bei dem Aufbau der PV Anlage mitzuarbeiten.

Die Schüler der MAGLEOPOLD Schule waren verwundert über unser Vorhaben. Bereits beim Aubau der Steighilfen wollte jeder einen Nagel einschlagen. Wir mussten eine Reihe bilden, dass jeder einmal drankommen konnte.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

PS.: Ich möchte nicht unerwähnt lassen dass wir €118.- der gespendeten Gesamtsumme nicht wie vorgesehen für die Leitungen zwischen Wechselrichter und Module ausgegeben haben, sondern für die notwendigen Impfungen.  Der Grund: die LFS Tulln hatte bereits vorher alle Kabeln bezahlt. Ich hoffe, dass durch diese kleine Änderung niemand sein investiertes fehlgeleitet sieht. 


EINNAHMEN/ AUSGABEN

Einahmen über respekt: €1900.-

Ausgaben:

Impfung v. Fa. Traveldoc:            €202.-

Wechselrichter v. Fa. ALPINE:     €1782.-

SUMME Ausgaben:                    € 1985,4

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