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Projekt-ID: 876

Ausbau der Schule in Kenia

Initiator/In: Birgit Baumberger
eingereicht am: 30.03.2015
Budget: € 604
Finanzierungsfrist: 30.07.2015
Land/Region: Österreich/Wien
Art Aktion
Themenkreis Bildung & Ausbildung

Allgemein

Projektadresse

Harambee Ziegelhofstraße 98
1220 Wien

Schule: Kilifi Vonwald School in Kilifi, Kenia Harambee Büro: Ziegelhofstr. 98, 1220 Wien
  • Start Projektumsetzung: 01.06.2014
  • Ende Projektumsetzung: 01.10.2018

Projektbeschreibung kurz

Wir ermöglichen Kindern aus ärmsten Verhältnissen den Besuch einer Schule, die von uns gebaut wurde.

Die Kinder erhalten zwei Mahlzeiten am Tag und alle notwendigen Bücher und Schulutensilien. Alle laufenden Kosten werden dadurch finanziert, dass jedes Kind einen Paten/eine Patin in Europa hat, die den Schulbesuch ermöglicht.

Derzeit besuchen etwas mehr als 600 Schüler die Kilifi Vonwald School. Es sind 13 Klassenräume entstanden. Es gibt zwei Toiletten und eine Küche mit Speisesaal. Da nun ein weiteres Gebäude, eine Secondary für die älteren Kinder, gebaut wird, ist dort nun auch ein Platz zum Händewaschen notwendig.

In einem Land wie Kenia, in dem Krankheiten, ausgelöst duch mangelnde Hygiene, eine häufige Todesursache sind, ist Hygieneerziehung ein Muss!


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien,
Online-Abschlussbericht


Auf der offizielle Website www.harambee.at sowie auf Facebook (https://www.facebook.com/Harambee.FB?fref=ts) werden laufend Fotos und Berichte veröffentlicht.

Details

Harambee – Lasst uns gemeinsam etwas bewegen.

Unter diesem Motto startete im Jahr 2006 eine private Initiative um Kindern und ihren Familien in einem der ärmsten Länder der Welt zu helfen: Kenia.

Heute ist HARAMBEE ein eingetragener Verein, hat das Österreichische Spendengütesiegel und leistet mit zahlreichen vermittelten Patenkindern und verschiedensten Spendenaktionen einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände vieler Kinder und ihren Familien.

„Wir sind davon überzeugt, dass eine Veränderung in einem Land in erster Linie über Erziehung und Schulbildung zu erreichen ist“, beschreibt Gabriela Vonwald, Gründerin von HARAMBEE, die Überzeugung des Vereins. Umgesetzt wurde dieser Gedanke durch den Bau der „Kilifi Vonwald School“, die mittlerweile über 600 Kinder beherbergt.

Derzeit wird die Schule weiter ausgebaut, um demnächst die älteren Schüler auch in der Secondary School unterrichten zu können.

Durch den großen Einsatz von Frau Vonwald und vielen ehrenamtlichen Helfern kommt Harambee sogut wie ohne Verwaltungskosten aus (unter 4% ! ). Auf der offiziellen Homepage kann zu verschiedenen Projekte gespendet werden (http://www.harambee.at/impressum/)

 Das Besondere an Harambee:

Gabriela Vonwald:

„Ich möchte an dieser Stelle gern erklären, was bei uns anderes ist und das beginnt mit dem Begriff der Nachhaltigkeit.

Immer wieder werde ich mit den gleichen Fragen konfrontiert:
– Bringt das eigentlich was?
– Ist das nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?
– Wie kann ich denn sicher sein, dass mein Geld auch wirklich ankommt und etwas bewirkt?

Es gibt viele Schulen in Kenia, viele Organisationen, die Essen verteilen oder Schuluniformen, die mal ein Moskitonetz spenden oder eine Ziege. In kleinem Rahmen, besser als nichts, aber meistens fehlt ein Gesamtkonzept über Jahre. Und das unterscheidet uns.

Ich möchte keine arbeitslosen Jugendlichen schaffen, die zwar lesen und schreiben können, die aber danach trotzdem arbeitslos sein werden, weil sie eben einfach nur irgendwie in die Schule gehen. Wenn Kenia sich selbst helfen soll, dann müssen die Menschen lernen, über ihren Tellerrand zu schauen und eine Leistung zu erbringen. Wir verschenken nichts, wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Wir bringen europäische Standards mit, errichtet von kenianischen Mitarbeitern, die dafür auch gut bezahlt werden.

Mein Standardsatz ist immer und bei jeder Versammlung: “Es ist euer Land, eure Kinder. IHR müsst anpacken, dass sich was verändert.”

In unserer Schule geht es daher auch um Leistung, nicht nur um Aufbewahrung. Wir haben die besten Lehrer engagiert. Unsere Schule genießt Öffentlichkeitsrecht und wird immer wieder vom Unterrichtsministerium überprüft. Unser Ziel ist es, dass unsere Schulabgänger unter den beiden besten Secondary Schulen des ganzen Landes auswählen können, obwohl sie arm sind. Dass sie später ein Stipendium an der Uni bekommen, dass sie dann als ausgebildete Erwachsene ihrem Land helfen können. Wir wollen sie hungrig machen auf ihr Land, nicht hungrig darauf, nach Europa zu kommen und hier arbeitslose Bettler zu sein.

Wir unterrichten HIV-Prophylaxe, Geburtenkontrolle, Hygiene, Wieso bekommt man Malaria?

Für die Hygieneerziehung unabdingbar ist natürlich ein geeigneter Platz zum Händewaschen, welcher durch diesen Spendenaufruf ermöglicht werden soll!

Daneben kümmern wir uns direkt um die Familien. Bauen Häuser, reparieren Dächer, sorgen dafür, dass unsere Kinder in Betten schlafen, denn ohne Bett ist auch ein Moskitonetz unnötig, und damit Malaria ein Problem. Wir verteilen an halbwüchsige Mädchen Damenbinden und bauen Gemeinschaftstoiletten, auch dies ein wichtiger Schritt, um Infektionen und Krankheiten zu verhüten.

Und – unsere Sponsoren und Paten haben Mitspracherecht. Viele gute Ideen sind schon durch solch intensive Gespräche umgesetzt worden. Wir sind eine Familie…“

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.harambee.at oder auf Facebook https://www.facebook.com/Harambee.FB?fref=ts

 

Danke für Ihre Hilfe!!

Budget

  • Gesamtbudget
    € 550,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 550,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 54,-
  • Zielbudget
    € 604,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Der Ausbau der Schule ist bereits in vollem Gange. Es fallen laufend Kosten an. Diese Aktion soll den Weiterbau der Secondary ermöglich, konkret: einen neuen Platz zum Händewaschen schaffen.
    Wir brauchen, weil wir ein neues Gebäude errichten, eine Verlegung des bisherigen provisorischen Hände-Wasch-Platzes für immerhin 600 Kinder. Dazu müssen wir das Wasser dorthin leiten, die Stelle großräumig verfliesen und einen Abfluss legen. Das Geld bekommen die örtlichen Handwerker beziehungsweise wird es für den Ankauf des Materials (Fliesen, Leitungsrohre,...) verwendet. Hygieneerziehung ist in einem Dritte-Welt-Land alles andere als selbstverständlich und uns ein großes Anliegen um mögliche Krankheiten einzudämmen.

Dateien

Galerie

News

Birgit Baumberger

hat am 23.05.2015 geschrieben

Bilder von der Baustelle

Neues Foto!

Birgit Baumberger

hat am 23.05.2015 geschrieben

Finazierung geschafft!

Wow, gemeinsam haben wir tatsächlich die Finanzierung in relativ kurzer Zeit geschafft. Ich bin erstaunt und freue mich wirklich sehr! Das Geld wurde überwiesen und hier seht ihr die ersten Bilder vom Entstehen des Platzes zum Händewaschen! Danke an alle Spender!!

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Unser neuer Händewaschplatz

 

Was anfangs und für nur wenige Kinder als Provisorium durchaus irgendwie akzeptabel war, nämlich einfach ein Wasserhahn zum Händewaschen, wurde zunehmend ein Problem. Bei heute 610 Kindern zwischen 3 und 18 Jahren und zweimal täglich vor und nach dem Essen Händewaschen, kommen Wassermengen zusammen. Und diese Wassermengen versickerten im lehmigen Boden, was auch hieß, alle Kinder standen immer im Schlamm.

Unser Baumeister George hatte uns nun eine schöne Variante geplant, mit einem Becken, einer Stufe für die kleinen Kinder, verfliest und mit einem Abfluss in die Erde und nicht über der Erde. Und es sollte auch für die Augen ansprechend sein.

 

Dank großzügiger Hilfe vieler lieber Menschen, zum Schluss einer Sammlung über respekt.net, konnten wir nun Ordnung schaffen beim Händewaschen und somit auch wieder ein Stück Hygiene in unsere Schule bringen.

Vielen Dank allen fleißigen Helfern.

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Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Sowohl bei uns in Europa als auch in einem Entwicklungsland wie Kenia wird dauernd Hilfe benötigt. Dieses kleine Projekt mag wie ein Tropfen auf dem heißen Stein klingen, und doch verbessert es die Lebensumstände von 610 afrikanischen Kindern und leistet einen Beitrag zur Eindämmung von übertragbaren Krankheiten.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Die Reaktionen waren positiv. Die Bevölkerung hat ein Verständnis dafür, dass in Afrika große Unterstützung notwendig ist. Dieser kleine Schitt für mehr Hygiene wird als sinnvoll erachtet.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Das gespendete Geld wurde der Organisation Harambee überwiesen. Diese verwendete es für Materialkosten (Fliesen, Leitungsrohre,...) und Arbeitszeit der örtlichen Handwerker.

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