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Projekt-ID: 1014

Flüchtende 1000 X Willkommen

Kontaktperson: Azra Bajrica
eingereicht am: 30.09.2015
Budget: € 19.497,-
Finanzierungsfrist: 29.04.2016
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

  • Start Projektumsetzung: 01.10.2015
  • Ende Projektumsetzung: 31.01.2016

Projektbeschreibung kurz

In Kooperation mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) und der Crowdfunding-Plattform ‚Respekt.net‘ startet der Verein ‚Vielmehr‘ eine gemeinsame Kampagne zur Situation geflüchteter Menschen in Österreich.

 

Im Zentrum der Kampagne steht die Unterbringung von 1000 geflüchteten Menschen in Privathaushalten, wie Wohngemeinschaften bzw. bei Familien. Bis Jahresende sollen 1000 Vermittlungen bundesweit durchgeführt werden. Zusätzlich wird durch konkrete Forderungen zu den Themen Arbeit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe der Vielschichtigkeit aktueller Herausforderungen Rechnung getragen.

 

Das Projekt zielt darauf ab, geflüchtete Menschen in die österreichische Gesellschaft zu integrieren. Dadurch sollen auch gegenseitige Vorurteile abgebaut werden. Es soll gezeigt werden, dass es Alternativen geben muss. Flüchtlinge dürfen nicht weiterhin ausgegrenzt werden, sondern müssen ins Zentrum der Gesellschaft gerückt werden. Somit können soziale Netzwerke aufgebaut werden und das Erlernen der deutschen Sprache wird dadurch ebenfalls gefördert.


Nachweis Projektabschluss

Nachweis Projektabschluss
Halbjährlich wird ein Zwischenbericht angefertigt in dem wir unsere InvestorInnen über unsere Tätigkeiten informieren. Der Jahresabschluss mit allen Rechnungen wird ebenfalls via Respekt.net an alle InvestorInnen versandt!

Darin werden Sie die Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Respekt.net-Online-Abschlussbericht finden.

Laufende Informationen finden Sie auf unserer Website http://www.fluechtlinge-willkommen.at/ und auf Facebook.

Details

Das Projekt Flüchtlinge Willkommen

Hintergrund:

In Österreich kommen jährlich mehrere tausende Menschen an, die auf der Flucht sind. Im Jahr 2014 wurden in Österreich 28.027 Asylanträge gestellt. Diese Menschen brauchen eine Unterkunft. Zunächst werden sie in den Erstaufnahmezentren wie zum Beispiel Traiskirchen und anschließend in Asylheimen untergebracht. Schimmel, miserables Essen und schlechte Behandlung durch die BetreiberInnen. Die Dossier-Recherche von 2013 deckte schreckliche Zustände in Österreichs Asylquartieren auf. Die Massenunterkünfte für AsylwerberInnen sind überfüllt, häufig in menschenunwürdigen Zuständen und außerdem befinden sie sich an weit abgelegen Orten. Die meisten AsylwerberInnen kommen in solchen Massenunterkünften unter. Auch Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte haben es am Wohnungsmarkt nicht viel einfacher und finden nach ihrer Anerkennung nur schwer eine Wohnung. Vor allem subsidiär Schutzberechtigte haben große Probleme bei der Wohnungssuche, da ihr Status bei VermieterInnen oft nicht bekannt ist und ihre Aufenthaltserlaubnis nur für ein beziehungsweise, bei Verlängerung, für zwei Jahre gültig ist.

Der Staat reagiert auf diese Missstände nicht. Alternativen zu Massenunterkünften werden vergeblich in alten Kasernen oder Pensionen gesucht und gleichzeitig werden Berichte über die Überfüllung vom Erstaufnahmezentrum Traiskirchen verfasst. Österreich könne den Zulauf von Flüchtlingen nicht bewältigen.

Österreich kann es doch, sagt die Initiative „Flüchtlinge Willkommen“. Wenn der Staat nicht handelt, muss es eben die Gesellschaft tun. Deshalb möchte die Initiative private Wohnräume an Flüchtlinge vermitteln. AsylwerberInnen, Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte, sowie Geduldete und Illegalisierte sollen diese Möglichkeit erhalten.

Wie funktioniert die Plattform?

Die Idee dafür entstand in Deutschland. Jonas Kakoschke und Mareike Gelling hatten die Idee, einen Asylwerber in ihrer WG aufzunehmen und sammelten nach Spenden im Freundeskreis.

Schnell hatten sie die Miete für die nächsten Monate zusammen und riefen die Plattform „Flüchtlinge Willkommen Deutschland“ ins Leben. Im Januar 2015 haben wir das Konzept in Österreich übernommen und die Plattform „Flüchtlinge Willkommen Österreich“ gegründet.

Zuerst melden sich Wohngemeinschaften oder Familien, die ein freies Zimmer zur Verfügung haben, auf der Plattform www.fluechtlinge-willkommen.at an. Im nächsten Schritt setzen wir uns mit den Menschen, die sich angemeldet haben, in Verbindung und klären dabei offene Fragen und die Finanzierung des Zimmers. Wir unterstützen bei Ideen zur Finanzierung des Zimmers. Vor allem Mikrospenden sind in diesem Fall vielversprechend und funktionieren erfahrungsgemäß einfach und erfolgreich. Die WG bittet im Familien- und Bekanntenkreis um eine Beteiligung an der monatlichen Miete – und dabei spielt es keine Rolle ob der Betrag bei € 3 oder € 50 liegt. Außerdem melden sich einige SpenderInnen auf der Plattform an, die auch bereit sind einen Beitrag zur Miete eines Zimmers zu leisten. Ist die Finanzierung abgeschlossen, stellen wir den Kontakt mit Hilfe von NGO´s zu geflüchteten Menschen her. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich Flüchtlinge direkt über die Plattform anmelden können. Wir stehen bereits mit zahlreichen NGO´s in ganz Österreich in Kontakt. Wir fungieren somit als Vermittler und stellen den Kontakt zwischen Menschen mit Fluchterfahrung und der österreichischen Gesellschaft her.

Bisher sind bereits über 40 Anmeldungen, die Wohnräume zur Verfügung stellen möchten. Eine Pensionärin aus Wien, eine Studenten-WG aus Graz und eine Familie aus Salzburg – sie alle wollen mitmachen. Ende Jänner 2015 hat der erste Asylwerber ein WG-Zimmer in Wien bezogen. Darauf folgten zwei weitere Vermittlungen in Wien und Salzburg im Febuar.

Flüchtlinge in das Zentrum der Gesellschaft bringen

Das Projekt zielt darauf ab, geflüchtete Menschen in die österreichische Gesellschaft zu integrieren. Dadurch sollen auch gegenseitige Vorurteile abgebaut werden. Der Staat versucht diese Integration zu verhindern, indem Flüchtlinge an abgelegenen Orten untergebracht werden, wo sie keinerlei Möglichkeiten haben, Kontakte zu ÖstereicherInnen aufzubauen.

Es soll gezeigt werden, dass es Alternativen geben muss. Flüchtlinge dürfen nicht weiterhin ausgegrenzt werden, sondern müssen ins Zentrum der Gesellschaft gerückt werden. Somit können soziale Netzwerke aufgebaut werden und das Erlernen der deutschen Sprache wird dadurch ebenfalls gefördert.

 

Zur Kampagne

Die Crowdfunding-Kampagne werden auf unserer Website, Facebookseite und auf unserem Presseblog beworben. Seit dem Projektstart im Januar haben bereits über zehn Zeitungen über unseres Projekt berichtet. Zudem konnten wir auch mit Fm4 und dem ORF über unsere Initiative sprechen. In Zukunft werden wir das Crodwfunding auf respekt.net mit Hilfe der Medien ebenfalls bewerben.

Zusätzlich bewerben unsere KooperationspartnerInnen unsere Crowdfundingkampagne

Nähere Informationen unter:

Budget

  • Gesamtbudget
    € 17.750,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 17.750,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.747,-
  • Zielbudget
    € 19.497,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 10.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 5.000,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 2.750,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.02.2016
  • Projektrisiken
  • Budgetplanung

    Flüchtlinge Willkommen Österreich

    Kostenaufstellung: Oktober 2015 – Januar 2016

    5-monatige Intensivphase

    Bezeichnung:

    Vorauss. Kosten für 5 Monate:

    Koordination Niederösterreich

    3000

    Koordination Tirol

    2000

    Koordination Oberösterreich

    2000

    Koordination Steiermark

    2000

    Koordination Wien

    2000

    Koordination Refugees Wien

    2000

    Werbemaßnahmen

    1000

    Fahrkosten

    500

    Büro

    2500

    Sonstige Kosten

    250

    Gesamtkosten für 5 Monate

    17750€

Dateien

News

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Flüchtlinge Willkommen Österreich wurde nach deutschem Modell in Österreich initiiert und ist mittlerweile bundesweit aktiv. Die Kampagne „Flüchtende 1000xWillkommen“ hatte zum Ziel die bundesweiten Strukturen von Flüchtlinge Willkommen Österreich auszubauen. Jene ist in Kooperation mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft und dem Verein Respekt.net durchgeführt worden. In jedem der neun Bundesländer sind jetzt Koordinationspersonen und ehrenamtliche Teams tätig, die über die Projektleitung in Wien und auch untereinander verbunden sind. Während die Koordinationsstellen in den Bundesländern für die Vermittlungen, Nachbetreuung und Kooperationsanbahnung vor Ort zuständig sind, betreut die Projektleitung in Wien die Regionalstellen, die zentrale Datenbank, Projektkooperationen und Öffentlichkeitsarbeit und Evaluierung.

Dadurch ist es uns gelungen, dass wir das Projekt in ganz Österreich seit Februar aufgebaut haben. Seit Projektstart bis Ende August konnten wir 80 geflüchteten Menschen ein Zimmer vermitteln. Bis Februar 2016 konnten wir sogar 250 geflüchteten Menschen ein neues Zuhause vermitteln. Im Zeitraum der Kampagne „Flüchtende 1000xWillkommen“ konnten wir etwa 180 geflüchtete Menschen in Wgs vermitteln.

In Wien ist es uns darüber hinaus gelungen, Workshops, wöchentliche Treffen für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen anzubieten. Zudem finden Sprechstunden für potentielle Wohngemeinschaften wöchentlich statt. Gerade versuchen wir die Umsetzung von Sprechstunden, Stammtischen und Workshops in den anderen österreichischen Städten wie Graz, Salzburg usw. zu verwirklichen.

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Das Projekt setzt sich für die Unterbringung geflüchteter Menschen in Privatunterkünften in Österreich ein. Dafür wurde im Jänner 2015 eine Plattform geschaffen. Die Personen, die Wohnraum zur Verfügung stellen wollen, werden mit geflüchteten Menschen auf Wohnungssuche professionell und unbürokratisch zusammengeführt. Die neue Wohnsituation wird im Rahmen der Vereinsaktivitäten psycho-sozial begleitet. Darüber hinaus informiert das Projekt über Entwicklungen und Erfahrungswerte um den sozialen Zusammenhalt in der Bevölkerung zu fördern.

„Flüchtende 1000xWillkommen“ hat den Zweck erfüllt eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen und auf Flüchtlinge Willkommen Österreich aufmerksam zu machen, Ziel war es eine breitere Bekanntheit in Gesamtösterreich zu erlangen. Jenes Ziel ist im konkreten über eine Pressekonferenz am 1. Oktober, Aktionen während der Großdemonstration am 3. Oktober, eine „Party für Alle“ im Dezember sowie zahlreiche Informationsveranstaltungen und Stammtische während dem Kampagnenzeitraum in ganz Österreich erfolgt.

Flüchtlinge Willkommen zielt darauf ab, geflüchtete Menschen bestmöglich in die österreichische Gesellschaft zu integrieren. Das entlastet Erstaufnahmezentren, verstärkt den sozialen Kontakt zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung und fördert Eigenständigkeit  sowie Unabhängigkeit der Flüchtlinge. 

Die derzeitigen Flüchtlingsbewegungen stellen Europa vor große Herausforderungen. Diese sind vielschichtig und personeller, finanzieller, sozialer und politischer Natur.

Menschen brauchen zuallererst Unterkünfte, die es ihnen ermöglichen Anzukommen und ihre Privatsphäre zu wahren. In weiterer Folge brauchen geflüchtete Menschen Unterstützung um sich in Österreich zurecht zu finden. Integrationsbestrebungen sowie der Spracherwerb müssen gefördert werden. Dies in Massenunterkünften zu gewährleisten ist schwierig. Kleinstrukturen scheinen besser geeignet diese Leistungen zu erbringen.

Viele Menschen in Österreich sind mit der jetzigen Flüchtlings- und Migrationspolitik nicht zufrieden. Manche wünschen sich einen offeneren Zugang, andere haben Sorgen vor den Auswirkungen von Zuzug generell und viele möchten selbst aktiv werden, wissen aber nicht wie. Flüchtlinge Willkommen befasst sich mit jedem Menschen einzeln und kann helfen, Vorurteile und Ängste im Kleinen abzubauen.

Flüchtlinge Willkommen versucht jene  Herausforderung die ganz Europa beschäftigt auf viele Schultern zu verteilen, woraus sich ein Mehrwert für alle  Beteiligten ergeben soll. Die geflüchteten Menschen erfahren eine angemessene Behandlung und die Möglichkeit sich mit in Österreich Lebenden auszutauschen. Die MitbewohnerInnen ohne Fluchterfahrung bekommen einen konkreten Zugang zu Migration, Flucht und Asylpolitik. Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Einstellung gegenüber geflüchteten Menschen mit dem gegenseitigen Kennenlernen verändert. Diese Erfahrungen werden weiter gegeben und führen langfristig dazu, dass punktuell, kommunal, aber auch überregional eine neue Willkommenskultur etabliert werden kann.

 Bisher konnten bereits 300 geflüchtete Menschen in einem neuen Zuhause in Wohngemeinschaften in ganz Österreich untergebracht werden. Dies bedeutet die Teilhabe eines geflüchteten Menschen an dem Leben einer in Österreich lebenden Einzelperson, Familie oder auch andere Formen der Wohngemeinschaft.

Durch das Bestreiten des gemeinsamen Alltages haben beide Seiten Teil am Leben der anderen, ein Austausch findet statt und Lebensgeschichten sowie Lebensrealitäten werden miteinander gelebt.

Die Vielfältigkeit entstandener Wohngemeinschaften sowie jene vermittelter Menschen mit Fluchterfahrung ist groß. Sowohl Jungfamilien in der Großstadt wie Wohngemeinschaften von Studierenden am Stadtrand als auch Einzelpersonen am Land, verschiedenste neuer Wohnverhältnisse wurden hergestellt.  

Ein Beispiel ist jenes eines jungen Mannes der schon in jungem Alter nach Österreich gekommen ist. Ein häufiger Wechsel an für Jugendliche unpassende Wohnverhältnisse in Massenquartieren hat diesen sehr belastet. Vor seiner Anmeldung bei Flüchtlinge Willkommen hat dieser in einem Raum mit fünf anderen AsylwerberInnen gewohnt, in welchem er über keinen Schreibtisch oder ruhigen Platz zum Lernen verfügte. Folglich war es für ihn eine große Herausforderungen Schulaufgaben effektiv abzuarbeiten. Es war für ihn so gut wie unmöglich zu Hause zu Lernen. Dies war dem Jungen jedoch ein großes Anliegen. Sein Sozialarbeiter hat ihn folglich bei Flüchtlinge Willkommen als wohnungssuchend angemeldet. Nach einem Abklären seiner Wohnsituation und Bedürfnisse mit MitarbeiterInnen von Flüchtlinge Willkommen, konnte im August ein neues Zuhause bei einem Paar in Wien Floridsdorf gefunden werden. Der große Wunsch des Jungen, ein eigenes Zimmer mit Schreibtisch, konnte ihm erfüllt werden. Jetzt kümmert er sich darum seinen Pflichtschulabschluss abzuschließen und anschließend eine Lehre zu beginnen. Die Unterstützung des Paares hilft ihm mit Herausforderungen des Alltags sowie Hausaufgaben zurecht zu kommen. Seine neue Wohnform hat dazu beigetragen, dass er sich gestärkt fühlt den bestehenden Herausforderungen seines Bildungsabschlusses entgegentreten zu können und die Möglichkeiten zu haben diesen positiv zu absolvieren. 

Der Kontakt, welcher durch das Zusammenleben von geflüchteten Menschen mit Personen der Mehrheitsgesellschaft entsteht, ermöglicht einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel im Umgang mit Schutzsuchenden. Eine Begegnung auf Augenhöhe wird ermöglicht.

Die stattfindende Umverteilung von finanziellen sowie räumlichen Ressourcen eröffnen Handlungsspielräume. Die breite Finanzierung von Wohnplätzen lagert die finanzielle Belastung auf viele TrägerInnen ab und sichert die Existenz von Einzelpersonen direkt.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Das Projekt wurde und wird durch Medienberichte, Social Media und Informationsabende bekannt gemacht. Es gab bereits Berichte im Standard, in der Presse, im Kurier, im Falter, GoodNight.at, in der Wiener Zeitung, im ORF und auf Arte. Zudem erfolgen Inserate auf Jobwohnen und Werbeschaltungen auf den Infoscreens in Wien. Auch in Zukunft sind 1-2 Medienberichte pro Monat geplant, um noch mehr Menschen über das Projekt zu informieren. Zudem wird unsere Initiative immer häufiger zu Vorträgen, die wiederum eine Plattform für die Bewerbung des Projektes bieten, eingeladen.

Es gab sowohl medial als auch persönlich viele positive Reaktionen und Lob. Leider kam es auch zu Hasspostings, überwogen hat aber eher das positive Feedback.

Vor allem im Rahmen der „Party für Alle“ im Dezember, zu der KooperationspartnerInnen wie auch aktuelle und interessierte WGs eingeladen wurden, hat das Projekt großen Zuspruch erfahren. Die Party war von allen Seiten gut besucht und hat gute Rückmeldung erhalten.  

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Flüchtlinge Willkommen Österreich

Kostenaufstellung: Oktober 2015 – Januar 2016

5-monatige Intensivphase

Bezeichnung:

Vorauss. Kosten für 5 Monate:

Koordination Niederösterreich

3000

Koordination Tirol

2000

Koordination Oberösterreich

2000

Koordination Steiermark

2000

Koordination Wien

2000

Koordination Refugees Wien

2000

Werbemaßnahmen

1000

Fahrkosten

500

Büro

2500

Sonstige Kosten

250

Gesamtkosten für 5 Monate

17750€

 

 

 

Die Ausgaben haben sich im Rahmen der Kampagne verschoben. Hierbei entstanden vor allem Kosten in Wien und höhere Werbekosten wie geplant.

 

Die genaue Auflistung befindet sich auf der letzten Seite des Abschlussberichtes.

 

 

 

Zugeordnete Themen