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Projekt-ID: 1027

10.000 Türhänger für Flüchtlinge: “In unserer Gemeinde ist Platz!” - Wir können, wenn wir wollen

Initiator/In: Carl Pick
eingereicht am: 16.10.2015
Budget: € 5.602,-
Finanzierungsfrist: 16.04.2016
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Flüchtlinge & Zuwanderung

Allgemein

Projektteaser

Auf Aufstehn.at können Menschen ihre/n BürgermeisterIn auffordern, Flüchtlinge aufzunehmen. Helfen Sie mit die Aktion durch Türhänger und Co. bekannt zu machen, damit sich noch mehr Gemeinden öffnen!

Projektadresse

Kirchberggasse 7/8
1070 Wien
  • Start Projektumsetzung: 14.10.2015
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2015

Projektbeschreibung

Der Herbst ist da, es wird nass und immer kälter und noch immer sind tausende Menschen ohne Dach über dem Kopf, in Zelten oder in spärlich ausgestatteten Notunterkünften untergebracht. So kann es nicht weitergehen!

Es gibt in Österreich etwa 2100 Gemeinden. Würde jede Gemeinde ein paar Personen aufnehmen, wäre die Situation schnell gelöst. 

Doch die BürgermeisterInnen haben Angst. Sie haben Angst Flüchtlinge in ihren Gemeinden aufzunehmen, weil die politische Diskussion inzwischen so weit nach rechts gerutscht ist, dass sie glauben, nicht genug Akzeptanz in der Bevölkerung zu finden, ja vielleicht ihren Job zu verlieren.

Um die BürgermeisterInnen die Angst zu nehmen, ihnen zu zeigen, dass wir viele sind und ihnen den Rücken für die Aufnahme von Flüchtlingen zu stärken, haben wir von #aufstehn die Aktion “In unserer Gemeinde ist Platz!” gestartet: Auf Aufstehn.at kann jede/r ganz einfach mit ein paar Klicks ihrer/seiner Bürgermeisterin bzw. ihrem/seinem Bürgermeister einen Brief schreiben und sie/ihn auffordern, einige Flüchtlinge in der Gemeinde aufzunehmen.

3000 Menschen haben das bereits getan - aber es sollen mehr werden! 

Um die Aktion österreichweit bekannter und damit noch mehr Quartiere zu schaffen, in denen Menschen Sicherheit, Geborgenheit und Gemeinschaft erfahren, benötigen wir:

- Türhänger & Sticker, die Engagierte kostenlos bei uns bestellen können, um Menschen in ihrer Nachbarschaft auf die Aktion aufmerksam zu machen

- Infomaterial (z.B. ein Rollup) & Personal für Postsendungen und um bei Veranstaltungen, auf der Straße, im Web usw. auf die Aktion aufmerksam zu machen


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden; Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

HINTERGRUND

Seit mittlerweile Monaten müssen tausende Menschen - jung und alt, Männer, Frauen und Kinder - unter unmenschlichen Bedingungen leben. Trotz des großen freiwilligen Engagements und vieler Spenden, ist die Lage in Traiskirchen und in den diversen Unterkünften nur wenig besser geworden. Viele Flüchtlinge schlafen immer noch in Zelten oder im Freien, während es draußen immer kälter wird - und das in einem der reichsten Länder der EU!

Das sind Menschen, die nach Wochen der Flucht vor Krieg und ISIS-Terrorismus nichts anderes als Schutz in Österreich suchen. Diese Situation ist einem Land wie Österreich nicht würdig!

DIE IDEE

Es gibt in Österreich etwa 2100 Gemeinden. Würde jede Gemeinde ein paar Personen aufnehmen, wäre die Situation schnell gelöst.

Doch die BürgermeisterInnen haben Angst. Sie haben Angst Flüchtlinge in ihren Gemeinden aufzunehmen, weil die politische Diskussion inzwischen so weit nach rechts gerutscht ist, dass sie glauben, nicht genug Akzeptanz in der Bevölkerung zu finden, ja vielleicht ihren Job zu verlieren.

Um die BürgermeisterInnen die Angst zu nehmen, ihnen zu zeigen, dass wir viele sind und ihnen den Rücken für die Aufnahme von Flüchtlingen zu stärken, haben wir von #aufstehn die Aktion “In unserer Gemeinde ist Platz!” gestartet: Wir haben ein Tool entwickelt, mit dem du ganz einfach mit ein paar Klicks deine Bürgermeisterin/deinen Bürgermeister auffordern kannst, einige Flüchtlinge in deiner Gemeinde aufzunehmen.

Auf www.aufstehn.at kannst du einfach deine Gemeinde auswählen und einen vorgefertigten Brief oder einen Brief mit deinem eigenen Text an dein Gemeindeoberhaupt schicken.

3000 Menschen aus Gemeinden in ganz Österreich haben das bereits getan. Viele BürgermeisterInnen haben positiv reagiert, manche auch neue oder zusätzliche Unterkünfte geschaffen - aber das reicht uns nicht! Wir sind überzeugt, dass noch viel mehr Menschen von Vorarlberg bis zum Neusiedlersee ähnlich denken wie wir. Damit auch sie von der Aktion erfahren und ihre BürgermeisterInnen via Aufstehn.at auffordern können, Flüchtlinge aufzunehmen, müssen wir die Aktion noch bekannter machen. Aus diesem Grund wollen wir mit Hilfe der respekt.net-Community Flyer, Türhänger und Infomaterial produzieren, um damit landesweit die unsere Botschaft zu verbreiten: “In unserer Gemeinde ist Platz!”

ÜBER UNS

#aufstehn ist eine neue Form der gemeinnützigen Kampagnenorganisation, die sich gerade in Gründung befindet. Unser Ziel: Zivilgesellschaftliches Engagement entlang aktueller Themen zu bündeln und politische Partizipation zu ermöglichen. Die digitalen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts machen wir uns zunutze, um Menschen im Netz zu organisieren und in der realen Welt zu mobilisieren. So treiben unsere Kampagnen politischen und sozialen Wandel voran - für eine Politik, die Chancengerechtigkeit schafft und für eine Gesellschaft, in der alle Menschen in Frieden leben und ihre Freiheit gleichermaßen verwirklichen können.

  • Unsere UnterstützerInnen stehen im Zentrum: Mitmachen ist einfach, der Zugang zu unseren Kampagnen niederschwellig. Wir agieren mitgliederbasiert, die Kampagnenthemen orientieren sich am Interesse unserer Community und werden von dieser bestimmt.
  • Wir reagieren schnell: Unser Organisationsmodell erlaubt es uns, schnell auf aktuelle Anlässe zu reagieren und binnen 48 Stunden wirksame Kampagnen auf die Beine zu stellen.
  • Wir sind unabhängig: #aufstehn ist politisch unabhängig, 90% der Spenden sollen online über Kleinspenden und regelmäßige Förderbeiträge unserer UnterstützerInnen aufgebracht werden
  • Wir sind innovativ: Wir nutzen neue Technolgien auf kreative Weise.
  • Mehr als nur ein Klick: Wir verknüpfen Online-Engagement mit wirksamen Aktionen im “echten Leben” und ermöglichen den Kontakt zwischen BürgerInnen und EntscheidungsträgerInnen.
  • Wir sind viele: Wir sind Teil eines internationalen Netzwerks progressiver Kampagnenorganisationen. Das Modell mitgliederbasierten Campaignings ist bereits rund um den Globus erfolgreich: moveon.org (USA), 38degrees.org.uk (Großbritannien), skiftet.org (Schweden), campact.de (Deutschland), jhatkaa.org (Indien), u.v.m.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 5.100,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 5.100,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 502,-
  • Zielbudget
    € 5.602,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 3.100,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 1.500,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    11.12.2015
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 500,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.01.2016
  • Projektrisiken
    keine
  • Budgetplanung
    Wir wollen 10,000 Türhänger in ganz Österreich verteilen. Auf Basis dessen setzt sich das Budget so zusammen:

    Druckkosten: Eur 2500
    Grafik: Eur 600
    Postgebühren: Eur 1600
    Adaptionen an der Website: Eur 1000

Dateien

Links & Downloads

News

Carl Pick

hat am 10.11.2015 geschrieben

Wir sind nominiert!

Zwei gute Nachrichten: Wir bekommen laufend positive Rückmeldungen aus Gemeinden (ein Auszug davon weiter unten). Und: Wir sind für den Flüchtlings- und Migrationsaward nominiert. Jede/r Respekt.net UserIn kann einmal pro Tag voten. Bitte tut das zahlreich und helft uns 4000 Euro Preisgeld zu bekommen! www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/1027/

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Wer mithelfen will, die Türhänger zu kouvertieren und zu verschicken ist herzlich eingeladen!