Umweltschutz & Nachhaltigkeit

Forschungsarbeit: Die Politik der leeren Schwechat-Taxis

28 Unterstützer:innen

Warum fahren Wiener Taxis leer vom Flughafen zurück, Schwechater Taxis leer hinaus?

2966 €
100,01%
finanziert
€ 2.966
Budget
Johannes Gärtner
Eingereicht von:
Projektumsetzung: 01.01.2011 - 01.07.2012
Website:
Land/Region: Österreich/
Social Media:
Status: abgeschlossen
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Abschlußbericht

Die Forschungsarbeit ist abgeschlossen und der Bericht liegt anbei. Sie ist spannend zu lesen.

Ein kurzer Auszug:

Epilog
Abschließend möchte ich zusammenfassen, dass sich in dem Leerfahrt-Dilemma eine Vielfalt unterschiedlicher Komponenten finden lässt, die sich wechselseitig beeinflussen. Die Reihenfolge, in der die Akteure besprochen wurden, stellt keine Rangordnung dar, sondern folgt einer Priorisierung, wie sie in den Materialien auftaucht. Da gibt es zum Beispiel die spezielle Verordnung des Landeshauptmanns von Niederösterreich, wodurch die Vorgehensweise der Handelnden bestimmt wird, die wiederum aber nicht unabhängig von der Flughafen AG zu sehen ist, die strikte Vorgaben macht, wobei die AG von den Befragten jedoch nur nebenbei erwähnt wird. Es scheint der Schluss zulässig, dass die Flughafen AG die stabilste Position einnimmt, also eine – derzeit – äußerst starke Entität ist, um die sich alles dreht, ohne das diese in den Erzählungen explizit gemacht wird. Es wird immer wieder die Versorgungspflicht erwähnt, "Wir müssen die ganze Nacht hier stehen", es muss alles reibungslos funktionieren. Wieso fährt dann aber der CAT nicht während der Nachtstunden? Laut Flughafenstudie würde das die Leerkilometer reduzieren und wäre gut für die Umwelt, die Taxis müssten nicht die ganze Nacht herumstehen. Diese einfachen Fragen führen auf unsicheres Terrain, wo Konsequenzen zum Beispiel den Verlust vieler Arbeitsplätze betreffend und andere politischen Sachverhalte zu überdenken wären.
Die Gesetzeslage steht in Relation zu Platz, System und Umwelt. Die Identitäten - worum es sich bei jeweils Gesetz, Platz, System und Umwelt handelt - werden von den Akteuren unterschiedlich besprochen und verschiedene Interessen werden sichtbar, die wiederum Handlungsprogramme/Gegenprogramme erzeugen. Eine Gemeinsamkeit zeigt sich in der Fragestellung, „Wie gefahren wird“, also so effizient wie möglich mittels der Koordinierung von Retourfahrten.
Ein gemeinsames Ziel, zur Lösung des Konfliktes ist jedoch nicht sichtbar, aufgrund der unterschiedlichen Interessen der Schwechater Genossenschaft und der Wiener Funkzentralen. Seitens der Unternehmensvertretungen und der Politik. Es wird deutlich, das "die Schwechater" zufrieden sind mit der Situation, "die Wiener" gerne

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das Projekt erfüllt?

Die Forschungsarbeit macht verständlicher wie Regelungen entstehen und stabil bleiben, die für einen Außenstehenden - im internationalen Vergleich - sehr ungewöhnlich sind.

Die Konzessionsvergabe im Allgemeinen ist eine wichtige politische Frage, dazu zählt auch die Konzessionsvergabe für Taxis.

Eine aktive Zivilgesellschaft soll und kann im Diskurs Nutzen und Nachteile bestimmter Regeln reflektieren und prüfen.

Eine wissenschaftliche Aufbarbeitung des Themas sollte Grundlagen für diese Diskussion schaffen.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

-

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Das investierte Geld wurde komplett für die Forschungsarbeit - Bezahlung der Auftragnehmerin - verwendet. Sonst gab es keine Aufwände.

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Projekt Neuigkeiten

  • Abstimmung wer bekommt Auftrag für das Forschungsprojekt: Die Politik der leeren Schwechat Taxis

    Zweit gute Bewerbungen. Registrierte Nutzer dürfen mit folgendem Link abstimmen. Ende der Abstimmung 1.3. 23:00

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    Johannes Gärtner
    Johannes Gärtner
    16.02.2011
    - 22:12
  • Zwei Bewerbungen für Forschungsprojekt: Die Politik der leeren Schwechat Taxis

    Die Exposes zur Forschungsarbeit und die jeweiligen Betreuungszusagen können unter folgendem Link eingesehen werden. Nutzer von respekt.net können abstimmen - siehe nächste News.

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    Nutzer von respekt.net können abstimmen - siehe nächste News.

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    Johannes Gärtner
    Johannes Gärtner
    16.02.2011
    - 21:42
  • Anmerkung zur Forschungsfrage

    Einige Personen haben dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass die "leeren Taxis" mit den Konzessionen im Taxigewerbe zu tun hat, und dass es weiters Umgehungsmöglichkeiten gibt. Das ist inhaltlich völlig richtig und ich hätte dies in der Projektbeschreibung diskutieren sollen. Die Forschungsarbeit macht aus meiner Sicht trotzdem Sinn. Die Ar…

    Einige Personen haben dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass die "leeren Taxis" mit den Konzessionen im Taxigewerbe zu tun hat, und dass es weiters Umgehungsmöglichkeiten gibt. Das ist inhaltlich völlig richtig und ich hätte dies in der Projektbeschreibung diskutieren sollen.

     

    Die Forschungsarbeit macht aus meiner Sicht trotzdem Sinn. Die Arbeit zielt daraufhin ab, zu beleuchten, wie sich so "eine österreichische Konzessionsregel - inkl. Umgehungsmöglichkeiten" halten kann bzw. wie es in die österreichische Realverfassung (vielleicht sogar Verfassung) kam und blieb.

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    Johannes Gärtner
    Johannes Gärtner
    05.11.2010
    - 18:01

Worum geht es in dem Projekt?

Der Taxiverkehr zum/vom Wiener Flughafen ist "witzig" geregelt. (siehe Artikel: "<link http: www.vienna.at news wien artikel fahrten-zum-flughafen-taxler-gehen-halbleer-aus cn news-20100928-11502112 _blank taxi1>Taxler gehen halbleer aus")

Zum Flughafen hin dürfen nur die Wiener Taxis Gäste, die nicht reserviert haben, befördern.

Zurück nach Wien dürfen nur Schwechater Taxis Gäste befördern.

Dies führt dazu, dass alle Taxis eine Strecke leer fahren müssen.

Projektziel ist eine wissenschaftliche Arbeit, die möglichst mehrere der folgenden Fragen bzw. auch weitere zum Thema bearbeitet:

* Was ist die Geschichte, was sind die Hintergründe dieser Regelung?

* Wie funktioniert diese Regelung im Detail?

* Was ist ihre Wirkung für die TaxilenkerInnen, beteiligten Organisationen, Gäste?

* Was ist die ökologische Wirkung?

* Was ist die volkswirtschaftliche Wirkung?

* Was wären Alternativen der Organisation und ihre voraussichtlichen Konsequenzen?

Wenn das Projekt finanziert wird, wird eine entsprechende wissenschaftliche Arbeit beworben und ausgelobt. Die Auswahl qualifizierter Arbeiten (sichergestellt durch wissenschaftliche Betreuungszusage) erfolgt durch die registrierten NutzerInnen von Respekt.Net.

Nach Durchführung des Projekts sind Anschlussprojekte denkbar: z.B. Buchpublikation, wissenschaftliche Tagung ...

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Auftretende Kosten für Werbungsmaßnahmen, Abstimmung ... werden vom Einreicher getragen.

 

Die wissenschaftliche Arbeit erhält nach Fertigstellung und Abnahme durch die wissenschaftlich Betreuenden den Betrag von 3000.

Die Ausgangslage

Der Taxiverkehr zum/vom Wiener Flughafen ist "witzig" geregelt:

Zum Flughafen hin dürfen nur die Wiener Taxis Gäste, die nicht reserviert haben, befördern.

Zurück nach Wien dürfen nur Schwechater Taxis Gäste befördern.

Dies führt dazu, dass sehr viele Taxis eine Strecke leer fahren müssen.

Beschrieben wird dies auch im oe24 Artikel: <link http: www.oe24.at oesterreich chronik wien taxlerkrieg-am-flughafen _blank taxi2>"Taxlerkrieg am Flughafen"

Kampf um Kunden:
Der Vorwurf lautet: Wiener Taxilenker würden Fahrgäste am Flughafen abwerben. Laut Taxibetriebsordnung darf ein Wiener Taxler Kunden zum Flughafen bringen, aber nicht von dort zurück nach Wien – Ausnahme sind zuvor bestellte Fahrten.

 

Warum dies erforscht und wissenschaftlich hinterfragt werden muss?

Die Konzessionsvergabe im Allgemeinen ist eine wichtige politische Frage, dazu zählt auch die Konzessionsvergabe für Taxis.

Eine aktive Zivilgesellschaft soll und kann im Diskurs Nutzen und Nachteile bestimmter Regeln reflektieren und prüfen.

Eine wissenschaftliche Aufbarbeitung des Themas soll Grundlagen für diese Diskussion schaffen.

Als eine Folge dieser Regelungen wurden bereits im Nov. 2008 auch die Taxi-Tarife um 4 % erhöht (laut <link http: wien.orf.at stories _blank taxi3>ORF-Artikel). Die Regelung scheint also klare Nachteile für KonsumentInnen und Umwelt mit sich zu bringen.

Die Anzeigenflut in dieser Angelegenheit verschwendet Mittel der Wiener und Schwechater Exekutiven ( 2008 gingen mind. 1500 Anzeigen ein. (laut <link http: wien.orf.at stories _blank taxi3>ORF-Artikel))

Schwechats Polizeichef Leo Lauber: „Seit Wochen hagelt es Anzeigen, weshalb wir bei Dutzenden Wiener Taxifirmen Lenkererhebungen machen müssen.“(OE24, 05.11.2008)

 

 

Detailbeschreibung der 3 Projekt-Phasen:  

 

1. WERBUNGSPHASE & AUSLOBUNGSPHASE für die Gewinnung von BewerberInnen

* Das Thema und das Budget werden mindestens 10 Forschungsinstitutionen sowie den Studierenden-Job-Börsen der größten 5 Universitäten Österreichs zur Kenntnis gebracht.

* Bewerbungen sollen mit einem ca. 1-2-seitigen Expose erfolgen.

* Es können auch mehrere Studierende gemeinsam ein Projekt einreichen

* jedes Expose braucht ein Zusage einer wissenschaftlichen Betreuung, dass sie/er diese wissenschaftliche Arbeit betreuen würde und dazu berechtigt ist durch Universitätsangehörige (z.B. UniversitätsprofessorIn)

 

 

2. AUSWAHL

Die Auswahl erfolgt nach folgendem Vorgehen:

* Hinterlegung der Exposes (ohne Nennung des Namens der Einreichenden = anonym)

* Versendung einer Einladung zur Abstimmung an alle registrierten NutzerInnen von respekt.net

* elektronische Abstimmung mit Hilfen eines anerkannten Online-Umfragemechanismus (z.B. www.onlineumfragen.ch ) * BewerberInnen steht es frei, ihre Vorschläge als eigene Projekte bei Respekt.net einzureichen.

 

 

3. Projektziel:

eine wissenschaftliche Arbeit, die möglichst mehrere der folgenden Fragen bzw. auch weitere zum Thema bearbeitet:

* Was ist die Geschichte, was sind die Hintergründe dieser Regelung?

* Wie funktioniert diese Regelung im Detail?

* Was ist ihre Wirkung für die TaxilenkerInnen, beteiligten Organisationen, Gäste?

* Was ist die ökologische Wirkung?

* Was ist die volkswirtschaftliche Wirkung?

* Was wären Alternativen der Organisation und ihre voraussichtlichen Konsequenzen?

 

 

Wenn das Projekt finanziert wird, wird vom Einreicher eine entsprechende wissenschaftliche Arbeit beworben und ausgelobt.(Phase 1: Auslobungsphase)

Die Auswahl qualifizierter Arbeiten (sichergestellt durch wissenschaftliche Betreuungszusage) erfolgt durch die registrierten NutzerInnen von Respekt.Net. (siehe Phase 2: Auswahl)

 

Nach Durchführung des Projekts sind Anschlussprojekte denkbar: z.B. Buchpublikation, wissenschaftliche Tagung ...

Projektstandort: , , Österreich

Finanzierungsziel:
€ 2.700,-
Abwicklungsgebühr:
€ 266,-
Crowdfunding-Summe:
€ 2.966,-

Johannes Gärtner
vor 13 Jahren
Edward Strasser
vor 13 Jahren
Sylvia Holle-Robatsch
vor 13 Jahren
Johannes Gärtner
vor 13 Jahren
Martin Winkler
vor 13 Jahren
Piroska Wildner
vor 13 Jahren
Hubertus Hecht
vor 13 Jahren
Heidelinde Winkler
vor 13 Jahren

Abstimmung wer bekommt Auftrag für das Forschungsprojekt: Die Politik der leeren Schwechat Taxis

Zweit gute Bewerbungen. Registrierte Nutzer dürfen mit folgendem Link abstimmen. Ende der Abstimmung 1.3. 23:00

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Johannes Gärtner
Johannes Gärtner
16.02.2011
- 22:12

Zwei Bewerbungen für Forschungsprojekt: Die Politik der leeren Schwechat Taxis

Die Exposes zur Forschungsarbeit und die jeweiligen Betreuungszusagen können unter folgendem Link eingesehen werden.

 

Nutzer von respekt.net können abstimmen - siehe nächste News.

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Johannes Gärtner
Johannes Gärtner
16.02.2011
- 21:42

Anmerkung zur Forschungsfrage

Einige Personen haben dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass die "leeren Taxis" mit den Konzessionen im Taxigewerbe zu tun hat, und dass es weiters Umgehungsmöglichkeiten gibt. Das ist inhaltlich völlig richtig und ich hätte dies in der Projektbeschreibung diskutieren sollen.

 

Die Forschungsarbeit macht aus meiner Sicht trotzdem Sinn. Die Arbeit zielt daraufhin ab, zu beleuchten, wie sich so "eine österreichische Konzessionsregel - inkl. Umgehungsmöglichkeiten" halten kann bzw. wie es in die österreichische Realverfassung (vielleicht sogar Verfassung) kam und blieb.

Johannes Gärtner
Johannes Gärtner
05.11.2010
- 18:01

Johannes Gärtner
Eingereicht von: