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Projekt-ID: 1319

Freethem - Prävention von Menschenhandel

Kontaktperson: Jedida Sutter
eingereicht am: 20.09.2016
Budget: € 8.787,-
Finanzierungsfrist: 20.03.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Sonstige
Themenkreis: Weitere Themen

Allgemein

Projektadresse

An der Neurisse 9/28
1220 Wien

Wir haben derzeit Standorte in Wien, Graz und Innsbruck. Das Projekt soll aber in ganz Österreich anlaufen.
  • Start Projektumsetzung: 01.10.2016
  • Ende Projektumsetzung: 01.09.2017

Projektbeschreibung kurz

FREETHEM macht Präventionsarbeit gegen Menschenhandel und bindet dabei junge Leute ein - in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der politischen Arbeit.

Als Jugendorganisation geben wir jungen Leuten die Möglichkeit etwas gegen den Menschenhandel in Österreich zu tun. Dazu ist jeder – unabhängig von sozialen Hintergrund, Religion oder Ethnizität – eingeladen sich mit seinen Talenten zu engagieren. Der Menschenhandel ist heute der am schnellsten wachsende kriminelle Wirtschaftszweig der Welt. Die Nachfrage nach der „Ware Mensch“ ist stetig am Steigen, vor kurzem wurde von Gallup die Zahl der gehandelten Menschen weltweit auf 45 Millionen geschätzt. Österreich ist dafür Transit- und Zielland.

Durch das Angebot von Workshops an Schulen und Universitäten möchten wir Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu dem Thema leisten. Vor allem wollen wir erreichen, dass Schüler und Schülerinnen sich trotz des schwierigen Themas nach unseren Vorträgen nicht entmutigt, sondern inspiriert und bestärkt fühlen um Schritte gegen diese Entwicklungen zu setzen.

Mit der Möglichkeit sogenannte „Freethem-Teams“ zu bilden, können sich junge Leute zusammenschließen und mit dem, was sie gerne tun und gut können, auf das Thema Menschenhandel aufmerksam machen. Ob das Postings auf Social Media Seiten sind, ein Blog mit Texten, der veröffentlicht wird, eine Band, die ein Benefizkonzert organisiert oder ein Fußball Team, das unter den anderen Teamspielern auf das Thema aufmerksam macht. Wir geben jungen Menschen die Möglichkeit aktiv zu werden, anstatt bloß Zuschauer zu sein. Wir möchten den Eifer und die Leidenschaft der jungen Leute nutzen, um die Welt zum Positiven zu verändern!

Wir sind ein „Ort des Respekts“ weil wir uns dafür einsetzten, dass in unserer Gesellschaft Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern gelebt wird. Trotz dem vielen Gerede von Gleichstellung und Emanzipation sind es fast ausschließlich Frauen, die beispielsweise von häuslicher Gewalt oder sexueller Ausbeutung in der Prostitution betroffen sind. Frauen werden oftmals als „Ware“ gesehen. Durch sexistische Werbung und falsche Rollenbilder werden Frauen zu Objekten degradiert. Hierbei ist es uns wichtig, ein Umdenken bei der jungen Generation zu erreichen, ein Bewusstsein für die Auswirkungen von Prostitution- und Pornografiekonsum auf die Gesellschaft zu schaffen. Freethem setzt sich für wertschätzende Begegnung zwischen Männern und Frauen überall in unserem Land ein.

Das von Respekt.net zur Verfügung gestellte Geld wird größtenteils in die Ausbildung von neuen MitarbeiterInnen fließen, damit wir Jugendliche in ganz Österreich erreichen können und unser Team auf gesunde Art und Weise wachsen kann. 


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

Unser Ziel:

Wir wollen, dass Österreich über Menschenhandel Bescheid weiß. Auf Wissen folgt Aktion. Deshalb verbinden wir die Aufklärungsarbeit immer mit dem praktischen Aspekt, durch kleine Dinge am großen Ganzen etwas zu verändern. Wir möchten durch unsere Arbeit soviele junge Leute wie möglich erreichen um gemeinsam nachhaltige Lösungen für das Problem Menschenhandel zu schaffen.

Unsere Strategie:

Unsere primäre Strategie ist die Bildungsarbeit in Schulen, auf Unis, in Jugendgruppen, usw. Wir promoten uns allerdings nicht selber, sondern die Workshops entstehen immer durch die Initiative der Jugendlichen selbst. Das heißt, wenn sie unsere Facebookseite sehen, finden sie diese oft "cool", bekommen Interesse und melden sich bei uns. Dann machen wir alles gemeinsam mit ihnen und einem Betreuungslehrer/ einer Betreuungslehrerin aus. Oft werden wir auch von Lehrern und Lehrerinnen direkt angefragt. Weiters ist unsere Strategie die Beziehungsarbeit. Das heißt, wir arbeiten bei diesem Projekt mit jungen Leuten ganz individuell zusammen. Wir treffen sie bei Events oder setzen uns mit ihnen auf einen Kaffee zusammen, hören uns ihre Vorstellungen und Träume an und versuchen diese dann gemeinsam mit ihnen zu verwirklichen.

Unsere zweite Strategie neben unserer Arbeit mit jungen Menschen ist unsere politische Arbeit, die zum Ziel hat, gesetzliche und soziale Veränderung in unserer Gesellschaft zu erwirken. Durch bessere Gesetze lässt sich Menschenhandel effektiv bekämpfen und die Nachfrage nach gehandelten Menschen senken.

Internationales Engagement:

Wir konnten seit unserem Start Ende 2014 in viele Schulen gehen, bei Uni Projekten dabei sein, Filmabende veranstalten, bei Podiumsdiskussionen teilnehmen und unsere Arbeit in Brüssel vorstellen. Wir arbeiten seit August 2015 mit der EWL (European Woman's Lobby) zusammenarbeiten, um EU weit eine Legislatur zu entwerfen, die Menschenhandel verhindern soll. Im Februar diesen Jahres haben wir eine Pressekonferenz gemeinsam mit anderen NGOs veranstaltet um das Prostitutionsgesetz in Österreich zu verbessern - die Berichte in den Printmedien und im TV waren sehr positiv.

Außerdem wurden wir zur UNO Frauenkonferenz in New York eingeladen, um dort über unser Anliegen und das Projekt "Freethem" zu sprechen. Immer mehr Leute in Österreich werden Teil unserer Jugendbewegung (derzeit um die 150 Leute als Mitglieder eingetragen und mehr als 800 Facebook Likes). Derzeit starten regionale Freethem Teams in der Steiermark und in Tirol, wodurch sich unsere Arbeit von Wien aus in mehrere Bundesländer ausweitet.

Deine Spende:

Wir würden das Preisgeld verwenden für den Ausbau unserer Arbeit in weitere Bundesländer, in die Schulung von neuen Freethem Mitarbeitern (wobei bisher alle ehrenamtlich bei uns arbeiten), in Schulungsmaterial sowie in Equipment für Schulen und Unis um dort noch professioneller auftreten zu können. Des weiteren möchten wir auf Messen vertreten sein, wie beispielsweise auf der sehr bekannten und beliebten "Freiwilligenmesse" - um dort Freethem bekannt zu machen und engagierte Leute mit denselben Anliegen zu gewinnen. Wir möchten demnächst gerne mit Kampagnen starten, die zum Bespiel Sexismus in der Werbung und im öffentlichen Raum thematisieren. Wir haben einen Punkt erreicht mit unserer bisherigen Arbeit, wo wir stark spüren, dass wir eine finanzielle Grundlage brauchen, um weitermachen zu können. Deswegen möchten wir uns nach Fördergeldern ausstrecken und mit Spendenkampagnen starten. Wir freuen uns auf Geld, dass wir direkt in die Projekte von SchülerInnen und StudentInnen fließen lassen können - wie beispielsweise in das "Walk for FREETHEM"-Projekt, das ein Sportstudent ins Leben gerufen hat. Dieser möchte gemeinsam mit einer Gruppe von motivierten Leuten entlang einer Menschenhandelsroute von Rumänien nach Österreich zu Fuß gehen, medial begleitet, um auf diese Weise Aufmerksamkeit auf das Thema Menschenhandel lenken.

Unsere Vision:

Wir arbeiten präventiv, lokal, und kreativ - in ganz Österreich. Wir möchten, dass es Freethem bald in jedem Bundesland gibt. Die Vision von Freethem ist es, den Menschenhandel in Österreich zu beenden. Wir stehen allerdings für eine Reihe anderer gesellschaftlichen Fragen ein, die damit in Zusammenhang stehen: die Gleichstellung der Geschlechter, ein würdevollerer Umgang mit Frauen in der Werbung, das Unterbinden von Sexismus im öffentlichen Raum, ein Überdenken des Prostitutionssystems (ob wir das als demokratische Gesellschaft vertreten können), das ganzheitliche Respektieren von beiden Geschlechtern sowie ein respektvoller Umgang mit ausländischen Kulturen in unserem Land.

Wir wünschen uns, dass viele junge Menschen Teil von Freethem werden und bald jeder über das Problem Menschenhandel und deren Lösungen in Österreich Bescheid weiß.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 18.000,-
  • - Eigenmittel
    € 10.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 8.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 787,-
  • Zielbudget
    € 8.787,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 4.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 3.000,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    20.04.2017
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.000,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    15.09.2017
  • Projektrisiken
    Es sind uns keine Projektrisiken bekannt.
  • Budgetplanung

    Das von Respekt.net zur Verfügung gestellte Geld wird größtenteils in die Ausbildung von neuen MitarbeiterInnen fließen. Als Organisation wollen wir gesund wachsen und weiter an Schulprojekten, sowie an Unis arbeiten und über Menschenhandel aufklären. Und das nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich.


    Für Mitarbeiterschulungen fallen Reisekosten, Materialkosten und Kosten für geplante Veranstaltungen an. Unsere Veranstaltungen reichen von Informationsabenden über das Thema Menschenhandel und Pornografie, über Filmabende und Benefizkonzerte, bis hin zu sogenannten Freethem-Partys.




    Auch planen wir in unserem Budget die geringfügige Anstellung zweier MitarbeiterInnen, um Schulungen durchzuführen, auszubilden und Vernetzungsarbeit zu leisten. 



    Budget Zahlen:


    Die benötigten 8.000€ werden sich grob wie folgt aufteilen:



    • ca. 2000,-

    Aufbau der regionalen Freethem Standorte in Graz und Innsbruck


    (Reisekosten, Veranstaltungskosten für Kick-off bzw. Infoabende, Adaptieren der Webseite, Einrichten eigener Social Media Plattformen, Informations- und Werbematerial, ...)



    • ca. 1000,-

    Workshops/ an Schulen und Unis


    (Materialkosten, Technik, ggf. Miete, Fahrtkosten, Getränke & Snacks)



    • ca. 1000,-

    Schwerpunkt Ausbilden von neuen Mitarbeitern


    (Ausbildungsmaterial, Kursunterlagen online abrufbar machen über die Webseite, Anmieten von Räumlichkeiten inkl. Technik, Werbekosten, Getränke & Snacks)



    • ca. 1000,-

    Unterstützung und Förderung von Schüler-/Studentenprojekten


    (Bsp von einem Projekt in Planung: Gruppe von jungen Leuten möchte 15 Tage lang entlang einer Menschenhandelsroute zu Fuß von Rumänien nach Wien marschieren. Dafür fallen an: Bekanntmachung/ Werbung unter Studenten, Ankauf von Ausrüstung/Zelte, gute mediale Begleitung (Foto/Video), Reisekosten, erste Hilfe Koffer, Essen/Versorgung, ....)



    • ca. 3000,-

    Geringfügige Anstellung von 1-2 Mitarbeitern.


    Um die Qualität und Professionalität unserer Arbeit zu gewährleisten, möchten wir mit der geringfügigen Anstellung von Mitarbeitern im Leitungsteam beginnen. 

Dateien

Links & Downloads

  • 10 Ideen, wie du ganz einfach einen Schritt gegen Menschenhandel setzten kannst (, 4MB)
  • Freethem Flyer mit Beschreibung (, 1.9MB)
  • Beschreibung und Kontodaten auf einer Karte (, 1.8MB)

Galerie

News

Freethem- Prävention...

hat am 04.06.2017 geschrieben

Folder

Der Foldern, den wir für Lehrer und Lehrerinnen kreiert haben.

Freethem- Prävention...

hat am 04.06.2017 geschrieben

Info Sheet über Freethem!

Falls ihr noch nicht wisst, was Freethem macht, oder ihr uns gerne auf Dauer unterstützen möchtet.

Freethem- Prävention...

hat am 04.06.2017 geschrieben

Was tut sich bei Freethem?

Hey!

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die für uns gespendet haben! Hier ein kurzer Bericht, was sich bei unserem Projekt so tut.

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschluss Bericht des
Projekts „Freethem- Prävention von Menschenhandel“ aufwww.respekt.net

Start Projektumsetzung: 

(1. November 2017) 

Ende Projektumsetzung: (31. Oktober 2017) 

 

 

 

 

Schulung:

Mitte Jänner haben wir eine Schulung organisiert mit dem Hintergrund, dass wir oft von Leutengefragt wurden, ob sie nicht mehr erfahren und tun können in puncto Menschenhandel. Vielewollen sich tiefer mit der Thematik auseinandersetzen oder Freethem genauer kennen lernen.Dieser offensichtliche Bedarf hat uns nicht mehr losgelassen und so hat Mitte Jänner die ersteFreethem Schulung stattgefunden! Mit 15 TeilnehmerInnen aus Wien, NÖ, Graz und Innsbruckhaben wir einen ganzen Samstag dafür verwendet um gemeinsam den Blick zu schärfen, was diesexuelle Ausbeutung in Österreich betrifft - dabei wurde viel diskutiert, präsentiert undausgetauscht. Auch das Freethem-Team durfte an diesem Tag viel lernen. Wir bekamen äußerstpositives Feedback vonseiten der TeilnehmerInnen, was uns dazu anspornt, bald wieder eineSchulung anzubieten ;).

 

 

 

Uni Success

Ein paar Wochen später haben wir an der Uni Success 2017 teilgenommen; eine Berufsmesse füralle Studierenden der Universität Wien. Im Zuge dessen hatten wir die Möglichkeit, einen Vortragam Messetag zu halten, welcher offen für möglichst viele Studierenden war. Die Präsentation vonFreethem und unserer Arbeit ist sehr gut angekommen und wir durften uns über einen regenAustausch mit den TeilnehmerInnen freuen.

 

Junge Freiwilligen Messe

Im Mai waren wir bei der #Youngvolunteers dabei – eine Freiwilligenmesse, die an der UniversitätWien stattfand. Unser Stand konnte zahlreiche BesucherInnen anlocken und wir waren ganzbegeistert von dem vielen Engagement, dass wir live miterleben durften. Zahlreiche jungeMitmenschen haben sich bei unserem Freethem Stand über die Problematik Menschenhandelinformiert und sich mit uns darüber ausgetauscht. Wir durften uns auch über den Besuch vonSozialminister Alois Stöger freuen, welchen wir gleich über unsere Aufklärungsarbeit informierthaben.

 

Filmabende und Aufklärungsarbeit in Innsbruck

Im Frühling 2016 haben wir unseren 1. Workshop- und Filmabend in Innsbruck veranstaltet. Wirwollten nicht nur Wien über Menschenhandel aufklären, sondern auch beginnen, in anderenBundesländern zu arbeiten.

Im Oktober haben wir einen Film- und Informationsabend im Cineplexx Innsbruck organisiert. Wirhatten 250 Gäste, die wir anschließend bei einem gesponserten Buffet ins Gespräch einladenkonnten! Aus diesem erfolgreichen Abend hat sich ein 15 köpfigen Freethem-Team herausgebildet,das nun auch in Innsbruck auf das Thema Menschenhandel aufmerksam macht!

 

Anstellungen:

Dank den Spenden aus dem Crowdfunding war es uns möglich, zwei Mitarbeiterinnen für unserProjekt geringfügig anzustellen. Diese waren für die Organisation unserer Events, für Vorträge,Workshops und Kommunikation zuständig. Seit September ist eine Mitarbeiterin sogar Teilzeitangestellt.

 

Erreichte Ziele:

- Vorträge in Schulen und Kontakte zu Lehrern/Lehrerinnen und Schülern/Schülerinnen- Besuch von Veranstaltungen zum Thema Menschenhandel und Aufklärungsarbeit
- Mitarbeit in der “Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel”
- AnstellungvonzweiMitarbeiternzurProjektumsetzung

 

Dank:

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern und Spenderinnen bedanken!
Ihr Beitrag hat das letzte Jahr und unser Projekt möglich gemacht!

Wenn Sie weiterhin auf dem Laufenden bleiben wollen und unsere Organisation „Freethem“kennen lernen oder weiterhin unterstützen möchten, dann besuchen Sie unsere Websitewww.freethem.at oder schreiben Sie uns ein Email unter info@freethem.at mit Ihren Fragen! 

 

 

 

 

 

 

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

 

 

 

 

 

Um Menschenhandel in Österreich zu bekämpfen setzt Freethem auf Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, da dies ein wesentlicher Schritt für ein Umdenken in der Gesellschaftdarstellt.

Der Kern unserer Arbeit beinhaltet Workshops und Vorträge an Schulen und Universitäten, wo wir

 

 

 

 

jungen Menschen Berührungspunkte mit Menschenhandel aufzeigen, wie beispielsweise dereigene Pornografiekonsum.
Aber ebenso wichtig ist es eine gesetzliche und soziale Veränderungen in die Gesellschaft zubringen - deswegen machen wir uns politisch für das Thema "Sexuelle Ausbeutung undMenschenhandel" stark. Ein politisches Ziel ist das Vorantreiben des "Nordischen Modells" inÖsterreich, welches die Sexkäufer als Finanziers des Menschenhandelsgeschäfts kriminalisiertund Aufstiegshilfen für die Frauen in Prostitution bietet.


 

 

 

 

 

  • -  Außerdem erachten wir die Opferidentifikation  von Betroffenen von Menschenhandel durchGrassroot NGO's wie Herzwerk als notwendig und sinnvoll im Kampf gegen Menschenhandel. 

  •  

  • -  Die Problematik von Menschenhandel kann der Zivilgesellschaft nur bewusst werden, wenn wirregelmäßig die Öffentlichkeit suchen und das Thema besonders jungen Menschen näherbringen. Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, dass wir Veranstaltungen besuchen bzw.selber organisieren und unsere Arbeit vorstellen. 

 

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

 

 

 

 

  1.  

    Der Kern unserer Arbeit beinhaltet Workshops und Vorträge an Schulen und Universitäten, wo wir

    jungen Menschen Berührungspunkte mit Menschenhandel aufzeigen, wie beispielsweise dereigene Pornografiekonsum.
    Aber ebenso wichtig ist es eine gesetzliche und soziale Veränderungen in die Gesellschaft zubringen - deswegen machen wir uns politisch für das Thema "Sexuelle Ausbeutung undMenschenhandel" stark. Ein politisches Ziel ist das Vorantreiben des "Nordischen Modells" inÖsterreich, welches die Sexkäufer als Finanziers des Menschenhandelsgeschäfts kriminalisiertund Aufstiegshilfen für die Frauen in Prostitution bietet.

    • -  Außerdem erachten wir die Opferidentifikation von Betroffenen von Menschenhandel durchGrassroot NGO's wie Herzwerk als notwendig und sinnvoll im Kampf gegen Menschenhandel.

    • -  Die Problematik von Menschenhandel kann der Zivilgesellschaft nur bewusst werden, wenn wirregelmäßig die Öffentlichkeit suchen und das Thema besonders jungen Menschen näherbringen. Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, dass wir Veranstaltungen besuchen bzw.selber organisieren und unsere Arbeit vorstellen. 

    Um Menschenhandel in Österreich zu bekämpfen setzt Freethem auf Aufklärungs- undÖffentlichkeitsarbeit, da dies ein wesentlicher Schritt für ein Umdenken in der Gesellschaftdarstellt. 

    • 16 Freiwillige wurden zu dem Thema Menschenhandel geschult

    • über 1000 Facebook Likes im Jahr 2017
    • 500 Subscriber für unseren Newsletter
    • 20 Vorträge wurden an Schulen österreichweit gehalten

    • 2000 junge Leute wurden durch Vorträge/Veranstaltungen erreicht

    Auswirkungen?

    In erster Linie ging es bei unserem Projekt darum, Aufklärungsarbeit zu betreiben. Das heißt, wirwollten es Menschen in Österreich bewusst machen, dass Sklaverei und Menschenhandel keinPhänomen der Geschichte ist, sondern dass es heute mehr Sklaven weltweit gibt, als jemals zuvorin der Geschichte. Dieser Teil unserer Arbeit ist für die meisten Menschen mit denen wir Arbeitenüberraschend, bzw auch eine Art „Wachrüttelung“.

    Wenn wir bei unseren Vorträgen und Workshops dann tiefer gehen und den Zusammenhang vonMenschenhandel und Prostitution/Pornografie aufzeigen, ist das für die Meisten Menschen undbesonders für junge Leute, ein ganz neues Thema, über das man bis jetzt nicht in derÖffentlichkeit spricht. Besonders Jugendliche haben heutzutage fast alle mit dem ThemaPornografie zu tun. Ob das über Youporn, Musikvideos, Youtube Videos, dem Internet allgemeinoder alten Porno-DVDs der Eltern läuft, man kommt kaum mehr durch die Teenager Zeit, ohne einen Berührungspunkt. Und trotzdem wird sehr wenig mit Jugendlichen über das Thema gesprochen.

    Wir haben die Erfahrung mit unserem Projekt gemacht, dass Menschen sehr offen und oft dankbarwaren, endlich mehr zu dem Thema zu erfahren und Zusammenhänge zu verstehen, wiegehandelte Menschen in der Pornoindustrie landen.

    Für unser Projekt hat gegolten: wenn man einzelne Personen in der Zivilgesellschaft erreicht, dannhat man immer mehr Einfluss auf die gesamte Gesellschaft. Besonders durch größereVeranstaltungen zB. an der Hauptuni oder durch die junge Freiwilligen Messe hatten wir ein breitesPublikum, um auf Menschenhandel aufmerksam zu machen und konnten mit vielen in einen Dialogtreten. Wir glauben, dass wir durch unser Projekt eine Stimme, besonders für junge Leute, inunserer Gesellschaft sein konnten.

    Nachhaltiger Nutzen

    Die Reaktion auf unser Projekt war unter anderem, dass vor allem junge Menschen Kontakt zu unsaufgenommen haben, um gemeinsam mit uns eigene Projekte zu starten. Zum Beispiel war es fürviele eine Inspiration ihre Matura Arbeit oder ihre Bachelor/Master Arbeit über das ThemaMenschenhandel oder ein ähnliches Feld zu schreiben.

    Auch eine Bloggerin hat uns beispielsweise zum Thema gemacht und ihre Reichweite genutzt, umauf das Thema aufmerksam zu machen.http://www.froileincouture.com/styleseven-we-can-only-be-human-together-freethem/
    Wir haben es als nachhaltigen Nutzen unseres Projekts gesehen, Jugendlichen eine Plattform zubieten, um eigene Projekte, die immer noch laufen, umzusetzen.

    So nutzt zB. ein Fußballverein (Athletik Wien) ihre sportliche Reichweite, um bei verschiedenenTurnieren und Cups, das Thema Menschenhandel einzubringen.

    3. Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt? 

    Im Frühling durften wir als Teil der „Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel“ bei einerPressekonferenz im Institut für Kriminologie teilnehmen. Ziel der Pressekonferenz war es, dasThema Menschenhandel in Form von sexueller Ausbeutung und Arbeitsausbeutung durch Medienan die Öffentlichkeit zu bringen.

    Hier einige Artikel und Links:

     

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

 

 

 

 

Verschiebungen im Budget:

In unserer genauen Auflistung unseres Budgets für dieses Projekt, finden Sie die gesamtenKosten, die wir für das Projekt verwendet haben.
Wir haben hier nicht nur die Kosten für die Spender und Spenderinnen, die über respekt.netgespendet haben, sonder auch die Spenden aufgelistet, die uns im Privaten unterstützt haben.Deshalb auch ein höheres Budget, als die 8000€, die über respekt.net generiert wurden.

Unievent:

- Druckkosten für Flyer und Plakate

Schulung:

- Verköstigung (Frühstück und Mittagessen)- Literatur zur Thematik

Gehälter:

- Anstellung von zwei Mitarbeiterinnen geringfügig- Personalkosten, Steuern, Steuerberaterin
- Honorarnoten für Sprecherinnen
- Visitenkarten

Freethem Events:

- Verköstigung
- Gläser, Teller,....
- Druckkosten für Dankeskarten und Infomaterial

- Lizenzgebühren für die Dokumentation "Nefarious"

Junge Freiwilligen Messe:

- Grundkosten für Ausstellungsfläche
- Druck der Schulbroschüren (siehe Zwischenbericht)

Uni Success 2017:

- Grundkosten der Universität

Reisekosten:

- Schulbesuchebzw.WorkshopsinSalzburgundInnsbruck

Diese kurze, übersichtliche Auflistung, soll einen Einblick geben, wofür das gespendete Geldausgegeben wurde. Im angehängten Online Formular, finden Sie eine detaillierteKostenaufstellung, sowie eine Liste der Belege und Lohnzettel. 

 

 

Zeit spenden

Bitte geben Sie die Anzahl an Stunden bei den einzelnen Aufgaben ein, die Sie spenden.

Zeit spenden

Noch benötigt: 10 Std.
Unser Grafik- und Social Media Team würde sich über Unterstützung freuen. Wenn du eine Ausbildung in Grafik Design hast, oder dich Grundsätzlich gut in dem Bereich auskennst, bist du genau richtig! Unsere Social Media Seiten müssen gefüttert werden und Flyer und Sticker designed und bestellt werden.

Zugeordnete Themen