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Projekt-ID: 1338

UniClub plus - Exkursionen

Kontaktperson: Karoline Iber
eingereicht am: 25.08.2016
Budget: € 2.966,-
Finanzierungsfrist: 25.01.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Sonstige
Themenkreis: Bildung & Ausbildung

Allgemein

Projektadresse

Lammgasse 8
1080 Wien
  • Start Projektumsetzung: 01.12.2016
  • Ende Projektumsetzung: 01.06.2017

Projektbeschreibung kurz

Jugendliche Flüchtlinge machen sich mit den UniClub-Exkursionen auf eine Zeitreise in die Geschichte Österreichs: "Wir werfen einen Blick zurück, um voraus schauen zu können."

Um das Lebensumfeld und die positiven Erfahrungen von jugendlichen Flüchtlingen in Österreich zu erweitern, suchen wir finanzielle Unterstützung für Exkursionen zu Orten der Geschichte und der Wissenschaft außerhalb von Wien. Unter dem Motto "Auf den Spuren der Geschichte Österreichs" möchten wir mit den Jugendlichen mindestens drei wichtige Schauplätze in Österreichs Vergangenheit erkunden.

Für viele jugendliche Flüchtlinge war höhere Bildung vor ihrer Flucht ein Ziel und bleibt es auch nach ihrer Flucht. Der UniClub unterstützt dabei! Er bietet einen Lernraum,  Lernbegleitung durch Studierende und spannende Bildungsangebote für jugendliche Flüchtlinge. Der UniClub stellt eine Ergänzung zu Schule oder Deutschkurs dar und ist für viele Jugendliche das einzige Bildungs- und Freizeitangebot, das sie gemeinsam mit anderen nutzen können.
222 junge Flüchtlinge zwischen 13 und 19 Jahren nutzten im letzten Jahr die Angebote!

Die Exkursionsorte werden mit den Jugendlichen gemeinsam ausgewählt, von WissenschafterInnen vorbereitet und begleitet.


Mögliche Orte könnten sein:

40.000 Jahre zurückgeblickt: Die ältesten Häuser: ein Ausflug ins MAMUZ Schloss Asparn/Zaya lässt 40.000 Jahre Geschichte zu einem Erlebnis werden.

250 Jahre zurückgeblickt: Der größte Rockstar: Wie bedeutend die Zeit Mozarts - das Barock - in Österreich war, lässt sich besonders gut in Schloss Hof im Marchfeld erfahren. 

100 Jahre zurückgeblickt - Auf den Spuren der Staatsgründung:  Von der Rax zum Renner (Museum für Zeitgeschichte in Gloggnitz)

Reisekosten, Verpflegung, Eintritte kosten Geld! Verschaffen Sie den Jugendlichen ein unvergessliches Erlebnis! Jeder Euro zählt und fließt in die Begleitung und Umsetzung dieses Freizeit- und Bildungsangebots. Denn Orte der Wissenschaft sind auch Orte des Respekts.

Die Kampagne wird auf allen Kanälen des UniClubs und des Kinderbüros der Universität Wien beworben: Websites (www.uniclub.at & Http://kinder.univie.ac.at), Facebook (UniClub und Kinderuni) usw. - eine große Gemeinschaft aus Menschen, die sich für Bildung interessieren!


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

Mit der Respekt.net-Kampagne "UniClub - Exkursionen" wollen wir Ausflüge mit wissenschaftlicher Begleitung für jugendliche Flüchtlinge in das Umfeld von Wien finanzieren.

Geflüchtete Jugendliche brauchen in der großen Unsicherheit ihrer Lebenssituation gerade für ihre Zukunftsplanung klare Perspektiven und längerfristige Strukturen. Der UniClub plus bietet Ihnen darin Unterstützung.

Neben den regulären Angeboten des UniClubs möchten wir mit den UniClub - Exkursionen den Jugendlichen einen Blick zurück in die Geschichte Österreichs ermöglichen. Mögliche spannende Orte:

40.000 Jahre zurückgeblickt: Die ältesten Häuser: ein Ausflug ins MAMUZ Schloss Asparn/Zaya lässt 40.000 Jahre Geschichte zu einem Erlebnis werden. Der Museumspark wurde von WissenschafterInnen nach den Ergebnissen archäologischer Forschung gestaltet. Hier können die Jugendlichen die Siedlungsgeschichte Österreichs seit der Altsteinzeit realitätsnah erleben.

250 Jahre zurückgeblickt: Der größte Rockstar: Wie bedeutend die Zeit Mozarts - das Barock - in Österreich war, lässt sich besonders gut in Schloss Hof im Marchfeld erfahren. Die Jugendlichen können nicht nur das beeindruckende Schloss und die einzigartigen Gärten, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt eines barocken Gutshofes kennen lernen.

100 Jahre zurückgeblickt - Auf den Spuren der Staatsgründung:  Von der Rax zum Renner: Ausflug mit der Schneeberg-Standseilbahn und eine Auseinandersetzung mit Demokratie beim Besuch im Dr. Karl Renner-Museum für Zeitgeschichte in Gloggnitz.

Projekthintergrund

Der UniClub ist 2011 als Diversity Maßnahme der Universität Wien im Kinderbüro der Universität Wien entstanden. Es wendet sich an Jugendliche ziwschen 13 und 19 Jahren, die sich für Bildung interessieren und deren Eltern noch kein Studium in Österreich absolviert haben. Es hat zum Ziel, bildungsbenachteiligte Jugendliche mit migrantischem Hintergrund in ihren Interessen zu unterstützen und ihnen den Weg an die Universität als eine Bildungsoption aufzuzeigen. Mit der aktuellen Flüchtlingssituation hat sich der UniClub den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen gestellt und als UniClub plus ergänzende Initiativen gestartet. Seit Oktober 2015 ist zwei Mal pro Woche der LernClub geöffnet: neben einem Ort zum Lernen mit Schreibtischen und Computern ist hier auch ein Raum für Begegnungen und den wechselseitigen Austausch entstanden.

StudyBuddies, Lehramtsstudierende der Universität Wien, unterstützen bei der Betreuung der Jugendlichen: sie üben Deutsch und sie unterstützen die Jugendlichen in ihren Interessen, die sie auch schon vor der Flucht hatten - ob Mathematik, Physik oder Geschichte. Studierende sind damit Lernende und Lehrende gleichzeitig – sie begegnen Jugendlichen auf Augenhöhe, lernen die Bedürfnisse der Jugendlichen kennen, üben sich in Didaktik und Vermittlung und geben ihr Wissen weiter. Regelmäßige Workshop-Einheiten zu unterschiedlichsten Themen, abgehalten von WissenschafterInnen der Universität Wien, und Exkursionen, ausgerichtet auf die Wünsche und Bedürfnisse der geflüchteten Jugendlichen, runden das Programm des UniClubs ab und ermöglichen auch ExpertInnen die Begegnung mit einer neuen Zielgruppe.

UniClub plus ist ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Programm und direkt vernetzt mit der Universität Wien, NGOs und Organisationen der Flüchtlingsbegleitung.

Orte des Respekts sind Orte der offenen Begegnung, der gegenseitigen Unterstützung in unsicheren Lebenssituationen und Orte des Lernens. Der UniClub plus mit all seinen Beteiligten schafft einen solchen Ort des Respekts.

Spezifische Ziele:

  • Geflüchtete Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund in ihrem individuellen Bildungsweg zu unterstützen und ein geeignetes Lernumfeld zu schaffen
  • Inhaltliche Angebote zu setzen, die an den Interessen der Jugendlichen anschließen, den Zugang und die Sensibilisierung zu neuen Thematiken zu öffnen und Möglichkeiten zu bieten, das Interesse und Wissen zu vertiefen
  • Universitätsangehörige (insbesondere Studierende aus dem Lehramtsbereich) mit Jugendlichen zusammenbringen, interkulturelle pädagogische Praxiserfahrung und nachhaltiges soziales Engagement zu ermöglichen und Begegnungsräume von potentiellen Studierenden mit aktiven Studierenden schaffen.
  • Einen Raum für interkulturellen Austausch und Motivationsförderung für geflüchtete Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund schaffen; Ressourcen und Wissen der Jugendlichen stärken.
  • Bildungsinteressierten Jugendlichen, die das Ziel haben ihren Bildungsweg zu finden bzw. fortzusetzen, an universitäre Strukturen heranführen, Studienmöglichkeiten aufzeigen.

Schaffung eines offenen LernClubs: Um den Jugendlichen einen Raum zu geben, den sie nutzen können, in dem aber auch Begegnung mit GesprächspartnerInnen und UnterstützerInnen stattfinden kann, eröffnete das Kinderbüro der Universität Wien im Oktober 2015 einen LernClub. Dieser ist zwei Mal wöchentlich geöffnet und von qualifizierten MitarbeiterInnen und einem Team aus freiwillig mitarbeiteten Studierenden begleitet. Im Club-Betrieb wird mit zwei unterschiedlichen Raumkonzepten gearbeitet. Zum einen wird ein Ort der Begegnung geschaffen, an dem die Jugendlichen gemeinsam arbeiten und lernen, Neues erfahren, diskutieren und sich austauschen - untereinander und mit dem studentischen Team. Zum anderen gibt es Raum zum konzentrierten Arbeiten und Rückzugsmöglichkeiten, um sich mit einer Vertrauensperson ungestört unterhalten zu können und Beratung und Unterstützung zu erfahren.

StudyBuddies: Um die Jugendlichen beim Lernen bestmöglich unterstützen zu können, werden in Kooperation mit dem Zentrum für LehrerInnenbildung Lehramtsstudierende der unterschiedlichsten Fachdisziplinen angesprochen. Diese werden dann je nach Bedarf an die Jugendlichen gezielt vermittelt. StudyBuddies und Jugendliche treffen sich mindestens einmal wöchentlich in den Räumlichkeiten des UniClubs zum Lernen. So haben die Jugendlichen neben dem gemeinsamen Lernen im LernClub die Möglichkeit eine individuelle Lernunterstützung in Anspruch zu nehmen. Wichtig in diesem Projekt ist aber nicht allein die Vermittlung der StudyBuddies, sondern auch die Begleitung des Lernprozesses und der Begegnungen zwischen den Jugendlichen und den StudyBuddies. So gibt es für die StudyBuddies die Möglichkeit, sich in regelmäßig stattfindenden Treffen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. An bestimmten Themenabenden werden ReferentInnen zu Themen eingeladen werden, die für die Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen von Bedeutung sind.

Workshops und Exkursionen: In regelmäßigen Abständen (etwa 2-3 Mal pro Monat) werden Workshops mit WissenschafterInnen zu Themen abgehalten, die die Interessen der geflüchteten Jugendlichen aufgreifen und ihnen zusätzlich Einblicke in Themenfelder der Wissenschaft geben. Dieses Ziel verfolgen auch die Exkursionen zu unterschiedlichsten Arbeitsplätzen von UniversitätsabsolventInnen und zu kulturell relevanten Plätzen wie Museen oder zu Forschungseinrichtungen.

Die stetig steigenden TeilnehmerInnenzahlen seit Herbst 2015 zeigen, wie groß der Bedarf bei den Jugendlichen ist: Wurden von Jänner bis Juni 2015 noch 16 Veranstaltungen mit 228 Teilnahmen angeboten, so kann der UniClub allein in den 3 Monaten von Oktober bis Dezember 2015 auf insgesamt 30 Veranstaltungen mit über 600 Teilnahmen verweisen. Zusätzlich trafen sich 27 StudyBuddies wöchentlich mit 27 Jugendlichen zur individuellen Lernunterstützung.

Im ersten Halbjahr des Jahres 2016 ging diese Entwicklung weiter: Mit Stand Ende Mai haben seit Oktober rund 200 Jugendliche Angebote des UniClubs genutzt, rund 70 Studierende unterstützten das Programm, an den einzelnen LernClub- und Exkursionsterminen nehmen mittlerweile durchschnittlich 35 Jugendliche teil.

Ein wesentlicher Erfolg des UniClubs zeigt sich in der Begeisterung der Jugendlichen: Begeisterung über einen Ort, wo sie unkompliziert Lernunterstützung auf Augenhöhe erfahren, an ihre Interessen vor der Flucht anknüpfen können, Neues lernen, FreundInnen treffen und neue FreundInnen kennenlernen können. Ungebrochen ist auch die Begeisterung bei den Workshop-LeiterInnen und den Lehramtsstudierenden, die auf eine neue lern- und wissbegierige Zielgruppe treffen:

„Zum Abschluss muss ich gestehen, dass dieses Lernbüro eine der besten Erfahrungen während meines Studiums war. Ich freute mich schon jedes Mal auf die Jugendlichen, die so wissbegierig waren. Man kann nur jedem Studenten raten, sich einmal für dieses Lernbüro anzumelden.“ (Student)

„Der UniClub ist wichtig, weil man viele Freunde kennenlernen und treffen kann, viele neue Informationen bekommt, mit denen man viel machen kann… Der UniClub ist super, weil alle Jugendlichen und Studierende zusammenhalten.“ (UniClub Teilnehmerin)

„Wir erlebten bei euch eine unkomplizierte Atmosphäre. Die Jugendlichen haben hier einen schönen Wohlfühlort, den man spürt und wahrnimmt. Wir hatten den Eindruck, dass sie sich hier angenommen fühlen und auch für sich einen Treffpunkt gefunden haben, wo sie einfach sie selber sein können und ein Stück weit alles andere vergessen können. Tolles Team! Für uns war es auch sehr schön, das Vertrauen zu spüren, zwischen dem Team und den Jugendlichen - auch ein wertschätzender und lockerer Umgang im Miteinander, was es unkompliziert macht und auch uns das gemeinsame Tun erleichtert hat.“ (Workshopleiterin)

Der UniClub plus finanziert sich über Spenden und freiwillige Mitarbeit. Das Bundesministerium für Bildung und Frauen hat den Start des Projekts unterstützt. Der UniClub plus sucht jedoch noch PartnerInnen für die Zukunft, um das Projekt langfristig absichern zu können. Je nach Höhe würde das Preisgeld die Ausweitung der Öffnungstage bzw. –zeiten des UniClubs nachhaltig mitfinanzieren.

Zielsetzung ist es, dass der LernClub, das StudyBuddy-Programm sowie die Workshops und Exkursionen in den folgenden Jahren weiterhin angeboten und ausgebaut werden und der UniClub plus als nachhaltig agierendes Projekt Bestand hat.

Die Jugendliche werden weiterhin in ihrem Bildungseifer unterstützt und auf ihrem Weg zu einem Universitätsstudium begleitet. Studienoptionen sollen aufgezeigt werden. Bei konkretem Interesse an einem entsprechenden Bildungsweg können die Jugendlichen im UniClub plus in weiterer Folge bestmöglich individuell unterstützt werden.

Durch die Kooperation mit dem Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien können die Erkenntnisse aus dem Projekt in die Forschung und Lehre einfließen. Lehramtsstudierende machen Erfahrungen mit einer neuen Zielgruppe, die sie im späteren Berufsleben unmittelbar nutzen können. Nachhaltig gefestigt werden diese Erfahrungen durch die Reflexion im begleitenden Seminar an der Universität Wien. Davon profitieren langfristig zukünftige SchülerInnen und LehrerkollegInnen.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 5.750,-
  • - Eigenmittel
    € 3.050,-
  • Finanzierungsziel
    € 2.700,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 266,-
  • Zielbudget
    € 2.966,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Mit den Mitteln von Respekt.net werden die Kosten für die Reisebusse zu den Orten der Geschichte Österreichs, Eintrittsgelder und die Verpflegung für rund 50 Jugendliche für 3 Exkursionen finanziert.

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Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Jugendliche mit Fluchterfahrung machten sich mit den UniClub-Exkursionen auf eine Zeitreise in die Geschichte Österreichs.

Das Kinderbüro der Universität Wien öffnete im Oktober 2015 einen Lernort für Jugendliche mit Fluchterfahrung. Neben der Vermittlung von Studierenden, die den Jugendlichen als StudyBuddies individuelle Lernunterstützung bieten, wurde der LernClub eröffnet, wo an zwei Nachmittagen in der Woche Unterstützung beim Lernen und Deutsch üben geboten wird. Der UniClub hat sich als Fixpunkt im Leben vieler Jugendlicher etabliert.

Mit Unterstützung durch die Respekt.net-Kampagne UniClub - Exkursionen konnten im ersten Halbjahr 2017 drei Ausflüge für jugendliche Flüchtlinge in das Umfeld von Wien finanziert werden. Ziel war es neben der Beschäftigung mit der Geschichte Österreichs den Jugendlichen positive Erfahrungen zu ermöglichen.

Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden drei Exkursionsorte ausgewählt:


Ausflug in das Mozarthaus Vienna

Freitag, 27.01.2017

Zu Mozarts Geburtstag besuchten wir das Mozarthaus Vienna. Wir besichtigten Mozarts Wohnung und erfuhren mehr über seine Musik und die Zeit, in der er gelebt hat. In einem Tanzworkshop konnten die Jugendlichen lernen, wie die Menschen zu Mozarts Zeit getanzt haben.


Ausflug in das Museumsdorf Niedersulz

Sonntag, 30.04.2017

Mit dem Bus fuhren wir nach Niedersulz im Weinviertel. Im Museumsdorf konnten die Jugendlichen erfahren,wie die Menschen früher in Österreich gelebt und gearbeitet haben. Nach einer kleinen Wanderung wurde gemeinsam im Dorfgasthof gegessen und es gab Zeit für gruppenbildende Übungen.

 

Ausflug nach Melkan der Donau

Samstag, 20.05.2017

Bei unserem Ausflug nach Melk an der Donau besichtigen wir das Stift und erfuhren Interessantes über dessen Geschichte und BewohnerInnen. Nach dem Mittagessen machten wir eine Wanderung durch die Altstadt und in die Umgebung.

 

Die Termine wurden gemeinsam im UniClub vorbereitet und nachbereitet. An den Ausflügen nahmen zwischen 20 und 50 Jugendliche teil.

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Für Jugendliche mit Fluchterfahrung ist es wichtig, einen Alltag zu etablieren und Stabilität und Halt zu finden. Der regelmäßige Besuch von Schulen, Sprachkursen oder demUniClub kann hier eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus war für viele Jugendliche höhere Bildung vor ihrer Flucht ein Ziel und bleibt es auch nach ihrer Flucht. Sokonzentrieren sich viele Jugendliche nach der ersten Phase des Ankommens nun sehr aufs Lernen. Zeit für und Zugang zu Freizeitangeboten ist beschränkt. Neben Lernunterstützung im Alltag konnte der UniClub mit dem Projekt ein Angebot setzen, das Lernerfahrungen in einem Freizeitsetting ermöglichte.

Für die Orientierung,das Ankommen und sich zu Hause fühlen in einem neuen Land ist es wichtig einmalandere Orte zu sehen als das Wohnumfeld. Für ein Verständnis der Alltagskulturkönnen Besuche von Orten, die österreichische Geschichte und Lebensweisen näherbringen, eine große Unterstützung bieten.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?


Bereits die Reaktionen auf die Respekt.net-Kampagne waren positiv. Während der Kampagne und der Laufzeit des Projekts wurden UnterstützerInnen des Projekts und eineinteressierte Öffentlichkeit über Facebook, Newsletter und Presseaussendungen informiert gehalten.

Als besonders produktiv erwies sich die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort (Museen,Gasthäuser), die sich als sehr interessiert und engagiert erwiesen, zum Teil kostenlose Eintritte und Führungen gewährten.

Wir möchten uns beifolgenden Einrichtungen und Personen für die Unterstützung des Projekts bedanken:

Mozarthaus Vienna

Museumsdorf Niedersulz und Gasthof

Stift Melk und Stiftsrestaurant Melk

den Freiwilligen des UniClubs, die uns bei den Ausflügen begleitet haben

den Jugendlichen des UniClubs, die die Ausflüge mit uns gemeinsam vor-und nachbereitet haben und aktiv und interessiert teilgenommen haben,

und nicht zuletzt den SpenderInnen der Respekt.net-Kampagne, durch diedas Projekt finanziert werden konnte.

 

 

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Das gespendete Geld wurde laut der Kostenaufstellung ausgegeben. 

 

 

 

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