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Projekt-ID: 1418

ZusammenWachsen – ein Kunstprojekt des Vereins Grow Together

Kontaktperson: Mag.Michael KRUPPA
eingereicht am: 30.11.2016
Budget: € 934,-
Finanzierungsfrist: 28.03.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektadresse

gemeinnütziger Verein Grow Together Schweizertalstraße 21a
1130 Wien

Dieses Teilprojekt wird mit den Müttern im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden im Vitushaus der Pfarre Ober St. Veit durchgeführt.
  • Start Projektumsetzung: 08.01.2017
  • Ende Projektumsetzung: 30.04.2017

Projektbeschreibung kurz

Worum geht es?

• Es gibt Familien, die sozial schwer benachteiligt sind, was sich gleichermaßen auf Eltern und Kinder auswirkt. So ist es oft schon bei der Geburt der Kinder absehbar, dass ihre Chancen auf Entwicklung massiv eingeschränkt sind!

• Neben der direkten Unterstützung der Kinder müssen auch die Eltern in ihrer psychischen Entwicklung gefördert werden, um nachhaltig für ihre Kinder ein stabiles Zu Hause möglich zu machen. Kein Kind kann stabiler sein als die Eltern!

--> Das Kunstprojekt ZusammenWachsen

• Ist Teil einer umfassenden Betreuung dieser Familien durch den privaten gemeinnützigen Verein Grow Together.

• In einer Gruppe werden die Mütter von einer Kunsttherapeutin und Künstlerinnen begleitet und  ein Jahr lang in ihrer Kreativität und ihrem inneren Ausdruck gefördert.

• Durch die öffentliche Ausstellung der Kunstobjekte der Frauen und der Künstlerinnen (Das wird das Folgeprojekt!!) wird einerseits der Selbstwert der Frauen, die sonst gesellschaftlich hauptsächlich Abwertung erfahren, gesteigert, andrerseits wird in diesem Rahmen auf dieses große gesellschaftliche Problem öffentlich hingewiesen!

Mit € 850.- für Farben, Leinwände, Ton, Specksteine wird dieses hoch innovative Projekt, in dem über Kunst Menschen neue Chancen gegeben werden, möglich!

www.growtogether.at


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.
Die entstandenen Kunstwerke werden kontinuierlich auf der Homepage des Vereins unter http://www.growtogether.at/aktuelles/ ausgestellt

Sollte das Folgeprojekt (auf Respekt.net im Frühjahr 2017) ebenfalls zustande kommen, sind alle SpenderInnen herzlich zur geplanten Ausstellung im Herbst 2017 eingeladen – bei der Vernissage sollen neben den Künstlerinnen auch die Mütter präsent sein!
Ein Ausstellungskatalog – mit ausführlicher Beschreibung des Projektablaufs und der Arbeit mit den Müttern – wird in diesem Fall aufliegen

Details

ZusammenWachsen – ein Kunstprojekt des Vereins Grow Together

Der Verein Grow Together

• Der private, gemeinnützige Verein Grow Together unterstützt seit 3 Jahren höchst erfolgreich mit einem international beispielhaften Modell Familien aus psychosozialen Risikogruppen (Gewalt, Sucht, Verwahrlosung, Delinquenz...) in Kooperation mit dem Jugendamt

• Im Laufe der Betreuung entwickelten die Mütter bisher eine beeindruckende psychische Stabilität, und die Kinder sind gut entwickelt!

• Das Projekt wird laufend wissenschaftlich begleitet

• Es zeigt sich immer mehr, dass kreative Medien für diese schwer traumatisierten Mütter ganz neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet!

• Positive öffentliche Wahrnehmung, wie durch die geplante Ausstellung an der Seite von anerkannten Künstlerinnen, steigert den Selbstwert der Frauen, und soll gleichzeitig die Öffentlichkeit auf die Problematik dieser Familien in achtsamer, wertschätzender Weise aufmerksam machen! Die Durchführung einer Vernissage im Herbst 2017 ist allerdings Teil eines Folgeprojekts, das im Frühjahr 2017 bei Respekt.net geschaltet werden wird.

 

Beschreibung des Kunstprojekts ZusammenWachsen

Teilprojekt:

• Einbeziehung von künstlerischen Medien unter der Anleitung einer erfahrenen Kunsttherapeutin im geschützten Rahmen der gewohnten Gruppe von Grow Together (seit 2 Jahren treffen sich die Mütter bereits 1x wöchentlich in dieser Gruppe) ab Jänner 2017.

• Methodisch wird nach den Prinzipien der Ganzheitlichen Kunsttherapie gearbeitet. Die kreativen und künstlerischen Prozesse werden durchgehend kunsttherapeutisch begleitet und die Eltern fortwährend im Finden ihrer eigenen Ausdrucksmöglichkeiten unterstützt.

• Einbeziehung der ausstellenden Künstlerinnen in die direkte Arbeit mit den Frauen ab März 2017 (Jede Künstlerin wird einen Vormittag gemeinsam mit den Frauen an ihren Werken arbeiten)

Als Folgeprojekt, das im Frühjahr 2017 bei Respekt.net noch geschaltet werden wird:

• Zweiwöchiger Workshop im Sommer mit den Frauen, der Kunsttherapeutin und den Künstlerinnen

• Ausstellung der Werke im Herbst 2017 mit Vernissage und Ausstellungskatalog

In der kreativen und künstlerischen Arbeit werden verschiedene kreative und künstlerische Prozesse ausprobiert. Vieles davon haben die Frauen in ihrem bisherigen Leben noch nie oder nur mit negativer Besetzung erfahren. Das Interesse an kreativer Betätigung wird geweckt und damit trägt das Projekt zu einer Förderung der Kreativität bei den Frauen und den Kindern bei.

Abwechselnd werden den Frauen alleine und gemeinsam mit den Kindern unterschiedliche künstlerische Medien angeboten. Die Frauen und Kinder haben die Möglichkeit verschiedene künstlerische Materialien kennen zu lernen und auszuprobieren. Eigene Vorlieben und Talente sowie Vorlieben und Talente der Kinder können entdeckt und weiterentwickelt werden. Die Frauen lernen, in ihrem Alltagsleben kreatives Werken als Ressource für sich selbst zu verwenden und mit ihren Kindern gemeinsam ins Leben einzubauen.

Kreativität und Kunst führt unmittelbar zu:

• Abbau von Spannungen (gerade in überlasteten Familienverhältnissen besonders wichtig – wie ein „Blitzableiter“)

• Entspannung (Herunterkommen, zur Ruhe finden ohne die sonst missbräuchlich verwendeten und üblichen Mittel wie Alkohol, Zigaretten, Drogen,… )

• Erdung (sich positiv spüren lernen – eine oftmals neue Erfahrung)

• Zentrierung (die Gedanken durch das Tun fokussieren lernen)

• Energiesteigerung (die positiven Energien von kreativen Prozessen heben generell den Energielevel des Körpers)

• Spaß – alleine und gemeinsam (Lust am Tun bekommen)

• Befriedigung (künstlerisches Tun befriedigt unseren Geist auf einer eigenen Ebene)

• Zufriedenheit (einerseits durch alle anderen positiven Effekte und andererseits durch schöne Werke, die das Lebensumfeld bereichern)

• Ganzheitliches Wohlbefinden (angesprochen-sein auf verschiedenen Ebenen: körperlich, sensorisch, sinnlich,..)

• Persönlichkeitsbildung (Stärkung des Selbstvertrauens und damit sicheres Lebensumfeld, wie im Anschluss genauer beschrieben)

Durch die künstlerischen Prozesse entsteht für die Frauen ein neuer Raum zur Selbstverwirklichung, den sie in ihrem eigenen sozialen Umfeld sonst nicht entdecken würden. Sowohl die kreativen Prozesse als auch die Ergebnisse der selbst gestalteten Werke führen zu laufenden Erfolgserlebnissen, gestärkt durch laufendes konstruktives und positives Feedback von außen. Dadurch wird das Vertrauen in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten gestärkt, die Frauen erleben auf der Ebene der Kunst Bestätigung ihres Tuns und damit ihrer Person an sich.

Ein somit gestärktes Selbstbewusstsein führt zu mehr Sicherheit im eigenen Tun und ist unersetzlich für eine Verbesserung des Lebens der Familien und für ein sicheres Leben in Würde. Sicherheit über die eigene Person bietet den Frauen mehr innere Ressourcen und damit einen größeren Handlungsspielraum, um auch mit schwierigen Herausforderungen ihres Lebens angemessen fertig zu werden.

Durch die am Ende des Folgeprojektes (im Frühjahr 2017 bei Respekt.net geschaltet) geplante Ausstellung der eigenen Werke in einem öffentlichen Rahmen mit anderen Künstlerinnen wird das Selbstvertrauen der Frauen weiter gehoben. Die Frauen können sich mit anderen Künstlerinnen identifizieren und werden von der Öffentlichkeit in einem positiven und für sie neuen Kontext mit ihren Stärken und Fähigkeiten wahrgenommen (entgegen einer sonst oft vorhandenen negativen öffentlichen Wahrnehmung ihrer Mängel und Schwächen). Das Projekt hebt die Frauen auf eine gemeinsame Augenhöhe mit den anderen ausstellenden Künstlerinnen und damit auch allen anderen Menschen.

Im Lauf des Projektes gibt es gemeinsame Interaktionen der Frauen mit den mit ihnen ausstellenden Künstlerinnen. Dadurch wird die Identifikation der Frauen mit den Künstlerinnen einerseits und ihren Werken andererseits gestärkt. Zusätzlich erleben sie vor der Ausstellung in einem geschützten Rahmen wertschätzende und positive Reaktionen auf ihre künstlerische Seite.

Informationen zu den ProjektinitiatorInnen

• Dr.med.Katharina Kruppa – Vorstand und operative Leitung des gemeinnützigen Vereins Grow Together www.growtogether.at

• Renate Lukaseder - dipl. ganzheitliche Kunsttherapeutin, Freischaffende Künstlerin, Sozialpädagogische Gruppenleitung der Mutter-Kind-Gruppe bei Grow Together

 

Nachhaltigkeit

• Durch die Einbindung des Kunstprojekts in die vielfältige Arbeit von Grow Together wird die weitere psychische Entwicklung der Frauen in therapeutischer Einzelarbeit gesichert

• Die öffentliche Wahrnehmung soll durch weitere Kunst- und Informationsveranstaltungen des Vereins verstärkt werden

Budget

  • Gesamtbudget
    € 1.900,-
  • - Eigenmittel
    € 1.050,-
  • Finanzierungsziel
    € 850,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 84,-
  • Zielbudget
    € 934,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Teilprojekt (ohne Vernissage)
    Honorar Organisation in Eigenleistung des Vereins
    50 h à 21 EUR € 1.050,00
    Farben, Leinwände, Ton, Specksteine                     € 850.-

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News

gemeinn. Verein Grow...

hat am 12.06.2017 geschrieben

Verschiebung in der Projektumsetzung

Seit Jänner 2017 wurden zwei Bilderserien und eine Serie mit Tonskulpturen gestartet, die teilweise aber noch fertiggestellt werden müssen.

Der Projektabschluss verschiebt sich von 30.4.2017 auf 30.11.2017, da die geplante Ausstellung der entstandenen Werke gemeinsam mit den Künstlerinnen für Herbst 2017 vorgesehen ist. Darüber hinaus ist die Beschäftigung mit dem Thema der Ausstellung für die Familien noch über einen längeren Zeitraum notwendig.

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