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Projekt-ID: 1419

ZUHAUSE - Kautionsfonds für Flüchtlinge

Initiator/In: Bettina Reiter
eingereicht am: 29.11.2016
Budget: € 25.263
Finanzierungsfrist: 29.05.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art Aktion
Themenkreis Flüchtlinge & Zuwanderung

Allgemein

Projektadresse

Lassallestraße 3
1020 Wien

In der Crowdfundingphase: Dr. Bettina Reiter, Beckgasse 18, 1130 Wien praxis@reiter.priv.at www.reiter.priv.at Mit der Gründung des Kautionsfonds: Alpine Peace Crossing, Lassallestraße 3/ 9. Stock, 1020 Wien Tel.: +43 677 6195 4442 E-Mail: office@alpinepeacecrossing.org Webseite: www.alpinepeacecrossing.org
  • Start Projektumsetzung: 01.02.2017
  • Ende Projektumsetzung: 01.05.2017

Projektbeschreibung kurz

Wohnraum ist knapp und teuer, für alle Menschen.

Für geflüchtete Menschen aber noch einmal mehr – sie haben neben den Vorurteilen gegenüber Zugewanderten auch mit den realen finanziellen Einstiegskosten zu kämpfen: Kautionen und Provisionen übersteigen die Mittel um ein Vielfaches.

 

ZUHAUSE ist ein Kautionsfonds, der als Garantiegeber für Vermieter zur Verfügung steht und im Schadensfall rasch und unbürokratisch die Zahlung der Kaution gewährleistet.

 

ZUHAUSE will Wohnraum für etwa 100 Wohnungen (Familien und Einzelpersonen) schaffen.


SPENDEN FÜR DIESES PROJEKT SIND STEUERLICH ABSETZBAR!

Nachweis Projektabschluss

Mitteilung über die Kautionsfondsgründung, sobald das Projektziel erreicht ist.
Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

Ziel des Projekts: Schaffung von Wohnraum für bis zu 100 Flüchtlingsfamilien (vorzugsweise) und Einzelpersonen.

Das Projekt ist gemeinsam von folgenden Organisationen entwickelt worden und wird auch gemeinsam durchgeführt:

Alpine Peace Crossing (APC) - www.alpinepeacecrossing.org

Diakonie Wien -  www.diakonie.at

Interface Wien -  www.interface-wien.at

Flüchtlinge Willkommen - www.fluechtlinge-willkommen.at

Respekt.net – www.respekt.net

Dr. Bettina Reiter -  www.reiter.priv.at

 

Zielgruppe: Flüchtlinge mit positivem Asylstatus oder mit subsidiären Schutz, nur in begründeten Ausnahmefällen auch Flüchtlinge mit Grundversorgung und asylsuchende mit Patenschaft. Neue WGs nur in Ausnahmefällen.

 

Vergabekriterien: auf drei Jahre befristete (verlängerbare) Mietverträge für Familien und Einzelpersonen, bei denen nach Einschätzung der jeweiligen betreuenden NGO zu erwarten ist, dass sie ihren laufenden Verpflichtungen nachkommen. Diese Verpflichtungen werden auch in einer vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Mieter und APC festgehalten. Jeder Mieter verpflichtet sich, per Dauerauftrag einen Solidarbeitrag (vgl. „Risiko“) in der Höhe von EUR 5 bis 30 monatlich an APC zu überweisen.

 

Finanzierung:

Crowdfunding für einen Betrag von 10.000 €. Die Projektinitiatoren bemühen sich um eine Verdopplungsspende, sodaß das Zielbudget von 20.000 € erreicht wird.

 

Kautionsfonds: Die Gesamtspendensumme wird bei einer Bank oder Versicherung treuhändisch hinterlegt.

Dieser Betrag wird bis zu einem zehnfachen Hebel für Kautionen zur Verfügung gestellt.  Vorerst wird mit einem Hebel von zwei begonnen, die Entwicklung des Fonds wird jeweils in einem sechsmonatigen Intervall evaluiert und der Hebel aufgrund der gemachten Erfahrungen erhöht bzw. adaptiert.

Das Monitoring der Entwicklung des Fonds erfolgt durch einen Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsrat des Fonds setzt sich aus einem Notar, je einem Vertreter von Alpine Peace Crossing, Respekt.net und der Diakonie zusammen.

 

Abwicklung

Die Vermieter bekommen von APC eine Garantieerklärung im Namen aller Risikoträger, dass die jeweilige Kaution auf erste Anfrage ausbezahlt wird, sollten die Mieten mindestens zwei Monate in Verzug sein oder andere wichtige Gründe vorliegen, die Kaution abzurufen.

 

Monitoring

Diakonie und Interface entscheiden autonom über die Vergabe von Kautionen, Flüchtlinge Willkommen wird die Wohnungssuchenden vor und nach der Kautionsvergabe betreuen, wird sie jedoch hinsichtlich der Kautionsvergabe an die Diakonie Österreich verweisen. Eine Gesamtübersicht über die Kautionsvergaben wird bei der Diakonie Österreich geführt. Die Gesamtübersicht bildet die Grundlage für Hebeladaptierungen auf Basis der gemachten Erfahrungen.

Alpine Peace Crossing (APC) vidiert monatlich die Daueraufträge betreffend den Solidarbeitrag mit entsprechender Rückmeldung an die betreuenden NGOs, sollte es zu Unterbrechungen kommen.

 

Risiko

Das Risiko an der Transaktion ergibt sich aus dem Hebel (vgl. Kautionfonds), für den eine Risikoteilung zwischen APC und Diakonie Österreich sowie Interface vereinbart wird. Dieses Risiko wird wie folgt abgefedert:

  1. treuhändisch hinterlegte Spendensumme

  2. Solidarbeitrag: die aufgrund von Daueraufträgen einlangenden Solidarbeiträge werden von APC einem Rückstellungsfonds zugeführt, der auch zur Abdeckung allfällig anfallender Kautionsauszahlungen zur Verfügung steht.

  3. Zu einem späteren Zeitpunkt wird auf Basis der gesammelten Erfahrungen seitens der Risikoträger auch eine Kautionsversicherung ins Auge gefasst.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 23.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Benötigte Mittel von Respekt.net
    € 23.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 2.263,-
  • Zielbudget
    € 25.263,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 18.000,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    15.02.2017
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 2.000,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    15.05.2017
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 3.000,-
  • Projektrisiken
    Das Risiko an der Transaktion ergibt sich aus dem Hebel (vgl. Kautionsfonds), für den eine Risikoteilung zwischen APC und Diakonie Österreich sowie Interface vereinbart wird. Dieses Risiko wird wie folgt abgefedert:

    1) treuhändisch hinterlegte Spendensumme
    2) Solidarbeitrag: die aufgrund von Daueraufträgen einlangenden Solidarbeiträge werden von APC einem Rückstellungsfonds zugeführt, der auch zur Abdeckung allfällig anfallender Kautionsauszahlungen zur Verfügung steht.
    3) Zu einem späteren Zeitpunkt wird auf Basis der gesammelten Erfahrungen seitens der Risikoträger auch eine Kautionsversicherung ins Auge gefasst.
  • Budgetplanung
    Vorfinanzierung durch die Projektmitarbeiter:

    Website – Domain und Programmierung € 1.000
    Video – Dreh und Mastering € 500
    Grafik – Logo und Druckkosten € 1. 500

Dateien

Galerie

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News

Bettina Reiter

hat am 16.01.2017 geschrieben

Namhafte Spende von Bauunternehmen Sedlak

Das Bauunternehmen SEDLAK hat unserem Projekt eine namhafte Spende von 2500 € zukommen lassen. Wir bedanken uns sehr herzlich für dieses klare Zeichen, dass die Idee des Kautionsfonds als sinnvoll und nachhaltig Unterstützung findet!

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