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Projekt-ID: 1465

Film ab! für junge Menschen mit Behinderung

Kontaktperson: Verena Glaser
eingereicht am: 20.03.2017
Budget: € 2.197
Finanzierungsfrist: 20.07.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art Workshop
Themenkreis Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektadresse

Tannhäuserplatz 2/1
1150 Wien
  • Start Projektumsetzung: 01.05.2017
  • Ende Projektumsetzung: 31.07.2017

Projektbeschreibung kurz

Wir möchten jungen Menschen mit Behinderung, die bei uns individuelle Freizeitassistenz erhalten, die Möglichkeit geben, mit Unterstützung eines professionellen Filmemachers einen Kurzfilm aus ihrer Perspektive zu drehen.

Im Mittelpunkt stehen die jungen Menschen selbst, die gemeinsam entscheiden, welche Geschichte sie erzählen, in welches Genre der Film fällt und wie sie ihr Drehbuch filmisch umsetzen.

Oft haben gerade Menschen mit Behinderung noch immer weniger Möglichkeiten, selbstbestimmt zu handeln und ihre Sicht der Dinge zu präsentieren.

Bitte unterstützen Sie uns dabei, einen großen Wunsch der jungen Menschen zu erfüllen und dazu beizutragen, Menschen mit Behinderung in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen, ihre individuellen Stärken und Schwächen zu fördern und bei der Entwicklung neuer Fähigkeiten zu unterstützen sowie sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken. Ebenso wichtig wird sein, dass alle Teilnehmenden Spaß haben und ihre Erfahrungen erweitern können.

Zum Abschluss werden die Teilnehmenden ihr gemeinsam entwickeltes Werk präsentieren und im Internet veröffentlichen.


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Der fertige Kurzfilm wird auf der Webseite von integration wien und auf der Webseite von Zitronenwasser Social Art Movie veröffentlicht und steht so Interessierten zur Verfügung.

Details

Ausgangssituation und Hintergrund

Im Projekt Freizeitassistenz des Vereins integration wien werden junge Menschen mit Behinderung zwischen 15 und 30 Jahren in ihrer individuellen Freizeitgestaltung von großteils ebenso jungen AssistentInnen begleitet. Durch individuelle Freizeitassistenz wird der Hauptgruppe die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - an Kultur, Erholung, Freizeit und Sport – ermöglicht.

In letzter Zeit ist vermehrt von einigen der jungen Menschen der Wunsch an uns herangetragen worden, einen eigenen Film in der Gruppe drehen zu wollen. 

Sie möchten damit eine Geschichte aus IHRER Perspektive erzählen.

Oft haben gerade Menschen mit Behinderung noch immer weniger Möglichkeiten, selbstbestimmt zu handeln und ihre Sicht der Dinge der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung sehen sich zudem oftmals einer sozialen Isolation ausgesetzt. Das Bedürfnis nach Freundschaften mit gleichgesinnten jungen Menschen außerhalb dieses Umfeldes ist sehr stark.

Daher werden auch Aktivitäten in der Gruppe von den FreizeitassistentInnen organisiert. Sie vernetzen sich untereinander und vereinbaren auf diese Weise gemeinsame Ausflüge, Party-Besuche, etc. Neben der Einzelassistenz erhalten die Jugendlichen dadurch die Gelegenheit, andere Jugendliche in ihrem Alter kennen zu lernen, mit diesen in Interaktion zu treten oder gar Freundschaften zu schließen und sich gleichzeitig soziale Kompetenzen zu erwerben.

Eben dies wollen wir mit unserem Film-Projekt fördern und stärken.

 

Das wollen wir erreichen                      

- Ein Gruppenangebot im Rahmen von Workshops für junge Menschen mit Behinderung schaffen.

- Dem Wunsch der jungen Menschen mit Behinderung nachkommen, einen eigenen Kurzfilm zu drehen.

- Die individuellen Stärken und Schwächen der jungen Menschen fördern, die alle gemeinsam zu einem Gesamtergebnis beitragen.

- Ein neues Selbstbild und Selbstbewusstsein entwickeln, durch das Kennenlernen neuer Fähigkeiten.

- Unterstützung beim Bewusstwerden der Themen, die uns wichtig sind, diese auch aus einem anderen Blickwinkel sehen, und darüber reden.

- Film und Schauspiel als Ausdrucksmöglichkeit für sich erschließen.

- Spaß an der gemeinsamen Aktivität haben. 

- Die Gelegenheit schaffen, das von den jungen Menschen gemeinsam erstellte Werk Bekannten, Verwandten und Freunden zu präsentieren und im Internet zu veröffentlichen und somit einem breiteren Publikum vorzustellen.

Darüber hinaus werden im Rahmen der Workshops wichtige Grundregeln des Zusammenlebens trainiert und die sozialen Kompetenzen erweitert.

 

Der Ablauf unseres Kurzfilm-Projekts

Es können bis zu 10 junge Menschen mit Behinderung an diesem Projekt teilnehmen. Es erfolgt eine Ausschreibung per E-Mail. Jede bzw. jeder kann sich dafür melden, der oder die aktuell die Freizeitassistenz nutzt. Um ein kontinuierliches Kennenlernen und Arbeiten zu ermöglichen, bilden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine fixe Gruppe, die an allen Workshops teilnimmt. Sollten sich mehr Interessierte melden, als es Plätze gibt, werden wir versuchen, diese anderweitig in das Projekt einzubinden (z.B. als Fotograf/in, beim Dreh, etc.).

In den insgesamt 6 Workshops, die aufeinander aufbauen, findet ein stufenweises Heranführen der Teilnehmenden an das Projekt, das Medium Film, an die möglichen Themen und die Gestaltungsmöglichkeiten statt.

Nach einem vorbereitenden Workshop, bei dem die jungen Menschen mit Behinderung gemeinsam mit dem Filmemacher Ernst Spiessberger erste Ideen sammeln, werden diese in den folgenden Workshops konkretisiert, das Drehbuch wird verfasst und der eigentliche Dreh vorbereitet. An drei Tagen finden die Dreharbeiten statt.  

Bei einem abschließenden Reflexions-Workshop sollen die Teilnehmenden das in den letzten Wochen Geschehene Revue passieren lassen, Feedback geben und erhalten sowie bei Interesse weitere mögliche Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Medium Film ausloten.

Im Rahmen einer anschließenden Filmvorführung wird das fertig gestellte Werk von den Jugendlichen präsentiert.

Der fertige Kurzfilm wird zudem auf der Webseite des Vereins integration wien sowie auf der Webseite von Zitronenwasser veröffentlicht und Interessierten zugänglich gemacht.

 

Dauer und Thema des Kurzfilms

Die Dauer des Kurzfilms beträgt zwischen 10 und 15 Minuten.

Wir lassen die Themen gewollt offen, um den Jugendlichen selbst die Möglichkeit zu geben, in der Gruppe gemeinsam zu entscheiden und um ihren eigenen Interessen und Vorlieben entsprechend das Drehbuch zu gestalten.

Das bedeutet, es kann ein Dokumentarfilm sein, in dem die jungen Menschen über sich selbst und/oder Themen berichten, die ihnen wichtig sind.

Es kann sich aber auch um ein fiktives Drehbuch handeln, wobei sich die Gruppe zuerst eine Geschichte überlegt und jede/r vor der Kamera in eine der zuvor entwickelten Rollen schlüpfen kann.

Die Jugendlichen werden selbst aktiv, entscheiden selbst die Auswahl, interpretieren selbst.

 

Zeitplan

Die Workshops finden im Mai und Juni 2017 statt, die Nachbereitung (Schnitt, Reflexions-Workshop und Präsentation des fertigen Kurzfilms erfolgt im Juni und Juli). Folgende Termine wurden vereinbart:

- Workshop 1 (2 Stunden): 18. 05. 2017

- Workshop 2 (2 Stunden): 20. 05. 2017       

- Workshop 3 (2 Stunden): 26. 05. 2017

- Workshop 4 - Drehtag 1 (ca. 5 Stunden): 03. 06. 2017

- Workshop 5 - Drehtag 2 (ca. 5 Stunden): 17. 06. 2017

- Workshop 6 - Drehtag 3 (ca. 5 Stunden): 24. 06. 2017

- Schnitt und Fertigstellung des Kurzfilms: Nach dem letzten Drehtag

- Reflexions-Workshop mit allen Teilnehmenden und Präsentation des Kurzfilms (2 Stunden): 1. oder 2. Juli-Woche

 

Wer steckt hinter dem Projekt?

  • Unterstützung im Rahmen der Workshops erhalten die Teilnehmenden von:
  • Filmemacher Ernst Spiessberger (Zitronenwasser Social Art Movie)
  • Projektleiterin der Freizeitassistenz Verena Glaser
  • Projektmitarbeiterin der Freizeitassistenz Sabine Wolf
  • und einer entsprechenden Anzahl an FreizeitassistentInnen, die sie begleiten.

 

Öffentlichkeit & Crowdfunding-Kampagne

Wir planen all die uns zur Verfügung stehenden Kontaktmöglichkeiten zu nutzen, um auf das Projekt aufmerksam zu machen und die Förderung sicherzustellen.

  • Aussendung per E-Mail an alle Kontakte des Vereins integration wien.
  • Veröffentlichung in der Vereins-Zeitschrift „iwi“.
  • Bekanntmachung über unseren Freizeitassistenz-Newsletter.
  • Bekanntmachung über unsere Facebook-Seite.
  • Bekanntmachung über unseren Freizeitassistenz-Blog.
  • Gezielte Aussendungen an potentielle weitere SpenderInnen (Firmen und Vereine mit Bezug zum Sozialbereich).
  • Aufforderung an unsere Netzwerkpartner, unser Projekt in deren Newsletter/Aussendungen bekannt zu machen.

 

Über das Projekt Freizeitassistenz

Das Projekt „Freizeitassistenz“ bietet für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung im Alter zwischen 15 und 30 Jahren individuelle Begleitung und Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Freizeitaktivitäten verschiedenster Art. Neben der Assistenzleistung bieten wir Beratung, Information und Vernetzung. Das Angebot trägt dazu bei, jungen Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Freizeit und damit Inklusion in einem wichtigen Teilbereich unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Das Projekt wurde 2004 vom Verein „integration wien“ ins Leben gerufen, wobei unser Angebot wienweit nach wie vor einzigartig ist. Die Begleitung kann in Form von individueller Freizeitassistenz erfolgen sowie durch Unterstützung bei Gruppenaktivitäten. Besonders ist, dass das Angebot der Freizeitassistenz sich nach den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der jungen Menschen richtet. Sie wird stundenweise, tageweise, abends und an Wochenenden flexibel und regelmäßig angeboten, wobei der konkrete zeitliche Rahmen und die Regelmäßigkeit der Assistenzleistung von den jungen Menschen, als AuftraggeberInnen, soweit möglich, ebenso selbst bestimmt werden. Was für viele junge Menschen ganz selbstverständlich ist, wird so auch jungen Menschen mit Behinderung ermöglicht.

Besonders in unserem Projekt ist auch, dass die AssistentInnen, die als Freie DienstnehmerInnen im Projekt angestellt sind, keine ausgebildeten Fachkräfte sind, sondern vorwiegend junge Erwachsene, die keine Scheu, hohe Sozialkompetenz und etwas Erfahrung mitbringen. Gemeinsam ist allen, dass sie sehr engagiert und davon überzeugt sind, dass die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft für ein respektvolles Miteinander unerlässlich ist.

Derzeit begleiten und unterstützen 22 FreizeitassistentInnen 35 Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in ihrer Freizeitgestaltung.

 

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Besuchen Sie uns auch auf Facebook.

Über unsere Organisation können Sie sich auf unserer Webseite informieren.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 7.987,-
  • - Eigenmittel
    € 5.987,-
  • Benötigte Mittel von Respekt.net
    € 2.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 197,-
  • Zielbudget
    € 2.197,-
  • Budgetplanung


    Details siehe Budgetblatt unter "Dateien"!
    Das Gesamtbudget für die Durchführung des Kurzfilmprojekts beträgt € 7987,07.
    Eigenmittel: € 5987,07

    Die Gesamtkosten für das Kurzfilmprojekt setzen sich zusammen aus:

    1. Personalkosten der Projektleitung und der Projektmitarbeiterin: 796,60 Euro


    2. Sachkosten: 7190, 47 Euro


    - Honorar für Filmemacher und Workshopleiter (Durchführung der Workshops und Drehtage; Nachbearbeitung und Schnitt des Kurzfilms; Wegpauschale; Geräteabnutzungsgebühr für 3 Drehtage).


    - Honorare für 10 FreizeitassistentInnen.


    - Verpflegung während der Workshops und der Film-Präsentation.

    Mit den Mitteln von respekt.net wird die Durchführung des Kurzfilmprojekts für junge Menschen mit Behinderung ermöglicht!

Dateien

Links & Downloads

  • Auf dem Blog der Freizeitassistenz berichten AssistentInnen und Jugendliche mit Behinderung über ihre gemeinsam durchgeführten Freizeitaktivitäten (, 3MB)
  • Budgetplan Freizeitassistenz Kurzfilmprojekt (, 53KB)

Galerie

video

News

Gemeinsam leben -...

hat am 19.06.2017 geschrieben

Die ersten Figuren

...und Gegenstände für den Stop-Motion sind bereits fertig :)

Gemeinsam leben -...

hat am 26.05.2017 geschrieben

Film ab!

Die ersten Workshops haben bereits stattgefunden und die Teilnehmenden haben sich entschieden, einen bzw. mehrere Animationsfilme zu produzieren. So kann jede und jeder seine eigene Geschichte zusammen in der Gruppe erarbeiten und umsetzen.

 

Die ersten Ideen und Geschichten wurde bereits kreativ in Bild und Plastilin umgesetzt!

 

Gemeinsam leben -...

hat am 26.05.2017 geschrieben

2. Platz beim Hunderterwunder-Award!

 

Dank Ihrer Votes für unser Projekt haben wir den 2. Platz und damit 1.500 Euro Preisgeld gewonnen. Dadurch konnten wir unser Projekt erweitern:

www.respekt.net/en/support-projects/details/projekt/1504/

 

Die Teilnehmenden haben nun auch die Möglichkeit, einen Animationsfilm zu produzieren.

 

Herzlichen Dank!

Gemeinsam leben -...

hat am 27.04.2017 geschrieben

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!

 

Ein herzliches Dankeschön an all jene, die für unser Projekt gespendet haben!!!

 

Wir freuen uns wahnsinnig, dass wir das Kurzfilmprojekt nun starten können!

Danke, danke, danke!

 

 

Leider haben wir nicht von allen SpenderInnen eine E-Mail Adresse. Sollten Sie gespendet haben und über den Projektverlauf informiert werden wollen, senden Sie uns doch bitte noch Ihre Mail-Adresse zu.

 

 

Gemeinsam leben -...

hat am 27.04.2017 geschrieben

2. Platz beim Hunderterwunder-Voting-Award

 

Vielen, vielen Dank an alle, die unserem Projekt ihre Stimme gegeben haben!!!

Wir sind begeistert, dass wir den 2. Platz und somit ein Preisgeld gewonnen haben.

 

 

 

 

Gemeinsam leben -...

hat am 23.04.2017 geschrieben

Bitte gebt uns eure Stimme!

 

Beim Hunderterwunder-Award könnt ihr uns durch Eure Stimme unterstützen.

 

Bitte votet für unser Projekt, wir bräuchten das Preisgeld sehr und freuen uns über jede Stimme!

 

Vielen Dank!!!

Meinungen