Seiten anzeigen
Projekt-ID: 1572

Grenzen setzen Grenzen ziehen Grenzen erkennen

Initiator/In: Christian Wiesinger
eingereicht am: 29.11.2017
Budget: € 440,-
Finanzierungsfrist: 28.03.2018
Land/Region: Österreich/Oberösterreich
Art: Theater
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektadresse

Volkschule im Bezirk Vöcklabruck
  • Start Projektumsetzung: 27.02.2018
  • Ende Projektumsetzung: 25.04.2018

Projektbeschreibung kurz

Grenzen setzen – Grenzen ziehen – Grenzen erkennen

Im Ausdrucksspiel lernen wir unsere Grenzen zu erkennen, uns zu schützen und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln

Übergriffe an anderen Menschen, am anderen Geschlecht dürfen und sollen nicht sein. Doch wieso passieren diese Übergriffe immer wieder? Hat das nur mit Machtgehabe zu tun?

Nicht nur. Übergriffe an anderen und auch an uns  passieren auch deswegen, weil wir unsere Grenzen nicht schützen und auch zu wenig wahrnehmen.

In diesen Workshops wollen wir unsere Grenzen kennenlernen, wir wollen ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln, wie weit wir gehen dürfen und wann es angebracht ist, Stopp zu sagen.

Wir werden Texte und Geschichten spielen, wo die Grenzen augenscheinlich sind, wir werden aber auch an dieGrenzen gehen, um sogenannte Grenzerfahrungen zu machen, ein „bis hierher, aber nicht weiter“ erfahren können.

Diese Erfahrungen sind für die Kinder sehr wichtig, um im späteren Leben die Grenzen des Gegenübers zu respektieren. Sie werden diese Erfahrungen in die Gesellschaft und in ihre Lebenswelt hineintragen.


Nachweis Projektabschluss

Schulbestätigung über die Abhaltung der 4 Workshops
Fotodokumentation
Überweisungsbestätigung über erhaltenes Geld
Onlineabschlussbericht

Details

Lernen durch Tun!

Texte, die zum Thema Grenzen gespielt werden:

Der Gelbe Storch: Eine Geschichte aus China: Ein Fürst nimmt sich zu viel heraus, weil er meint mit Geld ließe sich alles kaufen. Er überschreitet die Grenzen des Teehausbesitzers und  stellt ihm ein Ultimatum. Doch der Teehausbesitzer steckt seine Grenzen klar ab, er widersetzt sich. (In dieser Geschichte ergänzen sich die Themen Zivilcourage und Abgrenzung).

Igel haben Vorfahrt: Zwei Familien sind ständig in Streit, der Streit eskaliert und es kommt auf der Insel fast zu einer Katastrophe. Wir verändern die Geschichte, indem wir klare Grenzen einziehen, die verhindern, dass es zum Streit kommt.

Die Friedensbrücke: Ist zwar eine klassische Friedensgeschichte, beinhaltet aber die Thematik – Grenzen überschreiten im positiven Sinne. Denn erst durch die Grenzüberschreitung der Kinder kann der Frieden in das Dorf einkehren.

In diesen Geschichten erfahren die Kinder eindrucksvoll, wie wichtig es ist Grenzen zu ziehen, aber auch, dass es einmal notwendig sein kann, Grenzen überschreiten zu müssen, um z. B. den Frieden zu sichern.

Neben diesen gespielten Geschichten werden wir immer wieder sogenannte Stop-Spiele und andere Methoden der präventiven Arbeit einbauen.

 

Begriffserklärung:
Der Begriff "Jeux Dramatiques" wurde von dem Theaterpädagogen Leon Chancerel geprägt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Theaterspiel unterscheiden sich die "Jeux", da man zur eigenen Freude undEntfaltung spielt und nicht vor Publikum. Man lernt auch keinen Text auswendig, da es das "Innere Erleben" hemmen  und die Spieler hindern würde, mit den eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu experimentieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Weglassen der Sprache.Durch das Weglassen der Sprache können sich andere schöpferische Anteile frei entfalten. Es tauchen ungeahnte Möglichkeiten auf, sich auf einer ganz anderen Ebene zu entfalten und auszudrücken.

Innerhalb der Thematik, die in den Workshops vorgegeben ist, bestimmen die Spieler aufgrund ihrer momentanen Stimmung und ihrer Ideen selbst ihre Rollen. Sie gestalten diese völlig frei nach ihren eigenen Vorstellungen. 

Meine Aufgabe als Spielleiter: Der Sinn, der hinter der Geschichte steht soll zum Ausdruck gebracht werden. Ich führe die Spieler durch die Geschichte durch, lasse ihnen aber genügend Freiräume, um sich entfalten zu können. In der Art eines Regisseurs.

Zusammenfassend: Was ist Ausdrucksspiel aus dem Erleben?

* Entdecken und wachrufen unserer schlummernden und schöpferischen Fähigkeiten.

* Ein Mittel, Inneres Erleben und Gefühle spielerisch auszudrücken

* Eine einfache Art des freien Theaterspiels ohne eingeübte Spieltechnik

* Eine Möglichkeit zur Selbstentfaltung und Lebenshilfe

 

Noch ein paar Anmerkungen:

Der Raum ist die Bühne. Der Raum ist ein wichtiges Element. Er kommt zum Tragen. Der Raum wird von den Spielenden so gestaltet, dass er ein Teil ihres Spieles wird. (Z. B. wird ein Dorfplatz gestaltet)

Verkleidung: Die Spieler verkleiden sich vorwiegend mit Tüchern. Durch das Verkleiden schlüpfen sie in ihre Rolle, wird die Rolle "fester, greifbarer und sicherer."

Reflexion: (Nachbesprechung): Die Spieler sagen nach dem Spiel,  was sie erlebt haben. Was ihnen wichtig gewesen ist. Evtl.,welche Gefühle hervorgekommen sind. Jeder so, wie er es sich zumutet.

 P. S.: Der Einfachheit halber ist der Text in der männlichen Form abgefasst.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 400,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 400,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 40,-
  • Zielbudget
    € 440,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    4 Workshops a 2 Stunden
    1 Workshop ist mit € 100,-- veranschlagt.
    Darin enthalten ist die konkrete Projektarbeit mit den SchülerInnen, Vor- und Nachbereitung.

Dateien

Links & Downloads

Galerie

News

Christian Wiesinger

hat am 02.02.2018 geschrieben

Grenzen setzen Grenzen ziehen Grenzen erkennen

Der Projektstart verschiebt sich nun: Das Projekt beginnt erst ab 15. Mai 2018, Ende 12. Juli 2018

 

Projektleiter Christian Wiesinger

Meinungen

Zugeordnete Themen