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Projekt-ID: 1573

ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN

Kontaktperson: Hikmet Kayahan
eingereicht am: 30.11.2017
Budget: € 3.960,-
Finanzierungsfrist: 30.05.2018
Finanzierungsschwelle: € 2.000
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Sonstige
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektadresse

Zentagasse 39/2
1050 Wien

Das ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN wird in 1050 Wien, Zentagasse 39/2, seine Arbeit aufnehmen. Die Adaptierung und Einrichtung wird Ende Dezember 2017 abgeschlossen sein.
  • Start Projektumsetzung: 01.01.2018
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2018

Projektbeschreibung kurz

Das ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN ist als Projektwerkstatt konzipiert, das in den Bereichen (Anti)Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Interkulturalität, (Anti)Diskriminierung & Migration neue Projekte initiiert und umsetzt. Es bietet Arbeitsraum für antirassistische & antifaschistische Initiativen, vernetzt & macht die Menschrechtsarbeit sichtbar, bündelt zivilgesellschaftliches Engagement & fördert die Professionalität. Synergien werden gebündelt, Informationen gesammelt & veröffentlicht.Schwerpunkte sind: Information & Dokumentation; Schaffung von (Gegen)Öffentlichkeiten; Beratung & Unterstützung von antirassistische & antifaschistische Initiativen; Publikation von relevanter Literatur; Kooperationen & Vernetzung, Unterstützung, Initiierung & Umsetzung von Projekte/Aktionen/Kampagnen.Das Zentrum arbeitet aktiv an einer Gesellschaft ohne Hass, Verhetzung, Ausgrenzung & Diskriminierung, ist ein Ort, an dem sich Menschen mit Respekt begegnen & miteinander sachlich an der Lösung von Problemen arbeiten. Und ist dabei unheilbar visionär & idealistisch, stellt sich aber den Realitäten und Herausforderungen der Gegenwart, um Chancen für die Zukunft zu schaffen.


Nachweis Projektabschluss

Abrechnung, Belegskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Dokumentation der Arbeit, Online-Abschlussbericht.

Details

Ausgangslage

Das Klima wird rauer. Rassismus, Hass, Hetze und Extremismus betreffen schon lange nicht nur den rechten Rand, sondern breiten sich immer mehr auch in der Mitte der Gesellschaft aus. Es bilden sich neue Bewegungen, rechtsextreme Medien agitieren, rassistische und fremdenfeindliche Äußerungen verbreiten sich vor allem im Internet und sind vielerorts schon salonfähig. Gefragt ist ein breites und kontinuierliches Engagement gegen antidemokratische, rassistische, antisemitische Einstellungen und Handlungen, gegen alle Formen radikal rechten Gedankenguts.


Wieviel Hass und Verhetzung erträgt unsere Demokratie, ohne Schaden zu nehmen? Aber vor allem: Wie geht die Zivilgesellschaft damit um? Diese Frage stellt sich DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage - gegen Diskriminierung & Extremismus, Träger des Projektes ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN, schon seit 2009. In diesem Sinne wurden bereits zahlreiche Projekte umgesetzt, wie die aktuell noch immer laufende Kampagne „#GemeinsamSindWirMehr – Videobotschaften gegen Rassismus & Hass“ (inzwischen die größte Antirassismus-Kampagne im deutschsprachigen Raum), 2015 der Plakatwettbewerb gegen Rassismus, oder die Diskurs-Serien zu den Themenschwerpunkten (2016/17, „Wer ist `wir`? – Der Kampf um Identität“ oder 2017/18 „Strategien gegen Rassismus & Extremismus"). Zahlreiche Plakatkampagnen wurden in den letzten Jahren erfolgreich gelauncht: Adorno, Zweig, Wiener Blut, Wienlinge oder Respekt ist Kopfsache.

Wann, wenn nicht jetzt!

Mit dem erstarken rechtpopulistischer Kräfte ist es nun auch an der Zeit die antirassistische Infrastruktur zu erweitern und zu professionalisieren, um die alten und neuen Herausforderungen effizient und zielorientiert anzugehen. Als eine mögliche Antwort wurde das Projekt ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN in Angriff genommen:


Das ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN

  • bietet 3 Arbeitsplätze für antirassistischen & antifaschistische Initiativen und Projekte.
  • dient als Homebase für antirassistischen & antifaschistische Initiativen.
  • führt eine Fachbibliothek (mit derzeit 50 Titeln) für StudentInnen und Interessierte.
  • kann als Besprechungsraum von antirassistischen & antifaschistischen Initiativen genutzt werden.
  • steht für (kleine) Veranstaltungen, Workshops und Seminare zur Verfügung.
  • sammelt und dokumentiert Informationen zum Themenschwerpunkt, stellt sie zur Verfügung.
  • führt eine Datenbank mit einer Sammlung von antirassistischen & antifaschistischen Projekten.
  • führt eine Datenbank mit einer Sammlung von antirassistischen & antifaschistischen Initiativen und Vereinen.
  • schafft in Zusammenarbeit mit anderen Initiativen eine (Gegen)Öffentlichkeit um den öffentlichen Diskurs zum positiven zu verändern.
  • stellt Beratung & Unterstützung für antirassistische & antifaschistische Initiativen/Projekte zur Verfügung.
  • vernetzt Initiativen und Projekte um Synergien effizienter zu nutzen.•publiziert relevante Literatur (Broschüren, Bücher).
  • entwickelt neue Projekte/Aktionen/Kampagnen und setzt sie um.
  • sammelt und stellt bereits vorhandenes antirassistisches & antifaschistisches (Arbeits)Material zu Verfügung.
Der Start

Im November und Dezember 2017 wurden die Räume in Zentagasse 39 in Wien Margareten renoviert und adaptiert. Dies geschah durch ehrenamtliche Arbeit und ausschließlich durch Spenden. Mit 1. Januar 2018 wird der Betrieb aufgenommen.

2018

Nun gilt es die für 2018 erforderlichen finanziellen Mittel zusammen zu bekommen: Benötigt werden monatlich Euro 300,- für die Miete und Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Alle weiteren finanziellen Mittel für die Umsetzung von Projekten/Kampagnen werden projektbezogen kalkuliert und speziell für die entsprechende Umsetzung aufgestellt (Spenden, Förderungen, Sponsoring). D.h. die inhaltliche Arbeit finanziert sich von Projekt zu Projekt. Aber gerade dafür braucht es eine stabile Infrastruktur.

Übrigens…

Als ein Ort des Diskurses, wo auch kontroverse Themen mit gegenseitigem Respekt behandelt werden, ist das ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN durchaus parteiisch, lässt sich allerdings von keiner politischen Partei vereinnahmen oder instrumentalisieren. Als Plattform ermöglicht es den AktivistInnen genügend Freiraum zur individuellen Gestaltung & Artikulation von Standpunkten, agiert aber dennoch als geschlossene Gruppe und schöpft so neue Kraft.

Wir schaffen das, denn #GemeinsamSindWirMehr!

Budget

  • Gesamtbudget
    € 3.600,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 3.600,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 360,-
  • Zielbudget
    € 3.960,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 2.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 1.800,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 1.440,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    30.06.2018
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 360,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.01.2019
  • Projektrisiken
    Keine, da laufend evaluiert.
  • Budgetplanung
    Die monatlichen Kosten betragen Euro 300,- (Miete, Betriebskosten, Strom, Wasser, Gas)
    D.h. für 12 Monate sind Euro 3.600,- notwendig.

    Die Mittel von Respekt.net werden aussschließlich zur Aufrechterhaltung der Infrstrauktur genutzt.

Dateien

News

DAS BÜNDNIS für...

hat am 13.12.2017 geschrieben

1 von 12 geschafft! - DANKE!

Den Januar haben wir nun mit eurer Unterstützung geschafft. Danke! Wir schaffen auch die restlichen 11 Monate, denn #GemeinsamSindWirMehr!

Meinungen