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Projekt-ID: 1611

Goschat.at - wir machen ehrlichen Boulevard für alle

Initiator/In: Michael Eisenriegler
eingereicht am: 15.03.2018
Budget: € 3.630,-
Finanzierungsfrist: 30.06.2018
Finanzierungsschwelle: € 1.900
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Publikation
Themenkreis: Demokratie & Bürgerrechte

Allgemein

Projektadresse

Nestroyplatz 1/1/14a
1020 Wien

Lehrredaktion Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
  • Start Projektumsetzung: 10.04.2018
  • Ende Projektumsetzung: 30.06.2018

Projektbeschreibung kurz

Der Boulevardjournalismus hat den Ruf, Stereotype, Vorurteile und autoritäre Einstellungen zu transportieren. Wir wollen testen, wie gesellschaftlich verantwortlicher und demokratiefördernder Boulevardjournalismus funktionieren kann. Im Rahmen des Projektes werden wir einen Blog laufend mit neuen Inhalten bespielen, sodass wir am Ende des Sommersemesters rund 160 Beiträge auf unserer Plattform haben und über verschiedene Social Media Kanäle bewerben. Wir wollen herausfinden, welche dieser Beiträge sich viral verbreiten und sie als Starthilfe mit je € 20,- auf Facebook bewerben. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass gute Texte ihre Zielgruppe nicht erreichen.

 

Die Website goschat.at geht am 10. April mit den ersten Beiträgen online.

 

 


Nachweis Projektabschluss

Die Öffentlichkeit ist eingeladen unsere Arbeit zu verfolgen, sowohl auf Goschat.at, als auch auf den Social Media Kanälen. Die Abrechnung erfolgt durch Kopien von Originalbelegen.

Details

Bei unserem Projekt geht es darum, den Begriff Boulevard anders zu definieren und von dem Gedanken wegzugehen, dass Boulevard immer negativ behaftet sein muss. Wir wollen Inhalte, Neuigkeiten und Geschichten bieten, die Mehrwert haben, zum Zusammenhalt und zur demokratischen Reife der Gesellschaft beitragen und einen wertvollen Beitrag zur Medienlandschaft leisten. Es muss unserer Auffassung nach möglich sein, dies auch in einfacher, verständlicher und alltagstauglicher Form zu bewerkstelligen und genau dort setzen wir auch an.

 

Um unsere Beiträge zu publizieren haben wir die Website „Goschat.at“ ins Leben gerufen. Unsere Gruppe von 32 Publizistikstudentinnen und Studenten wird laufend Inhalte produzieren und immer auf der Suche sein nach Stories, die es wert sind, erzählt zu werden. Zusätzlich zu unserem Blog starten wir außerdem eine Facebook-Page und einen Twitter-Kanal, um durch Social Media mehr Menschen zu erreichen. Hier kommen auch Sie ins Spiel! In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden, in Social Media eine hohe organische Reichweite zu erzielen. Will man ein größeres Publikum erreichen, so muss man jedem Beitrag eine finanzielle Starthilfe geben.

 

Wir werden daher jeden Beitrag mit € 20,- bewerben und damit seine Chancen auf virale Verbreitung stark verbessern.

 

Aus diesem Grund bitten wir um ihre Unterstützung und hoffen, dass Sie die Idee, guten Journalismus für jeden zugänglich zu machen, genauso wichtig finden wie wir.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 3.300,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 3.300,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 330,-
  • Zielbudget
    € 3.630,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 1.900,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 0,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    01.06.2018
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 0,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.07.2018
  • Projektrisiken
    keine
  • Budgetplanung
    Mittelverwendung Finanzierungsschwelle: € 1800,- zur Bewerbung der Beiträge auf Facebook, € 100,- für Spesen zur Erstellung des Blogs (Domain, Layout, etc.)

    Mittelverwendung Finanzierungsziel: € 3200,- zur Bewerbung der Beiträge auf Facebook, € 100,- für Spesen zur Erstellung des Blogs (Domain, Layout, etc.)

Dateien

News

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Das Projekt "goschat.at" entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung (UE MUME im SoSe 2018, Lektoren Peter Adametz und Michael Eisenriegler) am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Ziel der Lehrveranstaltung war es, ehrliche Boulevardberichterstattung zu üben und zu testen. Es ging also darum, Zielgruppen, die sonst nur durch Kronen Zeitung, Heute und Österreich (bzw. durch Unzensuriert, Wochenblick, Info-Direkt und ähnliche Online-Magazine) erreicht werden, mit einem eigenen Format anzusprechen und auszuprobieren, welche Themen und welche Ansprachen funktionieren (und welche nicht).

Im Rahmen des Projekts schrieben 30 Studierende je bis zu 5 Artikel - bei freier Themenwahl, aber immer mit der anvisierten Zielgruppe vor Augen. Die letztendlich 133 veröffentlichten Beiträge können weiterhin auf goschat.at gelesen werden.

Darüber Hinaus gestalteten die Studierenden auch das Blog selbst und eröffnten und betreuten eine Anzahl Social Media Kanäle, nämlich Twitter, Facebook und Instagram. Weiters wurde dem Projekt von swat.io eine professionelle Social Media Verwaltungssoftware gesponsert (außerhalb des Budgets).

Um die Artikel in der Zielgruppe bekannt zu machen (ein neues Medium besitzt ja noch keine Stammleserschaft) wurde jeder Artikel mit € 20,- auf Facebook beworben. Dadurch konnten wir beobachten, welche Artikel in der Zielgruppe welche Reaktionen auslösten. Die exakte statistische Auswertung des gesammelten Datenmaterials erfolgt wahrscheinlich im Rahmen einer Bakkalaureatsarbeit durch eine Studentin. Die Rahmenbedingungen dazu müssen allerdings noch geklärt werden, die Arbeit ist jedenfalls nicht mehr Bestandteil dieses Projekts.

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Das Projekt ist eine Art Feldstudie um Mittel und Wege zu finden, die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden und der zunehmenden Verbreitung von Fake News andere Medien entgegenzusetzen.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich und abhängig vom Thema. Größtes Interesse fanden die Themen Sex, Tiere und Ausländer. Auch Berichte zur eigenen Alltagsgeschichte (Themenschwerpunkt "vor 1968") fanden regen Anklang. Die systematische Auswertung muss allerdings noch erfolgen.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Über 90 % für Facebook-Ads, der Rest für Anschaffungen im Zusammenhang mit dem Blog.

Zugeordnete Themen