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Projekt-ID: 1622

Kampagne "Wir gemeinsam"

Initiator/In: DIE ARMUTSKONFERENZ
Kontaktperson: Robert Rybaczek-Schwarz
eingereicht am: 26.04.2018
Budget: € 6.600,-
Finanzierungsfrist: 26.10.2018
Finanzierungsschwelle: € 3.300
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Armut & Sozialstaat

Allgemein

Projektadresse

Herklotzgasse 21/3
1150 Wien
  • Start Projektumsetzung: 25.04.2018
  • Ende Projektumsetzung: 31.10.2018

Projektbeschreibung kurz

Wenn Kindern das Notwendigste, das sie brauchen, genommen wird, wenn die Notstandshilfe abgeschafft werden soll, wenn im Gesundheitsbereich Leistungskürzungen drohen, dann ist es umso wichtiger zusammenzuhalten. Und zu zeigen wie wichtig ein gutes soziales Netz für uns alle ist.

Mit der Kampagne „Wir gemeinsam“ möchten wir uns stark machen für den Wert eines guten Netzes sozialer Sicherung.

Wir alle brauchen gute Medizin, wenn wir krank sind. Wir alle brauchen ein Daheim und ein Dach über dem Kopf. Wir alle brauchen gute Schulen. Wir alle brauchen Zeit für das, was wir gerne tun. Egal ob wir arm sind oder reich. Der Sozialstaat macht das möglich. Machen wir uns gemeinsam stark dafür.

Gemeinsam mit dem Photographen Lukas Beck haben wir Bilder entwickelt, die Menschen zum Nachdenken anregen sollen über die große Bedeutung sozialstaatlicher Absicherung. Die Sujets drücken auch aus, wie schnell man selbst in die Situation kommen kann, eine Unterstützung zu benötigen. In Sozialen Medien, über persönliche Gespräche und Aktionen im öffentlichen Raum, auf Plakaten und Postkarten möchten wir diese Bilder verbreiten.

Dafür brauchen wir DEINE Unterstützung!


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

Motivation und Beweggründe

Was verbindet uns alle? Wie können wir zeigen, dass es vielmehr Gemeinsames als Trennendes gibt? Fragen wie diese standen am Anfang der Planung dieser Kampagne. Wir wollen damit alle Menschen ansprechen, die in Österreich leben. Österreich ist ein Sozialstaat – und das ist gut so. Das ist etwas, auf das wir stolz sein können! Denn es bedeutet, dass wir uns um ein Miteinander bemühen. Es gibt einen über Jahrzehnte gewachsenen Grundkonsens in diesem Land, dass wir niemand verhungern lassen, niemand blutend auf der Straße liegen lassen. Dafür zahlen wir auch unsere Steuern: Sie finanzieren Krankenhäuser, Schulen, Straßen, Rettung, Feuerwehr – und finanzielle Hilfe für Menschen in Krisensituationen. Gemeinsam müssen wir diese Errungenschaft früherer Generationen verteidigen.

Zielgruppe(n)

Wir möchten mit der Kampagne in erster Linie Menschen erreichen, die sich sonst nur wenig oder gar nicht in positiver Weise mit sozialstaatlichen Leistungen beschäftigen. Aber gleichzeitig auch selbst oftmals stark auf den Sozialstaat angewiesen sind. Das heißt traditionelle, bürgerliche und konsumorientierte untere bis mittlere Einkommensschichten. Insbesondere auch KlientInnen von sozialen NGOs. Dementsprechend haben wir dieTexte, Botschaften und Sujets möglichst einfach gestaltet.

Die Bilder und die Botschaft

Alle Menschen haben dieselben oder ähnliche Grundbedürfnisse. Niemandem sollte verwehrt sein, diese Grundbedürfnisse zu stillen. Die Bilder bauen auf dem Konzept der Bedarfsgerechtigkeit im Gegensatz zur viel strapazierten Leistungsgerechtigkeit auf. Alle Menschen haben dieselben Grundbedürfnisse, wir möchten uns dafür einsetzen, dass alle diese Grundbedürfnisse stillen können.

Gleichzeitig veranschaulichen die entstandenen Bilder, dass Armut jede und jeden treffen kann. Wir möchten zum Nachdenken und zum Diskutieren anregen und in der Gesellschaft wieder mehr Bewusstsein schaffen dafür, dass unser System sozialer Sicherung für alle wichtig ist und wir uns für den Erhalt des Sozialstaats einsetzen müssen.

Maßnahmen und Instrumente

In Sozialen Medien, über persönliche Gespräche und Aktionen im öffentlichen Raum, auf Plakaten und Postkarten möchten wir diese Bilder verbreiten. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Darüberhinaus bemühen wir uns um Inserate in Zeitungen und Magazinen, darum Testimonials zu gewinnen usw.

Wer steht dahinter?

Getragen wird die Kampagne vom Netzwerk der österreichischen Armutskonferenz mit 43 Mitgliedsorganisationen - siehe:

www.armutskonferenz.at/ueber-uns/die-armutskonferenz.html

Wir brauchen deine Unterstützung!

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, benötigen wir finanzielle Mittel, um Freecards und Plakate zu drucken und zu verbreiten, eine Freecards-Kampagne in Lokalen in Wien umzusetzen und ein kleines Werbebudget für Facebook. Hilf uns, diese Aktivitäten umzusetzen!

Budget

  • Gesamtbudget
    € 6.700,-
  • - Eigenmittel
    € 700,-
  • Finanzierungsziel
    € 6.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 600,-
  • Zielbudget
    € 6.600,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 3.300,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 2.212,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 553,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    31.08.2018
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 553,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.11.2018
  • Projektrisiken
    Grundsätzlich gibt es keine Projektrisiken. Wir haben die Kampagne gestartet und mit begrenzten Sachmittel selbst eine überschaubare Anzahl von Plakaten und Postkarten gedruckt.
    Um noch mehr in die Breite zu kommen benötigen wir mehr Sachmittel, insbesondere für eine Freecard-Aktion in Wien.
  • Budgetplanung
    Mittelverwendung Finanzierungsschwelle:
    Freecards in Lokalen in Wien: 4.000€ (3.300€ + Eigenmittel von 700€)

    Mittelverwendung Finanzierungsziel:

    Druck von bis zu 2.500 Plakaten (in A3, A2, A1): 1.100€

    Druck von bis zu 15.000 Postkarten: 800 €

    Versandkosten (Plakate, Postkarten): 500€

    Freecards in Lokalen in Wien: 4.000€

    Werbebudet für Soziale Medien (Facebook): 300€

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News

DIE ARMUTSKONFERENZ

hat am 24.04.2018 geschrieben

Start der Initiative Wir gemeinsam. Ein starkes soziales Netz schützt und stützt die Mitte.

„Wir alle brauchen gute Medizin, wenn wir krank sind. Wir alle brauchen ein Daheim und ein Dach über dem Kopf. Wir alle brauchen gute Schulen. Wir alle brauchen Zeit für das, was wir gerne tun. Egal ob wir arm sind oder reich. Ein starkes Netz sozialer Sicherung macht das möglich. Dafür machen wir uns stark. Wir gemeinsam.“. Heute startet eine österreichweite Initiative, die sich stark macht für ein gutes soziales Netz, das uns stützt und schützt. „Die Mitte ist dort weniger gefäh...

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