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Projekt-ID: 1628

Der ECHO-HUB

eingereicht am: 04.06.2018
Budget: € 15.000,-
Finanzierungsfrist: 04.12.2018
Finanzierungsschwelle: € 7.500
Land/Region: Griechenland
Art: Sonstige
Themenkreis: Flüchtlinge & Zuwanderung

Allgemein

Projektteaser

Der ECHO - HUB ist ein Community- und Bildungszentrum für Geflüchtete auf Leros. Der HUB wird von einem internationalen Freiwilligen Team geführt.

Projektadresse

Navarchou Ioanidi
85400 Lakki/Leros
  • Start Projektumsetzung: 01.12.2016
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2019

Projektbeschreibung

Wir sind eine österreichisch-griechische NGO, die seit Beginn der Flüchtlingskrise verschiedene Hilfsprojekte in Griechenland umsetzt. In unseren Einsatzgebieten zählen wir zu den wichtigsten Bestandteilen der Flüchtlingsversorgung. Im Dezember 2016 gründeten wir ein Bildungszentrum für erwachsene Flüchtlinge - den ECHO-HUB - auf der griechischen Insel Leros. Hier unterstützen wir Flüchtlinge aus dem nahe gelegenen Flüchtlingslager und bereiten sie mit einem vielfältigen Bildungsprogramm und Aktivitäten auf ein Leben in ihren jeweiligen Asylländern vor. Die ständige Anwesenheit von einem Team (im Schnitt 12 Personen) an internationalen Volontären hilft nicht nur die lokale Wirtschaft anzukurbeln, sondern ist auch ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit der lokalen BevölkerungUnsere Mission besteht aus zwei Kernpunkte: (i) die Chancen auf eine erfolgreiche Integration durch frühzeitige Vorbereitung zu maximieren, und (ii) die sehr reelle Gefahr von Depressionen, die durch die lange und unübersichtliche Wartezeit auf den Asylentscheid entsteht, zu mindern.


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

[Bitte geben Sie hier auch an, was Sie Ihren SpenderInnen zusätzlich noch an Anschauungsmaterialien/Publikationen/Projektergebnissen bieten wollen/können.]
Persönliche Dankesbriefe, Newsletter, Dokumentarfilme

Details

Derzeit sitzen ca. 750 Flüchtlinge aus den Krisengebieten Syrien, Afghanistan, Irak u. a. Auf der Insel Leros fest. Trotz des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei kommen täglich neue Bootsflüchtlinge an- im März 105. Der Großteil der Flüchtlinge ist im Erstaufnahmezentrum (‚Hotspot‘), ein typisches Containerlager hinter Stachelzaun welches sich in einem sehr schlechten Zustand befindet, untergebracht. Flüchtlinge warten auf einen Asylbescheid oft bis zu 8 Monaten, in dieser Zeit stehen ihnen keinerlei Möglichkeiten der Beschäftigung oder Ausbildung zur Verfügung. Das Resultat ist Frustration und Depression, sowie eine unzureichende Integrationsvorbereitung, die sich auch in soziale Unruhen ausbreiten kann. Wir versuchen mit dem Echo Hub dieser Stagnation entgegenzuwirken indem wir ein vielfältiges Bildungs - und Beschäftigungsprogramm für erwachsene Flüchtlinge anbieten, damit sie die lange Wartezeit optimal nützen, sich weiterbilden können, neue Sprachen erlernen, Sport betreiben, Handwerken u.v.m. um geistig und körperlich fit zu bleiben. Ansatz des ECHO-HUBs ist es, ein Zentrum für Flüchtlinge auf Leros zu sein. Wir bieten Flüchtlingen einen sicheren und menschlichen Raum an, um sich außerhalb des Flüchtlingslagers aufzuhalten zu können, sich weiterzubilden, sich auf ihre Integration vorzubereiten, und einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Der Mehrwert des ECHO-HUBs ist somit eine nachhaltige Weiterbildung (z.B. Englischkurse und – Abschlüsse auf internationalem Niveau) sowie die effektive Vorbereitung der Flüchtlinge auf eine gelungene Integration.

Unser Projekt kann nur langfristig bestehen, wenn es in der lokalen Gemeinde verankert und akzeptiert wird. Daher haben wir von Anfang an den ECHO-HUB für und mit der lokalen Bevölkerung konzipiert - jeder der sich beteiligen will, entweder als Student oder Volontär, ist bei uns willkommen. Zudem bezahlen wir auch lokale Lehrer, die Seite an Seite mit Volontärteam den Unterricht gestalten. Damit ist auch eine Kontinuität im Curriculum gewährleistet (wir haben bspw. 6 verschieden Englischsprachlevels, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können) und gleichzeitig bieten wir lokale Beschäftigung an. Unsere Zielgruppe ist dreifach:

• Erwachsene (18+) Flüchtlinge aus dem Flüchtlingslager (derzeit c.a. 700 Personen) die in unserem ECHO-HUB ein vielfältiges Bildungsangebot haben und sinnvollen Tätigkeiten nachgehen können.

• Die sozial schwache Bevölkerung auf Leros, die von unserer Präsenz profitiert. Wir stellen lokale Fachkräfte an und kaufen lokal, wenn möglich. Jegliche Verpflegung wird lokal bereitgestellt.

• Unser internationales Volontärteam, denen wir mit unserem Projekt die Möglichkeit bieten nach Leros zu kommen und sich zu engagieren, direkte Hilfe zu leisten, anzupacken und sich ein Bild über die Flüchtlingsthematik aus erster Hand zu machen. Wir ermöglichen unabhängige Meinungsbildung, persönliches Wachstum und Engagement und damit Stärkung der Zivilgesellschaft.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 143.636,-
  • - Eigenmittel
    € 130.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 13.636,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.364,-
  • Zielbudget
    € 15.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 7.500,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 6.816,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 5.456,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    01.10.2018
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.364,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    30.01.2019
  • Projektrisiken
    Sollten alle Flüchtlinge von der Insel evakuiert werden haben wir bereits Vorbereitungen getroffen den ECHO-HUB in Athen zu skalieren.
  • Budgetplanung
    Mittelverwendung Finanzierungsschwelle:Mittelverwendung Finanzierungsziel:

    Mit den Mitteln wollen wir unsere Lehrkräfte aufstocken und das Kursangebot  des HUBs erweitern.


Dateien

Links & Downloads

Galerie

News

"ECHO 100PLUS" -...

hat am 19.10.2018 geschrieben

Zwischenbericht

Respekt.net – Zwischenbericht für den Zeitraum Juni bis Oktober 2018

mehr

Catharina Kahane

hat am 13.05.2018 geschrieben

ZINE

ECHO-HUB Magazin

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

 

Unser Integrations-Bildungszentrum der ECHO-HUB beendet das Jahr 2018 mit einer Rekordzahl an Anmeldungen aus dem Flüchtlingslager in Leros. Seit über zwei Jahren führen wir mit Hilfe unseren freiwilligen Helfern aus der ganzen Welt unseren sogenannten ECHO-HUB. Dieses Tageszentrum wurde von uns ins Leben gerufen, um das lange Warten auf den Asylentscheid im und den monotonen Alltag im Flüchtlingslager mit sinnvoller Beschäftigung zu verkürzen.

Wir starteten dieses intensive Erwachsenenbildungsprogramm im Dezember 2016, als die Flüchtlingssituation auf den Inseln sich, mit dem Schließen der europäischen Grenzen auf eine permanentere Flüchtlingsbevölkerung einpendelte, und die Grenzinseln nicht mehr nur als Durchgangsschleuse fungierten. Nachdem die zuständigen staatlichen Asylaufnahmezentren es dann endlich geschafft haben, die Grundbedürfnisse, wie Nahrung, Kleidung und Unterkunft für die gestrandeten Flüchtlinge zu garantieren, haben wir unsere Rolle an dieser Erstversorgung abgeben und uns auf nachhaltigere Aufgaben widmen.

Die Veränderung der europäischen Politik und die Schließung der Grenzen für Flüchtlinge hat einerseits tatsächlich zu einem Rückgang an Ankünften geführt, gleichzeitig zu einem Rückstau und Festsitzen der bereits auf den Inseln gestrandeten, die dort über Monate ohne Wissen um ihre Zukunft festsitzen.

Während der letzten zwei Jahre hatte sich die Flüchtlingsbevölkerung in Leros auf zwischen 600 und 800 eingespielt. In den letzten Monaten hat aber eine massive Zunahme an Neuankünften stattgefunden. Derzeit ist mit der ca. 1200 der 'hotspot' und andere Flüchtlingseinrichtungen auf der Insel die Aufnahmekapazität überschritten. Jede Woche kommen neue Flüchtlinge hinzu, allein im letzten Jahr sind 31,867 in Griechenland, davon 1213 in Leros angekommen, entweder über den Meeresweg von der türkischen Küste aus, via der nahegelegenen Militärinsel Farmakonisi, oder weitergeleitet von überfüllten Lagern von anderen Inseln.

Obwohl die Regierung versucht Registrierungen und Transfers von Flüchtlingen auf das Festland zu beschleunigen, um Platz für Neuankömmlinge zu machen, ist das Lager heillos überfüllt und in den letzten Wochen wurden wieder Zelte um das Lager aufgestellt, um minimalen Schutz vor Kälte und Unwetter zu bieten. Die Lebensumstände, erschwert durch die kalten und feuchten Wintermonate, sind für die Betroffenen besonders hart. Untergebracht in veralteten Containerboxen hinter Stacheldraht und zum Teil auch wieder in den provisorisch aufgestellten Zelten, versorgt nur mit dem aller Nötigsten, harren sie aus bis sie die Dokumente zur Weiterreise erhalten, oder einen Bescheid zur Deportation erhalten.

Der ECHO-HUB bleibt nach wie vor die einzige Einrichtung, die Flüchtlingen aus dem Camp einen sicheren Aufenthaltsort bietet. Es gibt eine von UNHCR und Arsis (einer griechischen NGO spezialisiert auf Schutz von Minderjährigen) geführte Flüchtlingsschule und einige der Flüchtlingskinder besuchen mittlerweile auch die staatlichen Volksschulen.

Für Erwachsene gibt es aber keine Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und erzeugt Langeweile, Frustration und Depression. Abgesehen davon, dass ein enormes Potential von fähigen und wissbegierigen jungen Menschen brach liegt und sich mit zunehmender Zeit zu einer kritischen Situation entwickeln könnte. Unser Team hat im letzten Jahr unglaubliches geleistet diesem Trend mit unserem das Bildung - und Beschäftigungsangebot im HUB entgegenzuwirken.

Mit zwei Kleinbussen ‚shuttlen‘ wir in vielfachen Fahrten unsere registrierten Studenten vom 2,5 km entfernt liegendem Lager in zu unserem HUB, ein täglich logistisches Meisterwerk. Die Herausforderungen an unser Volontärteam sind enorm, um einen geregelten Ablauf des Stundenplanes zu gewährleisten. Die ständigen Veränderungen, sowohl der Studenten, als auch der Mitarbeiter (die Volontäre bleiben im Schnitt zwischen 2 Wochen und 2 Monaten) ist für unsere Koordinatoren eine bis Täglich arbeiten wir daran unser Angebot zu erweitern und zu verbessern, um einer höchstmöglichen Zahl an Studenten aufnehmen zu können.

Ein paar Fakten zu unseren Dienstleistungen:

In 2018 haben wir 685 neue Studenten für unsere Kurse registriert. Wir haben das Flüchtlingslager mit tausenden von Kleidern und Hygieneartikeln versorgen können. Unser Stundenplan bietet 22 verschiedene Kurse an. 18 Studenten konnten ihre Englischkurse mit einem Sprachzertifikat abschließen. Drei unserer HUB Studenten erwarben ein Stipendium in einer amerikanischen Uni in Athen. Unser Computerkurs bietet auch die Möglichkeit ein offizielles Zertifikat zu erwerben. Wir bieten auch individuelle Unterstützung bei Verfassen von CVs und Bewerbungsschreiben an. Unsere Volontäre halten Diskussionsrunden zu verschiedensten aktuellen Themen ab. Die zweite Ausgabe unserer interkulturellen Literatur und Kunst Zeitschrift ‚ZINE‘, eine Koproduktion von Flüchtlingen und Volontären ist herausgekommen, ebenso das Kochbuch ‚Nostimo‘, dass eine Sammlung von Rezepten von Flüchtlingen aus den verschiedensten Ländern zusammenstellt. Unsere Kunst, Foto und Filmworkshops produzieren eindrucksvolle Arbeiten sind geeignet um Trauma und Vergangenheit zu bewältigen. Besonders stark besucht ist unser Fußballprogramm – einige unserer besten Spieler, sind auch zum Teil einer lokalen griechischen Mannschaft aktiv. bieten wir Basketball und Yogakurse an – in den Sommermonaten auch Schwimmkurse. Regelmäßig veranstalten wir kleine Konzerte mit unseren Schülern aus den Gitarren und Perkussionsklassen. Manche unserer Studenten sind selbst als Experten im HUB tätig und führen Kunst, Näh und eine Friseurworkshop u.a. Besonders wichtig ist uns unser spezielles Frauenangebot. Einen Nachmittag pro Woche ist der HUB nur für Frauen geöffnet - ein sicherer und ungestörter Raum, der für jene Frauen die Möglichkeit bietet, die sich ohne die Anwesenheit von Männern, studieren, unterhalten und beschäftigen zu können.

Alles das war nur möglich durch die unentgeltliche Arbeit von 156 Volontären und die finanzielle Unterstützung so zahlreicher Spender.

 

 

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

 

Wir wirken auf mehreren Ebenen positiv auf gesellschaftspolitische Entwicklungen ein!

 

  1. Flüchtlingsbevölkerung

Durch Bildungsangebote für Flüchtlinge in unserem Zentrum erleichtern wir, nicht nur ihren monotonen Alltag auf Leros, der sich oft über Monate erstreckt, sondern leisten essentielle Vorbereitungsarbeit für die Integration in ihrem zukünftigen Asylland.

Der Erwerb von schwerpunktmäßig Englischkenntnissen, wie auch anderen europäischen Sprachen, wie Deutsch und Französisch, bereitet sie sprachlich auf ihr neues Leben vor und schafft Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. (Da alles daraufhin deutet, dass ein Großteil der Flüchtlinge in Griechenland verbleiben werden, sind wir bemüht Griechischunterricht wieder in unseren Stundenplan aufnehmen zu können).

Durch den täglichen Austausch mit unseren internationalen Volontären im HUB, von denen sie auch unterrichtet werden, und mit ihnen gemeinsam Sport und andere Aktivitäten begehen, gewinnen die Studenten Einblick in andere Lebensweisen, Umgangsformen und Alltagskulturen. Durch diese persönlichen Kontakte können Pauschalisierungen und Vorurteile vorgebeugt und abgebaut werden.

  2. Volontäre

Das freiwillige Engagement, die empirische Erfahrung aktiv etwas bewegen zu können, fördern und stärken zivilgesellschaftliche Kräfte. Durch die Arbeit in unserem Projekt, erhalten unsere Volontäre die Gelegenheit die humanitäre Krisensituation an Europas Grenzen aus nächster Nähe zu erfahren.

Die Arbeit ist physisch und mental sehr herausfordernd, gleichzeitig aber auch befriedigend die Möglichkeit zu haben anpacken und helfen zu können. Unsere Volontäre haben die Chance sich vor Ort ein unabhängiges Bild von der humanitären Krise zu machen, unbeeinflusst von Medienberichten und propagandistischen Verfälschungen.

Die Erfahrungen im ‚Feld‘ regen zum Nachdenken an, oft begleitet mit intensiven Reaktionen auf das Erlebte, und nicht selten begleitet mit dem Ehrgeiz sich weiterhin für humanitäre Themen einzusetzen. Das vor Ort Erlebte und Erreichte, gestärkt durch die Solidaritätserfahrung im Team, birgt ein enormes Zivilgesellschaftliches Potential mit sich und wirkt anhaltend in der Heimat nach. Ein beträchtlicher Prozentsatz unserer Volontäre verkündete, dass sie nach ihrem Einsatz in Leros, einer Karriere im humanitären Sektor nachgehen zu wollen und einige sind bereits in diesem Sektor beruflich tätig.


  3. Lokale Bevölkerung

Wir sind von Anfang bestrebt gewesen, die lokale Gemeinde in unser Projekt miteinzubeziehen. Ohne lokale Verankerung und Mitarbeit der Inselbevölkerung auf Leros, wäre unsere Arbeit nicht möglich. Zu eng ist das Umfeld, zu groß, v.a. anfangs Bedenken und Ängste gegenüber den ankommenden Flüchtlingen.

Durch das Öffnen des HUBs, vom ersten Tag an auch für die lokale Bevölkerung, konnten wir einer Ausgrenzung und Anfeindung unseres Projektes vorbeugen. Weiters konnten wir 6 lokale Lehrer in unserem HUB anstellen, nicht nur um eine Kontinuität im Lehrplan zu garantieren, sondern ein bewusster Schritt in Richtung Verankerung durch die Unterstützung des lokalen Arbeitsmarktes.

Der HUB mit einem Team von 10 bis 12 Mitarbeitern bedeutet auch, dass wir die lokale Wirtschaft unterstützen: wir zahlen Mieten für HUB und Volontärunterkunft, kaufen und konsumieren in den lokalen Geschäften. Da wir auch für die Kleiderverteilung im Hotspot zuständig sind, sind wir oft genötigt entsprechende Kleidungsstücke lokal zu kaufen, um unsere Kleiderspenden aufzustocken. Wir unterstützen, wenn wir können sozial schwache Mitglieder der Gemeinde, die wir über die Kirche, Altersheim, Spital ausfindig machen.

Alle diese Maßnahmen haben uns das Vertrauen der Gemeinde eingebracht und können somit unsere Arbeit mit den Flüchtlingen relativ ungestört durchführen. Unser Projekt fördert somit auch die Integration der Flüchtlingsbevölkerung auf Leros, beugt damit sozialen Unruhen und das Entstehen einer Ghettobildung vor.

 

 

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

 

Der ECHO-HUB ist ein integraler Bestandteil der Inselstruktur geworden, Anfängliche Ängste innerhalb der lokalen Gemeinde sind Akzeptanz und zum Teil auch Anerkennung gewichen. Da wir sowohl Arbeitsplätze sichern als auch die lokale Wirtschaft mit unserem Projekt unterstützen, gibt es keine grundsätzlichen Probleme, mit Ausnahme von seltenen rechtsradikalen Übergriffen auf die Flüchtlingsbevölkerung. Wir führen regelmäßig Umfragen, sowohl innerhalb der Flüchtlingsgemeinde im Camp, als auch bei unseren Mitarbeitern durch, um ein wichtiges Feedback zu erhalten.

Wir versuchen ständig unser Bildungs- und Beschäftigungsangebot zu verbessern und auf Kritik und Vorschläge einzugehen. Wir sind ein verlässlicher Partner für alle anderen Flüchtlingshilfsorganisationen vor Ort und hegen eine gute Beziehung zu Bürgermeister lokalen Autoritäten und zu anderen sozialen Einrichtungen.

 

 

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Das gespendete Geld wird für die Gehälter unseres Lehrpersonals verwendet. Unter Dokumente findet sich eine genaue Kostenaufstellung und Belege zum Download.

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Bitte geben Sie die Anzahl an Stunden bei den einzelnen Aufgaben ein, die Sie spenden.

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