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Projekt-ID: 1723

Flüchtlingshilfe Parndorf

Initiator/In: Orte des Respekts 2018
eingereicht am:
Budget: -
Finanzierungsfrist:
Land/Region: Österreich
Art: Sonstige
Themenkreis: Weitere Themen

Allgemein

  • Start Projektumsetzung: 09.08.2018
  • Ende Projektumsetzung: 24.08.2018

Projektbeschreibung

Zunächst haben wir an der Grenze (Nickelsdorf) bzw. in der Asfinag-Halle in Parndorf die Flüchtlinge, die auf der Durchreise waren unterstützt.

Danach hat sich eine Gruppe von ParndorferInnen gefunden, die die Menschen, die Asyl suchen und in Parndorf in Privatquartieren untergebracht wurden, unterstützen wollten und bei der Integration mithelfen wollten. Wir sehen alle Integration als eine zweiseitige Sache.

Wir haben - dort wo es möglich war bzw. ist - die Menschen in den Quartieren besucht (am Anfang war jegliche Kommunikation sehr schwierig, weil bei unseren Gästen so gut wie keine Englisch-Kenntnisse vorhanden waren und bei uns niemand eine Sprache der Herkunftsländer konnte).

Wir haben dann versucht, den Pfarrer und den Bürgermeister ins Boot zu holen. Leider waren wir dabei nicht erfolgreich (es gibt keinen Kontakt des Pfarrers bzw. des Bürgermeisters zu den Asylwerbern; wir konnten keinen Einsatz im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten in der Gemeinde erreichen). Das einzige, war wir erreicht haben, war dass wir das Jugendzentrum am Samstag Nachmittag für Deutschkurse nutzen konnten. Das haben wir ab Jänner 2016 gemacht. Wir haben dort auch gemeinsam gekocht. Später wurden aus den Deutschrunden Unterstützungen bei den diversen Schulfächern (viele unserer Schützlinge haben von der VHS abgehaltene Brücken- und Pflichtschulsabschlusskurse besucht).

Nach einiger Zeit wurden (wir waren hartnäckig bzw. lästig) auch professionelle Deutschkurse (mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde angeboten.)

Unsere Schützlinge sind großteils ohne bzw. mit wenig Bildung aus den Herkunftsländern, teilweise sind es auch Analphabeten gewesen.

Nach ca. einem Jahr haben die Termine im BFA begonnen, zu denen fast keiner unserer Schützlinge alleine gehen musste. (Ich muss dazu sagen, viele in unserer Gruppe sind berufstätig).

Von Anfang an haben wir uns auch um Arzttermine und ggf. auch um Begleitung zu diesen gekümmert.

Die meisten unserer Schützlinge sind junge Männer, die alleine nach Österreich gekommen sind, und für die einige von uns teilweise so etwas wie Ersatzeltern bzw. zumindest Vertrauenspersonen geworden sind. Viele derer, die bei uns untergebracht sind, haben keinen Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie.

Wir haben einiges an Wissen im Fremdenrecht, in den Erwerbsmöglichkeiten, .... gelernt. Dabei wurden wir sehr vom Verein "Region Neusiedlersee hilft" (Ariane Umathum, Sonja Scherzer) unterstützt, der nach wie vor Supervision und Fach-Workshops organisiert.

In der letzten Zeit ist die Gruppe der Männer, die wir "betreuen", sehr klein geworden (es kommen keine neuen Asylsuchenden mehr, einige sind auf Grund eines 2. negativen Bescheides untergetaucht, die, die Sub-Schutz oder Asyl bekommen, verlassen das Burgenland auf Grund der Bedingungen hier; zu einigen bleibt der Kontakt aber auch nach Ende des Asylverfahrens erhalten).

Das Ende der Betreuung ist daher fiktiv - das Formular erfordert aber die Eingabe. Mir ist klar, dass es sich bei unserem Engagement eigentlich um kein Projekt handelt, weil es kein definiertes Ende hat, ich finde aber, dass es zeigt, was die Zivilgesellschaft - wider alle Gegner - imstande ist. Daher habe ich mich entschlossen, es einzureichen.


Nachweis Projektabschluss

Details

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Budget

  • Gesamtbudget
    € 0,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 0,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung

Dateien

Galerie

News

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Zugeordnete Themen