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Projekt-ID: 1831

Schraubenzieher im Bauch - Der Fall Dr. L.

Initiator/In: Miriam-Sophie Lopatka
eingereicht am: 22.02.2019
Budget: € 11.000,-
Finanzierungsfrist: 22.08.2019
Finanzierungsschwelle: € 5.500
Land/Region: Österreich/Steiermark
Art: Publikation
Themenkreis: Demokratie & Bürgerrechte

Allgemein

Projektteaser

Schraubenzieher im Bauch - Der Fall Dr. L. - Filmdoku um jenen Arzt und Politikerbruder, der seine Familie gequält haben soll und bislang nicht verurteilt wurde

Projektadresse

Hartberg, Graz, Wien
  • Start Projektumsetzung: 20.02.2019
  • Ende Projektumsetzung: 20.04.2019

Projektbeschreibung

Landarzt Dr. L, Vater von vier Kindern, soll seinen Sohn einjährig in eine Nische gesteckt, zwei Töchter morphiumsüchtig gemacht und sich selbst laufend schwerste Selbstverletzungen zugefügt haben. Schraubenzieher, die er sich selbst in seine Bauchdecke gerammt hatte, musste seine Tochter als 14-Jährige herausziehen. Fotos zeigen den dreijährigen Sohn mit einer Zigarre im Mund... Nun erwachsen und schwer traumatisiert, wenden sie sich an Polizei und Gericht. Doch Dr. L wurde nicht verurteilt. Der Richter sieht das jahrzehntelange angebliche Martyrium der Familienangehörigen als bloßen Rosenkrieg. Freilich ist Dr. L. der Bruder eines Spitzenpolitikers. Ein Gutachter beklagte Interventionsversuche - an Namen wollte er sich dann nicht mehr erinnern. 

Nun hat Tochter Miriam-Sophie L. einen spezialisierten PR Berater und ein Filmteam gebeten, diese Familiengeschichte rund um Gewalt, Misshandlungen und ein skandalöses erstinstanzliches Justizurteil zu verfilmen.


Nachweis Projektabschluss

Dokumentarfilm 30 Minuten

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Online-Abschlussbericht.

Details

In seinem Urteil bezeichnete der Richter den Beschuldigten als rechtschaffenen, religiösen Menschen. Die Betroffenen macht er im Verdikt aufgrund ihres „äußeren Erscheinungsbildes" verächtlich. Der Richter interpretierte die Aussagen der Betroffenen als „verlängerten Rosenkrieg". Dass ihr Vater ständig mit Selbstmord drohte und diesen vor den Kleinkindern angedeutet vollzog, dass sie Schraubenzieher, die er sich zuvor selbst in die Bauchdecke gerammt hatte, entfernen mussten, dass sie mit großen Mengen Morphium suchtabhängig gemacht wurden (was Dr. L. tlw. unumwunden zugab) kümmerte den Richter wenig. 

Im Dokumentarfilm erzählen die Kinder und auch die ehemalige „Geliebte Monja" von Dr. L. (eine Patientin von Dr. L. seit ihrer Kindheit), was passiert ist. Monjas Vater (der ihr Schutz vor Dr. L. versprach) hat angeblich mit einer Waffe Selbstmord verübt. Weil dieser seine Arme aufgrund eines Schulterleidens gar nicht heben konnte und an seinen Händen keine Schmauchspuren waren, geht Monja sofort von Mord aus. Die Waffe, mit der ihr Vater ums Leben kam, gehörte dem Nachbarn Dr. L. Er hatte diese Jahre zuvor von einer Patientin „geerbt". Wie die Waffe zu Monjas Vater gelangte kann Dr. L. nicht erklären, er wurde von der Polizei kaum dazu befragt. Eine von Monja beauftragte gerichtsmedizinische Stellungnahme belegt immerhin die Vermutung von „Fremdverschulden". Sie stellt dann einen Antrag auf Wiederaufnahme der Ermittlungen. Nachdem das von der StA Graz beauftragte Schlussgutachten ebenfalls von Fremdverschulden ausging, hat die Behörde jetzt weitere Ermittlungen, diesmal wegen Mord, angekündigt. Geschehen ist wenig bisher. 

Der Dokumentarfilm wird gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt, geschnitten und freigegeben. Außerdem wird versucht Anwälte, Gerichtsgutachter, Psychiater und Personen aus dem Umfeld zu interviewen. Bei Schutzfilmen dient die Kamera dem Menschen mit seinem Anliegen. Welches Material für andere sichtbar wird oder nicht, entscheiden die Gefilmten. Der Film ermutigt andere Betroffene, das, was ihnen angetan wurde, nicht stillschweigend hinzunehmen und für Gerechtigkeit zu kämpfen - auch gegen den Widerstand der Behörden. Dokumentarfilm 30 Minuten 4 k und Full HD 

Geschwister Lopatka (Regie) 

Jakob Purkarthofer, PURKARTHOFER PR, (Co-Regie, Recherchen, Drehbuch)

Patricia Marchart (Co-Regie, Kamera, Interviews, Schnitt) www.schutzfilm.com

 

 Gedreht wird rund um Hartberg, in Graz und Wien 

Budget

  • Gesamtbudget
    € 11.000,-
  • - Eigenmittel
    € 1.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 10.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.000,-
  • Zielbudget
    € 11.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 5.500,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 4.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 5.500,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    10.09.2019
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 500,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    19.09.2019
  • Projektrisiken
    Unterlassungsklagen
  • Budgetplanung
    Mittelverwendung Finanzierungsschwelle: Aufnahmen, Interviews

    Mittelverwendung Finanzierungsziel: Cut, Rechtlicher Check

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