Seiten anzeigen
Projekt-ID: 1866

Week For Future 20. bis 27. 9. 2019 - Fridays For Future Wien

Kontaktperson: Josef Dengler
eingereicht am: 01.08.2019
Budget: € 11.000,-
Finanzierungsfrist: 27.09.2019
Finanzierungsschwelle: € 7.000
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Demo
Themenkreis: Umweltschutz & Nachhaltigkeit

Allgemein

Projektteaser

What do we want? Climate Justice! Gemeinsam mit vielen Menschen auf der ganzen Welt fordern wir ein, was die einzig realistische Antwort auf die drohende Klimakatastrophe ist: eine mutige Klimapolitik in Einklang mit dem 1,5°C-Ziel.
  • Start Projektumsetzung: 19.07.2019
  • Ende Projektumsetzung: 30.11.2019

Projektbeschreibung

Am Freitag, 20. September 2019, werden wir, Fridays For Future Wien, am nächsten weltweiten Streik teilnehmen und eine Aktionswoche für das Klima beginnen. An diesem Tag werden in ganz Wien Demonstrationen stattfinden, um möglichst viele Menschen zu erreichen und Bewusstsein für das wichtigste Thema unserer Zeit zu schaffen.

Wir werden eine Woche lang verschiedene Bereiche der Klima- und Umweltkrise in die Öffentlichkeit bringen und themenspezifische Aktionen durchführen. Am 27. September 2019 wird die Woche mit einer Großdemonstration im Zuge des Global Earth Strike beendet.

Alle Menschen werden aufgefordert, sich unseren Aktionen anzuschließen und den nötigen Druck aufzubauen, um die Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft zum Handeln zu bewegen. Anlass für die internationale Aktionswoche ist der UN-Summit in New York, der währenddessen stattfindet.

In Österreich finden zudem kurz darauf die Nationalratswahlen statt. Die nächste Bundesregierung ist die letzte, die die Weichen dafür stellen kann, dass Österreich das 1,5 Grad-Ziel einhält. Setzen wir uns daher gemeinsam - im Zuge der (inter-)nationalen Aktionswoche - für eine lebenswerte Zukunft ein!

Die Einnahmen aus dem Crowdfunding fließen zu 100 % in die von Fridays For Future Wien (mit-)organisierten zwei großen Aktionen am 20. und 27. September 2019 sowie jene der Klimaaktionswoche währenddessen. Die durch das Crowdfunding finanzierten Aktionen werden an verschiedenen Orten in Wien stattfinden.


Nachweis Projektabschluss

Die Projektkosten werden voraussichtlich rund € 10.000 betragen. Diese Kosten schlüsseln wir wie folgt auf:


1. Rund 70 %, also € 7.000 für Bühnen, Lautsprecheranlagen und Tontechnik


2. Rund 10 %, also € 1.000 für Grafik- und Druckkosten


3. Rund 10 %, also € 1.000 für Transporte und Transportgeräte


4. Rund 5 %, also € 500 für Material zur Herstellung von Unterlagen für die Demo


5. Rund 5 %, also € 500 für das Organisieren von Livestreams.


Unser Verein Fridays For Future Wien/Vienna führt eine ordnungsgemäße Einnahmen- und Ausgabenrechnung, die vom Rechnungsprüfer am Jahresende geprüft wird. Die projektspezifischen Ausgaben werden als solche gekennzeichnet und im Rechenschaftsbericht bei Respekt.net eingereicht.

Details

Mit dem ersten, globalen Klimastreik am 15. März 2019 zeigten welweit 1,9 Millionen junge Menschen ihre Entschlossenheit, so lange für eine ambitionierte Klimapolitik und globale Klimagerechtigkeit aufzustehen, bis die Verantwortlichen ihrer Pflicht nachkommen.

Ein Bericht von über 600 international renommierten Wissenschafter*innen  – der IPCC Bericht – hat uns klare Vorgaben gemacht, was passieren muss, um eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Schaffen wir es nicht, bedeutet das katastrophale Folgen für die meisten Menschen und das Lebenauf der Erde - auch in Österreich. Die hohen Temperaturen und der geringeNiederschlag vergangenes Jahr haben zu massiven Ernteausfällen geführt. Wirtschaftund Landwirtschaft leiden schon heute unter dem Klimawandel. Es geht schonlange nicht mehr um politische Einstellungen. Es geht langfristig um dasÜberleben, um Ernährungssicherheit, um eine lebenswerte Zukunft.

26.800 Scientists for Future im deutschsprachigen Raum bestätigen in ihrer Stellungnahme, dass unsere Sorgen um die Zukunft wissenschaftlich begründet sind. Parents for Future, Teachers for Future, Artists for Future, Farmes for Future und weitere Teile der Bevölkerung solidarisieren sich mit den Zielen von Fridays for Future, demonstrieren mit uns und schaffen eine breite, gesellschaftliche Allianz für mutige Klimaschutzpolitik. Wir fühlen uns keiner politischen, zivilgesellschaftlichen oder Nichtregierungs-Organisation zugehörig – alle Menschen sind willkommen, sich als Privatpersonen einzubringen. Es geht um eine lebenswerte Zukunft für jede*n von uns.

Die Klimakrise ist voll im Gange. Viel zu lange wurden die Warnungen der Wissenschaftler in den Wind geschlagen, viel zu lange haben Politiker gezögert, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, viel zu lange haben die kurzfristigen Interessen der Wirtschaft das Handeln bestimmt.Damit muss für immer Schluss sein. Die Jugend dieser Welt wird ihrer Zukunft beraubt und steht nun auf, um Klimagerechtigkeit einzufordern.

Fridays for Future Vienna organisiert seit 21. Dezember jeden Freitag um „fünf vor zwölf“ einen Streik mit einer Reihe von Veranstaltungen: beispielsweise dem „Streikenden Klassenzimmer“, Vorträgen von Wissenschaftler*innen und Diskussionsveranstaltungen.

Es gibt sehr viele eifrig helfende Hände in der Bewegung, doch um all unsere Bemühungen aufrecht zu erhalten, brauchen wir auch finanzielle Unterstützung. Bisher wurde alles mit minimalen finanziellen Eigenmitteln organisiert. Die Mobilisierung war angesichts der bescheidenen Mittel außergewöhnlich. Innerhalb kürzester Zeit entstanden Fridays for Future-Organisationen in vielen österreichischen Städten, das Echo in den Medien und in der Politik war groß und das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Folgen der Klimakrise beginnt, sich zu verändern. Für große Veranstaltungen brauchen wir aber ein gesichertes Budget. Das Geld wird vor allem für die Demo-Logistik von Soundanlagen über Transportmittel bis zu Druckunterlagen und die Bereitstellung von Informationen für Medien verwendet. Dabei muss auch dafür Sorge getragen werden, dass alle Mittel, die für Fridays for Future Wien genutzt werden, nachhaltig, wiederverwendbar und ressourcenschonend sind. Wir werden einen langen Atem brauchen. Helfen Sie uns, mehr Druck aufzubauen. Wir zählen auf Sie!

Budget

  • Gesamtbudget
    € 10.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 10.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.000,-
  • Zielbudget
    € 11.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 7.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 5.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 3.000,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    31.08.2019
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 2.000,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    20.12.2019
  • Projektrisiken

    Es gibt keine Projektrisiken, außer dass die Verantwortlichen wegen mangelnden Drucks aus der Bevölkerung weiterhin die Umsetzung der Maßnahmen verzögern oder verhindern.

  • Budgetplanung

    Mittelverwendung Finanzierungsschwelle: Wir arbeiten derzeit mit Kleinspenden und engagierten Freiwilligen, um die laufenden Kosten zu decken. Der erste Teilbetrag wird dafür verwendet, bereits getätigte Ausgaben zu bezahlen. Die letztlich lukrierten Mittel werden ausgegeben, um größere Veranstaltungen finanzieren zu können.

Dateien

News

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Wir, Fridays For Future Wien, haben eine überaus erfolgreiche Week ForFuture (von 20. bis 27. September 2019) hinter uns. Wochenlang haben wir auf diese internationale Hochphase der Klimastreikbewegung hingearbeitet. Banner, Plakate, Flyer oder Grafiken wurden in freiwilliger Mitarbeit von unseren Aktivistinnen und Aktivisten angefertigt oder erstellt und in öffentlich sichtbaren Räumen oder Plätzen angebracht, um für diese Woche zu mobilisieren und auf die Dringlichkeit unserer Lage, der fortschreitenden Klima- und Umweltkrise, aufmerksam zu machen. Ein ausführlicher Bericht der Aktionen über die ganze Woche sind auf unserer Facebook-Seite zu finden.

Die Week For Future war begleitet von viel Arbeit. Es wurde geflyert, in den Schulklassen und an häufig frequentierten Plätzen mobilisiert, Organisationen wurden angeschrieben, sich dem Protest anzuschließen. Presseaussendungen wurden verfasst und eine Pressekonferenz organisiert, sowie Radioauftritte und andere Interviews. Am 27.9. gingen schließlich über 80 000 Menschen mit uns auf die Straße, um ambitionierte Klimapolitik einzufordern! Wir möchten uns sehr herzlich bei allen Menschen, die zur erfolgreichen Umsetzung unseres Projektes beigetragen haben, bedanken. Hervorheben möchten wir den Verein respekt.net, der durch die Möglichkeit des Crowdfundings essentiell dazu beigetragen hat, unser Projekt zu finanzieren und natürlich die tatkräftigen Spenderinnen und Spender, die schon weit vor Beginn unserer Projektumsetzung die komplette Finanzierung gewährleistet hatten.

 

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Durch die dezentrale Mobilisierung am 20.9., in über 700 Orten österreichweit und allen 23 Wiener Gemeindebezirken, wurde von uns Bewusstseinsbildung auf allen Ebenen, von der Bezirks- zur Gemeindeebene betrieben, die am 27.9. auf die Bundesebene überging und einen klaren Handlungsauftrag an die kommende Bundesregierung entsandte: Die Eindämmung der Klima- und Umweltkrise muss aufgrund des globalen Climate Emergency (Klimanotstands/Klimanotfalls) oberste Priorität bekommen. So gelang es uns, diese Forderung zu einem wahlentscheidenden Thema bei der Nationalratswahl am 29.9. zu machen. Im zuvor stattfindenden Wahlkampf hatte sich bereits abgezeichnet, dass sich alle Parteien zu dem Thema positionieren mussten. Durch die Klimaprüfung am 13. 9. im Vorfeld der Week For Future haben wir zudem dazu beigetragen, Wissenschaft und Politik zusammenzubringen, um eine wissenschaftlich basierte Bewertung der Parteiprogramme an die Öffentlichkeit zu bringen und damit aufzuzeigen, wer es ernst meint und zielführende Lösungen umsetzen will (siehe Link).

Darüber hinaus wurde in der Week For Future Bewusstseinsbildung zu verschiedensten Themen rund um die Klima- und Umweltkrise betrieben. Wir konnten einige top-renommierte Vortragende für unsere abendlichen Vorträge und Diskussionsabende im Hörsaal C1 der Universität Wien gewinnen und trugen so aktiv zur Wissensvermittlung für die wichtigsten Fakten unseres Jahrhunderts bei. Hier ein Einblick in den Flashmob und Futuretalk mit Rot-Kreuz-Jurist zum Thema „Klima und Flucht“. Am öffentlich hoch frequentierten Stephansplatz konnten wir durch lautes Singen von Liedern für Klimagerechtigkeit die Aufmerksamkeit auf uns ziehen und nicht nur die vorbeikommenden Passantinnen und Passanten auf die Dringlichkeit der Lage aufmerksam machen, sondern auch viele Menschen, die online unsere Aktionen verfolgten. Dieser Post wurde beispielsweise 2930 Mal angesehen und strahlt positive Stimmung und das Gefühl aus, dass wir die Krise noch bewältigen können, aber nur, wenn wir gemeinsam für Climate Justice aufstehen!

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Die Week For Future hat zahlreiche positive Rückmeldungen aus verschiedensten Bereichen der Zivilgesellschaft hervorgebracht. Beispielsweise haben sich insgesamt mehr als 80 Organisationen, NGOs etc., u. a. das Österreichische Rote Kreuz, Amnesty International, das Klimavolksbegehren, Global2000, Greenpeace, Die muslimische Jugend, Die katholische Jungschar, die österreichische Gewerkschaftsjugend, Attac Österreich, die Diakonie Katastrophenhilfe, Extinction Rebellion Austria, Farmers For Future Austria, Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich, Sonnentor, Pioneers Of Change, Südwind, der Umweltdachverband sowie die Volkshilfe Österreich oder die Caritas Wien sowie viele weitere den Earth Strike am 27.9. unterstützt. Insgesamt haben über 80 000 Menschen alleine in Wien mit uns demonstriert, die große Unterstützung und positive Reaktionen sind auch anhand der über 840 Likes für unser Dankes-Posting zu erkennen.

Im Folgenden ist eine Reihe an Medienberichten, die durchwegs positive Rückmeldungen zum „größten Klimastreik der Geschichte Österreichs“ beinhielten, zu finden:

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Die Geldspenden haben sich, wie im Anhang ersichtlich, auf folgende Groß-Bereicheaufgeteilt:

1. Rund 70 %,also € 7.000 für Bühnen, Lautsprecheranlagen und Tontechnik

2. Rund 10 %,also € 1.000 für Grafik- und Druckkosten

3. Rund 10 %,also € 1.000 für Transporte und Transportgeräte

4. Rund 5 %,also € 500 für Material zur Herstellung von Unterlagen für die Demo. Hervorheben möchten wir die zwei Meter große Sanduhr, die von unserer „Futurewerkstatt“aus Pappmaschee hergestellt wurde (siehe Fotos) und zahlreiche bunte Banner, die unter anderem vom Burgtheater hingen.

5. Rund 5 %,also € 500 für das Aussenden von Presseaussendungen über ots.at.

Die genauen Rechnungen und Belege sind in der Kostenaufstellung einzusehen.

Zugeordnete Themen