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Projekt-ID: 1874

Kinder mit Migrationshintergrund sollen sich wohlfühlen - Wiederum in St. Nikola

Initiator/In: Christian Wiesinger
eingereicht am: 11.06.2019
Budget: € 1.320,-
Finanzierungsfrist: 11.10.2019
Finanzierungsschwelle: € 800
Land/Region: Österreich/Oberösterreich
Art: Theater
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektteaser

Mit dem Ausdrucksspiel wollen wir einen Baustein zur Integration beitragen.

Projektadresse

St. Nikola 3
4381 St. Nikola

Volksschule St. Nikola
  • Start Projektumsetzung: 11.05.2020
  • Ende Projektumsetzung: 17.07.2020

Projektbeschreibung

TheaterProjekt 2020 in St. Nikola

Das Projekt wird wiederum in St. Nikola durchgeführt. Es wird wieder in einer dritten und vierten Klasse durchgeführt und es hat den Vorteil, dass die Kinder die Spielart des Ausdrucksspieles bereits kennen. So können die neu hinzukommenden Kinder behutsam mit in das Spiel hineingenommen werden.

Kinder aus vielen verschiedenen Ländern spielen in diesem geschützten Rahmen des Theaterspiels miteinander und erfahren dabei, wie einfach und unbeschwert das gemeinsame Erleben sein kann. Sie können in ihrer Rolle aufgehen und aufeinander zugehen, in der Unbeschwertheit des gespielten Stückes.

Anknüpfend auf die Erfahrungen und Erlebnisse des letzten Schuljahres wollen wir diesmal Texte erarbeiten, die man mit dem Begriff „Heimat“ verbindet. Texte aus Österreich, aber auch aus anderen Ländern. Wir wollen auch „freie Spiele“ gestalten, die sozusagen in ihrer neuen Heimat in St. Nikola, entstehen. Den Ort erkunden, was ihnen auffällt, das Typische des Ortes erforschen und entdecken. Skurriles wie Gewöhnliches, den Ort aus diesen Beobachtungen heraus erspielen, die verschiedenen Charaktere herausschälen. Eine ganz neue Geschichte über den Ort erzählen und so wieder ein Stück mehr Vertrauen in die „neue“ Heimat schaffen.


Nachweis Projektabschluss

Schulbestätigung über die Abhaltung der 5 Workshops
Fahrtenaufzeichnung
Überweisungsbestätigung über erhaltenes Geld
Onlineabschlussbericht

Details

Kinder lieben es sich durch das Spiel auszudrücken und Kontakte unbeschwert zu knüpfen.

Im Ausdrucksspiel haben sie die Möglichkeit sich auf gleicher Ebene zu begegnen und ihre Bedürfnisse auszudrücken.

Bedürfnisse sind überall auf der Welt gleich, da gibt es keine Unterschiede: wir haben ein Bedürfnis nach Nähe, nach Heimat und Geborgenheit, in allen Kulturkreisen auf der Welt. Und auch die Fremden bei uns haben diese Bedürfnisse.

Mit diesem Projekt wollen wir ihren Bedürfnissen eine Heimat geben, damit sie sich ein bisschen wie zuhause fühlen können!

 

Wieso ist mir dieses Projekt ein Anliegen?

Kinder mit Migrationshintergrund sind hier bei uns fremd. Sie sind oft unserer Sprache nicht mächtig oder müssen sie Stück für Stück erlernen. In den Schulklassen müssen sie erst ihren Platz finden. Hürden über Hürden. Theaterspiel ist ein geeignetes Mittel, um Barrieren zu überwinden, um sich näher zu kommen.

Im Ausdrucksspiel kommt hinzu, dass die sprachliche Barriere auch noch wegfällt, da wir ohne zu sprechen auskommen. Die Kinder begegnen sich als Bär, als Hund, als Hirte, das ist ihnen alles vertraut. Sie begeben sich z. B. auf die Suche nach Nahrung, sie balgen herum, ...

Wir kommen uns wieder näher und entwickeln mehr Verständnis füreinander!

 

Ablauf der 5 Workshops: Wir werden Texte spielen, die man mit dem Begriff „Heimat“ in Verbindung bringt. Da immer wieder neue Kinder mit Migrationshintergrund dazukommen, die in der deutschen Sprache noch nicht so gefestigt sind, müssen wir sehr einfache Spiele machen, um die Kinder nicht zu überfordern. Man muss sich somit von Spiel zu Spiel herantasten, um die Kinder in ihrem Aktionsradius zu erreichen. Es erfordert viel Fingerspitzengefühl, wie so vieles im Zusammenleben mit uns fremden Kulturen.

Ziel: Den „Migrantenkindern“ soll eine gute Integration gelingen. Durch das unbeschwerte Spiel können die Kinder zusammenwachsen, was sich förderlich auf die Klassengemeinschaft auswirkt. Durch das Verkleiden, Spielen einer Rolle werden sie in ihrer Persönlichkeit gestärkt und können das Erlebte in ihr oft schwieriges Leben integrieren.

 

Budget

  • Gesamtbudget
    € 1.200,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.200,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 120,-
  • Zielbudget
    € 1.320,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 800,-
  • Budgetplanung

    5 Workshops à 2 Stunden, ein Workshop ist mit € 140,-- veranschlagt. Somit ergibt sich ein Gesamtbetrag von € 700,--


    Der Restbetrag wird für die Fahrt zum Kursort aufgewendet.


    Die Finanzierungsschwelle liegt bei € 800,-- Sollte nur bis zu diesem Betrag finanziert werden, würden nur 3 Workshops stattfinden.



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