Projekt-ID: 2085

Laptops für bedürftige Kinder und Jugendliche!

eingereicht am: 02.07.2020
Budget: € 2.079,-
Finanzierungsfrist: 04.08.2020
Finanzierungsschwelle: € 10
Land/Region: Österreich/Salzburg
Art: Aktion
Themenkreis: Bildung & Ausbildung

Allgemein

Projektteaser

Längst nicht alle Kinder in Österreich haben Zugang zu Laptops. Das bedeutet für die Betroffenen erhebliche Nachteile beim Online-Unterricht. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg will diesen Mangel beseitigen!
  • Start Projektumsetzung: 15.07.2020
  • Ende Projektumsetzung: 30.09.2020

Projektbeschreibung

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf bestmögliche Bildung. Auf Grundlage der Chancengleichheit muss diese für alle Kinder unentgeltlich zugänglich sein, so ist es in Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt. Gerade in der Zeit des Lockdown war festzustellen, wie notwendig Internet und Computer sind, um ausreichend am Recht auf Bildung teilhaben zu können. In benachteiligten Haushalten oder aber auch in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften ist der Zugang zu Home-Schooling jedoch oft erschwert, da nicht alle Kinder und Jugendlichen über ein (eigenes) Notebook verfügen. In Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe teilen sich bis zu acht schulpflichtige Kinder ein einziges Gerät. Dieser Zustand ist/war für Kinder und Betreuer*innen gleichermaßen herausfordernd. Eine nochmalige längere Phase des Heimunterrichts wäre nur schwer durchzustehen, ohne Gefahr zu laufen, manche Kinder bildungsmäßig zurück zu lassen oder gar zu verlieren.

Die kija Salzburg will diesem Mangel jetzt mit einer gemeinschaftlichen Sammelaktion - konkret durch den Ankauf von 20 hochwertigen Geräten - entgegenwirken.


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung,Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mittelnbestritten wurden, Dokumentation unter Wahrung des Datenschutzes,Online-Abschlussbericht.

 

Details

Digitale Bildung ist ein Bestandteil der aktuellen Bildungsziele und des Lehrplans. Spätestens seit dem Lockdown im Frühjahr 2020 ist Schule ohne Nutzung neuer Medien nicht mehr denkbar. Doch obwohl das allen klar ist, haben längst nicht alle Kinder Zugang zu den Werkzeugen der digitalen Welt. Müsli und frisches Obst & Gemüse, Laptop & Internet – nicht in jeder Familie kann das Geld dafür aufgebracht werden, schon gar nicht, wenn mehrere Kinder am Frühstückstisch sitzen und die finanziellen Mittel beschränkt sind. In Österreich sind über 300.000 Kinder armutsgefährdet, in Salzburg ist es jedes fünfte Kind. Kinder ohne Computer haben in der Schule einen entscheidenden Nachteil - es ist, wie eine Mathe-Schularbeit zu schreiben, und als einzige*r keinen Taschenrechner verwenden zu dürfen. Die erfolgreiche Teilhabe an Heimunterricht oder gar der Erwerb von Medienkompetenzen sind unter diesen Umständen nicht möglich.

Die kija Salzburg bittet daher um Ihre Unterstützung, um 20 hochwertige, wieder in Stand gesetzte Laptops für bedürftige Kinder in Familien und in Wohngemeinschaften anschaffen zu können. 

Kooperationsprojekt mit APC-HELP

Das Kooperationsabkommen mit dem Verein APC-HELP und Respekt.net kombiniert die Crowdfunding Expertise von Respekt.net mit der Spendenabsetzbarkeit, die APC-HELP als Projektpartner allen Spender*innen für dieses Projekt zur Verfügung stellt.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 1.890,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.890,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 189,-
  • Zielbudget
    € 2.079,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 10,-
  • Budgetplanung

    20 Laptops, Modell Fujitsu E von i4next à 50 Euro plus MwSt.

    Lieferung nach Salzburg à 90 Euro

    20 Webcams à 30 Euro

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Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Die Kinder – und Jugendanwaltschaft Salzburg freut sich sehr, dass durch die vielen Spendenwilligen das Projektziel erreicht werden konnte. Der Mangel an elektronischen Endgeräten in Wohneinrichtungen konnte dadurch erfolgreich gemildert werden.

Jedoch nach einer von der kija Salzburg durchgeführten Bedarfsumfrage wurde schnell klar, dass der Bedarf an EDV Geräten wesentlich höher liegt als wir im Rahmen dieses Projektes organisieren werden können. Angestoßen durch unsere Aktion wurden auch die Betreiberorganisationen der Wohneinrichtungen ihrerseits aktiv und haben sich ebenfalls um die Anschaffung von Laptops bemüht. Im Zusammenwirken konnte die Situation der Kinder und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe Salzburg letztendlich wesentlich verbessert werden.

Die Projektabwicklung und Kooperation der Organisationen APC Help, Respekt.net und i4next hat aus Sicht der kija Salzburg ganz hervorragend funktioniert. Unser Dank gilt daher allen handelnden Personen die in ihren Organisationen zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Ganz besonders möchten wir uns natürlich auch bei den zahlreichen Unterstützer*innen und Spender*innen bedanken. Ohne Ihren Beitrag wäre eine Zielerreichung völlig unmöglich gewesen.

Die angekauften Laptops der Firma „i4next“ haben ihren Dienst bereits angetreten, und erfüllen ihn bisher zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer. Die Kinder und Jugendlichen können nun einer neuerlichen Phase von Home-Schooling etwas gelassener entgegenblicken.

 

Galerie

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Längst nicht alle Kinder in Österreich haben Zugang zu Laptops. Das bedeutet für die Betroffenen erhebliche Nachteile beim Online-Unterricht. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg wollte diesen Mangel beseitigen!

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf bestmögliche Bildung. Auf Grundlage der Chancengleichheit muss diese für alle Kinder unentgeltlich zugänglich sein, so ist es in Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt. Gerade in der Zeit des ersten COVID 19 Lockdowns war festzustellen, wie notwendig Internet und Computer sind, um ausreichend am Recht auf Bildung teilhaben zu können. In benachteiligten Haushalten oder aber auch in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften ist der Zugang zu Home-Schooling jedoch oft erschwert, da nicht alle Kinder und Jugendlichen über ein (eigenes) Notebook verfügen. In Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe teilen sich bis zu acht schulpflichtige Kinder ein einziges Gerät. Dieser Zustand ist/war für Kinder und Betreuer*innen gleichermaßen herausfordernd. Eine nochmalige längere Phase des Heimunterrichts wäre nur schwer durchzustehen, ohne Gefahr zu laufen, manche Kinder bildungsmäßig zurück zu lassen oder gar zu verlieren.

 

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Bei der Umsetzung des Projektes konnte die kija Salzburg durchgängig positive Erfahrungen sammeln. Einerseits waren die Wohneinrichtungen sehr erfreut das Außenstehende ihre Not erkannt haben und sich für eine Linderung engagieren. Andererseits waren auch die Kinder- und Jugendlichen von der Aussicht begeistert, dass die Erfüllung ihrer Schulpflichten bei einem neuerlichen Lockdown wesentlich einfacher organisiert werden können.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

•Ankauf von 20 Laptops der Marke Fujitsu.

•Ankauf von 20 Webcams mit Mikrofon der Marke Dericam 1080 HD.

•Kosten für Lieferung der Laptops

Weitere Details sind der Kostenaufstellung zu entnehmen. 

 

Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

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