Projekt-ID: 2086

Telefonieren gegen die Einsamkeit!

Initiator/In: Maria Ecker-Angerer
eingereicht am: 25.06.2020
Budget: € 4.400,-
Finanzierungsfrist: 31.12.2020
Finanzierungsschwelle: € 2.000
Land/Region: Österreich/Oberösterreich
Art: Aktion
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

Projektteaser

Endlich jemanden zum Reden haben! Soziale Kontakte sind wichtig, auch in Krisenzeiten. Wir bauen langfristige Telefon-Freundschaften für allein lebende oder einsame Menschen auf.

Projektadresse

Marktplatz 20/6
4202 Hellmonsödt

Projektstandort ist Hellmonsödt, ein kleiner Ort im Mühlviertel. Die Initiative selbst ist allerdings nicht an einen Standort gebunden, sondern zielt auf ganz Österreich.
  • Start Projektumsetzung: 01.03.2020
  • Ende Projektumsetzung: 31.01.2021

Projektbeschreibung

Um körperlich und seelisch gesund zu bleiben, sind soziale Kontakte enorm wichtig. Die private Initiative „Lass uns telefonieren!“ hilft einsamen Menschen, österreichweit neue Telefon-Freundschaften aufzubauen: Ein Team aus Freiwilligen telefoniert regelmäßig mit Betroffenen. Außerdem können sich sozial isolierte Menschen untereinander austauschen und sich gegenseitig Halt geben.

Das Projekt läuft seit Ausbruch der Corona-Krise im März 2020. Es wird weitergeführt, weil das Thema Einsamkeit nicht gemeinsam mit der Pandemie abgeflaut ist, sondern weiterhin besteht. Bisher wurden, als bewusster sozialer Beitrag zur Corona-Krise, alle entstehenden Kosten von der Projektgründerin getragen und alle Arbeitsstunden ehrenamtlich absolviert. Ab Juli 2020 sind wir, um die Initiative qualitätsvoll weiterführen zu können, auf Ihre Spende angewiesen. Es geht dabei um die Abdeckung laufender Fixkosten, die Planung und Durchführung eines Vernetzungstreffen für unsere freiwillig Engagierten und auch die Möglichkeit, Honorare zu zahlen. Mit Ihrer Spende tragen Sie aktiv dazu bei, dass noch mehr einsame Menschen neue Freunde und somit Lebensfreude gewinnen!

www.lassunstelefonieren.com


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht. 

Details

DAS PROBLEM

Viele Menschen sind einsam
Einsamkeit ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem in Österreich. Sie erzeugt chronischen Stress, der sich wiederum negativ auf die Gesundheit auswirkt. Sozial isolierte Menschen haben weniger Abwehrkräfte und sind anfälliger für Krankheiten. Um körperlich und psychisch gesund zu bleiben, sind soziale Kontakte enorm wichtig.

Corona verschlimmert(e) die Situation
Im Moment fühlen sich viele einsame Menschen noch mehr allein gelassen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen isolieren sie noch mehr vom Rest der Gesellschaft. Gerade kranke oder alte Menschen, die ohnehin bereits wenig soziale Kontakte haben, gehören zur Risikogruppe. Um sich zu schützen, bleiben sie zu Hause und können sich noch weniger mit anderen austauschen als bisher.

DIE LÖSUNG

Telefon-Freundschaften knüpfen
Das Projekt „Lass uns telefonieren!“ hilft Betroffenen, österreichweit neue Bekanntschaften zu knüpfen. Ein Team aus Freiwilligen telefoniert regelmäßig mit jeweils einer Telefon-Freundin oder einem Telefon-Freund. Außerdem können Betroffene sich untereinander austauschen und sich gegenseitig Halt geben. Vor allem kranke, ältere oder alleinlebende Menschen bleiben so im Austausch mit anderen und gewinnen ein Stück mehr Lebensfreude.

Die Projekt-Idee
„Lass uns telefonieren!“
ist eine private Initiative aus Oberösterreich, die Anfang März 2020 spontan ins Leben gerufen wurde. Unser erster Gedanke nach demAusbruch der Corona-Pandemie war: Wie geht es wohl jenen Menschen, die ohnehin schon wenig Kontakt haben? Durch Mund-zu-Mund-Werbung und aktive Medienarbeit haben wir ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefunden und konnten bisher mehr als 20 Telefon-Freundschaften entstehen lassen.

Konkrete Hilfe und Mehrwert
Unser Organisationsteam führt ausführliche Vorgespräche, vermittelt darauf aufbauend die Kontakte und bleibt auch später noch für Fragen und Anliegen begleitend im Hintergrund. 

Insbesondere die telefonischen Vorgespräche sind von zentraler Bedeutung. Hier wird abgeklärt, ob „Lass uns telefonieren!“ prinzipiell die richtige Initiative ist (oder z.B.eher Krisen-Hotlines wie die Telefon-Seelsorge passender wären), welche Erwartungen und Fragen es gibt, etc. Am Ende des Gespräches entscheiden sich die AnruferInnen noch einmal ganz bewusst, sich auf diese Form des Kontaktes einzulassen und willigen auch in rechtliche Belange ein (z.B. Weitergeben der Telefonnummer). Danach steht das Organisationsteam im Hintergrund für Rückmeldungen und Fragen und auch für Entlastungsgespräche bereit. 

Durch die auf diese Weise entstehenden Telefon-Freundschaften bekommen einsame Menschen einen wichtigen Rückhalt und können tragfähige Kontakte zu anderen aufbauen. Das unterstützt sie dabei, körperlich und seelisch gesund zu bleiben und lässt sie einen aktiven Teil unserer Gesellschaft bleiben. 

DAS PROJEKTTEAM

Wer steht hinter der Initiative?
„Lass uns telefonieren!“
wurde von Maria Ecker-Angerer, Historikerin, Pädagogin und Psychotherapeutin (in Ausbildung unter Supervision), gegründet. Maria Kapeller kümmert sich um redaktionelle und mediale Anliegen.

Beratend begleitet wird das Projekt außerdem seit Beginn an von Gert Dressel, der u.a. für den Verein Sorgenetz tätig ist (Biographische Infos siehe https://www.sorgenetz.at/team/).

Was steht für das Projektteam?
Das Projektteam ist multidisziplinär und deckt sowohl den psychosozialen, medialen und rechtlichen Bereich ab. Die Lebensläufe spiegeln ein hohes soziales Engagement und die Beschäftigung mit psychosozialen Themen und Fragen wider. Der Wille „etwas zu tun“ steht im Vordergrund für alle Beteiligten.

Welche relevanten Erfahrungen hat das Team?

Dr. Maria Ecker-Angerer arbeitet seit fast 20 Jahren regelmäßig mit älteren (traumatisierten) Menschen und war neben ihrer Arbeit als Historikerin der NS-Zeit und Pädagogin auch immer wieder im psychosozialen Bereich tätig (z.B. für den Verein mobilis– Mobile sozialpädagogische Betreuung nach Maß). Seit Herbst 2015 absolviert sie die Ausbildung zur Psychotherapeutin und machte diesbezüglich 2016-2017 ein Praktikum in einem Seniorenheim. Seit Juli 2018 ist sie ehrenamtlich für die Telefon-Seelsorge tätig. Im Herbst 2020 wird sie als Psychotherapeutin zu praktizieren beginnen.

Mag. Maria Kapeller ist seit 15 Jahren in diversen Medienberufen tätig. Aktuell arbeitet sie als freie Texterin und Journalistin und berichtet bevorzugt über soziale, nachhaltige und gesellschaftsrelevante Themen.

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Wie das Projekt bekannt wird
Das Projektteam hat mithilfe ehrenamtlicher Unterstützung die Website www.lassunstelefonieren.com erstellt, um die Initiative in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Außerdem wurde eine Pressemitteilung an Medien verschickt, um Betroffene konkret anzusprechen. Mehrere Zeitungen und Online-Portale haben die Inhalte übernommen. Auf diese Weise konnten noch mehr einsame Menschen erreicht werden, die unterstützt werden.
 

Spenden über Crowdfunding

Wir zählen auf ein breites Netzwerk von Unterstützerinnen und Unterstützern, um die Initiative über Facebook zu teilen und bekannt zu machen. Spenderinnen und Spender können das Projekt zusätzlich bewerben, indem sie die Kampagne über ihre Social Media Kanäle teilen und ihren Freunden und Bekannten davon erzählen. Darüber hinaus senden wir zeitnah eine Pressemitteilungen an relevante Medien in Oberösterreich, um auf die Crowdfunding-Kampagne aufmerksam zu machen.

DIE ZUKUNFT

Wie soll es weitergehen?
Auch wenn die Corona-Distanzregeln schrittweise wieder gelockert werden, wird der Bedarf an Gesprächspartnern bleiben – das zeigen die Rückmeldungen der AnruferInnen schon jetzt ganz deutlich. Denn gerade allein lebende, ältere oder kranke Menschen müssen weiterhin soziale Kontakte meiden, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken. Für sie ist ein regelmäßiger Austausch am Telefon ein großer Mehrwert.

Deshalb wollen wir bewusst den Aufbau von langfristigem, qualitätsvollen Telefon-Freundschaften ermöglichen, die über lange Zeit Bestand haben. 

Budget

  • Gesamtbudget
    € 4.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 4.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 400,-
  • Zielbudget
    € 4.400,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 2.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 1 (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 1.939,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 2 (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 215,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.02.2021
  • Projektrisiken

    - Die Zielgruppe wird nicht "erreicht". Am effektivsten hat sich diesbezüglich ein Bericht in der Kirchenzeitung erwiesen, weshalb der nächste Schritt ist, das Projekt über Pfarrgemeindeblätter publik zu machen. 

    - Telefon-Kontakte werden einseitig abgebrochen, was zu Enttäuschungen und Kränkungen führen kann. Hier ist insbesondere die angebotene psychosoziale Unterstützung und Begleitung wichtig. 

     

  • Budgetplanung

    Laufende Kosten: 352 Euro

    Vernetzungstreffen Freiwillige, Herbst 2020: 1.250 Euro

    Laufende telefonische Beratung und psychosoziale Unterstützung: 3.360 Euro 

    Honorar für 25 verbundene Telefon-Paare: 2500 Euro 

    Pressearbeit: 300 Euro 

    Supervisorische Beratung 320 Euro

    (Details siehe excel-Datei)

     

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Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

„Lass uns telefonieren!“ wurde als private Initiative im März 2020 gegründet – mit dem wichtigsten Ziel, langfristige, stabile Telefon-Kontakte zwischen jeweils zwei Menschen aufzubauen. Anlass waren die rapide steigenden Corona-Erkrankungen und die dadurch notwendigen bundesweiten Maßnahmen, die das soziale Leben der Bevölkerung in vielen Bereichen einschränkten.

Die Annahme bei Projektgründung war, dass die Corona-Pandemie (vor allem ältere) Menschen, die ohnehin schon sozial isoliert sind und / oder sich einsam fühlen, durch die Einschränkungen zusätzlich isolieren und dies sich negativ auf ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden auswirken würde. Deshalb war es vor allem ein Anliegen, rasch ein Hilfsangebot zu setzen.

Mit 16.3.2020 war eine erste Version der Website www.lassunstelefonieren.com online und der email-Account geöffnet.

Ursprünglich als zeitlich begrenzte Intervention gedacht, wurde in den letzten Monaten deutlich, dass die meisten Menschen die sich bei LuT melden, auch schon vor der Pandemie einsam waren, sich aber durch die mediale Berichterstattung zu mehreren Telefon-Initiativen erstmals ermutigt fühlten, zum Hörer zu greifen und sich Unterstützung zu suchen. Weil viele weitere Menschen sich aber auch „nach Corona“ einsam fühlen werden, reifte der Gedanke, LuT auf längerfristige und breitere Beine zu stellen. Der erste konkrete Schritt in diese Richtung erfolgte mit der Gründung des Vereins „Lass uns telefonieren! Verein zur Unterstützung von sozial isolierten und einsamen Menschen“ im Juli 2020.

Wer hat sich gemeldet?

Obwohl die Zielgruppe von „Lass uns telefonieren!“ vor allem ältere Menschen sind, richtet sich der Verein im Grunde an alle, die in dieser Form mit Menschen in Kontakt treten wollen. Melden können sich:

  • (alleinlebende) Personen, die sich mehr soziale Kontakte wünschen
  • ältere Menschen, die sich über Gesprächspartner freuen
  • Freiwillige jeden Alters, die gern Zeit mit anderen am Telefon verbringen

Die Zielgruppe der Freiwilligen war von Beginn an via Website und durch persönliche Kontakte bzw. Mundpropaganda relativ leicht zu erreichen. Auch war (und ist) seit Beginn der Pandemie das Bedürfnis „zu helfen“ und „etwas zu tun“ groß. Insgesamt ca. 70 Freiwillige haben sich seit März 2020 bei LuT gemeldet. Manche meldeten sich nach dem Erstkontakt nicht mehr, einige sind in der Zwischenzeit wieder ausgeschieden (zumeist aus Zeitgründen, Veränderung der privaten Lebensumstände, etc.).

Mit Ende Jänner 2021 gab es 30 aktive Freiwillige in der Datenbank. 25% davon sind Männer, 75% Frauen, zwischen 19 und 70 Jahren. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Quellberufen, seit Oktober 2020 meldeten sich auch vermehrt Menschen mit pädagogischem oder psychosozialem background (die sich die Stunden bei LuT als Praktikum anrechnen lassen können).

Die Zielgruppe der älteren bzw. sich einsam fühlenden Menschen zu erreichen, stellte sich als weitaus größere Herausforderung heraus. Diese sind über digitale Medien schwerer erreichbar. Sobald es aber gelang, mit „Lass uns telefonieren!“ auch in Printmedien und Radiosendungen vertreten zu sein, stieg auch die Zahl der Menschen, die auf diesem Weg Kontakt suchten. Insbesondere ein ORF-Beitrag Mitte Jänner 2021 stieß auf hohe Resonanz. Die Zahl der Meldungen korrelierte dabei eindeutig mit jenen Zeitpunkten, in denen Medien über das Projekt berichteten. Seit Ende 2020 verstärkt sich aber auch der Trend, dass auch in „berichtslosen“ Phasen die Menschen mehr und mehr auf das Angebot von LuT aufmerksam werden (v.a. über die Website).

In dieser Gruppe gab es bisher insgesamt ca. 130 Meldungen. Einige schieden nach dem Vorgespräch aus, weil sie sich etwas anderes erwartet hatten, oder weil sich herausstellte, dass es um eine krisenhafte Situation oder psychische Grunderkrankung geht. Diese Menschen wurden an die TelefonSeelsorge und Krisenhilfe verwiesen. Ca. 70 Telefonpaare wurden im Projektzeitraum miteinander verbunden. Es hat sich gezeigt, dass sich n etwa ein Drittel der Fälle tatsächlich langfristigere Kontakte entwickeln.

Aufgrund der hohen Resonanz wird „Lass uns telefonieren!“ auch künftig weitergeführt. Mit April 2021 wird das Projekt ein Teil von ULF bzw. dieziwi (Unabhängiges Landesfreiwilligenzentrum; www.dieziwie.at). Damit ist für eine längerfristige Umsetzung in einem breiteren Rahmen gesorgt.

 

Auflistung der wichtigsten Aktivitäten:

  • März: Aufbau Website
  • März: Entwickeln eines organisatorischen Ablaufs zur Bildung von Telefon-Kontakten
  • April, Juni, November: Pressemitteilungen, um die Zielgruppen auf LuT aufmerksam zu machen
  • September-Dezember: Postkarten-Aktion „Du bist mir wichtig“. Menschen können sich bei LuT gegen eine freiwillige Spende Postkarten bestellen, um anderen Menschen eine Freude zu machen. (ad Kostenaufstellung – dieser Punkt kam als Idee im Herbst 2020 dazu, war im ursprünglichen Projektantrag noch nicht vorgesehen)

 (Postkarten „Du bist mir wichtig“, Foto: Maria Kapeller)

  • Dezember: Zoom-Treffen mit Freiwilligen, Austausch und Fortbildung, mit Referent David Sonntagbaue
  • Dezember: Adventkalender-Aktion auf Twitter „24 Gedanken zum Thema Einsamkeit“

Laufend:

 

  • Planung und Durchführung von telefonischen (Vor-)Gesprächen
  • Unregelmäßige Newsletter an Freiwillige
  • Aufbau von Kontakten zu Kooperationspartner*innen (allen voran ULF, Gespräche mit TelefonSeelsorge, mit Projekt „Achtsamer Achter“) und Ansprechpartnern (Kommunikation mit einzelnen Senioren- und Pflegeheimen)
  • Aufbau von Kommunikationskanälen in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

„Telefonieren gegen die Einsamkeit!“ hat zum einen dazu beigetragen, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Einsamkeit zu erhöhen und vor allem Menschen, die sich einsam fühlen, zu ermutigen von diesem Gesprächsangebot Gebrauch zu machen, damit ihr Gefühl der sozialen Teilhabe und der Selbstwirksamkeit zu stärken. Insgesamt hat es also zur Förderung der psychosozialen Gesundheit vieler Menschen, die sich gemeldet haben, beigetragen – sowohl auf Seiten der von Einsamkeit Betroffenen sowie auf Seiten der Freiwilligen.   

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Insbesondere das Medieninteresse ist seit Herbst 2021 sehr hoch. Hier eine Auswahl an Medienberichten:

Seit Herbst 2020 gab es auch eine Reihe von Kooperationsanfragen (z.B. ULF, Verein Kompetenzstelle,…) und Einladungen zu einem Erfahrungsaustausch. 

Die Reaktionen der Betroffenen waren durchwegs positiv. Schon alleine das Angebot, vor allem die ausführlichen Erstgespräche der Projektleiterin brachte oft eine erste Erleichterung. Insbesondere wenn sich aus den zugeteilten Telefon-Kontakte eine längerfristige Beziehung entwickelte, war der weitere Verlauf für alle Beteiligten sehr bereichernd. Wenn es schwierig war, einen Telefon-Kontakt zu finden bzw. sich daraus kein längerer Kontakt entwickelte, versuchte die Projektleitung so gut als möglich, den dadurch entstandenen Frust in weiteren Gesprächen abzufedern. 

Ein besonders schönes Beispiel sei abschließend angeführt: 

Im April 2020 meldete sich eine pensionierte Dame, die sich einsam – und deshalb depressiv - fühlte und auf der Suche nach neuen Kontakten war. Sie wurde mit einem Freiwilligen in ihrer Altersklasse (das war ihr Wunsch) verbunden. Fast ein Jahr später hat sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft entwickelt. Sie haben sich – beide inzwischen schon geimpft – vor kurzem auch das erste Mal „in echt“ getroffen. Ende März 2021 meldete sich die Dame beim Organisationsteam und meinte, das Projekt und der Kontakt habe ihr so geholfen und sie so stabilisiert, dass sie ab nun selbst auch als Freiwillige tätig werden möchte.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

-    Abdeckung entstandener Kosten (Website, Telefon, Flyer, …)
-    Honorar David Sonntagbauer, Referent für ZOOM-Austausch/Fortbildung mit den Freiwilligen
-    Honorar Beratung Organisationsentwicklung, Gert Dressel
-    Honorare Pressemitteilungen Maria Kapeller sowie der verbliebene „Rest“ als Pauschale an die Projektleitung Maria Ecker-Angerer

-    Pauschale Telefonkosten

(siehe auch Kostenaufstellung)

Im Vergleich zum ursprünglichen Projektantrag kam es vor allem aus folgenden Gründen zu Verschiebungen bei einzelnen Budgetposten:

  • Das ursprünglich eingereichte Budget wurde in Absprache mit respekt.net halbiert, um das Finanzierungsziel zu erreichen
  • Davon wurden über Spenden 54% über die Spenden finanziert
  • Aufgrund des weiteren Verlaufs von Corona konnten kein Präsenz-Seminar mit den Freiwilligen stattfinden. Stattdessen gab es ein ZOOM-Treffen im Dezember 2020.
  • Der nach Abzug der entstanden Kosten sowie der bezahlten Honorare verbliebene Betrag ging als Pauschale an die Projektleitung (ein deutlich geringerer Betrag, als in Projektantrag vorgesehen).

Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

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