Demokratie & Bürgerrechte

Zukunftsrat Demokratie - Wir wollen wirksam mitgestalten und mitentscheiden!

238 Unterstützer:innen

Beim “Zukunftsrat Demokratie” erarbeiten zufällig ausgewählte Bürger*innen neue, wirksame und dauerhafte Formen politischen Entscheidens und Mitgestaltens in Österreich.

38564 €
72,42%
finanziert
€ 53.250
Budget
 Verein Respekt.net
Eingereicht von:
Projektumsetzung: 20.07.2020 - 31.12.2021
Land/Region: Österreich/
Social Media:
Status: abgeschlossen
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Abschlußbericht

Die Demokratie ist reparaturbedürftig – das war der Ausgangsbefund, der am Anfang des Projekts Zukunftsrat stand. Viele Menschen, die in unserem Land leben, haben keine Möglichkeit, sich in den politischen Prozess einzubringen, entweder weil sie keine Staatsbürgerschaft besitzen, oder weil sie sich nicht über Parteien politisch einbringen wollen; immer wieder sind österreichische Spitzenpolitiker*innen in Korruptionsskandale verwickelt, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen; laut Demokratiemonitor fühlt sich das untere Einkommensdrittel der österreichischen Bevölkerung nicht ernst genommen, und schon gar nicht “repräsentiert”.

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das Projekt erfüllt?

Die drei zivilgesellschaftlichen Initiativen Respekt.net, die IG Demokratie und mehr demokratie! Österreich wollten mit dem Zukunftsrat Demokratie einen Impuls für die Weiterentwicklung der Demokratie setzen. Ziel war es, Bürger*innen und der Politik neue Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung aufzuzeigen und so den öffentlichen Diskurs rund um die notwendige Weiterentwicklung der Demokratie anzuregen und zu befruchten. Herzstück dieses Impulses war ein bundesweit eingeladener Bürger*innenrat im September 2021.

Bürger*innen-Räte sind eine etablierte Methode der partizipativen Weiterentwicklung der Demokratie. Vorbildprozesse finden sich in vielen europäischen Ländern (https://beteiligungskompass.org/article/index/study). Die Grundidee des Projektes war also, die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens selbst zum Thema einer Beratung von Bürger*innen zu machen. Durch das Los ausgewählte Bürger*innen sollten in ausführlichen Beratungen konkrete Lösungsvorschläge zur Zukunft der Demokratie erarbeiten. Das Ergebnis sollten Ideen und Forderungen zur Reform bestehender demokratiepolitischer Prozesse sein.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Der Nutzen für die Teilnehmer*innen

Im ersten Austausch der Teilnehmer*innen zur Frage “Was habe ich mir gedacht, als ich die Einladung bekam?” wurde klar, wie ungewöhnlich die Einladung für die Teilnehmer*innen gewesen war. Einige Teilnehmer*innen drückten aus, wie misstrauisch sie gewesen waren - weil die Anfrage, sich als Bürger*in mit der Frage Demokratie in so einem Setting zu beschäftigen ungewöhnlich war. Das Misstrauen wurde teils auch dadurch hervorgerufen, weil die Einladung von keiner „offiziellen Stelle“ gekommen war.

Generell waren die Teilnehmer*innen zu Beginn sehr interessiert und neugierig, wie denn die Veranstaltung ablaufen würde.

Im Laufe der Veranstaltung gaben die Teilnehmer*innen immer wieder ihrer Zufriedenheit mit dem Geschehen kund. Die Möglichkeit, sich mit anderen Leuten, die auch konträre Meinungen vertraten, auf eine wertschätzende Art und Weise auseinanderzusetzen, wurde gelobt. Auch die Möglichkeit für die Teilnehmer*innen, sich als Bürger*innen mit ihrer Expertise einzubringen und beizutragen, wurde öfter hervorgehoben. Einhellig waren die Teilnehmer*innen der Meinung: Diese Art des Austausches sollte es öfter geben.

Schlussendlich gestalteten die Teilnehmer*innen ein Plakat mit Feedback zur Veranstaltung, bei dem folgende Qualitäten des Prozesses beschrieben wurden:

innovativ, inspirierend, spannend, überraschend, sehr produktiv, angenehme Atmosphäre, wertschätzendes Kommunikationsklima, harmonisch, voneinander lernen

Unterschiedliche / konträre Meinungen müssen nicht zu Spaltung + Feindbildern führen, sondern

… zu mehr Verständnis füreinander

… zu einem sowohl als auch

… zu gelebter, lebendiger Demokratie

 

Die Medienberichterstattung

Das Echo der Medien fiel leider eher überschaubar aus. Tatsächlich mit unserem Projekt beschäftigt haben sich OE1 und Der Standard. Zwei Journalisten des Standard haben das Aufsuchen, die begleitende Informationskampagne und den Bürger*innenrat in Salzburg begleitet. Ihre Beobachtung fiel in einigen Punkten sehr kritisch aus.

Die Journalistinnen des ORF haben den Prozess in ihrer Betrachtung in einen größeren Rahmen gestellt und vor allem darauf fokussiert, welche Potentiale Bürger*innenbeteiligung haben kann.

https://science.orf.at/stories/3208921/

www.derstandard.at/story/2000130483653/bei-buergerraeten-entwickeln-zufaellig-ausgewaehlte-normalos-politik-wenn-sie-gutgehen

https://oe1.orf.at/programm/20210927/650914/Wenn-Politik-Rat-sucht

 

Die wissenschaftliche Evaluierung

Dank der Unterstützung des WWTF konnte das Projekt von der unabhängigen Expertin Dr.in Tamara Ehr evaluiert werden. Zur gesamten Evaluierung.

Das Instrument Bürgerrat sowohl einer breiten Öffentlichkeit als auch den politischen Entscheidungsträger*innen bekannt zu machen, stellte bislang eine wichtige Motivation zivilgesellschaftlich organisierter Beteiligungsprozesse dar.

Es ist den Organisator:innen des Zukunftsrats Demokratie daher anzurechnen, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der österreichischen Demokratie geleistet zu haben.

Der Zukunftsrat Demokratie war hinsichtlich der Teilnahmemöglichkeit sehr inklusiv gestaltet; die besonderen Bemühungen der hauptsächlich ehrenamtlich Tätigen, um mögliche Teilnahmehindernisse zu beseitigen, sind hervorzuheben.

Außerdem zeichnete sich der Zukunftsrat Demokratie durch hohe Transparenz gegenüber Teilnehmer:innen, Medien und Evaluatorin aus. Vor allem in Hinblick auf die deliberative Übung und somit im Sinne der praktischen politischen Bildung kognitiven Lernens war der Zukunftsrat Demokratie erfolgreich.

Qualitative Abstriche zeigte der Zukunftsrat Demokratie allerdings in Bezug auf Repräsentativität, Geschlechtergerechtigkeit sowie Informations- und Wissenszuwachs zum Projektthema „Demokratie“. Er erreichte hauptsächlich Personen, die ohnehin bereits politisch aktiv und (sehr) interessiert waren, und stellte für Männer eher als für Frauen eine positive Erfahrung dar. Schließlich bewirkte die von Beginn an fehlende Anbindung an politische Institutionen zahlreiche negative Effekte, die von Teilnahmebereitschaft bis politischer Responsivität reichen.

Diese Mängel beruhen in vielen Bereichen auf einem von den Organisator:innen nicht gelösten strukturellen Missverhältnis zwischen budgetärer Ausstattung, Projektziel und zivilgesellschaftlicher Arbeit in Zeiten von CoViD19; und so konnten sie selbst durch die verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit nicht vollständig ausgeglichen werden.

Fehlen die finanziellen Mittel und die politische Anbindung, hat dies negative Auswirkungen auf das Prozessdesign, das Auswahlverfahren und letztlich auf die politische Wirksamkeit. Zwar war der Zukunftsrat Demokratie für die Mehrzahl der Teilnehmer:innen eine gelungene Veranstaltung; da er aber keine politische Wirkung entfaltete, kann er in letzter Konsequenz nur als deliberative Übung und politische Bildungsveranstaltung gewertet werden.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Auf Respek.net wurden 38.564€ an Spenden gesammelt und es gab einen Zuschuss vom Land Salzburg für die Nächtigungskosten von 3.133,60€.

Insgesamt wurden 41.697,60€ ausgegeben. Die einzelnen Posten setzen sich wie folgt zusammen:

  • DetailsDetails Zufallsauswahl inkl. Postversand € 3.047,07

  • Details Auslagen Organisation und Umsetzung; Kommunikation (Web, SM, Presse, Community) € 656,63

  • Details Moderatoren/innen, Graphic Recording, Videoschnitt Bürger:innencafé (inkl Vorbereitung& Unterlagen) € 7.273,16

  • Details EDMUNDSBURG Räumlichkeiten (inkl. Raumausstattung/Technik)
    € 5.037,41

  • Details Nächtigungskosten Johannesschlössl & JUFA € 3.390,35

  • Details Verpflegung (gesamtes Wochenende – Getränke, Obst/Snacks, Mittagessen, Abendessen...) € 3.547,80

  • Details Aufwandsentschädigung Bürger*innen & mitwirkende Teammitglieder ‚
    € 2.750,00

  • Details Fahrtkostenerstattung Bürger*innen & mitwirkende Teammitglieder
    € 1.721,72

  • Details Wissenschaftliche Begleitung € 3.094,50

  • Details RESPEKT.NET - Abwicklungsgebühr Crowdfunding € 2.678,20

  • Details RESPEKT.NET - tw. Vergütung Projektaufwand € 8.576,00

Die gesamte Aufstellung und alle Details zum Projekt finden Sie im Online-Abschlussbericht.

Downloads

Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

Projekt Neuigkeiten

  • Berichterstattung

    Liebe Spender*innen,alle Medienberichte über den Zukunftsrat könnt ihr hier finden.LG Sissi

    Liebe Spender*innen,
    alle Medienberichte über den Zukunftsrat könnt ihr hier finden.
    LG Sissi

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    Sissi (Elisabeth) Grießler
    Sissi (Elisabeth) Grießler
    19.10.2021
    - 13:37
  • Einladung zum BürgerInnencafé

    Wir, die Initiativen Respekt.net, IG Demokratie und mehr-demokratie laden zu einem Nachmittag im Zeichen der Demokratie. Am 18. und 19. September werden im Rahmen des “Zukunftsrat Demokratie” von rund 20 zufällig eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Österreich, Ideen und Lösungsansätze für eine Weiterentwicklung der demokratischen Mitbesti…

    Wir, die Initiativen Respekt.net, IG Demokratie und mehr-demokratie laden zu einem Nachmittag im Zeichen der Demokratie.

    Am 18. und 19. September werden im Rahmen des “Zukunftsrat Demokratie” von rund 20 zufällig eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Österreich, Ideen und Lösungsansätze für eine Weiterentwicklung der demokratischen Mitbestimmung und der Stärkung der Demokratie in Österreich erarbeitet.

    Das BürgerInnencafé bietet der interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich über die Ergebnisse zu informieren und eigene Sichtweisen mit den TeilnehmerInnen sowie VertreterInnen aus der Politik zu diskutieren. Die Ergebnisse bilden die Basis für Empfehlungen an die Politik und sollen die Grundlage für weitere Schritte für die Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Demokratie sein.

     

    Demokratie lebt von Beteiligung!

    Die aktive Teilnahme wird sowohl vor Ort, als auch online mittels Stream und online-Beteiligung-Tools möglich sein.

     

    Anmeldung

    Bitte melden dich bis 17. September unter diesem Link an, um dabei zu sein: https://zukunftsrat.at/anmeldung-buergerinnencafe/

     

    Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

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    Sissi (Elisabeth) Grießler
    Sissi (Elisabeth) Grießler
    26.08.2021
    - 11:39
  • Aufgrund der Pandemie muss der Bürger*innen-Rat verschoben werden

    Wegen der anhaltenden hohen Covid-19 Zahlen haben wir uns dazu entschieden, den Bürger*innen-Rat von Juni 2021 auf September 2021 zu verschieben. Wir sind von der Wichtigkeit und auch Dringlichkeit unseres Projektes weiterhin überzeugt, die Gesundheit aller Teilnehmer*innen steht bei uns aber im Vordergrund.  Darüber hinaus erlaubt uns die Verschie…

    Wegen der anhaltenden hohen Covid-19 Zahlen haben wir uns dazu entschieden, den Bürger*innen-Rat von Juni 2021 auf September 2021 zu verschieben. Wir sind von der Wichtigkeit und auch Dringlichkeit unseres Projektes weiterhin überzeugt, die Gesundheit aller Teilnehmer*innen steht bei uns aber im Vordergrund. 

    Darüber hinaus erlaubt uns die Verschiebung eine Verlängerung des Crowdfunding-Projektes. Jeder zusätzliche Euro hilft uns, die Qualität des Bürger*innen-Rats zu heben und somit ein besseres Ergebnis zu gewährleisten. 

    Die Monate bis September 2021 nutzen wir, um unsere partizipative Kampagne weiter auszubauen und planen diverse Veranstaltungen rund um die Themen Demokratie, Partizipation und Teilhabe. 

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    Ronya Alev
    Ronya Alev
    22.04.2021
    - 08:39
  • Infocall - Projekt Zukunftsrat

    Liebe Spender*innen und Interessierte, nächste Woche am Dienstag veranstalten wir einen Infocall. Mehr dazu hier

    Liebe Spender*innen und Interessierte, nächste Woche am Dienstag veranstalten wir einen Infocall. Mehr dazu hier


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    Ronya Alev
    Ronya Alev
    27.11.2020
    - 09:37

Worum geht es in dem Projekt?

Das Vertrauen in die Politik in Österreich nimmt stetig ab. Langfristige wie aktuelle Herausforderungen werden bislang nur von den gewählten Parteien beurteilt. Die bestehenden Instrumente der Teilhabe sind nicht wirksam. Es bedarf einiger Updates unserer Demokratie.

Mehr Details zum Projekt und Möglichkeiten zum Mitmachen: >>zukunftsrat.at<< 

Was wollen wir?

Gemeinsam mit mehr demokratie! und IG Demokratie organisieren wir den Bürger*innen-Rat “Zukunftsrat Demokratie”. Dabei entwickeln zufällig ausgewählte Bürger*innen Vorschläge für die Weiterentwicklung unserer Politik. Erfolgreiche internationale Beispiele zeigen, wie das gehen kann.

September 2021 - ein bundesweiter Bürger*innen-Rat*

Ein bundesweiter Bürger*innen-Rat bringt ca. 20 Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft per Zufallsauswahl zusammen. An einem Wochenende erarbeiten die Teilnehmer*innen konkrete Vorschläge zur Zukunft der Demokratie.

Die Kampagne

Der Bürger*innen-Rat ist das Herzstück einer partizipativen Kampagne. Ziel ist es, Bürger*innen, Öffentlichkeit und Politik die effektiven Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung bewusst und erfahrbar zu machen und den öffentlichen Diskurs rund um die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der Demokratie anzuregen. Im Februar 2021 starten wir unseren Aufruf zum gemeinsamen Austausch über Zustand und Zukunft der Demokratie. Die Beiträge dienen zugleich als Grundlage für den Bürger*innen-Rat.

Besucht uns auf zukunftsrat.at für mehr Informationen und Details rund ums Projekt! 

*Siehe News für Details.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Budget beinhaltet die Planung, Organisation und Durchführung des Projektes.

 

Inhaltliche Vorbereitung & Prozessdesign: mind. 3.500€, idealerweise 6.000€

Logistik und Organisation: mind. 20.404€

Wissenschaftliche Begleitung: mind. 1.500€, idealerweise 3.200€

BürgerInnencafe: mind. 1.340€

 

Wie wollen wir in Zukunft unsere Politik gemeinsam gestalten?

Anhand dieser Fragestellung werden die zentralen Herausforderungen rund um die Demokratie in Österreich identifiziert, sowie konkrete Erwartungen und Forderungen an die politischen Institutionen formuliert. Die Teilnehmer*innen werden darüber hinaus konkrete Handlungsoptionen für die weiteren Schritte des “Zukunftsrats Demokratie” und für die partizipative Weiterentwicklung der Demokratie vorschlagen.


Ziel: Mit der Kampagne und dem ersten Bürger*innen-Rat zur politischen Mitbestimmung erzielen wir hohe Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit sowie bei politischen Vertreter*innen und Institutionen für die Notwendigkeit und Machbarkeit der Weiterentwicklung der Demokratie. Gleichzeitig machen wir demokratische Politik für die Bürger*innen erfahrbar.

Denk mal Demokratie

Die von November 2020 bis September 2021 laufenden begleitenden Kampagnenaktivitäten geben dem Bürger*innen-Rat nicht nur Momentum, sondern ermöglichen eine partizipative inhaltliche Vorbereitung. Damit verbindet das Projekt „Zukunftsrat Demokratie“ eine partizipative Bestandsaufnahme zum Ist- und Soll-Zustand der Möglichkeiten von Mitbestimmung mit gelebter demokratischer Praxis unter Einbindung der breiten Öffentlichkeit.


Am Ende der Kampagne steht als Ergebnis neben der wissenschaftlichen Dokumentation auch ein Policy-Brief mit Erwartungen und konkreten Vorschlägen für die Zukunft der Demokratie, der über vielfältige Kommunikationskanäle veröffentlicht wird. Ein Bürger*innen-Manifest soll außerdem die Grundlage für die weitere Arbeit der Zivilgesellschaft bilden.

Was passiert danach?

Die nächste Phase beginnt ab dem Herbst 2021, dann soll es zu den nächsten größeren Schritten zur Weiterentwicklung unserer Demokratie kommen. Diesen Schritt möchten wir gemeinsam mit der breiten Öffentlichkeit und auch politischen Institutionen gehen und einen größeren Bürger*innen-Beteiligungsprozess einleiten.

 

Projektstandort: , , Österreich

Finanzierungsziel:
€ 50.000,-
Abwicklungsgebühr:
€ 3.250,-
Crowdfunding-Summe:
€ 53.250,-
Finanzierungsschwelle:
€ 25.000,-
Auszahlungsbetrag Teil 1:
€ 32.297,-
Auszahlungsbetrag Teil 2:
€ 3.716,-
Abgabedatum Abschlussbericht:
14.01.2022

vor 3 Jahren
vor 3 Jahren
vor 3 Jahren
vor 3 Jahren
Anonyme Spende
vor 3 Jahren
Anonyme Spende
vor 3 Jahren
Annemarie Felder
vor 3 Jahren
Martina Egger-Schödl
vor 3 Jahren

Berichterstattung

Liebe Spender*innen,
alle Medienberichte über den Zukunftsrat könnt ihr hier finden.
LG Sissi

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Sissi (Elisabeth) Grießler
Sissi (Elisabeth) Grießler
19.10.2021
- 13:37

Einladung zum BürgerInnencafé

Wir, die Initiativen Respekt.net, IG Demokratie und mehr-demokratie laden zu einem Nachmittag im Zeichen der Demokratie.

Am 18. und 19. September werden im Rahmen des “Zukunftsrat Demokratie” von rund 20 zufällig eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Österreich, Ideen und Lösungsansätze für eine Weiterentwicklung der demokratischen Mitbestimmung und der Stärkung der Demokratie in Österreich erarbeitet.

Das BürgerInnencafé bietet der interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich über die Ergebnisse zu informieren und eigene Sichtweisen mit den TeilnehmerInnen sowie VertreterInnen aus der Politik zu diskutieren. Die Ergebnisse bilden die Basis für Empfehlungen an die Politik und sollen die Grundlage für weitere Schritte für die Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Demokratie sein.

 

Demokratie lebt von Beteiligung!

Die aktive Teilnahme wird sowohl vor Ort, als auch online mittels Stream und online-Beteiligung-Tools möglich sein.

 

Anmeldung

Bitte melden dich bis 17. September unter diesem Link an, um dabei zu sein: https://zukunftsrat.at/anmeldung-buergerinnencafe/

 

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Sissi (Elisabeth) Grießler
Sissi (Elisabeth) Grießler
26.08.2021
- 11:39

Aufgrund der Pandemie muss der Bürger*innen-Rat verschoben werden

Wegen der anhaltenden hohen Covid-19 Zahlen haben wir uns dazu entschieden, den Bürger*innen-Rat von Juni 2021 auf September 2021 zu verschieben. Wir sind von der Wichtigkeit und auch Dringlichkeit unseres Projektes weiterhin überzeugt, die Gesundheit aller Teilnehmer*innen steht bei uns aber im Vordergrund. 

Darüber hinaus erlaubt uns die Verschiebung eine Verlängerung des Crowdfunding-Projektes. Jeder zusätzliche Euro hilft uns, die Qualität des Bürger*innen-Rats zu heben und somit ein besseres Ergebnis zu gewährleisten. 

Die Monate bis September 2021 nutzen wir, um unsere partizipative Kampagne weiter auszubauen und planen diverse Veranstaltungen rund um die Themen Demokratie, Partizipation und Teilhabe. 

Ronya Alev
Ronya Alev
22.04.2021
- 08:39

Infocall - Projekt Zukunftsrat

Liebe Spender*innen und Interessierte, nächste Woche am Dienstag veranstalten wir einen Infocall. Mehr dazu hier


Ronya Alev
Ronya Alev
27.11.2020
- 09:37

Wir sind online!

Liebe Demokratie-begeisterte,

wir sind nun endlich unter www.zukunftrat.at online! Dort sind mehr Infos und Details zum Projekt zu finden.

Ronya Alev
Ronya Alev
04.11.2020
- 15:35

Werner Thomas
vor 3 Jahren

Ich werde gern einen finanziellen Beitrag für dieses Projekt leisten, sobald auf das Gegendere verzichtet wird: Sobald wieder in gutem, korrektem Deutsch von einem „Bürgerrat“ und „Teilnehmern“ (oder eventuell von „Teilnehmerinnen und Teilnehmern“) gesprochen wird und nicht mehr von einem „Bürger*innen-Rat“ und „Teilnehmer*innen“, werde ich dieses Projekt gern mit einer Spende unterstützen.


Helmut Buzzi
vor 3 Jahren

Habe gerade gespendet, finde Eure Idee "Zukunftsrat Demokratie" einen tollen Zugang. Die Politik bildet in der repräsentativen Demokratie die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung gar nicht mehr ab. Das fällt uns auf beim Thema Mobilität, Klimaschutz, Bodenschutz,... im Zusammenhang mit der "Ostumfahrung Wr. Neustadt". Ein Großteil der informierten Bevölkerung in Wr. Neustadt und Lichtenwörth ist dagegen, aber in den Gemeinderäten sind jeweils 90% der Stimmen (Klubzwang!) FÜR dieses absurde 40 Mio-Projekt aus den 1970ern, dessen Hauptziel die Errichtung neuer Gewerbefläche ist und das keine Entlastung bringt, sondern nur mehr Verkehr und Zerstörung....

Wir starten auch bald ein Crowdfunding, bitte unterstützt unsere Petition:

www.vernunft-statt-ostumfahrung.at

mein.aufstehn.at/petitions/vernunft-statt-ost-umfahrung

ALLES GUTE!!


Ronya Alev
vor 4 Jahren

Liebe Kommentatoren,

herzlichen Dank für die Anregungen und die Buchemfpehlungen.

Wir arbeiten leider mit einem Wortlimit, daher sind einge Punkte in der Beschreibung nicht sehr detailliert ausgeführt. Wir arbeiten jedoch an einer Webseite, die bald online gehen wird, wo alles rund um den Zukunftsrat detaillierter zu finden sein wird (URL folgt noch).

Um jedoch hier auf einige Ihrer Punkte einzugehen:

1. Wir nehmen uns einerseits natürlich Vorarlberg zum Vorbild, aber auch die unterschiedlichen Prozesse und Formate aus Frankreich, Irland und auch Deutschland .

2. Finanzierungschwelle bedeutet, dass das Projekt mindestens diesen Betrag erreichen muss, um als erfolgreich zu gelten. Erst dann kann das Geld ausbezahlt werden und das Projekt kann (in abgespeckter Form) stattfinden. Das Budget setzt sich aus einigen Faktoren zusammen: Anreise, Aufenthalt, Verpflegung, Moderation, Dokumentation, Logistik, Organisation, Zufallsauswahl etc... Und dies für 30 Personen.

3. Wir haben auch einige tolle Bücher gelesen. Eine Liste mit Empfehlungen ist daher auch uns ein Anliegen. Aus den erwähnten Platzgründen wird diese Liste jedoch vermutlich erst auf unserer Webseite erscheinen. Über weitere Empfehlungen freuen wir uns natürlich sehr.

Weitere Informationen sowie Details zum Projekt werden auf jeden Fall noch folgen und wir freuen uns, dass dieses so wichtige demokratiepolitische Projekt auf Interesse stößt!


Thomas Fiebich
vor 4 Jahren

Die Idee ist mir bekannt, aber hier fehlt es mir an vertiefender Dokumentation und vor allem an einem detaillierten Budget. Wie kommt ihr auf 50.000? Was heißt Finanzierungsgrenze 25.000?


Die Nennung erfolgreicher Beispiele wäre natürlich auch wichtig. Ich kann dazu das Buch "Die freundliche Revolution" empfehlen. In nachfolgendem Link habe ich meine persönlichen Anmerkungen zu diesem Buch geschrieben insbesondere die Irische Bürgerversammlung ist ein Muster-Beispiel zu diesem Thema.

meinebuecher.data.blog/2018/06/06/die-freundliche-revolution-wie-wir-gemeinsam-die-demokratie-retten-2/


 Verein Respekt.net
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