Projekt-ID: 2101

Unterstützungsaufruf für eine engagierte Radiomacherin!

eingereicht am: 29.07.2020
Budget: € 2.970,-
Finanzierungsfrist: 31.10.2020
Finanzierungsschwelle: € 1.900
Land/Region: Österreich/Steiermark
Art: Aktion
Themenkreis: Flüchtlinge & Zuwanderung

Allgemein

Projektteaser

Wir haben bei Radio Helsinki mit Favour Moriba eine kritische, mutige, selbstbewusste, hilfsbereite und aktive Frau unter uns. Das soll sich nicht ändern!

Projektadresse

Schönaugasse 8
8010 Graz

Graz
  • Start Projektumsetzung: 01.06.2020
  • Ende Projektumsetzung: 31.10.2020

Projektbeschreibung

Liebe Unterstützer*innen,

wir haben bei Radio Helsinki mit Favour Moriba eine kritische, mutige, selbstbewusste, hilfsbereite und aktive Frau unter uns, welche trotz Trennung von Kindern und schwierigen Lebensverhältnissen, immer ein offenes Ohr für Menschen im Radio und in ihrem Freundeskreis hat. Das soll sich nicht ändern.

Die Stimmen von Frauen aus Afrika – im Fall von Favour aus Sierra Leone – sind rar in europäischen Medien. Wir schätzen den Einsatz von Favour als Radiomacherin sehr. Mit ihrer Sendung adressiert sie Themen und Communities, die bislang in Graz noch nicht medial angesprochen wurden. Favour Moriba lebt seit fünf Jahren in Österreich. Ihr Bleiberecht ist ein Menschenrecht.

Favour Moriba geht in ihrer Talk-Sendung mit großer journalistischer Sorgfalt vor und stellt ihre Sendung auch als Podcast zur Verfügung. In ihrer Tätigkeit als Radiomacherin hat sie eine beeindruckende Vitalität und Professionalität. Es kommen Menschen auf Deutsch und Englisch zu Wort. Sie adressiert offen Probleme und Herausforderungen in Familien, verbunden mit dem Anliegen, Empowerment-Strategien für Frauen, Männer und Kinder aufzuzeigen.

Ihr Mut und ihre Courage als Radiomacherin stehen um nichts ihren sozialen Aktivitäten nach.

Das Bundesverwaltungsgericht hat nach einer Verhandlung im April 2020 leider nicht für einen Verbleib von Favour Moriba in Österreich entschieden. Es ist nun wichtig, an einem Einspruch zu arbeiten, damit Favour Moriba nach fünf Jahren in diesem Land einen legalen Aufenthaltstitel in Österreich bekommt.

Für die Finanzierung der Anwaltskosten jenes Einspruchs bitten wir euch um eine Unterstützung, um für das Bleiberecht von Favour Moriba einzustehen.

#Favourbleibt #Heretostay


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

Favour Moriba bestreitet seit September 2019 ihre Sendung „What‘s the matter“ bei Radio Helsinki in Graz. Sie ist Mitglied in unserem Verein und auch aktiv im Snapshots From The Borders-Projekt tätig.

https://helsinki.at/program/shows/whats-matter

https://helsinki.at/news/snapshots

Favour lebt seit fünf Jahren in Österreich. Sie geht in ihrer Talk-Sendung mit großer journalistischer Sorgfalt vor und stellt ihre Sendung auch als Podcast zur Verfügung. In ihrer Tätigkeit als Radiomacherin hat sie eine beeindruckende Vitalität und Professionalität. Es kommen Menschen auf Deutsch und Englisch zu Wort. Sie adressiert offen Probleme und Herausforderungen in Familien, verbunden mit dem Anliegen, Empowerment-Strategien für Frauen, Männer und Kinder aufzuzeigen.
Ihr Mut und ihre Courage als Radiomacherin stehen um nichts ihren sozialen Aktivitäten nach.

Das Bundesverwaltungsgericht hat nach einer Verhandlung im April 2020 leider nicht für einen Verbleib von Favour Moriba in Österreich entschieden. Es ist nun wichtig, an einem Einspruch zu arbeiten, damit Favour Moriba nach fünf Jahren in diesem Land einen legalen Aufenthaltstitel in Österreich bekommt.

Für die Finanzierung der Anwaltskosten jenes Einspruchs bitten wir euch um eine Unterstützung, um für das Bleiberecht von Favour Moriba einzustehen.

#Favourbleibt #Heretostay

Lale Rodgarkia-Dara

Im Namen von Radio Helsinki - dem Freien Radio in Graz

Budget

  • Gesamtbudget
    € 2.700,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 2.700,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 270,-
  • Zielbudget
    € 2.970,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 1.900,-
  • Budgetplanung

    Finanzierung von Anwaltskosten


    1.740 Euro (erste Rechnung)


    und folgende Rechnungen (Höhe noch nicht absehbar)

Dateien

News

Radio Helsinki -...

hat am 06.10.2020 geschrieben

Liebe Radiomacher*innen/Spender*innen/Unterstützer*innen,

Danke für die großzügige Unterstützung bisher!

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Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Das Bundesverwaltungsgericht hat nach einer Verhandlung im April 2020 leider nicht für einen Verbleib von Favour Moriba in Österreich entschieden. Mit dem gesammelten Geld haben wir zwei Einsprüche und die aufschiebende Wirkung der Einsprüche beim Verfassungsgerichtshof und in weiterer Folge Verwaltungsgerichtshof finanziert.

Großer Dank an alle Spender*innen!

Favour Moriba bestreitet seit September 2019 ihre Sendung „What‘s the matter“ bei Radio Helsinki in Graz. Sie ist Mitglied in unserem Verein und auch aktiv im Snapshots From The Borders-Projekt tätig.

Galerie

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Favour Moriba geht in ihrer Talk-Sendung mit großer journalistischer Sorgfalt vor und stellt ihre Sendung auch als Podcast zur Verfügung. In ihrer Tätigkeit als Radiomacherin hat sie eine beeindruckende Vitalität und Professionalität. Es kommen Menschen auf Deutsch und Englisch zu Wort. Sie adressiert offen Probleme und Herausforderungen in Familien, verbunden mit dem Anliegen, Empowerment-Strategien für Frauen, Männer und Kinder aufzuzeigen. Ihr Mut und ihre Courage als Radiomacherin stehen um nichts ihren sozialen Aktivitäten nach.

Es ist demokratiepolitisch wichtig integrative Persönlichkeiten, welche nach über fünf Jahren Aufenthalt in Österreich aktiv hier tätig sind und welchen ein humanitäres Bleiberecht zuerkannt werden sollte, zu unterstützen.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Die Reaktionen waren größtenteils positiv. Sendungsmacher*innen und Interessierte wurden erst auf die dringende Situation von Favour Moriba aufmerksam. Radio Helsinki als auch respekt.net wurden als vertrauenswürdige Institutionen wahrgenommen.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Wie im Antrag angegeben: Für die Finanzierung der Anwältin-Kosten der notwendigen Einsprüche am Verfassungs- und danach Verwaltungsgericht. Siehe Kostenaufstellung.

Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

Zugeordnete Themen