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Projekt-ID: 2117

Verein backup vs. Corona. Die Online-Spendenregatta für Menschen in existenziellen Notlagen.

eingereicht am: 14.09.2020
Budget: € 14.000,-
Finanzierungsfrist: 14.03.2021
Finanzierungsschwelle: € 10
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Armut & Sozialstaat

Allgemein

Projektteaser

Wegen der Corona-Pandemie fällt die heurige Job-TransFair-Benefiz-Tretboot-Regatta leider ins Wasser, doch wir gehen neue Wege. Machen Sie mit und unterstützen Sie Transitarbeitskräfte in existenzieller Not!

Projektadresse

Linke Wienzeile 10/21
1060 Wien

Job-TransFair gemeinnützige GmbH
  • Start Projektumsetzung: 14.09.2020
  • Ende Projektumsetzung: 14.03.2021

Projektbeschreibung

Unter dem Motto „Job-TransFair geht baden“ veranstaltet Job-TransFair gemeinnützige GmbH in Kooperation mit dem Dachverband arbeit plus Wien seit 13 Jahren eine Benefiz-Tretbootregatta an der Alten Donau. Mithilfe der lukrierten Sponsoring-Einnahmen haben wir vom Verein backup die Möglichkeit, Transitarbeitskräfte und TeilnehmerInnen Wiener sozial-integrativer Einrichtungen in sozialen und materiellen Notlagen zu unterstützen. 

Durch die Benefiz-Regatta 2019 konnten 12.500 EUR für den Verein backup lukriert werden, doch 2020 ist leider alles anders:
Wegen der Corona-Krise fällt nicht nur dieser Event, sondern noch zwei weitere Veranstaltungen als Haupt-Finanzierungsquellen unseres Vereins ins Wasser. Doch gerade jetzt werden dringend Mittel für Menschen gebraucht, deren soziale und materielle Lage sich bis Ende des Jahres dramatisch zuspitzen könnte. Wir haben uns daher dazu entschlossen, zusammen mit Job-TransFair und dem Dachverband arbeit plus eine Online-Spendenregatta auf die Beine zu stellen! 

Machen Sie mit – gemeinsam schaffen wir es ans Ziel:
 EUR 14.000 für Menschen in existenziellen Notlagen zu sammeln und den Fortbestand des Vereins backup zu sichern!


Nachweis Projektabschluss

Ihre Spende belohnen wir mit folgenden Packages für echte Seebär*innen:


Alle Spender*innen: Eintrag ins Ehren-Logbuch


Ab 30 EUR: + ein Netzbeutel aus recycelten Regatta-T-Shirts von SCHÖN&GUT. Produkte mit Geschichte


Ab 50 EUR: + ein Necessaire „Matrosenglück“ aus recycelten Surfsegeln von SCHÖN&GUT


Ab 100 EUR: + ein Überraschungspräsent einer sozial-integrativen Organisation aus Wien


Ab 300 EUR: + ein Platz als Matrose*in in einem Tretboot der nächsten realen Regatta


Ab 1.000 EUR: + die Kapitänswürde für ein Tretboot bei der nächsten realen Regatta


Ab 10.000 EUR: + den Ehrentitel „Flottenchef“ bei der nächsten realen Regatta

Details

Mehr zum Verein backup:

Elvira J. war 2019 Teilnehmerin in einem Step2Job-Projekt in Wien. Sie ist geschieden und hat zwei minderjährige Kinder.  Da ihr Ex-Mann seinen Arbeitsplatz verloren hat, hat sie seit 4 Monaten den ihr zugesprochenen Unterhalt für sich und ihre Kinder nicht mehr erhalten. Durch die prekäre finanzielle Situation konnte sie drei Monate die Miete nicht bezahlen. Ihre betreuende Sozialarbeiterin ersuchte den Verein backup um die Bezahlung einer Monatsmiete. Durch die Überweisung der Miete konnte die Delogierung, trotz aufrechtem Gerichtsurteil, verhindert werden. Frau J. konnte sich der Klärung und Stabilisierung ihrer persönlichen und beruflichen Situation widmen.  

Verschärfung materieller Problemlagen gegen Ende des Jahres erwartbar

„Die Corona-Krise verschärft die Situation für Menschen, die es bereits davor schwer hatten, sich finanziell über Wasser zu halten“, sagt Eva Obemeata, Vereinsobfrau und Sozialarbeiterin i.R. Zwar wurden während des akuten Lockdowns Mieten gestundet und Delogierungen ausgesetzt, doch gegen Ende des Jahres, wenn Rückzahlungen anstehen, könnte sich die Situation für viele Transitarbeitskräfte und TeilnehmerInnen noch erheblich zuspitzen.

Verein backup: Mehr als finanzielle Soforthilfe

Der Verein backup hilft TeilnehmerInnen und Transitarbeitskräften in akuten sozialen und materiellen Notlagen. Der Kontakt zu den Betroffenen erfolgt dabei über die SozialarbeiterInnen der gemeinnützigen Einrichtungen. Das Ziel des Vereins geht dabei über die finanzielle Soforthilfe hinaus: „Die akute finanzielle Notlage ist für uns als Sozialarbeiterinnen ein wichtiger Ausgangspunkt, der meistens auf tiefer liegende Probleme im sozialen Umfeld verweist“, erzählt Eva Obemeata. „Ich und meine Kolleginnen prüfen daher jedes Ansuchen sehr genau und klären mit dem oder der Betroffenen, wo man gemeinsam ansetzen könnte – z.B. mithilfe einer Schuldenregulierung, der Beantragung von Beihilfen etc.“

Der Verein backup im Jahr 2019: 

  • Insgesamt wurden 40 Personen mit € 9328,59 unterstützt
  • Wohnungssicherung: 17 Personen mit 5478,82
  • Energie: 7 Personen mit € 1527,67
  • Gesundheit, Lebenshaltungskosten: 3 Personen mit € 603,-
  • Mittel für eine Arbeitsaufnahme: 13 Personen mit € 1708,30
  • Lebensmittelgutscheine wurden im Wert von € 5200,- ausgegeben
  • Sonstige Ausgaben: € 208,82 

Budget

  • Gesamtbudget
    € 15.000,-
  • - Eigenmittel
    € 2.500,-
  • Finanzierungsziel
    € 12.500,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.500,-
  • Zielbudget
    € 14.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 10,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 1 (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 11.250,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 2 (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.250,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    28.02.2021
  • Projektrisiken

    Risiko wäre, dass wir zu wenige Personen für unser Anliegen interessieren und die Spendenhöhe geringer ausfällt.

  • Budgetplanung

    Die mithilfe der Kampagne lukrierten Einnahmen nutzen wir, um Transitarbeitskräfte und Teilnehmer*innen Wiener sozial-ökonomischer Einrichtungen in folgenden Belangen zu unterstützen:


    • Wohnungssicherung
    • Energie
    • Gesundheit, Lebenshaltungskosten
    • Mittel für eine Arbeitsaufnahme
    • Lebensmittelgutscheine

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