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Projekt-ID: 2173

Medizinische Hilfe für die Ärmsten in Äthiopien

Initiator/In: Hugo Waldner
eingereicht am: 20.11.2020
Budget: € 8.000,-
Finanzierungsfrist: 20.01.2021
Finanzierungsschwelle: € 4.000
Land/Region: Österreich/Vorarlberg
Art: Aktion
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

Projektteaser

Was wäre, wenn vor Ihrer Türe jeden Tag 30 ärmste Personen stehen, die medizinische Hilfe brauchen? Was wäre, wenn 50 Euro reichen würden, um die Zukunft dieser Person grundlegend zu verändern?

Projektadresse

Verein Trigantium Bregenz
6900 Bregenz

Bore im Süden von Äthiopien
  • Start Projektumsetzung: 29.01.2021
  • Ende Projektumsetzung: 30.05.2021

Projektbeschreibung

Was wäre, wenn 600 Euro reichen, damit ein Mensch wieder laufen und sich selbst und seine Familie ernähren kann? Und was wäre, wenn Sie genau wüssten, dass jeder Cent dort ankommt und genau dazu verwendet wird? Dann würden Sie auch helfen? Wie wir – und das ist unsere Mission!

2016 waren wir die ersten Menschen aus einem anderen Kontinent im Ort Bore, der seit rund 80 Jahren besteht. Es ist erstaunlich, wie wir bisher helfen konnten. Bore ist 400 km südlich von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. Das Leid, das wir dort sehen, lässt uns nicht mehr los und hat uns fest im Griff.

Die Hilfe ist einfach: Die Kranken, Gebrechlichen, Verwundeten etc. kommen zu unserer Unterkunft (eine Übernachtung für EUR 8,- soll zeigen, dass wir auf Luxus verzichten). Dort wird entschieden, wie wir helfen können, ob lokal oder im 140 km entfernten Spital in Hawassa. Die Behörden organisieren den Transport, die Unterkunft, Verpflegung und Betreuung. Alles ist gut organisiert. Wir haben volles Vertrauen und erhalten entsprechende Abrechnungen.

Einige Personen, denen wir helfen konnten, kommen im folgenden Jahr in unsere Unterkunft, zeigen uns ihre Narbe von einer erfolgreichen Operation (z.B. der Kropf ist weg) oder ihre orthopädischen Schuhe. Deshalb wissen wir, dass wir weiter machen sollen.

Da wir seit dem Jahr 2017 medizinische Hilfe leisten, hat sich unser jeweiliger Aufenthalt im Ort herumgesprochen und Mundpropaganda spielt auch hier eine große Rolle. Im Jahr 2020 sind sogar zwei junge Frauen aus 205 km Entfernung mit einem Kropf zu uns gekommen. Das kann man sich hier eigentlich gar nicht vorstellen und zeigt uns, dass wir am richtigen Ort sind.

Wir sehen sehr viel Leid vor Ort und können dank Ihren Spenden helfen!


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.
Alle Unterstützer, von denen wir eine E-Mail Adresse bekommen, erhalten von uns einen Bericht über unser Projekt in Bore.

Details

Warum können wir so gut helfen, was haben wir erreicht, wer sind wir?

Unsere Hilfe ist sehr effektiv, da wir vor Ort mitarbeiten. Die Behörde der Gemeinde begrüßt und unterstützt unsere Arbeiten. Seit 2016 wirken wir in Bore. Angefangen hat es mit Schulhaus- und Kindergartenbauten.

Was haben wir seit 2016 in Bore erreicht: 4 Schulhausbauten, ein Nähprojekt, die Herstellung von effizienteren Holzöfen, medizinische Hilfe, Kleiderspenden, Unterstützung beim Hüttenbau von armen Leuten (Materialkosten EUR 400), Zahlungen von Schulgeldern für Kinder von mittellosen Familien.

Wir sind eine Gruppe von Idealisten, die einfach einigen benachteiligten Menschen auf verschiedenen Gebieten helfen wollen. Wir reisen auf eigene Kosten, versorgen uns selbst und helfen ehrenamtlich.

Wie ist die Lage in Äthiopien?

Äthiopien ist eines der 20 ärmsten Länder der Welt. 60% der Bevölkerung über 12 Jahre können nicht lesen und schreiben. Die medizinische Versorgung ist in den meisten Orten nicht einfach oder fehlt gänzlich. Wir sind in Bore, 400 km südlich von Addis Abeba, auf einer Hochebene  auf 2700 m.ü.M. Die meisten Personen hier leben in einfachen und einfachsten Hütten, zum Teil in hygienisch problematischen Verhältnissen. Wir sehen Hütten, in denen eine Familie nicht mehr als 20 Gegenstände besitzt und alle auf dem Lehmboden schlafen.

Äthiopien ist ein Land mit 85 verschiedenen Volksstämmen. Weil sich Bore abseits von Hauptstraßen befindet, ist unsere Hilfe umso wichtiger. Gottlob sind die Konflikte im Norden des Landes hier nicht spürbar.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Bregenzer Triathlon-Verein Trigantium steht hinter diesem Projekt. Hugo Waldner, Passivmitglied, geht mit einer Gruppe von Idealisten, um einfach ärmsten, und benachteiligten Menschen zu helfen. Jeder Mitreisende leistet einen finanziellen Beitrag zu den Projekten, legt Hand an und finanziert seine Reise, Unterkunfts- und Verpflegungskosten selbst. Wir kommen ohne administrative Kosten und Eigenwerbung aus.

Auf Wunsch können wir mit einem Bilder-Vortrag unsere Tätigkeit vorstellen.

Kontaktperson: Hugo Waldner, Stockachgasse 7, 6900 Bregenz
Tel. 05574 – 64234, email: waldner.hugo@aon.at

Budget

  • Gesamtbudget
    € 8.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 8.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 4.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 1 (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 7.200,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 2 (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 800,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    13.06.2021
  • Projektrisiken

    Keine - das Geld kommt zu 100% bei den Ärmsten an.

  • Budgetplanung

    Wir wollen mit dem Geld möglichst vielen Personen medizinische Hilfe oder wenn nötig eine Operation ermöglichen. Die Gelder aus dem Crowdfunding werden 1:1 für diesen Zweck verwendet. 2019 konnten wir 27 Personen eine Operation/Behandlung ermöglichen. 2020 waren es bereits 55 Personen. 20 Personen konnte lokal geholfen werden.

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