Projekt-ID: 2293

Unterstützung fürs Gesundheitspersonal

Initiator/In: Second Victim
eingereicht am: 24.11.2021
Budget: € 11.000,-
Finanzierungsfrist: 24.05.2022
Finanzierungsschwelle: € 5.500
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

Projektteaser

"SECOND VICTIM - Verein zur Unterstützung von medizinischem Personal nach kritischen Situationen" möchte jetzt schnell und unkompliziert mit niederschwelliger psychologischer Betreuung helfen!

Projektadresse

Schwerpunkt in Wien, Niederösterreich, österreichweit geplant
  • Start Projektumsetzung: 01.01.2021
  • Ende Projektumsetzung: 30.09.2022

Projektbeschreibung

Second Victim - zweites Opfer

Als Second Victim bezeichnet man eine Mitarbeiter*in im Gesundheitssystem, die aufgrund eines unvorhergesehenen schweren Zwischenfalls, eines medizinischen Fehlers, und/oder eines Patient*innenschadens traumatisiert wurde.

Durch so einen schweren Zwischenfall - dauerhaft aus der Routinetätigkeit gerissen zu werden - stellt auch die COVID-19 Pandemie dar. Bei einigen Personen trägt die Beteiligung an einem solchen Vorfall, zur Entwicklung von psychischen Problemen bei - einschließlich Depressionen, Angstzuständen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Ein “second victim” zu werden, kann das Burnout-Risiko erhöhen und dazu führen, dass der Beruf aufgegeben wird. 

 

SECOND VICTIM - Verein zur Unterstützung von medizinischem Personal nach kritischen Situationen

Second Victim hat den Zweck, medizinisches Personal in Folge besonderer Belastungssituationen und belastender Ereignisse zu unterstützen.

Wir sind ein Team von Ärzt*innen und Pflegekräften, die im letzten Pandemiejahr an der Front standen. Wir beschäftigen uns schon länger als es Sars-Cov-2 gibt, mit Fehlerkultur, Arbeitsmedizin, und Burnout Prophylaxe und Mitarbeiter*innenführung.

Wir wissen, dass man als “schwach” gelten kann, wenn man zugibt “nicht mehr zu können”. Als Verbesserung in der letzten Zeit erkennen wir, dass niederschwellige psychologische Hilfsangebote in den diversen Krankenhäusern angeboten werden. In der Praxis sehen wir, dass sich viele Mitarbeiter*innen nicht trauen, direkt beim Arbeitgeber psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. So wurde die Idee zum gemeinnützigen Verein begründet. Dieser soll als Plattform dienen, um Informationsmaterial zu sammeln und teilen, und somit niederschwellige Beratung ohne Verknüpfung zum Arbeitgeber zu ermöglichen.

Ganz neu ist auch, dass wir jeden Mittwoch von 14-16 Uhr telefonische Entlastungsgespräche ohne Voranmeldung anbieten.

 

Beratungen finanzieren

Mit diesem Crowdfunding wollen wir die ersten 10 Beratungen nach einem schweren Zwischenfall für medizinische Personal finanzieren.


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Online-Abschlussbericht, regelmäßiger Newsletter

 

Details

Die Arbeit des Vereins erstreckt sich über mehrere Säulen:

  • Sichtbarmachen des Problems, Lobbyarbeit für med. Personal- Erschaffung einer Vertrauenskultur, Medien und Öffentlichkeitsarbeit
  • Präventionsarbeit – Angebot zu Stresstrainings
  • Akute Hilfe in der Akutsituation- wir unterstützen bereits vorhandene Angebote in den Häusern, Etablierung eines Peer Systems
  • Darüberhinaus: niederschwelliges Angebot zur langfristigen Unterstützung, präventiv oder auch therapeutisch- letzendlich wollen wir die ersten 10 Beratungen nach einem schweren Zwischenfall für med.Personal finanzieren.

 

Auf unserer Website second victim findet man:

  • Sammlung von Informationen bzgl Situationsbewusstsein
  • Tipps und Tricks für die Betroffene und Arbeitgeber
  • direkte telefonische Hilfe via Hotline
  • Sammlung von PsychologInnen, die ihre Hilfe einfach und unkompliziert anbieten
  • Spendenaquierung über Vereinsmitglieder 
  • Webinare und Fortbildungen für Vereinsmitglieder



Budget

  • Gesamtbudget
    € 10.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 10.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.000,-
  • Zielbudget
    € 11.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 5.500,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 1 (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 9.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 2 (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.000,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    15.06.2023
  • Projektrisiken

    keine Risiken vorhanden

    rein ehrenamtliches Projekt zur Finanzierung von psycholog. Unterstützung von Gesundheitspersonal

  • Budgetplanung

    - Übernahme von 10 Psychotherapiestunden pro Klient (ca. 1000 Euro/Klient)

    - Finanzierung von Fortbildungen zum Thema Burnout Prophylaxe, Stressbewältigung in Akutsituationen (300-500 Euro)

Dateien

Links & Downloads

Galerie

video

News

Meinungen