Projekt-ID: 2404

Raise a Roof - spende jetzt für Student Housing in der Ukraine!

eingereicht am: 19.05.2022
Budget: € 16.500,-
Finanzierungsfrist: 30.06.2022
Finanzierungsschwelle: € 10
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

Projektteaser

In der Ukraine flüchten tausende Studierende in den Westen des Landes. Mit jedem Tag verschlechtern sich die Chancen auf leistbaren Wohnraum. Hilf uns, Wohnungen für diese Studierenden zu finanzieren!

Projektadresse

Taubstummengasse 7-9
1040 Wien

Die meisten ukrainischen Studierenden flüchten in Städte im Westen des Landes, also nach: Lviv, Uzhgorod, Chernivtsi, Vinnytsia, Rivne, Ternopil, Ivano-Frankivsk, Lutsk, Khmelnytskyi
  • Start Projektumsetzung: 20.05.2022
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2022

Projektbeschreibung

Viele ukrainische Studierende müssen durch den grausamen Krieg ihren Wohnort verlassen und in den Westen des Landes flüchten. In diesem Teil der Ukraine sind die Wohnheime aber bereits alle überlastet und die Wohnungspreise massiv gestiegen. Um den Studierenden trotzdem ein Dach über dem Kopf und eine gute Lernatmosphäre zu ermöglichen, startet die ÖH in Kooperation mit der Ukrainian Association of Students (UAS) ein Crowdfunding-Projekt, um Wohnungen zur Verfügung stellen zu können. 

Sei auch Du ein Teil davon und beteilige Dich – denn jeder Euro zählt!

Gemäß der Auskunft der UAS besteht im Moment besonders bei den Unterkünften für Studierende ein großer Mangel. Das liegt an den Kapazitätsgrenzen der Wohnheime für Studierende und den massiv gestiegenen Mietpreisen in den Gebieten, in denen nicht gekämpft wird. Selbiges gilt auch für die Grenzregionen in den Nachbarländern. Das Problem ist für Studierende besonders groß, da sie oftmals über kaum finanzielle Mittel verfügen.

Während die Hrywnja (Währung der Ukraine) seit dem Ausbruch des Krieges stetig an Wert verliert, ist der Wert des Euro weiterhin stark und stabil. Dadurch kann bereits mit relativ wenig Euro eine große Hilfe geleistet werden. 

In den “sicheren” Städten im Westen des Landes liegen die Wohnungspreise (WG-Zimmer, Wohnheime und Ein-Zimmer-Wohnungen) durchschnittlich bei etwa 150€-200€ pro Monat (Stand Anfang Mai 2022, die Preise sind extrem instabil).

Wir wollen versuchen, 100 Studierenden für einen Monat ein Dach über dem Kopf zu finanzieren. Hilf uns dabei, 15.000€ zu sammeln - gemeinsam schaffen wir das!

Sobald drei Viertel der Summe erreicht sind, erhöhen wir das Finanzierungsziel um weitere 15.000€, um den nächsten 100 Studierenden zu helfen.


Nachweis Projektabschluss

Das gesammelte Geld wird direkt an die UAS überwiesen. Diese hat für die Abwicklung des Projekts eine Buchhalterin eingestellt. Sie werden das Geld an ihre lokalen Hochschulvertretungen verteilen, die wiederum direkt in den Städten Wohnungen mieten, in die Studierende dann einziehen können.

Wir erhalten nach Abschluss des Projekts Einsicht in alle Bücher und in jede getätigte Transaktion. Dies wird den Spender_innen auf Anfrage zur Verfügung gestellt. 

Über Social Media und die für die Kampagne angelegte Plattform (Link) halten wir die Spender_innen am Laufenden.

Details

Seit Kriegsbeginn versucht die ÖH, ukrainische Studierende zu unterstützen. Für Studierende, die bereits in Österreich sind und vom Krieg betroffen sind, haben wir zB einen großen Hilfsfonds auf die Beine gestellt. Auch studienrechtlich versuchen wir, die Situation für flüchtende Studierende möglichst einfach zu machen.

Das hilft aber den Studierenden vor Ort noch nicht. Wir haben daher Kontakt zur UAS aufgenommen um herauszufinden, wie wir vor Ort mit den Mitteln, die wir haben, Studierenden helfen können. Gemeinsam haben wir die Idee entwickelt, in Österreich Geld in unserer starken Währung zu sammeln, um damit vor Ort Wohnraum für flüchtende Studierende zur Verfügung zu stellen. Wir geben alles, um möglichst viel Geld sammeln zu können, damit möglichst alle Studierenden, die vor dem Krieg flüchten müssen, ihr Studium in einem sicheren Umfeld weiterführen können.

Die ÖH nutzt ihre Kanäle, Kontakte, Know-How und immaterielle Ressourcen für diese Kampagne. Gesetzlich ist es uns verboten, Geld aus unseren Eigenmitteln für das Projekt aufzuwenden. Daher werden wir für die Verbreitung der Kampagne (Social Media Werbung, Flyer, etc.) von den in der aktuellen ÖH Koalition vertretenen Fraktionen unterstützt.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 15.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 15.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.500,-
  • Zielbudget
    € 16.500,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 10,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 1 (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 4.398,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 2 (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 0,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.01.2023
  • Projektrisiken

    Es besteht das Risiko. dass die UAS aus unvorhersehbaren Kriegsgründen das Geld nicht wie geplant an Studierende weitergeben kann oder es bei der Anmietung des Wohnraums zu Problemen durch den Krieg kommt.

    Außerdem besteht das Risiko, dass auch der derzeit noch "sichere" Westen der Ukraine von den Kriegshandlungen getroffen wird, sodass die Studierenden von dort aus weiter flüchten müssen. Die UAS und die ÖH bleiben hierzu im engen Austausch, um auch in diesem Fall den Studierenden möglichst schnell zu helfen.

  • Budgetplanung

    Das gespendete Geld wird direkt an die UAS ausbezahlt, die das Geld dann an ihre lokalen Mitglieder verteilt, sodass diese Wohnraum für Studierende anmieten können. Die ÖH initiiert und bewirbt das Crowdfunding, kommt mit dem Geld aber nicht selbst in Kontakt.

    Eine Wohneinheit im Westen der Ukraine kostet durchschnittlich 150-200€ im Monat. Mit den 15.000 € wollen wir also 100 Studierenden für einen Monat eine Möglichkeit zum Wohnen bieten.

    Es sind aber noch mehr Studierende betroffen und auf der Suche nach einer Wohnung! Wenn wir also mehr Geld sammeln können, geht auch dieses direkt an die UAS und wir schaffen es gemeinsam, noch mehr Studierenden zu helfen! Jeder Euro zählt!

    Sobald drei Viertel der Summe erreicht sind erhöhen wir daher das Finanzierungsziel um weitere 15.000€, um den nächsten 100 Studierenden zu helfen.

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