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Projekt-ID: 265

iDepart - Die Plattform für aktive demokratische Partizipation

eingereicht am: 23.08.2011
Budget: € 7.689
Finanzierungsfrist: 06.06.2012
Land/Region: Österreich/Wien
Art Sonstige
Themenkreis Demokratie & Bürgerrechte

Allgemein

Projektadresse

Österreichweites Webportal zur Vernetzung der Zivilgesellschaft. Weitere Infos unter: info@idepart.at
  • Start Projektumsetzung: 22.07.2011
  • Ende Projektumsetzung: 31.03.2012

Projektbeschreibung kurz

 

  • Wo kann ich meine politischen Anliegen diskutieren und mich mit Gleichgesinnten vernetzen?

  • Wo kann ich politische Aktivitäten organisieren, um von Politikern gehört zu werden?

  • Wo ist es möglich am politischen Geschehen auf einfachste Weise aktiv zu partizipieren?

     

 => die Antwort lautet ... " iDepart "  

 

In Österreich fehlt eine zentrale Anlaufstelle zum Organisieren politischer Anliegen und Initiativen.

iDepart schafft hierfür die nötige Infrastruktur, sodass die Vernetzung von politisch engagierten BürgerInnen in Zukunft effizienter wird. Dadurch kann der Druck der BürgerInnen auf die Politik gesteigert werden.

 

Was ist iDepart?

(siehe dazu auch Präsentation unter "Dateien")

iDepart ist ein überparteiliches Internetportal, das demokratische Partizipation für BürgerInnen erleichtert und die Effizienz politischer Initiativen von BürgerInnen signifikant verbessert.

Über iDepart können eine Vielzahl an demokratisch legitimierten Aktivitäten - von ganz klein (z.B. Stammtisch, Infostand) bis sehr groß (z.B. Volksbegehren) organisiert werden, durch die sich die Zivilgesellschaft in den politischen Prozess einbringen kann.

 

* Auf iDepart kann jeder User bis zu vier unterschiedliche Rollen einnehmen:

  1. Die OrganisatorInnen: diese präsentieren ein politisches Anliegen auf iDepart und wählen eine (oder mehrere) Aktivität(en) aus, durch die sie Druck auf die Politik ausüben möchten
  2. Die UnterstützerInnen: diese unterstützen politische Anliegen, indem sie diese positiv bewerten
  3. Die Arbeitsgruppe: Einige UnterstützerInnen erachten das präsentierte politische Anliegen als sehr wichtig und erklären sich bereit, dem Organisator bei der Umsetzung der Aktivität(en) zu helfen
  4. Die AktivistInnen: Zunächst passive UnterstützerInnen können aktiv werden, indem sie sich bereit erklären, an der Aktivität zu partizipieren (z.B. Volksbegehren tatsächlich zu unterschreiben)

 

 

Ziel von iDepart

Die Vernetzung von BürgerInnen ist von signifikanter Bedeutung zur Stärkung der Zivilgesellschaft in der Demokratie.

Die Rolle der BürgerInnen als politische BeobachterInnen, KritikerInnen und MitgestalterInnen politischer Entscheidungen wird dadurch massiv gestärkt.

Mittels iDepart sollen BürgerInnen endlich als 4. Säule der Demokratie seitens der Politik akzeptiert und etabliert werden.

Lasst uns diese festgefahrenen Strukturen verlassen und gemeinsam neue Wege beschreiten.


Nachweis Projektabschluss

Launch der Website, Dokumentation, Rechnungskopien, Honorarnoten

Details

Die aktuelle Situation

:(     Politische Entscheidungen sind geprägt von kurzfristigem parteipolitischem Denken. Diese werden zudem häufig von Lobbys beeinflusst.

:(    Das Vertrauen in die Politiker befindet sich derzeit auf einem sehr geringen Niveau.

:(   Die politischen Strukturen haben sich seit Jahrzehnten kaum verändert, obwohl durch das Internet eine aktive Einbindung der BürgerInnen möglich ist.

:(   Aktuelle Studien belegen, dass BürgerInnen ihren Einfluss auf die Politik als zu gering betrachten sowie der Meinung sind, dass Politiker sie nicht gut vertreten.


  => Dies führt zu einem Zustand der Politikverdrossenheit. Trotzdem erachtet eine deutliche Mehrheit - und das ist entscheidend - politisches Engagement als Möglichkeit, „etwas zu bewegen“.

 

 

Wodurch verbessert iDepart die aktuelle Situation?

iDepart ist die erste zentrale Anlaufstelle für politisch interessierte und engagierte BürgerInnen. Die Plattform ermöglicht die Vernetzung von BürgerInnen und reduziert Barrieren, die eine aktive Partizipation bislang erschweren.

In Zukunft soll es für alle BürgerInnen möglich sein, politische Anliegen auf einer darauf spezialisierten Website zu kommunizieren, zu diskutieren sowie auf einfache Weise demokratisch legitimierte Aktivitäten mit Gleichgesinnten zu organisieren.

iDepart stellt hierfür die technische Infrastruktur bereit und bietet Tutorials, Checklisten etc. an, damit auch „Newcomer“ im Bereich der politischen Partizipation schnell und einfach aktiv werden können.

=> Dadurch wird es für BürgerInnen leichter möglich, „etwas zu bewegen“.

Welche Vorteile bietet iDepart?

iDepart bietet für Bürger als auch für NGOs zahlreiche Vorteile und ist in vielfacher Hinsicht einzigartig:

  • iDepart ist die erste zentrale Anlaufstelle für Bürger, die an politischen Aktivitäten der Zivilgesellschaft und an demokratischer Partizipation interessiert sind. Dadurch wird die Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für politische Initiativen signifikant gesteigert
  • Auf iDepart können personalisierte Userprofile angelegt werden, wodurch User zielgerichtet über zukünftige politische Aktivitäten, die in ihre Interessengebiete fallen, informiert werden (persönlicher Kalender)
  • iDepart steigert die aktive Partizipation der Bürger durch ein eigens dafür entworfenes soziales Belohnungs- und Anreizsystem. Politisches Engagement wird dadurch sichtbar gemacht und gefördert
  • iDepart vernetzt interessierte BürgerInnen, die bei der Organisation und Ausführung von politischen Aktivitäten mithelfen können
  • iDepart dient als Sprachrohr für Minderheiten und Interessensgruppierungen, denen medial nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird
  • NGOs können ihre Organisation auf iDepart vorstellen und ihre Anliegen bzw. Aktivitäten detailliert präsentieren und so interessierte User ansprechen

 

Welche Aktivitäten gibt es auf iDepart?

Auf iDepart gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten, die OrganisatorInnen für politische Initiativen auswählen können. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Größe bzw. ihres Aufwandes in der Umsetzung.

:) Kleine Aktivitäten sind z.B. die Organisation eines Stammtisches, das Anlegen eines Ideenpools oder die Einrichtung eines Twitterfeeds zu einem bestimmten Thema.

:) Große Aktivitäten sind bspw. die Organisation einer Bürgerinitiative, einer Demo oder eines Volksbegehrens. OrganisatorInnen können eine oder mehrere Aktivitäten für ihre politische Initiative definieren. Die Plattform unterstützt die Erstellung und die Organisation dieser Aktivitäten.

:) Alle Aktivitäten sind wichtig! Sogenannte kleine Aktivitäten stellen oft den ersten Schritt für eine nachhaltige Aktivität dar, weshalb diese ebenso wichtig sind wie große.

Die Barrieren, etwas zu unternehmen, sollen so gering wie möglich sein, damit sich niemand davor scheut, aktiv zu werden. Denn das ist es, was zählt!

 

Warum iDepart?!?!

Es ist an der Zeit, dass BürgerInnen endlich ihre wichtige Rolle im Staat erkennen und diese auch auf einfachste Weise wahrnehmen können. Heiße politische Themen werden jahrzehntelang (!) auf die lange Bank geschoben, da diese die Wiederwahl gefährden könnten. Die Konsequenzen für eine solch verantwortungslose, kurzsichtige Politik haben die BürgerInnen bzw. nachfolgende Generationen zu tragen.

Hier müssen BürgerInnen aktiv werden.

Fordern wir politische Entscheidungen ein, fordern wir Bewegung statt Stillstand. Zeigen wir der Politik, dass wir da sind und nicht länger zusehen wollen!

 

 

Die wichtigsten Meilensteine für iDepart...

Sommer 2011

- Vereinsgründung und Festlegung einer Grundsatzerklärung

- Einreichung iDepart bei Respekt.net

- Teaser Website iDepart (www.idepart.at)

Herbst 2011

- Provisorisches Design Website, Entwicklung iDepart-CI

- Erstellung Spezifikation der iDepart Plattform

 Dezember 2011, Januar 2012

- Entwurf und Modellierung Plattform

- Design Website

Januar, Februar 2012

- Programmierung Website

März 2012

- Launch Beta-Phase

- Evaluierung und Bug Fixing

April 2012

- Launch des Normalbetriebes iDepart

 

Nachhaltigkeit der Webplattform iDepart

- Marketing und PR-Maßnahmen

- Vorstellung der Plattform auf Konferenzen, Barcamps

- Zusammenarbeit mit NGOs

- Ständige Weiterentwicklung der Plattform

- Aufnahme von Fördermitgliedern sowie Spendenmöglichkeit zur Finanzierung des laufenden Betriebes

 

Öffentlichkeitsarbeit

- Klassisches Marketing (Flyer, Folder, Poster…), Infostand

- Social Media Marketing (Facebook, Twitter, Blog)

- Virales Marketing (Produktion eines Werbevideos für Youtube)

- PR-Auftritte (Zeitungs- und Radiointerviews, Berichte in Online-Medien)

- Affiliate Marketing (Zusammenarbeit mit Partner-Seiten)

Budget

  • Gesamtbudget
    € 11.210,-
  • - Eigenmittel
    € 4.210,-
  • Finanzierungsziel
    € 7.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 689,-
  • Zielbudget
    € 7.689,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 5.000,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    15.02.2012
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 1.000,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    31.03.2012
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.000,-
  • Projektrisiken
    Das Risiko besteht darin, dass eine solche Plattform in Österreich noch nicht existiert und die von den Gründern geschätzte Useranzahl sich als zu hoch herausstellt.
  • Budgetplanung
    Die Projektleiter haben sich während der Finanzierungsphase entschieden, den Anteil der eingebrachten Eigenmittel zu erhöhen.
    Konkret werden Teile der Programmierung, die ursprünglich ausgelagert werden sollten in Eigenregie und mit freiwilligen HelferInnen umgesetzt.

    Teilzielbudget A: Entwurf & Modellierung Website, Design
    Teilzielbudget B: Programmierung
    Teilzielbudget C: Testphase

Dateien

Links & Downloads

  • Detaillierte Informationen zum Finanzbedarf (, 60.7KB)

Galerie

video

News

iDepart - Verein zur...

hat am 26.09.2012 geschrieben

"Getting things done! A guide to efficient political activism"

Wir reden über aktuelle Initiativen, Strategien der politischen Beteiligung und das Neueste von iDEPART!

 

Adresse:

HUB Vienna - Lindengasse 56, 1070 Wien

26. September 2012

18:30-20:00

iDepart - Verein zur...

hat am 02.06.2012 geschrieben

iDEPART gewinnt Social Impact Award!

Gestern wurden die Gewinner im HUB Vienna gekürt. Ein Hauptpreis ging an iDEPART.

iDepart - Verein zur...

hat am 08.05.2012 geschrieben

Wir brauchen eure Unterstützung! Bitte für iDEPART voten!!

Beim Social Impact Award wird auch ein Publikumspreis vergeben für jenes Projekt mit den meisten Votes. Es wäre also ganz toll, wenn ihr unter socialimpactaward.net/participation/community-voting/ (rechts) für iDEPART stimmen würdet und dies auch euren Freunden mitteilt! Vielen Dank!!

iDepart - Verein zur...

hat am 03.05.2012 geschrieben

iDEPART im Finale des Social Impact Award (Juhuuu!!!)

Gestern wurden die Österreich Finalisten bekannt gegeben. Nun hat eine internationale Jury 1 Monat Zeit die Projekte der 5 Finalisten aus Österreich, Rumänien und Tschechien zu bewerten. Die Gewinner werden Anfang am 1. Juni bekannt gegeben.

iDepart - Verein zur...

hat am 23.04.2012 geschrieben

Das ist iDEPART

Wenn ihr sehen wollt, wie iDEPART aussieht bzw. genaueres zur Funktionsweise erfahren wollt, könnt ihr dies in unserem kurzen Einführungsvideo unter youtu.be/3xju9uwU7LU ansehen.

Viel Spaß!

Meinungen

15.09.2011 12:29:00

Philippe Hoffuri

hat am 15.09.2011 geschrieben

@ Josef: Jetzt ist unser Vereinslogo fertig! Unsere Flyer und Folder werden wir dann am "Tag des Respekt" präsentieren. Wir freuen uns schon. lg

23.08.2011 17:10:14

Josef Kreitmayer

hat am 23.08.2011 geschrieben

bin begeistert davon, wie euer Logo jetzt geworden ist!

 

; )

22.08.2011 14:19:09

Christoph Fischer

hat am 22.08.2011 geschrieben

Echt eine tolle Initiative... Viel Erfolg bei der Finanzierung. Es wäre schön wenn Ihr mit der fertigen Website dann die Projekte die dabei herauskommen wieder an uns weitergebt ;) lets cooperate ;)

 

Beste Grüße

CF

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Abschlussbericht iDEPART – Die Plattform für aktive demokratische Partizipation

iDEPART ist online! 

Es hat zwar etwas länger gedauert als erwartet, aber unsere Plattform zur Vereinfachung politischer Partizipation ist seit November online. Das Feedback sowohl von OrganisatorInnen politischer Initiativen als auch von NGOs ist hervorragend. Wer sich einen Überblick über bestehende Initiativen verschaffen möchte, kann dies unter www.idepart.at tun.

 

1. Abschlussbericht allgemein – Beschreibung des Projektverlaufs (inhaltlich, zeitlich,

technisch und organisatorisch)

Die zu Beginn des Crowdfundings auf Respekt.net angekündigten Meilensteine wurden durchwegs umgesetzt. Die derzeit bestehende Website betrachten wir als Basisversion von iDEPART, wir sind unentwegt damit beschäftigt die Plattform weiter zu entwickeln und zusätzliche Features einzubauen. Ziel ist es, iDEPART als einen zentralen Hub für Bürgeraktivismus zu etablieren, sodass in Zukunft Initiativen der Zivilgesellschaft über diese Plattform organisiert werden. Die Basisversion von iDEPART erlaubt es, politische Initiativen anzulegen, Arbeitsgruppen zu organisieren, UnterstützerInnen und AktivistInnen zu gewinnen. Außerdem gibt es bereits eine detaillierte Knowledge Base, auf der sich User übersichtlich über mögliche Partizipationsinstrumente informieren können. User verfügen über ein eigenes Profil auf dem die Aktivitäten des Users zusammengefasst werden und auf der das „politische Karma“ sowie die bereits freigeschalteten Badges (virtuelle Medaillen) aufscheinen. Unseren Respekt.net UnterstützerInnen wird natürlich der versprochene „Early Bird“ bei Registrierung zugewiesen. Also registrieren und Bade einsammeln!

 

Was hat sich also seit Beginn des Crowdfunding bei uns getan:

Zu Beginn der Finanzierungsphase von iDEPART bei Respekt.net im August 2011 gab es von der Plattform iDEPART ein schriftliches Konzept und viele Ideen für den weiteren Ausbau. Nach Abschluss der Finanzierungsphase ist die erste Version von iDEPART abgeschlossen und ist gelauncht.

Während der Finanzierungsphase arbeiteten wir nicht nur an der technischen Entwicklung der Plattform, sondern auch an der Erhöhung der Bekanntheit von iDEPART, vorerst insbesondere in der politisch interessierten und engagierten Zivilgesellschaft. Wir präsentierten iDEPART im Rahmen der regelmäßigen Treffen der MutbürgerInnen in Wien und Niederösterreich, auf dem Gov2.0camp im Rathaus, bei Treffen mit Politikern und NGOs und natürlich bei Initiatoren von politischen Aktivitäten. Im Sommer wurde iDEPART als Gewinner des Social Impact Awards 2012 ausgezeichnet.

In diesem Endbericht zeigen wir, welche wichtigen Entwicklungsschritte in den vergangenen Monaten vorangetrieben wurden für die wir die Finanzierung über Respekt.net benötigten:

Wie in unserem Budgetplan dargelegt, finanzierten wir über die Spenden unserer 66 Investoren die Konzeptionierung und Programmierung der Plattform. Zu diesem Zweck arbeiteten wir mit einer Graphikerin und einem Webdesigner zusammen.

Bei der Konzeptionierung der Plattform legten wir einen Fokus auf die intuitive Bedienbarkeit von iDEPART. Es ist uns wichtig, dass politische Partizipation in Österreich deutlich vereinfacht wird und deshalb ist es natürlich auch notwendig, das Tool, das wir zu diesem Zweck zur Verfügung stellen, möglichst einfach zu halten. Aus diesem Grund legten wir großen Wert auf das Design der Plattform und klar verständliche Icons. Anhand unserer ersten Wireframes ist der Fokus auf intuitive Bedienbarkeit bereits ersichtlich, die Umsetzung durch unseren Webdesigner wurde unserer Meinung nach optimal durchgeführt (siehe Graphik 1 und 2). 

Eine kurze Übersicht über die Funktionalitäten der Plattform erhält der User auf „So geht’s“ (Graphik 3). Hier erklären wir, welche Möglichkeiten die User auf iDEPART haben, um politisch zu partizipieren. Die linke Seite richtet sich an jene User, die vorerst keine eigenen Initiativen planen, allerdings sich für Initiativen der Zivilgesellschaft interessieren und diese auch bereit sind zu unterstützen. Die rechte Seite richtet sich an Organisatoren und zeigt in vier kurzen Schritten, wie einfach es ist, eine Initiative auf iDEPART anzulegen und UnterstützerInnen zu suchen und zu finden. Unser Ziel ist es im Sinne einer lebendigen Demokratie, dass viele User, die zunächst „lediglich“ Initiativen unterstützen, in weiterer Folge auch eigene Initiativen anlegen und Aktivitäten organisieren.

„Alle Initiativen“ (Graphik 4) fasst sämtliche Initiativen, die auf iDEPART angelegt sind, mit Bild (sofern vom Organisator hochgeladen), Beschreibungstext und Tags (zur Zuordnung ähnlicher Initiativen und der Filterung) zusammen. Der User erhält hier einen umfassenden Überblick über sämtliche Initiativen auf iDEPART.

Graphik 5 zeigt eine Initiativen-Seite. Jede Initiativen-Seite besteht aus einem (optionalen) Bild, einer Überschrift, einem Beschreibungs-Text, bestehenden UnterstützerInnen und AktivistInnen, den geplanten Aktivitäten, einem User-Panel, auf dem die Initiative unterstützt, einer Arbeitgruppe beigetreten oder eine Idee beigesteuert werden kann. Es ist möglich, den/die OrganisatorIn zu kontaktieren, Medien hoch zu laden und eine Initiative zu melden (bspw. um mögliche Verletzungen der Nutzungsbedingungen zu melden). Außerdem können hier Initiativen auf Facebook und Twitter Freunden und Bekannten weiterempfohlen werden.

Durch das Anklicken einer Aktivität (in der Mitte der Initiativen-Seite) gelangt der User zur Detailansicht der Aktivität (Graphik 6). Hier sind klarerweise genauere Details zur geplanten Aktivität nachzulesen sowie bestehenden AktivistInnen aufgelistet. User können sich hier mit Namen oder anonym als AktivistIn anmelden.

Um die Informationshürde zu reduzieren, gibt es auf iDEPART auch eine Knowledge Base (Graphik 7+8). Hier werden auf übersichtliche Weise, nähere Informationen zu möglichen Partizipationswerkzeugen weitergegeben. Die Knowledge Base soll nicht nur von uns, sondern auch von unseren Usern weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, dass ein umfassendes Nachschlagewerk mit Tutorials, How-Tos und Best-Practices entsteht und sich damit nicht jede(r) OrganisatorIn einer Aktivität, die notwendigen Informationen stets selbst zusammensuchen muss.

Für die InvestorInnen von iDEPART auf Respekt.net wurde unser erster Badge „Early Bird“ von unserer Graphikerin entworfen (Graphik 9). Dieser wird im Profil unserer InvestorInnen auf iDEPART aufscheinen und anderen Usern zeigen, dass es sich bei diesen Usern um aktive UnterstützerInnen der ersten Stunde handelt. Natürlich gibt es auch andere Badges als den „Early Bird“. Diese werden üblicherweise für aktive Partizipation von Usern vergeben, bspw. für die erste Organisation einer Aktivität im Rahmen einer Initiative oder für die Teilnahme an einer Arbeitsgruppe etc.

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

2. Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das Projekt erfüllt bzw. welches gesellschaftspolitische Ziel wurde damit verfolgt?

iDEPART wird die Übersicht über bestehende Initiativen signifikant verbessern. Unter „Alle Initiativen“ lassen sich sämtliche aktuellen und bereits abgelaufenen Initiativen verfolgen. Zudem können User, Initiativen und Aktivitäten nach ihren präferierten Themenbereichen und (in Bälde) nach geographischen Vorgaben filtern, um gezielt über Initiativen am Laufenden gehalten zu werden.

Weiters wird es die Infrastruktur für BürgerInnen deutlich einfacher machen, selbst aktiv zu werden. Eine Initiative anzulegen und den iDEPART Usern zu präsentieren ist sehr schnell möglich, außerdem können OrganisatorInnen Arbeitsgruppen bilden, durch die sie den Organisationsaufwand (sowohl des zeitlichen als auch des finanziellen) aufteilen können. Die Anzahl an potentiellen AktivistInnen wird dadurch voraussichtlich ansteigen. Auch die Knowledge Base wird ihren Teil hierzu beitragen, da Informationshürden abgebaut werden und die Motivation etwas Eigenes zu organisieren dadurch steigt. Ziel der Plattform ist es, ebenfalls die Zielgruppe verstärkt dazu zu motivieren neben dem „Liken“ auch an einer Aktivität zu partizipieren. Ein Volksbegehren wird nicht durch ein „Like“ unterstützt, sondern durch den Gang ans Magistrat. Dies wollen wir mithilfe von Gamification, den Badges und dem politischen Karma, erreichen.

Übergeordnete Ziele von iDEPART ist es die Distanz zwischen BürgerInnen und PolitikerInnen zu reduzieren. Wir möchten, dass BürgerInnen von PolitikerInnen ernst genommen und als potentielle Ideengeber für politische Entscheidungen wahrgenommen werden. Ebenso möchten wir dadurch erreichen, dass das Image von PolitikerInnen wieder steigt und dadurch Politikverdrossenheit sinkt. Eine lebendige Zivilgesellschaft erachten wir als fundamental für eine stabile Demokratie, insbesondere in Zeiten sinkenden Wohlstandes.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

3. Wie waren die Reaktionen der angesprochenen Zielgruppe auf dieses Projekt?

Unter den ersten angemeldeten Initiativen befinden sich auch bekannte NGOs wie SOS Mitmensch, ZARA, Attac etc., politische Initiativen wie MeinOE, Österreich spricht oder NEOS und private Initiativen wie das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien oder eine Bürgerinitiative für die Wiederlegalisierung der Glühbirne. Ebenfalls aus unserer Sicht sehr erfreulich ist, dass sich Vereine angemeldet haben, von denen wir bislang noch keine Kenntnis hatten wie bspw. living books und den Verein synbiose aus Salzburg, der sich für Asylwerber einsetzt. Hier zeigt sich bereits, dass iDEPART das Ziel, die Übersicht über bestehende Initiativen zu verbessern, erreichen wird.

 E-Media brachte im Dezember eine Doppelseite über iDEPART und hat die Plattform in höchsten Tönen gelobt. Die Funktionalitäten seien umfangreich, die Handhabung der Plattform sehr einfach, das Design sehr übersichtlich.

Wir erwarten in der nächsten Zeit weitere Presseartikel und damit einen Boost bei den Userzahlen sowie eine zunehmende Aktivität bei neuen Initiativen und UnterstützerInnen.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

4. Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Graphikerin:

CI Entwicklung (Logo & Drucksorten) – 2000 Euro

Drucksorten – 100 Euro

TOTAL Graphikerin: 2100 Euro

Webdesigner:

Basisdesign, Templates, Icons – 2047 Euro

Weitere Templates und Icons – 495 Euro

Badge & Icon – 75 Euro

Icons und Templates – 255 Euro

Badges – 130 Euro

TOTAL Webdesigner: 3002 Euro

TOTAL Externe Mitarbeiter: 5102 Euro

Programmierung: 1000 Euro

Testphase: 1000 Euro

TOTAL Kosten: 7102 Euro

Zeit spenden

Bitte geben Sie die Anzahl an Stunden bei den einzelnen Aufgaben ein, die Sie spenden.

Zeit spenden

Noch benötigt: 5 Std.
Vertragserstellung, juristische Fragen für Internetdienste
Noch benötigt: 0 Std.
Steuerberatung

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