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Von Anfang An

19 Unterstützer:innen

Dem Anspruch des Kindes nach einem eigenen Meinungsbild gerecht werden. Wie Kinder die Entstehung der Welt "sehen", interpretieren und in Folge dessen mit dem Ausdrucksspiel in Szene setzen.

802 €
100,02%
finanziert
€ 802
Budget
Christian Wiesinger
Eingereicht von:
Projektumsetzung: 12.04.2012 - 25.07.2012
Website:
Land/Region: Österreich/Oberösterreich
Social Media:
Status: abgeschlossen
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Abschlußbericht

Workshop VS Neukirchen

 

Erste Einheit:

Theoretische Grundlagen des Ausdrucksspieles.

Einstieg in das Ausdrucksspiel – Katzenkorb (alle sind neugeborene Kätzchen)

Anschließend haben wir noch "Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet", gespielt. 

 

Zweite Einheit:

Ich habe das Buch „Die Schöpfung“ von Masahiro Kasuya vorgestellt.  

Zu den Fragen: Wie ist die Welt entstanden? War vor der Entstehung der Welt etwas da? Haben die Kinder spontan Antworten gegeben.

Antworten der Kinder – s. Anhang

Als Abschluss haben wir die „Brodelnde Gesteinsmasse“ gespielt, wobei jeder einmal Forscher oder Stein sein konnte.

Anm.: Für die Kinder ist es wichtig, sich aktiv und auch passiv zu erleben.

 

 

Dritte Einheit:

Zur Musik von Josef Haydn „Die Schöpfung“ haben die SchülerInnen das „Chaos“ gespielt. Zu meiner Überraschung war es ziemlich ruhig, hin und wieder prallten Kinder aneinander oder sausten im Raum umher. Die meiste Zeit waren sie in ihren Tüchern eingehüllt und mit den Tüchern beschäftigt. (s. Anhang – Photos)

Nachbesprechung: Was haben die Kinder dargestellt:

weißer, durchsichtiger Staub, Stein, der eingeschlagen hat, Meteorit, der gelandet ist, Meteorit, der eingeschlagen hat, schwereloser Stein, eingehüllter Stein, herumfliegender Meteorit, Staubkorn, aufgewirbelter Staub, herumfliegender Staub.

 

Vierte Einheit:

Zur Musik von Josef Haydn haben wir die „Entstehung der Welt“ – „Die 7 Tage“, gespielt.

Es stand den Kindern frei, sich zu verändern. Sie konnten ein Tier bleiben oder auch eine Sonne oder sie konnten die verschiedenen Stadien durchleben. So war ein Kind eine Sonne, dann ein Gepard und dann ein Mensch. Ein anderes Kind war ein Strauch, hernach ein Fisch und blieb bis zum Ende ein Pferd. Beim Spielen schien es fast so, als würden die Kinder eine Ahnung von der Unerschöpflichkeit des Universums erfahren. Was mir so besonders auffiel, war, wie sich die Szenerie schlagartig veränderte, als die Menschen dazukamen. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht gesehen hat, aber das Eingreifen des Menschen hat eine tiefgehende, nachhaltige Veränderung gebracht.

P.S.: Von Allen Projekten, die ich bisher mit Kindern gemacht habe, ist es das harmonischste, was an dem Thema liegen dürfte. Die Kinder sind so tief bewegt, sie vermitteln einen "Frieden", der fast außerhalb unserer Welt liegt.

s. Anhang – Bericht auf Sender HT1 Hausruck

 

Fünfte Einheit:

Wir haben nun eine kleine Abänderung vorgenommen. Um vom Thema etwas Abstand zu gewinnen, haben wir „Die Bremer Stadtmusikanten“, gespielt. Es war sehr unterhaltsam, besonders die Szene, als die Räuber davon gejagt wurden, war sehr originell und turbulent.

 

Sechste Einheit:

Abschluß: Die Kinder spielen „Das Chaos“ und die „Entstehung der Welt“

 

Zusammenfassung:

Viele Kinder waren fliegende Tiere, sie blieben es auch bis zum Schluss. Nur zwei Kinder schlüpften dann in die Rolle des Menschen. Es gab einige Raubtiere, die auch Lust verspürten, jemanden zu fressen. Tiere, die verletzt wurden, wurden von den Menschen versorgt und gesundgepflegt. Einige spielten noch die Dunkelheit, konnten aber nicht so genau beschreiben, wie sie es spielten. Sie waren einfach die Dunkelheit. Helligkeit entstand dann durch die vielen Sterne, die die Kinder darstellten.

Beim Nachgespräch meinten die Kinder, es müsste sich ganz anders zugetragen haben, als sie es spielten.

Für mich war das Faszinierende: dass die Kinder einen eigenen Zugang zu der Schöpfungsgeschichte entwickeln konnten, dass sie ihrer Intention und ihrer Fantasie den Freiraum gaben, um sich frei entfalten zu können.

Ich, als Spielleiter, muss das erst verdauen, - ich denke, ich sollte es einfach wirken lassen. Die Schöpfung ist und bleibt ein großes Geheimnis, der wir wiederum, durch das Spiel, eine kleine Ahnung näher gekommen sind.

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das Projekt erfüllt?

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, da sie einfach nicht messbar ist. Zu zwei Themen möchte ich eingehen:

Erstens zu der Frage der Interpretation: Ich wollte die Antworten der Kinder nicht interpretieren und wir haben gesehen, wie schwierig so etwas ist. Man ist ständig geneigt es zu tun und auch die Kinder erwarten es, da sie es auch so kennen. Man muss sich zurücknehmen  und die Kinder als gleichwertig ansehen, denn man weiß es auch nicht besser!

Die Kinder haben erfahren, dass ihre Sicht der Dinge ohne Wenn und Aber so stehen gelassen wird.

 

Zweitens zu der Frage der Entstehung der Welt:

Ich glaube, dass es für einen Menschen wichtig ist, sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Wir haben es hinreichend getan, indem wir mit Ausdruck, Wort und Bild gearbeitet haben. Das Thema Werden und Entstehung beschäftigt uns ein Leben lang und

 

Die Kinder haben sich mit dem Thema Entstehung der Welt eindringlich beschäftigt und haben dadurch hoffentlich auch Erfahrungen gesammelt, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg bereichern können.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Bericht auf Sender HT1 Hausruck

In der Sendung vom 11. Mai wurden wir auch ins Bild gesetzt. Zwar nur kurz, aber man kann sich doch ein Bild machen und einen Eindruck verschaffen. Bei Minute 5 kommen wir vor.

<link http: www.ht1.at ganze_sendung gesamte_sendung_vom_11_mai_2012-2507.html _blank>www.ht1.at/ganze_sendung/Gesamte_Sendung_vom_11_Mai_2012-2507.html


Antworten der Kinder:

Wie ist die Welt entstanden?

Von Gott, Gott ist gekommen und hat einmal zuerst Grün gemacht und an richtigen Platz gestellt, damit Pflanzen wachsen können. Durch Zusammenprall von Asteroiden, Urknall, Kometen zusammengeprallt und danach Planeten wie der Mars entstanden sind. Gott hat die Sonne gemacht und bevor er die Erde erschaffen hat, hat er den Mond gemacht und dann hat er Stück von der Sonne genommen und das ist der Erdinnere und dann hat er die Erdkruste gemacht und so Sachen.

 

War vor der Entstehung der Welt etwas da?

Universum, Weltall, Meteoriten und ein paar Sterne, Riesenfelsen, keine Leute, Götter waren da, - überall, im Weltall, am Himmel waren Götter, der Himmel war bereits da,

Hat es überhaupt einen Himmel gegeben? Himmel war bereits da, sonst wäre es nicht dunkel gewesen.

Staub und Steine hat es gegeben.

Anm.: Zwischendurch hat es immer wieder Diskussionen zu den Wortmeldungen gegeben.

"Die Entstehung der Welt"

In zwei Zeichenstunden brachten wir unsere Empfindungen zum Thema "Die Entstehung der Welt" zu Papier. Zu den Klängen der "Schöpfung" bemalten wir ein großes Zeichenblatt. Von Finsternis und Nacht bis zu "Es werde Licht" brachten die SchülerInnen ihre Emotionen farblich zu Papier.  

Das Chaos und der Urknall wurden nach dem Trocknen des Zeichenblattes mit viel Gestaltungsreichtum und jede Menge toller Ideen verwirklicht. Die Einfälle der Kinder waren zum Teil kaum umzusetzen. Sie versuchten Sonne, Wasser, Feuer, Wind und sogar Meteoriteneinschläge aufs Papier zu bringen.

Klassenlehrerin war Waltraud Ranzmaier.

Anbei sind einige Kunstwerke der SchülerInnen zu sehen.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Budget:

 6 Einheiten a` € 80,--  =   € 480,--

s. Schulbestätigung

 Fahrtkosten: 144 km  =    €  60,48

 3 Einheiten a` € 80,--    = € 240,-- für Nachbesprechung, Evaluierung, Niederschrift, Ausarbeitung, Vorbereitung der Stunden,  Archivierung und Text und Bild für Regionalradio aufgewendet.

 Insgesamt Budget € 780,48

 

Das Budget von € 730,--, das ich von Respekt als Aufwandsentschädigung erhalten habe, habe ich für die angeführten Posten verwendet. Den Rest habe ich durch Eigenmittel aufgebracht.

P.S.: Schulbestätigung und Überweisungsbestätigung liegen bei!

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Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

Projekt Neuigkeiten

  • Projekt "Von Anfang An" - Die Kinder kommen zu Wort

    Kurze Zusammenfassung: Viele Kinder waren fliegende Tiere, sie blieben es auch bis zum Schluß. Nur zwei Kinder schlüpften dann in die Rolle des Menschen. Es gab einige Raubtiere, die auch Lust verspürten, jemanden zu fressen. Tiere, die verletzt wurden, wurden von den Menschen versorgt und gesundgepflegt. Einige spielten noch die Dunkelheit, konnte…

    Kurze Zusammenfassung: Viele Kinder waren fliegende Tiere, sie blieben es auch bis zum Schluß. Nur zwei Kinder schlüpften dann in die Rolle des Menschen. Es gab einige Raubtiere, die auch Lust verspürten, jemanden zu fressen. Tiere, die verletzt wurden, wurden von den Menschen versorgt und gesundgepflegt. Einige spielten noch die Dunkelheit, konnten aber nicht so genau beschreiben, wie sie es spielten. Sie waren einfach die Dunkelheit. Helligkeit entstand dann durch die vielen Sterne, die die Kinder darstellten.

    Zum Abschluß meinten die Kinder, es müßte sich ganz anders zugetragen haben, als sie es spielten.

    Für mich war das Faszinierende: das die Kinder einen eigenen Zugang zu der Schöpfungsgeschichte entwickeln konnten, dass sie ihrer Intention und ihrer Fantasie den Freiraum gaben, um sich frei entfalten zu können.

    Ich, als Spielleiter, muss das erst verdauen, - ich denke, ich sollte es einfach wirken lassen. Die Schöpfung ist und bleibt ein großes Gehimnis, der wir wiederum, durch das Spiel, eine kleine Ahnung näher gekommen sind.

    Ich bin so glücklich, dass ich trotz der unklaren finanziellen Situation - sprich Finanzierung - das Projekt angegangen bin. Diese schöne, faszinierende Zeit wird mir erhalten bleiben.

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    Christian Wiesinger
    Christian Wiesinger
    24.05.2012
    - 22:44
  • Projekt "Von Anfang An" - Die 7 Tage

    Wir haben die 7 Tage gespielt. Es stand den Kindern frei, sich zu verändern. Sie konnten ein Tier bleiben oder auch eine Sonne oder sie konnten die verschiedenen Stadien durchleben. So war ein Kind eine Sonne, dann ein Gepard und dann ein Mensch. Ein anderes Kind war ein Strauch, hernach ein Fisch und blieb bis zum Ende ein Pferd. Beim Spielen schi…

    Wir haben die 7 Tage gespielt. Es stand den Kindern frei, sich zu verändern. Sie konnten ein Tier bleiben oder auch eine Sonne oder sie konnten die verschiedenen Stadien durchleben. So war ein Kind eine Sonne, dann ein Gepard und dann ein Mensch. Ein anderes Kind war ein Strauch, hernach ein Fisch und blieb bis zum Ende ein Pferd. Beim Spielen schien es fast so, als würden die Kinder eine Ahnung von der Unerschöpflichkeit des Universums erfahren. Was mir so besonders auffiel, war, wie sich die Szenerie schlagartig veränderte, als die Menschen dazukamen. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht gesehen hat, aber das Eingreifen des Menschen hat eine tiefgehende, nachhaltige Veränderung gebracht.

    P.S.: Von Allen projekten, die ich bisher mit Kindern gemacht habe, ist es das harmonischste, was an dem Thema liegen dürfte. Die Kinder sind so tief bewegt, sie vermitteln einen "Frieden", der fast außerhalb unserer Welt liegt.

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    Christian Wiesinger
    Christian Wiesinger
    21.05.2012
    - 21:47
  • Projekt "Von Anfang An" - Das Chaos

    In der Sendung vom 11. Mai wurden wir auch ins Bild gesetzt. Zwar nur kurz, aber man kann sich doch ein Bild machen und einen Eindruck verschaffen. Bei Minute 5 kommen wir vor.

    In der Sendung vom 11. Mai wurden wir auch ins Bild gesetzt. Zwar nur kurz, aber man kann sich doch ein Bild machen und einen Eindruck verschaffen. Bei Minute 5 kommen wir vor.

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    Christian Wiesinger
    Christian Wiesinger
    11.05.2012
    - 16:01
  • Von Anfang An

    Der Regionalsender HT 1 Hausruck wird von unserem Projekt berichten. Nun beginnen wir auch damit, obwohl das Projekt noch nicht zur Gänze ausfinanziert ist. Die Kinder sind so erwartungsfroh und freuen sich bereits sehr auf das Ausdrucksspiel. ich habe zugesagt, dass wir es machen und ich halte mich auch daran und bin guter Dinge, dass wir noch Inv…

    Der Regionalsender HT 1 Hausruck wird von unserem Projekt berichten. Nun beginnen wir auch damit, obwohl das Projekt noch nicht zur Gänze ausfinanziert ist. Die Kinder sind so erwartungsfroh und freuen sich bereits sehr auf das Ausdrucksspiel. ich habe zugesagt, dass wir es machen und ich halte mich auch daran und bin guter Dinge, dass wir noch Investoren finden.

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    Christian Wiesinger
    Christian Wiesinger
    28.04.2012
    - 21:45

Über das Projekt

Worum geht es in dem Projekt?

Von Anfang an


Projekt: 6 Einheiten eines Workshops zur Förderung des Selbstbewusstseins von Volksschulkindern mit Mitteln des Ausdrucksspiels.

Wie Kinder die Entstehung der Welt sehen, interpretieren und in Folge dessen mit dem Ausdrucksspiel in Szene setzen.



Projektleiter, Christian Wiesinger:

"Mich hat schon immer interessiert, wie Kinder die Entstehung der Welt sehen. Mir ist klar, dass ein Kind mit 8 Jahren bereits sehr geprägt, sozialisiert  ist, doch glaube ich, dass ein Kind in seinem innersten Kern eine Wahrheit/seine Wahrheit behauptet, die nur ihm zusteht.

Ich will mich auf die Suche nach dieser kindlichen Wahrheit begeben, um dem Kind gerecht zu werden, denn, davon bin ich überzeugt:

Dass in jedem neugeborenen  Kind die Anlagen gelegt sind, um die Welt wieder heil zu machen!


So hat sich das Thema „Schöpfung“ angeboten. Ich will die schöpferische Kraft der Kinder nutzen, um uns mittels Wort, Bild und Ausdruck (s. Details) einen umfassenden Einblick in dieses Wunder zu gewähren.

Respekt vor den Kindern, vor der Meinung der Kinder, heißt Respekt vor der Zukunft zu haben, die in den Händen der Kinder liegt. Wenn Meinungen der Kinder ernst genommen werden, dann wird auch die zukünftige Generation ernsthaft an einer besseren Welt mitwirken."



Dauer der Workshops:

6 Einheiten: Für 1 Einheit sind 120 Minuten vorgesehen! Dies variiert aber, da der Spielverlauf und die Nachbesprechung abgeschlossen werden und so die Einheitsdauer sich verlängern kann.

TeilnehmerInnen:
15 SchülerInnen, Klassenlehrerin, Zeichenlehrerin, Direktorin.

Anm. d. Respekt.net-Teams: Christian Wiesinger reicht mit dem Projekt "Von Anfang an" nun das vierte Projekt bei Respekt.net ein. Er entwickelt seine Konzepte von mal zu mal weiter. Die Kinder und die Schulen scheinen Ihn zu mögen. Wir wünschen Ihm auch für dieses mal wieder viel Glück!


Hier seine 3 Vorgängerprojekte zur Ansicht:


<link projekte-unterstuetzen details projekt>www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/99/
<link projekte-unterstuetzen details projekt>www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/200/
<link projekte-unterstuetzen details projekt>www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/299/

 

 

 

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

6 Einheiten

1 Einheit= € 80,--

6 Einheiten = € 480,--

Der Rest von € 250,-- wird für die Vor- und Nachbereitung der Einheiten verwendet. - Dokumentation in Wort und Bild, Medienarbeit (Zeitungen und Regionalradio), Evaluierung, Ausarbeitung, Archivierung.

 

 

 

Projekt „Von Anfang An “

 

 

Projektverlauf:

 

*  Erste Einheit: Das Ausdrucksspiel in Praxis und Theorie kennenlernen

 

 

*  Zweite Einheit: Zu folgenden Fragen sammeln wir die Aussagen der Kinder.

Die Fragen: Wie ist die Welt entstanden? War vor der Entstehung der Welt etwas da?

Die Antworten werden mittels Mikro festgehalten. Die Antworten werden nicht interpretiert.

Ich stelle das Buch: „Die Schöpfung“ von „Masahiro Kasuya“, vor

 

*  Dritte Einheit:

Zur Musik von „Haydn“ spielen wir „Das Chaos“ mit der Methode des Ausdrucksspieles.

Genaue Vorbesprechung: Regeln, Ablauf, Spielmöglichkeiten.

Spiel und Nachbesprechung

Nachbesprechung wird wieder mit Mikro festgehalten.

 

*  Vierte Einheit:

Die Ergebnisse der zweiten und dritten Einheit stelle ich zusammen und wir erläutern, welche Rollen wir spielen können, damit wir die „Schöpfungsgeschichte“  darstellen können.

 

*  Fünfte Einheit:

Wir üben Szenen durch und probieren die Spielbarkeit aus.

 

*  Sechste Einheit: Wir spielen

„Das Chaos und die Schöpfungsgeschichte“. Wir spielen beides, damit die Spontanität erhalten bleibt.

 

Der  Rahmen:

 

Dauer: Für 1 Einheit sind 120 Minuten vorgesehen, variiert aber, da der Spielverlauf und die Nachbesprechung abgreschlossen werden und so die Einheitsdauer sich verlängern kann.

TeilnehmerInnen: 15 SchülerInnen, Klassenlehrerin, Zeichenlehrerin, Direktorin.

 

 

 

Die Auswertung:

Photodokumentation...

Zeichnungen (Die Ergebnisse der zweiten und dritten Einheit werden mittels Entwürfen festgehalten)

Schriftliche Dokumentation (Die Aussagen der Kinder werden mittels Mikro aufgenommen, schriftlich zusammengefasst und archiviert)

Regionalradio (Das Projekt wird auf HT1-Hausruck präsentiert)

Die umfassende Darstellung des Projektes mittels Wort, Ausdruck, Bild und Ton wird dem „Projekt Schöpfung“ gerecht, da auch diese sehr vielfältig ist.

 

 

 

 

 

Begriffserklärung:

Der Begriff "Jeux Dramatiques" oder Ausdrucksspiel wurde von dem Theaterpädagogen Leon Chancerel geprägt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Theaterspiel unterscheiden sich die "Jeux", da man zur eigenen Freude und Entfaltung spielt und nicht vor Publikum. Man lernt auch keinen Text auswendig, da es das "Innere Erleben" hemmen  und die Spieler hindern würde, mit den eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu experimentieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Weglassen der Sprache. Durch das Weglassen der Sprache können sich andere schöpferische Anteile frei entfalten. Es tauchen ungeahnte Möglichkeiten auf, sich auf einer ganz anderen Ebene zu entfalten und auszudrücken.

 


Projektstandort: Pühretstr.14, 4724 Neukirchen am Walde, Österreich

Finanzierungsziel:
€ 730,-
Abwicklungsgebühr:
€ 72,-
Crowdfunding-Summe:
€ 802,-

Christian Wiesinger
vor 12 Jahren
Karl Kopfberger
vor 12 Jahren
Christian Wiesinger
vor 12 Jahren
Christian Wiesinger
vor 12 Jahren
Elisabeth Kyral
vor 12 Jahren
Paul Beyer
vor 12 Jahren
Heidelinde Winkler
vor 12 Jahren
Gerda Steiner
vor 12 Jahren

Projekt "Von Anfang An" - Die Kinder kommen zu Wort

Kurze Zusammenfassung: Viele Kinder waren fliegende Tiere, sie blieben es auch bis zum Schluß. Nur zwei Kinder schlüpften dann in die Rolle des Menschen. Es gab einige Raubtiere, die auch Lust verspürten, jemanden zu fressen. Tiere, die verletzt wurden, wurden von den Menschen versorgt und gesundgepflegt. Einige spielten noch die Dunkelheit, konnten aber nicht so genau beschreiben, wie sie es spielten. Sie waren einfach die Dunkelheit. Helligkeit entstand dann durch die vielen Sterne, die die Kinder darstellten.

Zum Abschluß meinten die Kinder, es müßte sich ganz anders zugetragen haben, als sie es spielten.

Für mich war das Faszinierende: das die Kinder einen eigenen Zugang zu der Schöpfungsgeschichte entwickeln konnten, dass sie ihrer Intention und ihrer Fantasie den Freiraum gaben, um sich frei entfalten zu können.

Ich, als Spielleiter, muss das erst verdauen, - ich denke, ich sollte es einfach wirken lassen. Die Schöpfung ist und bleibt ein großes Gehimnis, der wir wiederum, durch das Spiel, eine kleine Ahnung näher gekommen sind.

Ich bin so glücklich, dass ich trotz der unklaren finanziellen Situation - sprich Finanzierung - das Projekt angegangen bin. Diese schöne, faszinierende Zeit wird mir erhalten bleiben.

Christian Wiesinger
Christian Wiesinger
24.05.2012
- 22:44

Projekt "Von Anfang An" - Die 7 Tage

Wir haben die 7 Tage gespielt. Es stand den Kindern frei, sich zu verändern. Sie konnten ein Tier bleiben oder auch eine Sonne oder sie konnten die verschiedenen Stadien durchleben. So war ein Kind eine Sonne, dann ein Gepard und dann ein Mensch. Ein anderes Kind war ein Strauch, hernach ein Fisch und blieb bis zum Ende ein Pferd. Beim Spielen schien es fast so, als würden die Kinder eine Ahnung von der Unerschöpflichkeit des Universums erfahren. Was mir so besonders auffiel, war, wie sich die Szenerie schlagartig veränderte, als die Menschen dazukamen. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht gesehen hat, aber das Eingreifen des Menschen hat eine tiefgehende, nachhaltige Veränderung gebracht.

P.S.: Von Allen projekten, die ich bisher mit Kindern gemacht habe, ist es das harmonischste, was an dem Thema liegen dürfte. Die Kinder sind so tief bewegt, sie vermitteln einen "Frieden", der fast außerhalb unserer Welt liegt.

Christian Wiesinger
Christian Wiesinger
21.05.2012
- 21:47

Projekt "Von Anfang An" - Das Chaos

In der Sendung vom 11. Mai wurden wir auch ins Bild gesetzt. Zwar nur kurz, aber man kann sich doch ein Bild machen und einen Eindruck verschaffen. Bei Minute 5 kommen wir vor.

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Christian Wiesinger
Christian Wiesinger
11.05.2012
- 16:01

Von Anfang An

Der Regionalsender HT 1 Hausruck wird von unserem Projekt berichten. Nun beginnen wir auch damit, obwohl das Projekt noch nicht zur Gänze ausfinanziert ist. Die Kinder sind so erwartungsfroh und freuen sich bereits sehr auf das Ausdrucksspiel. ich habe zugesagt, dass wir es machen und ich halte mich auch daran und bin guter Dinge, dass wir noch Investoren finden.

Christian Wiesinger
Christian Wiesinger
28.04.2012
- 21:45

Ziel des Projektes

Nicht die Finger in die Wunden zu legen, die doch so offensichtlich sind, sondern die Stärken und starken Seiten der Kinder herausarbeiten, das ist mir ein Anliegen und Ansinnen, dass ich beharrlich in meinen Projekten verfolge. Es sollen doch Persönlichkeiten heranwachsen, die die Welt mitgestalten werden, dass können sie aber nur, wenn wir sie dabei unterstützen und fördern.

Liebe Investorinnen, unterstützt das Projekt!

Christian Wiesinger
Christian Wiesinger
14.02.2012
- 22:39

Christian Wiesinger
Eingereicht von: