Bildung & Ausbildung

Tiergestützte Pädagogik im Waldkindergarten

25 Unterstützer:innen

Pilotprojekt: Im offenen Entwicklungs- und Bewegungsraum Waldkindergarten sollen nun auch Tiere eine Heimat finden und die Kinder im Jahreslauf begleiten. Für die Errichtung eines Stalls für die Tiere brauchen wir noch finanzielle Unterstützung.

2966 €
100,01%
finanziert
€ 2.966
Budget
Projektumsetzung: 01.05.2012 - 30.07.2012
Website:
Land/Region: Österreich/Niederösterreich
Social Media:
Status: abgeschlossen
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Abschlußbericht

Tiergestützte Pädagogik


5 Schritte zur Durchführung waren geplant

1. Das Beschreiben des Projektes für unsere Eltern, Freunde und InteressentInnen um Geld und/oder Material zu sammeln. Bei dieser Tätigkeit waren besonders Birgit Neumayer und Peter Markom engagiert, beides Waldkindergarteneltern.

2. Stallbau und Einrichtung der Weiden während der Kindergartenzeit. Diese Vorbereitungsarbeiten waren als freie Angebote auch für die Mitarbeit der Kinder vorgesehen.

3. Märchen und Geschichten in denen die gewünschten Tiere vorkommen um die Kinder auf die neuen vierbeinigen Mitbewohner des Waldkindergartens vorzubereiten. Erste Kontakte zu diesen Tieren an den Orten an denen sie lebten.

4. Überstellen der Tiere in den Waldkindergarten unter Einbindung der Kinder.

5. Entwickeln der Abläufe im Tages- und Wochenrhythmus. Z.B.: wann wird gefüttert, wann werden die Tiere gepflegt. Welches Tier braucht welchen Umgang, etc..

zu 1.:

Der Plan Haustiere in unseren Waldkindergarten einzuladen ist schon vor einigen Jahren entstanden. Wilde Tiere wie Hasen, Rehe, Wildschweine und die ganze Vogelschar umgibt uns zwar täglich aber all diese Tiere sind sehr scheu, lassen sich nicht anfaßen und man kann sie nur auf Entfernung und dann meist auch nur kurz erleben. Sehr viel anders ist es schon mit Anana unserem Waldkindergartenhund. Sie ist sehr beliebt bei den Kindern, wird viel gestreichelt und beschmust und kann auch wunderbar mit den wilden Jungs das Mützenspiel spielen. Aber bei uns im Waldkindergarten St. Andrä gibt es auch große Wiesen, verbuschte und verwilderte Weiden und viele Obstbäume. In den vergangenen Jahren mußte immer viel gemäht und freigestellt werden und da entstand die Idee Weidetiere und Hühner in den Waldkindergarten einzuladen. Es ist uns wichtig, daß die Kinder die Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier, Pflanze aber auch die Rhythmen der Natur erfahren und da gehören Haustiere sehr wesentlich dazu. Sie brauchen uns Menschen, müßen gefüttert und gepflegt werden, brauchen eine liebevolle und verantwortliche Betreuung und sind gute LehrmeisterInnen für Achtsamkeit, Geduld, für Vorsicht und überwinden von Ängsten.

Birgit und Peter haben die ersten Schritte getan und das Projekt in Worte gefaßt. Birgit hat dann besonders die nötigen Daten über den Verein urgiert und die erste Version ins Netz gestellt. 

zu 2.:

Beim Stallbau waren wir sehr auf die Hilfe unserer Eltern angewiesen. Wunderbarer Weise konnte sich Richard H. ein Waki Papa zwei Wochen frei nehmen um mit einigen interessierten Kindern den Stall zu bauen. Und er machte das sehr fein sodaß die Kinder auch bei fast allen anfallenden Arbeiten Hand anlegen konnten.

Wir haben uns beim Stallbau vorher mit einigen klugen Büchern herumgeschlagen bis wir unsere passende Lösung gefunden hatten. Es sollte ein Stall mit Unterteilungen für die drei verschiedenen Tiere werden. Unter dem gleichen Dach gleich nebenan wurde ein kleines Heu und Strohlager vorgesehen. Das Dach des Stalles - mit einer alten dicken Schwimmbadfolie gegen Feuchtigkeit geschützt soll in Zukunft einmal mit Erde versehen und mit Gras bepflanzt werden.

Parallel dazu wurden mit einem großen Handerdbohrer die Löcher für die Zaunpfähle gebohrt. Auch bei dieser Arbeit war immer eine Schar Kinder mit kleinen Scheibtruhen für die Erde und Schaufeln dabei.

zu 3.:

Parallel zu diesen sehr praktischen und konkreten Arbeiten wurde in der täglichen Geschichtenzeit und auch beim Tanzen und in den Liedern geschaut, daß die herbeigewünschten Tiere vorkommen. Geschichten von klugen Hühnern und schlauen Ziegen von hungrigen Schafen und einem stolzen Hahn wurden erzählt und damit auch immer mehr Thema unter manchen Kindern. Kinder sind ja sowieso häufig als Tiere unterwegs und schlüpfen in eine Tierrolle. Für uns Betreuerinnen wiederum ist es wichtig, daß durch den täglichen natürlichen Umgang mit Haustieren unsere eigene und die Sensibilität der Kinder geschärft wird. Die Kinder sehen uns ja zu wie wir mit diesen Lebewesen umgehen, wie wir ihnen Achtung entgegenbringen und sie ihrem Wesen gemäß behandeln. Zu dem natürlichen Gefühl der Kinder für Tiere kommen nun die täglichen Erfahrungen und konkreten Erlebnisse dazu. Das Huhn, das aus der Hand Körner pickt und sich vielleicht sogar streicheln läßt, das Eier legt und sich im Sand badet. Die Ziege die so gut klettern kann, gerne wilde Spiele veranstaltet und sich kluge Dinge einfallen läßt um an leckere Futterquellen heranzukommen. Und die Schafe, die so kuschelig sind und aus deren Haaren wir etwas filzen, Wolle Spinnen und sonst vieles mehr herstellen können.

zu 4.:

Zuerst wurden die Hühner abgeholt. Eine Waldkindergartenmutter stellte ihr Auto zur Verfügung und dann wurden 3 Hühner in eine Pappschachtel mit vielen kleinen Löchern verfrachtet und in ihre vorbereitete Hühnerabteilung gesetzt. Zwei junge Hennen wurden von Illona, Sophia und Ronja aus der Steiermark bestellt. Es ist eine alte Haushuhnrasse namens Lackenfelder und sie schauen sehr fein und vornehm aus mit weißem Federkleid schwarzem Kopf und schwarzem Schwanz.

Die Ziegen bekamen wir geschenkt. Molli die Zwergziege und Maxi der kastrierte Ziegenbock wurden von Heidi und ihrer Tochter mit dem Auto angeliefert. Sie gehen beide an der Leine und sind sehr zutraulich. Das war schon eine große Sensation als die beiden unten bei unserem Waldkindergarten Treffpunktplatz ankamen und dann gemeinsam hinaufgeführt wurden. Die beiden sind außerordentlich schlau und haben in den ersten Wochen immer wieder Möglichkeiten aus den eingezäunten Weiden auszubrechen. Die letzten Bewohnerinnen unseres Tierhauses waren die beiden Schafe aus dem Waisenhaus Klosterneuburg. Birgit und Mirella kamen mit den Bussen zum Kindergarten. Fast alle Kinder wollten dabei sein beim abholen während andere schon die Futterraufe mit Heu füllten und das Stroh im Stall verstreuten. Herr Rauschmayer vom Waisenhaus fing die beiden 3 Monate alten Lämmer für uns. Olga das schwarze und Merle das graue. Im Gepäckabteil des einen Busses fuhren sie mit uns nach St. Andrä während Alice mit den beiden hinten saß und nach dem rechten schaute.

Zu 5.:

Derzeit sind wir BetreuerInnen zusammen mit den Kindern noch dabei unsere bunte Tierschar kennenzulernen. Wir finden heraus, daß jedes dieser Tiere einen ganz eigenen Charakter hat und etwas unterschiedliche Bedürfnisse. Die Kinder näher sich vorsichtig und manchmal übermütig an und schauen den Tieren genau zu. Da das große Baumhaus mitten in der einen Weide gelegen ist, braucht es immer eine gute Vorbereitung um dorthin zu gelangen. Da muß das Tor geöffnet werden, vielleicht auch ein Leckerli eingesteckt werden und wenn Molli die Zwergziege auf der Weide ist, dann braucht es auch ein kleines Stöckchen um sie sich auf Distanz zu halten weil sie manchmal herumtollt und auch gerne mal unvermutet stößt.

 

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das Projekt erfüllt?

Eigenverantwortung wächst mit den Aufgaben

Für die Kinder, die BetreuerInnen aber auch die Eltern hat der Einzug der Tiere konkrete Auswirkungen. Die älteren Kinder der Familien sind sehr interessiert bei der Betreuung mitzutun. Die Waldkindergartenkinder begegnen den Tieren in unterschiedlicher Intensität sowieso jeden Tag und wir BetreuerInnen sind insofern gefordert als wir mit den Kindern zusammen die Pflege- und Fütterungsaufgaben sowie die Zeit zum Beobachten verbringen. Wir merken an den vielen Gesprächen die sich mit den Kindern in Bezug auf die Tiere entwickeln, daß eine große Anteilnahme vorhanden ist. Die Kinder unterstützen sich gegenseitig dabei wenn sie mit ihren kleinen Schubkarren Futterlaub transportieren und Ast für Ästchen zu den Ziegen hineinreichen. Das regelmäßige und zuverlässige schließen der Weidetore ist auch so eine verantwortungsvolle Aufgabe die von den Kindern meist sehr ernst genommen wird.

 

Was wir inzwischen erlebt haben mit unseren Tieren.

Kommentare der Kinder. Geschichten aus dem Alltag.

 Beim hinaufgehen in den Waldkindergarten gibt es zwei mögliche Wege. Wenn ich in der Früh mit den kleinen Kindern an die Wegkreuzung komme frage ich regelmäßig. „Na, welchen Weg möchtet ihr denn gehen? Bei den Tieren vorbei oder die Abkürzung?“ Ganz häufig kommt gerade von den Kindern bei denen ich weiß, daß sie sich vor den Tieren, besonders vor Gustav dem Hahn und Molli der Ziege etwas fürchten, die Antwort: „Bei den Tieren vorbei.“ Dieses langsame und ruhige hinaufgehen, das beobachten der Tiere aus der Distanz durch den Zaun hindurch, das öffnen und schließen des Gatters und ganz nahe bei den Betreuerinnen bleiben ist wichtiger Bestandteil unseres Tages geworden.

Seit die Tiere da sind erzählen wir viele Geschichten in denen Hühner, Schafe und Ziegen vorkommen.

Das sind so individuelle Wesen die so ganz besondere Eigenheiten haben. Die Ziegen sind am klügsten. Sie überlegen sich immer wieder einen Schabernack. Die Kinder haben ihr großes Baumhaus auf der Weide wo auch Molli und Maxi stehen. Das ist ein Spiel, das viel Geschick braucht und gemeinsames Schauen braucht wenn man immer schnell auf das Baumhaus klettern muss wenn die Ziegen herangaloppiert kommen.

Laurenz kommt regelmäßig und möchte zu den Ziegen auf ihre Weide. Er hat einen gesunden Respekt vor Molli und nimmt sich oft seinen Schild und sein Holzschwert mit damit die muntere Ziege die manchmal mit den Hörnern kleine Stöße austeilt auf Distanz gehalten werden kann.

Er hat auch schon einmal geholfen das Schaf Olga wieder aus dem Zaun zu befreien in dem es sich verfangen hatte. Da war er dann sehr stolz.

Es ist eine sehr naheliegende Aufgabe für die Kinder, die Gatter zu und von den Weiden zu öffnen und wieder sicher zu schließen. Sie wissen, daß die Tiere in den Wald laufen und dann nur schwer zu finden sind wenn sie einmal aus den Weiden hinauskommen.

Gestern haben wir mit den Zwergziegen Maxi und Molli einen Spaziergang in den Großen Wald gemacht. Das war schon ein großes Abenteuer. Gottseidank läuft die Molli immer dem Maxi hinterher und muss deshalb nicht angebunden werden. Aber sie stößt auch gern einmal wenn man nicht aufpasst kann man da schon sehr überrascht werden. Also gut schauen und vielleicht sogar ein Stöckchen in der Hand halten um diese freche Ziege auf Distanz zu halten.

Die Ziegen essen sehr gerne Ästchen und Blätter von den Bäumen. Da sind die Kinder sehr fleißig beim Sammeln von diesen Leckerbissen die dann in den Zaun hineingesteckt werden.

Emil, Samuel und Areli helfen mit beim  Hühner füttern. Jeder hat in seiner Hand einige Leckerbissen. Zuerst gehen die Kinder vorsichtig aber stetig den Tieren hinterher. Die Hühner laufen davon und bleiben auf Distanz. Mit der Zeit merken die Burschen, daß es günstiger ist sich auf den Boden zu setzen und den Hühnern die Hand mit dem Futter hinzustrecken. Es ist auch ein wenig unheimlich wenn dieses Federvieh dann näher kommt und mit dem spitzen Schnabel Futter aus der Handfläche pickt. „Tut das weh“? Und dann ein Ei in der Hand zu halten, das noch warm ist und gerade erst gelegt worden ist. Whow ein feines Gefühl.

Im nächsten Jahr wollen wir dann gemeinsam die Schafe scheren. Karin wird den interessierten Kindern dann das spinnen zeigen. Vorher werden wir die Wolle reinigen, kämmen und vielleicht auch zum Filzen und Färben benützen. Das wird ein sehr ganzheitliches Projekt mit vielen Geschichten und Beobachtungen der Tiere.

 

Hühnergeschichten gibt es auch viele. Und wir können auch welche erfinden.

Da entstehen so viele Fragen bei den Kindern, die dann ganz praktisch und konkret in Handlungen und Erfahrungen eine Antwort bekommen.

Wie viele Eier legt ein Huhn am Tag, in der Woche, im Jahr?

Warum verlieren die Hühner jetzt ihre Federn?

Was fressen die eigentlich?

Können Ziegen beißen?

Die Ziegen fressen die Bäume, die Schafe fressen das Gras.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Rundum ein Thema!

Verantwortung annehmen und teilen.

Waldkindergartenintern sind die Tiere immer wieder im Gespräch. In Urlaubszeiten springen einige Familien ein wenn es um die Tägliche Versorgung geht. Es wird altes Brot gesammelt und den Futtertransport zum Waldkindergarten übernehmen auch die Eltern. 

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Rechnungen über 2732€ finden Sie in den 3 angehängten PDF-Dateien.

<link http: www.respekt.net uploads tx_alprojectfunding _blank>Rechnungen Bauholz und Kleineinkäufe  2251€

<link http: www.respekt.net uploads tx_alprojectfunding _blank>Rechnungen Dach und Boden 356 €

<link http: www.respekt.net uploads tx_alprojectfunding _blank>Rechnungen Garten und Kleinzeug 79 € 

Es wurden mit den Investitionen der Respekt.net InvestorInnen ausschließlich Materialkosten angeschafft um den Stall und die Umzäunung aufzustellen und zu bepflanzen.

Wir  freuen uns auf viele Jahre mit unseren Tieren und danken den InvestorInnen auf Respekt.net recht herzlich! 

Downloads

Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

Über das Projekt

Worum geht es in dem Projekt?

 

Waldkindergarten St. Andrä

ein natürlicher Entwicklungs-, Spiel- und Bewegungsraum für Kinder

Kinder sehen wir im Waldkindergarten St. Andrä als Hoffnungsträger für ein lebenswertes Leben auf dieser schönen Erde.

Es ist uns wichtig Kindern unverfälschte Erfahrungen in einem möglichst intakten und umfassenden natürlichen Umfeld zu ermöglichen. Unserer Erfahrung nach erwächst aus diesem frühkindlichen Er-leben eine Basis für sensiblen Umgang mit jeglichem Leben und vielfältigen Lebensprozessen.

 

 

Die Errichtung eines Stalls als Gemeinschaftsprojek!

Im Waldkindergarten wollen wir gemeinsam mit Eltern und Kindern einen guten Platz für zwei Schafe, eine Ziege und einige Hühner bauen. Den Kindern soll die Begnung mit den Tieren den Blick für die Bedürfnisse weiterer Erdbewohner erweitern. Das Beobachten, Miterleben, das Pflegen und Füttern kann die Beziehung stärken, Ängste nehmen und Verantwortungsgefühl wachsen lassen.

Durch den alltäglichen Umgang mit den Tieren erweitern sich die Möglichkeiten der Kinder, Verantwortung zu tragen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Ihr vielschichtiges Beziehungsnetz erweitert sich um tierische Freunde.

Mit diesem Projektvorschlag auf Respekt.net möchten wir die fehlenden Mittel aufbringen um dieses Projekt zu verwirklichen.

Danke für Ihre Unterstützung!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Material Stall:        € 2.700.-
Tiere:                    €    400.-
Arbeitszeit:           € 2.800.-

Gesamt:              € 5.900.-

Offenheit und Eigenverantwortung spielerisch lernen...

                                              im Waldkindergarten St. Andrä. 

 

Wir im Waldkindergarten sehen die Kinder im Besonderen als Hoffnungsträger für ein lebenswertes Leben auf dieser schönen Erde.

Daher ist es uns wichtig, sie auf natürliche Weise die Natur erleben  und erfahren zu lassen. Dies erscheint uns auch eine günstige Basis für einen sensiblen Umgang mit jeglichem Leben und allen Lebensprozessen zu sein.

Es ist für uns spürbar, wie durch das Zulassen der kindlichen Neugier und das offene Begleiten der Kinder, ihre Eigenverantwortung und ihr Selbstvertrauen wachsen. Ein vielschichtiges Beziehungsnetz und eine große Offenheit wachsen dadurch natürlich heran.

Die Basis bilden die Menschen...

Die Finanzierung des Waldkindergartenbetriebs und die Entwicklung der vorbereiteten Umgebung für die Kinder basiert ausschließlich auf den Beiträgen, die von den Eltern nach persönlichen Möglichkeiten in einem bestimmten Rahmen gegeben werden, und dem persönlichen Einsatz der Familien und Betreuer.

Die Errichtung des Stalls als Gemeinschaftsprojekt

Im offenen Entwicklungs-, Spiel- und Bewegungsraum Waldkindergarten sollen in diesem Jahr auch Tiere eine Heimat finden die wir - Eltern und BetreuerInnen - mit den Kindern im Jahreslauf begleiten werden. Durch den alltäglichen Umgang mit den Tieren bietet sich den Kindern die Möglichkeit, ihrem Interesse und ihrem Alter gemäß Verantwortung für verwandte Lebewesen zu übernehmen. Die Achtung vor den Tieren und das Selbstvertrauen mit ihnen umzugehen können dabei gestärkt werden.

Unser vielschichtiges Beziehungsnetz bereichert sich um tierische Freunde.

Die Errichtung eines Stalls für die Tiere ist als Gemeinschaftsprojekt geplant. Mitarbeiter des Waldkindergartenteams, Kinder und Eltern bauen gemeinsam an diesem Gebäude. Die Kinder sind auf diese Weise aktiv in die Entwicklungen einbezogen, die es braucht, damit eine passende, vorbereitete Umgebung für die Tiere entstehen kann.

Durch das Mit-arbeiten entwickeln die Kinder in natürlicher Weise ein Bewusstsein ihrer eigenen Fähigkeiten und über das, was wir leichter gemeinsam schaffen können. Achtsamkeit gegenüber dem Ergebnis des gemeinsamen Schaffens ist leichter möglich.

 

Tiergestützte Pädagogik - Berührung mit der Natur.

Die Tiere selbst, sowie der Stall verbleiben auch über das Projekt hinaus im Waldkindergarten und erweitern das Konzept um den Aspekt tiergestützter Pädagogik.

Konkret sollen zwei Schafe, eine Ziege, vier Hühner und ein Hahn in den täglichen Betrieb des Waldkindergartens eingebunden werden. Der Stall bekommt ein Grasdach damit er sich gut in die Umgebung einfügt. Für eine „transportable Weide“ benötigen wir einen Elektrozaun, der durch eine Photovoltaik-Anlage betrieben wird.

Das Projekt umfasst somit die Anschaffung der Tiere und den Aufbau der notwendigen Infrastruktur.

Nähre Angaben zu den Kosten finden Sie im <link http: www.respekt.net uploads tx_alprojectfunding microsoft_word_-_budget.docx_a133.pdf _blank>Budgetblatt!

Projektstandort: Ristlweg 2, 3423 St. Andrä - Wördern, Österreich

Finanzierungsziel:
€ 2.700,-
Abwicklungsgebühr:
€ 266,-
Crowdfunding-Summe:
€ 2.966,-

Christoph Duit
vor 12 Jahren
Birgit Neumayr
vor 12 Jahren
Andreas Gessl
vor 12 Jahren
Thomas Marx
vor 12 Jahren
Birgit Neumayr
vor 12 Jahren
Stephan Rist
vor 12 Jahren
vor 12 Jahren
Birgit Neumayr
vor 12 Jahren