Projekt-ID: 362

Wachstumsprojekt oekosozialmarkt

Initiator/In: Arno Niesner
eingereicht am: 09.03.2012
Budget: € 2.834,-
Finanzierungsfrist: 09.07.2012
Land/Region: Österreich/Steiermark
Art: Sonstige
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

Projektteaser

Ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem ist möglich! Es entsteht - immer wieder neu - durch unser gemeinsames Wirken und Mitgestalten.

Projektadresse

Liebenauer Hauptstraße 95d
8041 Graz

Physischer Ort ist der Sitz der ARGE oekosozialmarkt, Die laufende Dokumentation lässt sich unter http://code.google.com/p/oekosozialmarkt/issues/list virtuell nachvollziehen.
  • Start Projektumsetzung: 01.05.2012
  • Ende Projektumsetzung: 28.02.2013

Projektbeschreibung

WACHSTUMSprojekt - ÖKOSOZIALmarkt

Wie passt das zusammen?

Einige werden sich fragen, wie die beiden Wörter des Projektnamens zusammen passen. Die Antwort ist ganz einfach: um weniger nachhaltiges Wirtschaften in den jeweiligen Märkten zu verdrängen, müssen andere Formen wie zB unser Konzept zur Förderung der regionalen Produktion wachsen.

Eine Möglichkeit, diesen Verdrängungswettbewerb zu gestalten, wird u. a. auch von respekt.net konkret angeboten: das Spenden von Arbeitszeit.

Förderung der regionalen Produktion

Ein (noch zu etablierendes) nachhaltiges Wirtschaftssystem oekosozialmarkt hingegen widmet sich vorwiegend der ausgeglicheneren Verteilung von monetär bewerteten Produkten und Dienstleistungen. Durch die konkrete Unterstützung von Social Profit Enterprises (herkömmlich als Non-Profit-Sektor bezeichnet) wird auch die Verteilungsfrage der Ressourcen mitentschieden.

Welche Vorteile gibt es für welche Zielgruppen?

Die Zielgruppen und ihre Beziehungen zueinander sind im Projektbild dargestellt:

 

// regionale Unternehmen bis mittlerer Größe - siehe Teilnahmekriterien bit.ly/wwDHho
// von diesen vorausgewählte Spendenorganisationen, siehe oekosozialmarkt.com/organisations
// Konsumierende (in Zukunft auch Investierende)

Was bringts?

Die Vorteile sind verschieden, je nach Zielgruppe. Die Konsumierenden (KundInnen, Gäste, KlientInnen) zB. erhalten durch den Einkauf bei den Mitgliedsunternehmen der Dachorganisation oekosozialmarkt von diesen einen (Treue-)Bonus, der sich durch die Statuten der ARGE oekosozialmarkt wie folgt teilt:

 

//  45 % erhält die jeweilige Spendenorganisation
//  45 % bleiben bei den Konsumierenden
//  10 % bleibt bei der ARGE zur Sicherung ihrer Unabhängigkeit und Aufrechterhaltung der Struktur

Über 20 Unternehmen sind bereits jetzt assoziierte Mitglieder dieses Marktes. Natürlich möchten wir dieses Erfolgskonzept nun weiter ausbauen! 

Der notwendige nächste Schritt zu nachhaltigem Wachstum

Doch bevor wir den Markt im formellen Status eröffnen, müssen wir noch eine wesentliche Arbeit erbringen: Wir haben von Beginn weg die Automatisierung der monatlichen Saldierung der Zielgruppen"konten" zu gewährleisten. Andernfalls würden wir den geringen Selbstbehalt von 10 % nicht auf Dauer halten können!

Software zum Errechnen der Benefits

Um den dafür erforderlichen Wachstumsprozess effektiv und nachhaltig gewährleisten zu können benötigt die ARGE oekosozialmarkt ein

a) Rechnungswesentool (als Meilenstein) und weitere Softwareapplikationen, sowie

b) die nachfolgende Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Sofern wir die Eigenmittel von 30 % für die Durchführung dieses Projekts erreichen, werden wir in Kooperation mit mindestens zwei Lokalen Aktionsgruppen (LEADER Förderprogramm 2007 - 2013) gefördert.


Nachweis Projektabschluss

Die Fortschritte bei der Software werden laufend dokumentiert über code.google.com/p/oekosozialmarkt/issues/list

 

Der Abschlussbericht über den Projektverlauf und die Möglichkeiten und Fortschritte die das Rechnungswesentool wird auf Respekt.net veröffentlicht werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt in Kooperation mit Lokalen Aktionsgruppen und wird sukzessive ausgebaut.

Details

Hintergrund

 Jahrelange Vorarbeiten zur Förderung der regionalen Wirtschaft durch Aufbau und Umsetzung einer informationsgestützten Infrastruktur in Form eines nachhaltigen, branchenübergreifenden Marktes führten im Mai 2010 zur Gründung des Vereins ARGE oekosozialmarkt.

Das zugrundeliegende Modell des Marktes basiert auf dem integrierten Zusammenspiel verschiedener, bereits vielfach erprobter Techniken und Praktiken. Im Einzelnen liegt somit keine Innovation vor, der innovative Effekt mit dem Potenzial für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum liegt im aufeinander abgestimmten Wirken seiner Systemelemente. Die bisher geleisteten Vorarbeiten geben bereits einen ersten Einblick in die Funktionstüchtigkeit des Grundmodells.

Das heißt, die monatlichen Kontosaldierungen der Mitgliederinnen und Mitglieder der drei Zielgruppen sind bereits realisiert. Das sind: 

* nachhaltige Unternehmen (inkl. landwirtschaftliche Betriebe),

* deren Konsumierende und

* oekosoziale Organisationen

 Ein effizientes Wachstum des oekosozialen Marktes kann damit allerdings noch nicht gewährleistet werden, da sämtliche verrechnungstechnischen Aufgaben derzeit noch einzeln durchzuführen sind. Deshalb wurde mit dem Start des Marktes bis dato gewartet, um diesen im Rahmen des vorliegenden Wachstumsprojekts derart zu gestalten, sodass wir die administrativen Arbeiten mit einem Minimalaufwand an Ressourcen umsetzen können. Nur so sind wir in der Lage, ein nachhaltiges Wachstum unseres Marktes und damit auch der jeweiligen regionalen Wirtschaft durch Förderung dezentraler Tauschaktivitäten sicherzustellen.

Durch Subsidiarität zum Erfolg!

Ganz nach dem Motto der von der Versammlung der Regionen Europas (VRE) in Auftrag gegebenen Studie „Durch Subsidiarität zum Erfolg: Der Einfluss von Dezentralisierung auf wirtschaftliches Wachstum“, in deren Zusammenfassung (http://bit.ly/pxzNKq) es auf Seite 9 heißt:

„Je höher die Dezentralisierung, desto höher das BIP-Wachstum.“

Projektziele

Durch den Aufbau einer ausgleichenden Infrastruktur soll erreicht werden, dass im doppelten Sinne nachhaltiges Wirtschaftswachstum in den Regionen angeregt wird. Die Basis dieser Infrastruktur wollen wir im Zuge des vorliegenden Wachstumsprojektes aufbauen.

Konkret verfolgt das vorliegende Wachstumsprojekt zwei Zielrichtungen.

• einerseits die Erstellung eines Rechnungswesentools plus verschiedener weiterer informations- und kommunikationstechnischer Maßnahmen und

• andererseits die zeitlich darauf abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit zwecks Förderung der Teilnahme von Unternehmen und deren Gäste, Kundinnen, Klienten in den beteiligten LAG-Regionen.

Nachhaltigkeit durch finanzielle Unabhängigkeit

Erst die Umsetzung dieses Wachstumsprojekts gewährleistet die weitere Unabhängigkeit von öffentlichen Förderungen zB. durch die Einhebung von jährlichen Mitgliedsbeiträgen (€ 20,--), die Verrechnung einer einmaligen Teilnahmegebühr (€ 100,--), die Einbehaltung eines umsatzabhängigen Strukturbeitrags in der Höhe von 10 % der Bonusleistungen der Unternehmen sowie durch Kooperationen mit werbenden Unternehmen (auch außerhalb des Vereins).

Projektinhalte - Schaffung einer automatisieren Abrechnung!

An erster Stelle unserer Bemühungen wird stehen, ein Rechnungswesentool zu fertigen, das den Ansprüchen einer weitestgehend automatisierten Abrechnung mit den beteiligten Mitgliedern ermöglicht.

Um als nachhaltige Wirtschaftsgemeinschaft erfolgreich sein zu können, benötigen wir auch eine ansprechende Kommunikationsplattform, die u. a. die Bewertung der Mitgliedsunternehmen und einzelner ihrer Produkte ermöglicht. Ebenso wichtig ist die SSL-Zertifizierung des verwendeten Servers. Darüber hinaus soll bei Bedarf ein Onlinespiel die Userfrequenz entsprechend steigern. Verschiedene weitere Programmierarbeiten (siehe bit.ly/qLbL3I ) ergänzen und erweitern den Markt und seine nutzenoptimierende Funktion für die Zielgruppen. Der Mehrwert der einzelnen Aktivitäten ergibt sich erst durch die integrierende Form ihres Zusammenwirkens unter einer gemeinsamen Dachmarke.

Maßnahmen und Aktivitäten des Projektes

Erstellung eines Projektplans nach Klärung der erforderlichen Detailaufgaben mit der GLS-Bank in Bochum und einer Steuerberaterin unseres Vertrauens. Die grundsätzliche Machbarkeit wurde bereits geprüft und von beiden Seiten als positiv beurteilt. Anschließend sind die einzelnen Programmierschritte durchzuführen.

Gleichzeitig sind Marketingaktivitäten geplant, um in den kooperierenden Leadergemeinden das Interesse zur Teilnahme durch Unternehmen und landwirtschaftlicher Betriebe zu wecken. Auf eine durchgängig barrierefreie Programmierung ist zu achten.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 26.580,-
  • - Eigenmittel
    € 24.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 2.580,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 254,-
  • Zielbudget
    € 2.834,-
  • Budgetplanung

    4.3 Geplante Personalkosten (gesamt) € 56.400,00

    4.3.1 Personalkosten des Projektträgers € 48.000,00

    4.3.2 Unbare Eigenleistung des Projektträgers € 8.400,00

     

    4.4 Geplante Sachkosten (gesamt; 4.4.1 + 4.4.2 + 4.4.3) € 32.200,00

    4.4.1 Allgemeine Sachkosten € 1.200,00

    4.4.2 Externe Dienstleistungen (gesamt) € 10.000,00

    4.4.2.2 Planungen, Konzepte, Gutachten € 4.000,00

    4.4.2.3 Beratung, Coaching € 5.000,00

    4.4.2.4 Aus- und Weiterbildung € 800,00

    4.4.2.5 Sonstige, näml. Domainadressen € 200,00

    4.4.3 Öffentlichkeitsarbeit (gesamt) € 21.000,00

    4.4.3.1 Werbematerial € 7.000,00

    4.4.3.2 Informationsveranstaltungen € 14.000,00

    4.4.3.4 sonstige, näml. Domainadressen € 200,00

     

    4.5. Geplante Investitionskosten (gesamt) € 0,00

     

    4.6 Geplante Gesamtkosten (4.3 + 4.4 + 4.5) € 88.600,00

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