Respekt & Vielfalt

Photovoltaik-Anlage für ein IT-Schulungszentrum in Nigeria

60 Unterstützer:innen

Ziel dieses Pilotprojektes von A-NI ist es, mithilfe einer unabhängigen und verlässlichen Stromversorgung für ein IT-Schulungszentrum das informationstechnologische Know How zu verbessern und den sogenannten „Digital Divide“ zu verringern.

2821 €
100,01%
finanziert
€ 2.821
Budget
Projektumsetzung: 01.08.2012 - 31.01.2013
Land/Region: Österreich/Wien
Social Media:
Status: abgeschlossen
Projekt-Widget: </> Widget Code anzeigen

Abschlußbericht

Das Problem mit dem Transport der Komponenten fuer die Photovoltaikanlage wurde gelöst, in dem ich in Wien eine nigerianische Firma gefunden habe, die gerade seine in Österreich eingekauften Sachen mit dem Container nach Lagos, Nigeria transportieren wollte. Diese Firma konnte ich mit dem Transport beauftragen.

Ich bin am Ostersonntag 2013 in Nigeria gelandet und habe dann gegen Ende April eine Schule, – die “Goodness School” besucht.

In der Schule habe ich eine traurige Geschicht erfahren. Aufgrund einer Streiterei mit dem Nachbarort wurde die Goodness school in OFFA angezündet und viele  Sachen wurden zestört; vorallem das EDV- Labor mit den Computer (großteils auch von unserem Verein gespendet). Aus einem EDV- Labor wurde kurzfristig ein Getreide-Lager.

 

Für mich war es klar dass ich hier keine  Photovoltaikanlage aufstellen werde.

 

Mitte Juni ist dann der Container aus Hamburg nach Lagos angekommen und ich habe die Firma beauftragt meine Sachen für mich aufzubewahren, bis ich in Lagos bin; vor allem um zu überprüfen, ob alles gut angekommen ist. Einige Sachen habe ich wieder verloren, aber alle Sachen für die Photovoltaikanlage waren intakt und ich habe dann eine weitere Firma mit dem Transport nach Kaduna beauftragt.”

In Kaduna wurde ein” Plan B ausgeheckt und verwirklicht.

Das herzeige Model für ein EDV- Labor mit der Stromversorgung mittels PV konne damit aufgestellt werden. Bei der Aufstellung wurden auch acht  lokale Elektriker ausgebildet , wie man so eine Anlage aufstellt. Am Ende der Ausbildung hat der Verein der Ingenieure einen Vertreter geschickt, um die Abschlußprüfung beizuwohnen.

 

Wir haben verschiedene Schuldirektoren fuer eine Besichtigung eingeladen. Zwei Waisenheime besuchen uns jede Woche mit den Kindern, um am Laptops zu arbeiten. Die Kids haben wirklich Freude, vor allem weil der Strom bis jetzt   dank der Solaranlage auch nicht ausgefallen ist und weil bei uns keine Extrakosten für die Stromversorgung verursacht wurden.

 

Vielen Dank an unseren Spender, ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen.

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das Projekt erfüllt?

Ausbildung/Bildung.

i.Die lokale Elektriker wurden mit erneuerbaren Energien  bekannt gemacht, ihr Horizont wurde erweitert und Capacity building in diesem Bereich ermöglicht.

 

ii. Die Kids haben eine Gelegenheit, mit dem Compuer zu lernen und auch zu spielen.

 

Iii. Unser Verein hat ein MOU mit dem Verein der Ingenieure über eine Zusammenarbeit im Bereich der Solar Technologie unterschrieben.

COOPERATION  RELATING TO TRANSFER OF TECHNOLOGY AND KNOWLEDGE IN DESIGN, INSTALLATION AND MAINTENANCE OF PHOTOVOLTAIC (SOLAR) POWER SUPPLY SYSTEMS. 

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Alle Reaktionen bis jetzt waren sehr positiv und die Schulen haben großes Interesse gezeigt und jede möchte so etwas haben. Derzeit wird an eine Finanzierungsmodell für die Schulen gebastelt!!

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Verschiffung/ Transport der Photovoltaik-Anlage von Österreich nach Nigeria: 

Kosten: 2.570,-- € 

Downloads

Wie werden Sie die Mildtätigkeit des Projektes nachweisen?

Über das Projekt

Worum geht es in dem Projekt?

Bildungspolitische Initiativen der Nigerianischen Zivilgesellschaft!

Whelproject, initiiert von A-NI (Austrian-Nigerian Initiative) setzt seit 2004 bildungspolitische Projekte in und für Nigeria um;

Ziel ist es das informationstechnologische Know How zu verbessern und den sogenannten „Digital Divide“ zu verringern. So existieren bereits mehrere EDV-Schulungszentren in Nigeria, die dank A-NI und zahlreicher Spenden realisiert werden konnten. Aber auch Projekte um Bildung und Wissen nachhaltig aufzubauen wurden umgesetzt (z.B. WhelpLinux).

8 Jahre Projekterfahrung im Bildungsbereich

Ein wichtiger Erfahrungswert nach nun mehr als 8 Jahren Projektarbeit liegt in der Erkenntnis, dass ein sehr wichtiger Faktor für die Effizienz solcher Bildungseinrichtungen in einer unabhängigen und verlässlichen Stromversorgung liegt, gerade im EDV-Bereich. Daher wollen wir vorerst eine Schule mit einer Photovoltaik-Anlage versorgen. Zudem liegen die Vorteile der Solar-Technologie klar auf der Hand: effizient, nachhaltig und ökologisch sauber. Beides zu verbinden erschien als die beste Lösung, bei vergleichsweise zwar teurer Anschaffung aber niedrigen Wartungskosten.

Die Panels wurden von <link http: www.kpv-solar.com _blank>KPV gespendet...

            Jetzt müssen sie transportiert werden!

A-NI ist es dank einer großzügigen Spende von KPV gelungen, Solarpanels für eine Schule zu beschaffen. Allerdings fehlt es noch an diversen Restkosten um die Solarpanels, Zubehör, Notebooks, Satelliten Internet usw.  per Container von Wien nach Nigeria, Lagos verschiffen zu können. Anschließend wird die Anlage per LKW weitertransportiert.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Das Team von A-NI

 

AUSTRIAN-NIGERIAN INITIATIVE

1070, Wien Neubaugasse 56/Top2

ZVR-Zahl: 575984809

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Verschiffung/ Transport der Photovoltaik-Anlage von Österreich nach Nigeria:

Ab: Fot Lager Wien (Verschiffung via Hamburg), Laufzeit: ca. 20 Tage

Bis: C+F Lagos

Reederei: MSC

Ladegut: Container (20´ / 32 cbm)

Voraussichtliche Kosten: 2.568,-- € (all in, ohne Transportversicherung)

Errichtung einer Photovoltaik-Anlage für ein IT-Schulungszentrum in Nigeria

Whelproject, initiiert von A-NI (Austrian-Nigerian Initiative) setzt bildungspolitische Projekte in und für Nigeria um; Ziel ist es das informationstechnologische Know How zu verbessern und den sogenannten „Digital Divide“ zu verringern.  A-NI wurde 2003 von Mag. Adenrele Banwo gegründet und seither von zahlreichen, ehrenamtlichen Mitarbeitern und großzügigen Spenden unterstützt.

So existieren bereits mehrere EDV-Schulungszentren in Nigeria, die dank A-NI und zahlreicher Spenden realisiert werden konnten. Aber auch Projekte um Bildung und Wissen nachhaltig aufzubauen wurden umgesetzt (z.B. WhelpLinux).

 

Eine Austro - Nigerianische Partnerschaft...

                       ...für Technologie und Wissenstransfer

 

A-NI setzt sich daher stark für entwicklungspolitischen Technologie-und Wissenstranfer ein. Wir glauben vor allem, dass der Zugang zu digitalen Medien nicht nur nigerianischen Schülern und Studenten sondern auch der breiten Masse einen Vorteil im künftigen Berufsleben bieten kann- dadurch wird der Zugang zur Bildung erleichtert, Bildungschancen und somit auch die Chance auf Arbeit generell verbessert. Speziell Mädchen und Frauen konnten bisher von den A-NI – Projekten profitieren: so gelang es einigen durch die EDV-Ausbildung einen Job als Sekretärin im Staatsdienst zu bekommen. 

Diese Anliegen wurden durch die Errichtung einer entsprechenden IT-Infrastruktur in Schulungszentren umgesetzt. In einem weiteren Schritt wurde entsprechendes Fachwissen an Multiplikatoren weiter gegeben, die wiederum ihrerseits Wissen weitergeben und für entsprechende Nachwuchskräfte sorgen. 

Hier ein kurzer  Auszug aus unseren wichtigsten Projekten:
Errichtung verschiedener Schulungszentren in Nigeria:

  • Whelp Project Center Kaduna
  • Zangon Kataf Project Center
  • Pankshin Center
  • Birnin Gwari Center<link http: geckoart.at geckoart projekte geckoart_factransc.htm>
  • <link http: geckoart.at geckoart projekte geckoart_factransc.htm>Facing Transcontinental

 

Grenzenlose Verständigung über das Netz

Dieses Projekt wurde im Rahmen von "Bridging the Digital Divide" am Weltgipfel der Informationsgesellschaft (World Summit on the Information Society-WSIS) Tunis Nov 2005 präsentiert.  Dabei haben sich österreichische und nigerianische Schüler in einem gemeinsamen Projekt via Internet über Alltagssituationen und Schule aber auch über den Unterschied zwischen Afrika und Europa ausgetauscht und so nachhaltig ihren Horizont erweitert.

WhelpLinux

WhelpLinux war ein direktes Folgeprojekt nach der Errichtung der verschiedenen EDV-Schulungszentren.  Dabei wurde Linux-Wissen direkt vor Ort vorgetragen und an Multiplikatoren weitergegeben. Die Schulungen wurden dabei u.a. von Herrn Richard Mittendorfer durchgeführt. 

Anschließend hat Kulturkontakt Austria, eine Organisation im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie des Bundeskanzleramts, Ende Februar 2005 mit Herrn Peter Prohaska, IT-Berater bei Open Media und Koordinator von 'whelpLinux', ein Interview geführt. Inhalt war neben dem Projekt auch das Thema 'digital divide'.

Link:<link http: wsis.schule.at>Interview zum Projekt 'whelpLinux'

<link http: www.geckoart.at geckoart projekte whelp_editorial.htm>Whelp's Editorial Corner

Der Editorial Corner ist eine redaktionelle Erweiterung der Whelp Project Centers in Nigeria und schafft die Möglichkeit das Internet für auditiv-informell-kreative Arbeiten zu nutzen und die Resultate einer interessierten Offentlichkeit zu übermitteln.

Ein wichtiger Erfahrungswert nach nun mehr als 8 Jahren Projektarbeit liegt in der Erkenntnis, dass ein sehr wichtiger Faktor für die Effizienz solcher Bildungseinrichtungen in einer unabhängigen und verlässlichen Stromversorgung liegt, gerade im EDV-Bereich. Daher wollen wir vorerst eine Schule (Goodness Group Of Schools , Offa, Nigeria)mit einer Photovoltaik-Anlage versorgen. Zudem liegen die Vorteile der Solar-Technologie klar auf der Hand: effizient, nachhaltig und ökologisch sauber. Beides zu verbinden erschien als die beste Lösung, bei vergleichsweise zwar teurer Anschaffung aber niedrigen Wartungskosten. A-NI ist es dank einer großzügigen Spende eines Sponsors gelungen,  Solarpanels für eine Schule zu beschaffen. Allerdings fehlt es noch an diversen Restkosten, wie z.B. am Transport/Verschiffung dieser Panels von Wien nach Lagos (inklusive weiteren Inlandstransport).

Der Rest der Arbeiten (wie z.B. Errichtung der PV-Anlage vor Ort, weitere Wartung etc..) wird durch ehrenamtliche Mitarbeit ermöglicht. Sollte es uns nun möglich sein, den Transport durchzuführen steht einem nachhaltigen Projekt nichts mehr im Wege.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Das Team von A-IN

 

AUSTRIAN-NIGERIAN INITIATIVE

1070, Wien Neubaugasse 56/Top2

ZVR-Zahl: 575984809

 

Projektstandort: Neubaugasse 56, 1070 Wien, Österreich

Finanzierungsziel:
€ 2.568,-
Abwicklungsgebühr:
€ 253,-
Crowdfunding-Summe:
€ 2.821,-

Ernest Theussl
vor 11 Jahren
Walter Kreuz
vor 11 Jahren
georg watschka
vor 11 Jahren
Brunhilde Geldmacher
vor 11 Jahren
Michaela Skrein
vor 11 Jahren
Adenrele Banwo, Mag.
vor 11 Jahren
Barbara Klinkosch
vor 11 Jahren

Richard Mittendorfer
vor 11 Jahren

@E. Fried

 

Die Anlage basiert auf ~1.4kW PV-Module (48/60V) und eine 24V ~350Ah Akkubank. Als Arbeitsplätze werden stromsparende Notebooks eingesetzt welche je durchschnittlich 20 Watt ziehen. Zusätzlich wird Netzwerk und ein SAT-Link, sowie Nachtbeleuchtung aus der Akkubank gespeist. Ziel ist eine tägliche Laufzeit von 7 Stunden.

 

Siehe auch das Konzept unter "Dateien", exakte Berechnungen sind daraufhin in Zusammenarbeit mit KPV erfolgt und die sieht gut aus.

 

Regards,

Richard Mittendorfer


E. Fried
vor 11 Jahren

Hier fehlt ein wenig der Hintergrund um einschätzen zu können ob die Paneele auch ihren Dienst tun können. Wird es ein Inselnetz in 12V oder 230V gebend? Sind die Computer stromsparend etc.?