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Projekt-ID: 433

Green Ribbon - Zeichen für Organspende und Transplantation!

Kontaktperson: Andrea Pammer
eingereicht am: 02.07.2012
Budget: € 5.086,-
Finanzierungsfrist: 15.01.2013
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektteaser

Organtransplantation kann jeden betreffen. Als Spender oder Empfänger. Reden wir darüber!

Projektadresse

Obere Augartenstraße 26 - 28/II/1.10
1020 Wien

BMG, Festsaal. 1030 Wien, Radetzkystraße 2 und Wr. Riesenrad, 1020 Wien, Prater, Riesenradplatz
  • Start Projektumsetzung: 05.10.2012
  • Ende Projektumsetzung: 19.12.2012

Projektbeschreibung

Green Ribbon – Zeichen für Organspende und Transplantation

Viele der Menschen, die in Österreich eine Organtransplantation brauchen, versterben auf der Warteliste. Die für diese Menschen überlebenswichtigen Strukturen sind seit den zaghaften Anfängen vor rund 30 Jahren nicht mit dem Bedarf mitgewachsen. Obwohl die Zahl der Organtransplantationen in den letzten Jahren gestiegen ist, können die Rahmenbedingungen dem internationalen Vergleich bei weitem nicht standhalten.

 


Wir, der Dachverband der Organtransplantierten,
wollen das als Interessenvertretung der PatientInnen u. a. mit der Initiative Green Ribbon ändern.

Kickoff Österreich - Das GREEN RIBBON

Das Green Ribbon ist bereits in vielen Ländern als internationales Symbol für Organspende und Transplantation bekannt. Wir wollen dieses Zeichen auch in Österreich bekannt machen, um mehr Aufmerksamkeit für die Anliegen und Probleme der Betroffenen zu schaffen. Ab dem 5. Oktober 2012 werden wir daher alle unsere Aktivitäten zur Information der Öffentlichkeit mit diesem Signet verbinden.

05.10.2012 - Aktionstag mit Fest im Wiener Prater

Den Auftakt bildet unser Aktionstag „30 Jahre Organtransplantation in Österreich“, der am 5. Oktober in Wien stattfinden wird und für den wir noch dringend Unterstützung benötigen.

10.30-13.30: Festakt im BM für Gesundheit.
Aus Anlass dieses Jubiläums findet am Vormittag im Gesundheitsministerium ein Festakt mit Fachleuten und Betroffenen statt, der die Erfolge, Sorgen und Zukunftsperspektiven der Organtransplantation in Österreich zum Thema hat.

 

14.00 - 19.00: öffentliche Veranstaltung im Wr. Prater,  Riesenrad.

Am Nachmittag ist dann von 14.00 bis 19.00 Uhr ein Fest im Wiener Prater geplant, mit dem die Öffentlichkeit über die bewährte Regelung der Organspende informiert werden soll. Im und um das Riesenrad sollen verschiedene Stationen rund um das Thema Organtransplantation Berührungsängste abbauen und Fragen beantworten.

Dabei wollen wir nicht nur Zahlen und Fakten vermitteln, sondern auch ein Er-leben und Er-fahren verschiedener Aspekte dieses Themas ermöglichen.

 


Nachweis Projektabschluss

Unser Projekt wird aus unterschiedlichen Quellen gespeist:
Die lt. Budgetplan erforderlichen Eigenmittel werden durch Sponsoren aus der Wirtschaft akquiriert. Zusagen liegen vor. Ein großer Teil wird vom Fonds Gesundes Österreich gefördert werden, da Organtransplantation einen hohen Stellenwert im Gesundheitswesen hat. Ein Teil der Kosten wird von den Mitgliedsverbänden vorfinanziert. (Rückzahlung erforderlich).

Nicht im Budgetblatt angeführt sind Spenden an Zeit- und Sachleistungen, wie sie von der Agentur The Skills Group für die Erstellung der HP und die Unterstützung in der Pressearbeit angeboten wurden. Das gilt auch für das Geschenk einer Info-Kampagne, über die wir zusätzlich mit news on video im Gespräch sind.

Der Projektabschluss wird mit einem Stärken-/Schwächenbericht, dem Abschluss der Einnahmen- /Ausgabenrechnung, den entsprechenden Zahlungsbelegen und einer kommentierten Foto-Dokumentation der VA und Presseberichten nachgewiesen.
Ein ausführlicher Bericht mit Fotos und Hinweis auf die Unterstützer des Projekts wird auch auf der Homepage des Dachverbands, die eben im Entstehen ist, erscheinen und nachzulesen sein: www.organtransplantierte.at, www.green.ribbon.at

Details

1. Die Ausgangssituation:

Good news...

Organtransplantationen werden nur dann durchgeführt, wenn sie die letztmögliche Therapieform zur Rettung des Lebens sind. Österreichs Erfolge in der Transplant-Medizin gehören zur Weltspitze, das Wr. Lungentransplantationszentren ist ein Center of Excellence - das größte in Europa, weltweit Nummer zwei.

Geschätzte 8000 Organtransplantierte Menschen studieren, arbeiten wieder - oder leben "nur" als Opa, Oma, ... mit einem transplantierten Herzen, einer Leber, Lungen oder Niere.

Dank der Spitzenchirurgie an den Universitätskliniken, dank der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit und dank der Weiterentwicklungen der Pharmakologie für die Immunsuppression gibt es Fortschritte in Lebensqualität und Lebenserwartung.

...and bad news!

Die Anzahl der Transplantierten ist in den letzten Jahren stark angewachsen, noch mehr allerdings der Bedarf: Etwa 50% der Menschen können auf Grund fehlender Voraussetzungen nicht transplantiert werden, versterben auf der Warteliste.

Die Rahmenbedingungen und Strukturen sind seit den zaghaften Anfängen vor rund 30 Jahren bis heute kaum mitgewachsen, so dass die Rahmenbedingungen für die Arbeit des medizinischen Personals an den großen Transplantzentren Wien und Innsbruck dem internationalen Vergleich bei weitem nicht standhalten. 

Für uns, die Bevölkerung bedeutet das: Menschen müssen sterben, weil Spender teils aus Informationsmangel, großteils aber aus Kapazitätsgründen von vielen Krankenhäusern erst gar nicht gemeldet werden.

Wer das Glück hat, mit einem zweiten Organ weiterleben zu dürfen, muss mit Nebenwirkungen der Medikamente rechnen, die hoch spezialisierte Kontrollen und Nachsorge erfordern. Auch Qualität und Sicherheit der Nachbetreuung können schon lang nicht  mehr im erforderlichen Ausmaß erbracht werden.

Aber auch im Sozialrecht gibt es für viele Patienten in den Jahren des anstrengenden Überlebens vor der Transplantation und selbst hernach viele Missverständnisse und Ungereitheiten. "Armut macht krank" - und Krankheit kann auch sehr arm machen, was wiederum der relativen Gesundheit abträglich ist.

Die SHG und Patientenorganisationen konnten zwar in Einzelfällen durch ihr Engagement oft helfen, aber wenig zur Verbesserung der Strukturen erreichen.

Konsequenz:

 

Wir haben den Dachverband als gemeinsame Interessenvertretung gegründet.

Mitglieder des Dachverbands sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätige gewählte Vertreter aller Selbsthilfevereine und -organisationen mit ihren regionalen SHG. Ihnen obliegt es, die Interessen zu bündeln und gegenüber öffentlichen Institutionen und Medien zu vertreten.

Parallell zu den Intentionen des Dachverbands ist die Initiative Green Ribbon eine Plattform der Ärzte und Pfleger, um ihre Anliegen an die Politik zu diskutieren.

Da jeder betroffen sein kann - als Spender oder Empfänger - ist uns auch das öffentliche Bewußtsein darüber wichtig. Als gemeinsame Klammer für die Öffentlichkeitsarbeit haben wir das Green Ribbon gewählt als Awareness-Symbol für Aktivitäten zur Thematisierung der Organspende und Transplantation.

 2. Ziele der Kick-off-Veranstaltung für unsere Green-Ribbon-Strategie:

2.1. Das Green Ribbon als Symbol für Themen zu Organspende und Transplantation öffentlich vorzustellen und künftig nachhaltig zu implementieren;

2.2. Die Zielgruppe der noch nicht in Vereinen organisierten Patienten (ca 4.500) und Angehörigen vor und nach der Transplantation einzuladen und über den neuen DV und seine HP bzw. social media zu informieren;

2.3. Den Dachverband als Ansprechpartner bekannt zu machen:

  • die Identifikation der Patienten mit den Angeboten der Selbsthilfe und des Dachverbandes zu stärken,
  • die Veranstaltung(en) als Türöffner für Kontakte in die Politik zur Umsetzung unserer Verbesserungsvorschläge und Forderungen zu nützen;
  • den Startschuss für die jährliche Wiederholung der VA zur public awareness zu setzten: Was den Aidskranken Rathaus und Red Ribbon, den Frauenbrustkrebs-Patientinnen Schönbrunn und Pink Ribbon, werden Riesenrad und Green Ribbon der Transplant-Community. Das Rad des Lebens bewegt uns durch unterschiedliche Stationen, immer wieder neue Menschen steigen ein und aus. Alle Jahre wieder wollen wir dort zeigen und erzählen, wie es war, wie es weitergeht, wie die Aussichten sind, wo die Stolpersteine und Erfolge, die Sorgen und Freuden liegen - sowohl in der Geschichte dieser Therapieform als auch im Schicksal der betroffenen Menschen. Jeder kann betroffen sein – wir wollen Mut machen und mitteilen, was wir an Ängsten und Zweifeln, an Hilfe und Solidarität, er-fahren und er-lebt haben, wie wertvoll und bewußt Leben als solches wird - und uns aus der Stigmatisierung heraus in den Kreis der Menschen stellen, die ähnliche Erfahrungen in anderen Lebenszusammenhängen gemacht haben.
    Ziel ist auch, durch die VA und ihre Dokumentation die im Regierungsabkommen beschlossene, aber nicht realisierte Basisunterstützung zur ehrenamtlichen Vereinsarbeit zu erobern sowie dauerhafte Partnerschaften aus der Wirtschaft für unsere Aktivitäten zu finden.
  • Quantitativ wollen wir 400 Menschen vormittags zum Festakt im BMG versammeln: VIPs, Mediziner, Patienten und Journalisten.

Am Nachmittag im Prater ist die VA offen für alle. Mit einer Pressekonferenz und über ORF und Printmedien hoffen wir eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

3. Meilensteine und Öffentlichkeitsarbeit

Berichte an respekt.net laufend.

Bereits erfolgt: Konzept DV und Initiative Green Ribbon sind intern - bei rund 3000 Transplantierten - bekannt. Beim Kongress Austrotransplant im Herbst 2011 wurde das Green Ribbon durch Herrn Univ.Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher Ärzten und Pflegern vorgestellt, 2012 hat der DV sich und das Green Ribbon im BMG, im BMASK, beim AMS, dem BSA, HVb d. Sozvers. vorgestellt.

Bereits fixiert: Termin, Veranstaltungsorte, Offerte eingeholt, Programmvorschlag abgestimmt.

    Juni:
    Projekt auf HP respekt.net veröffentlichen und
    an alle Mitglieder und Freunde versenden, um
    Weiterleitung und Unterstützung bitten.

  • Referenten und Programm fixieren, Terminaviso an VIPs und Mediziner,
  • Einreichung des Projektes "Prater" beim FGÖ  bekommen; nochmalige Vorsprache beim Hauptverband.
    Juli:
  • An der Homepage weiterarbeiten; Fertigstellung des Grundgerüstes bis Ende des Monats.
  • Details für die Organisation im Riesenrad und am Riesenradplatz fixieren: Dauer der Miete, Einrichtung und Ausstattung der Waggons, Deko der Wagen mit Green Ribbon und Logo DV, evt. Sponsoren, Ort und Ablauf Pressekonferenz,evt.; Exklusivinterviews in den Luxus-Waggons mit Ärzten, Grüne Beleuchtung des Riesenrads, Organisation der Info-Stände und Verteilung der G.R. Pickerl an Passanten durch Transplantierte
    August:
    1 1/2 Tages-Workshop mit Vertretern aller Mitgliedsvereine in Windischgarsten - to do - Listen erstellen:
  • Arbeitsteilung Vorbereitung und Durchführung Workshop, Abstimmung HP und Presseunterlagen, Video über Leistungen der SHG und Vereine, Aufgaben des DV.
  • Fertigstellung Presse-Einladung, Presse-Aussendung, Inhalte für Pressemappen; Eintragung der VA in den elektronischen Medien - z.B. der Stadt Wien, Bezirksblatt, etc. KOBV, OEZIV. Mails an alle "Zubringer-SHG".
    September:
    Produktion der Pressemappen und Texte für nachträgliche APA-Meldung, Fotograf.Einladungen aussenden bzw. erinnern.
  • 30.9. Projektende auf www.respekt.net
    Oktober:

    5.10. Durchführung der VA,       Dokumentation, Presse-Aussendung       hernach: Vorstandssitzung;      Dokumentation, Abrechnung,Endbericht.
    Austro-Transplant: Bericht, ppp verfassen.
    November:
    2. Workshop der Mitgliedervertreter
    a) Nachlese: Was war gut, was können wir besser machen? Was haben wir qualitativ und quantitativ an Unterstützung gewonnen? Haben die SHG neue Mitglieder bekommen?  Wie viele Menschen unterstützen die      Forderungen des Dachverbands und haben sich dazu registriert?
    b) Grobplanung 2013

4. Nachhaltigkeit

- Partnersuche zur Finanzierung künftiger Informations-Initiativen in der Wirtschaft. Landesschulräte ansprechen, Kontakte zu Lehrern und Schülern ausbauen.
- Evt. prominete(n) Botschafter finden...
Planung der gemeinsamen Veranstaltungen unter dem Green Ribbon im nächsten Jahr mit Hilfe der Doku: Schimeisterschaften und Radwandertag der Transplantierten, Green-Ribbon-Day (oder "Woche"?) 2013.

- Unterstützer für die Forderungen des DV werben ("gemeinsam sind wir stärker"),

- HP und ihr Netzwerk laufend aktuell halten.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 30.200,-
  • - Eigenmittel
    € 25.570,-
  • Finanzierungsziel
    € 4.630,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 456,-
  • Zielbudget
    € 5.086,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 3.630,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 500,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    25.09.2012
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 500,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    31.10.2012
  • Projektrisiken
  • Budgetplanung
    Einnahmen durch Sponsoren aus Wirtschaft: 13.500,- zugesagt, plus Einnahmen aus Projektförderung FGÖ lt. Vorbesprechung zu erwarten: 12.123,-
    Zielbudget Respekt: 4.630,-
    SUMME. 30.195.--

    Ausgaben: 30.195,-

    Einnahmen-/Ausgabengegenüberstellung:
    Saldo 0; im Idealfall gibt es bei der VA Spenden zur Finanzierung der Bürokosten.
    Die Mittel von Respekt.net werden voraussichtlich ausgegeben für: Refundierung Workshopkosten an Patienten, Beamer, Leinwand, Green Ribbon-Pickerl (analog Rot-Kreuz oder Rettet den Steffel) und Logos DV und Green Ribbon am Riesenrad.

Dateien

Links & Downloads

Galerie

News

Dachverband...

hat am 05.10.2012 geschrieben

Jetzt vorbeikommen am Green Ribbon Kick Off-Event im Prater beim Riesenrad...

Heute wird der Tag des Green Ribbons begangen:

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Dachverband...

hat am 03.10.2012 geschrieben

Einladung zum Tag des Green Ribbons

Einladung zur Festveranstaltung im BM für Gesundheit
30 Jahre Transplantation in Österreich
    

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