sorry, we´re fucked
Allgemein
Projektteaser
Du bist die Klimakatastrophe!? - Was tun? "sorry we're fucked" thematisiert auf ironisch künstlerische Weise den Klimawandel. Von 27. bis 30. November 2013 jeweils um 20 Uhr ist die performative Rauminstallation im Palais Kabelwerk zu sehen, zu begehen,Projektadresse
Oswaldgasse 35 A1120 Wien
Das PALAIS KABELWERK ist ein bevölkerungsnahes Kulturzentrum mit Mehrspartennutzung. Die Verantwortung gegenüber soziokulturellem Engagement, als auch die Notwendigkeit der dezentralen kulturellen Präsenz sind ein Anliegen.
- Start Projektumsetzung: 07.10.2013
- Ende Projektumsetzung: 07.02.2014
Projektbeschreibung
PERFORMATIVE RAUMINSTALLATION
Künstler_innen unterschiedlichster Sparten erarbeiten gemeinsam eine bilderreiche Performance-Collage unter dem Aspekt "Du bist die Klimakatastrophe - was nun?". Videokunst, performance, Theater, Musik und Installation thematisieren im Palais Kabelwerk verzwickte zusammenhänge rund um den Klimawandel. Die aktuelle Produktion von theater-JA.KOMM "sorry, we're fucked" verarbeitet Interviewmaterial zum Thema CO2 - Footprint und setzt zeitgenössische Theaterformen in provokantem Kontrast dagegen.
ZIEL DES PROJEKTES
Durch die Auseinandersetzung mit der Frage, ob es aus dem Horrorszenario der Erderwärmung Auswege gibt, soll das Publikum angeregt werden den eigenen C02-Verbrauch kritisch zu hinterfragen und Mut zur Tat gemacht werden.
Dabei geht es uns um Zukunftsmodelle und Informationsaustausch über gemeinsame Wege aus der Energiekrise - für die Bewahrung einer hohen Lebensqualität unter geringem CO² Ausstoss!
WARUM SOLLTE MAN DIESES PROJEKT UNTERSTÜTZEN?
theater-JA.KOMM möchte mit diesem Projekt den Fokus des menschlichen Daseins wieder auf das Wesentliche richten. In einer schnelllebigen Zeit, in der beinahe alles möglich ist und scheint, geht oft der Sinn für das Naheliegende und oder gar Vernünftige verloren.
Alle fünfzehn MitarbeiterInnen arbeiten unentgeltlich und mit viel Herzblut seit Monaten an der Realisierung des Projekts und möchten einen positiven Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Jeder Einzelne soll einfache Tipps für den Alltag erfahren und mit nach Hause nehmen. Künstlerisch unterhaltsam aufbereitet, sehen wir eine Chance das sensible Thema positiv und anschaulich zu gestalten und dadurch Mut zur Tat zu machen. Wissenschaftliche Beratung erhalten wir von dabei ua. von Footprint.at sowie Klima-Experten und Umweltaktivisten.
Mit Ihrer Unterstützung hoffen wir, die nötige Breitenwirksamkeit (Werbung) realisieren zu können sowie den KünstlerInnen Material und Fahrtkosten ersetzen zu können.
WAS PASSIERT MIT DEM GELD BEI ERFOLGREICHER FINANZIERUNG?
Mit Ihrer Spende werden die folgenden Kostenpunkte der Theaterproduktion (mit-)finanziert. Parallel dazu versuchen wir, dadurch das Vertrauen weiterer SponsorInnen zu erlangen:
-Fahrtkosten, Bücher, Verpflegung, Baumaterialien, Requisiten, Kostüme, Plakate und Flyer, Honorare
Gerne beantworten wir Ihre persönlichen Fragen auch per Mail! Scheuen Sie sich nicht uns zu schreiben: office@theater-ja.com
Nachweis Projektabschluss
Wir werden eine Gesamtabrechung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, veröffentlichen.
Zusätzlich werden unsere Investoren laufend auf unserer facebook-Seite und per Newsletter über die Fortschritte des Projektes informiert werden.
Mittels Foto- und Videoaufzeichnungen werden die Arbeitsabläufe und Projektergebnisse dokumentiert.
Unsere Medienpartner BIORAMA und das LEBENSART Magazin werden über das Projekt berichten.
Weitere Publikationen sind in Aussicht!
Details
Das Wetter spielt verrückt - unübersehbar. Wenn sogar der amerikanische Präsident endlich ein Einsehen hat, dann muss wirklich etwas getan werden.
Der Klimawandel hinterlässt sichtbare Spuren - auch im Alpenland: Murenabgänge, Hochwasserkatastrophen und ein verrücktes Wetter. Was kommt jetzt? Wir denken um!
Unser Projekt „sorry we´re fucked“ thematisiert auf ironisch kreative Art die Folgen der Erderwärmung und bricht die Debatte um alternative Lebensweisen auf ein Familiensetting herunter.
In collageartigen Szenen werden die unterschiedlichen Aspekte abgehandelt. Als künstlerischen „Hintergrund“ wird es Projektionen, Installationen, Performances und Theater zu sehen und zu erleben geben.
WER IST UNSER PUBLIKUM?
Unsere Zielgruppe ist die gebildete Multimediageneration mit hoher Affinität zu Umweltbewusstsein und Kunst. Diese erreichen wir mit einem Mix aus klassischer Werbung mittels Printmaterialien und Online-Kampagnen, sowie regen facebook- und Twitter-Aktivitäten. theater-Ja.KOMM lässst 5000 Stück Flyer (A5), sowie 500 Stück Plakate (A2) drucken. Weiters produziert das Palais Kabelwerk eine Anzahl von 5000 Flyern und 5000 Programmfoldern.
UNSER ENGAGEMENT UM DAS PROJEKT BEKANNT ZU MACHEN
Als Medienpartner haben wir bereits das Magazin LEBENSART, sowie das Magazin Biorama gewinnen können. Weitere werden folgen!
Die Drucksorten werden an zentralen Veranstaltungsorten der Stadt sowie in Cafés, Studentenheimen, Büchereien, Bibliotheken und Jugendzentren aufgelegt. Weiterhin wird unser PR-Team dafür sorgen, dass Flyer und Plakate ebenso an wichtigen Ausbildungsstätten aufliegen. Eine Hand- to- Hand Flyerverteilung findet kurz vor der Premiere bei einschlägigen Abendveranstaltungen, Messen und Konferenzen statt.
…aber wir wollen die Umwelt nicht unnötig mit Papier und Druckerfarbe belasten, daher setzen wir vermehrt auf Multiplikatoren und Kooperationspartner sowie das Internet, unsere E-Mailverteiler und Social-Media. Daher werden wir uns neben der Veröffentlichung der Termine in den zahlreichen Online-Eventkalendern bei der Bewerbung der Veranstaltungen auf diverse Social-Media- Plattformen, wie Facebook, twitter, Youtube, LinkedIn, XING uvm. konzentrieren.
Budget
- Gesamtbudget€ 9.250,-
- - Eigenmittel€ 7.250,-
- Finanzierungsziel€ 2.000,-
- + Abwicklungsgebühr€ 197,-
- Zielbudget€ 2.197,-
- Budgetplanung
Die Mittel der Investoren werden ausgegeben für:
Benzin, Büromaterial, Bücher, Verpflegung, Baumaterial, Kostüme, Plakate, Flyer, Honorare (Techniker)
Dateien
Links & Downloads
- Facebook-Seite von theater-JA.KOMM
- Website von theater-JA.KOMM
Galerie
News

theater- JA.KOMM...
hat am 12.02.2014 geschrieben
Am 14.2. ging unsere Kampagne zu Ende , das Projekt konnte erfolgreich durchgeführt werden und es gibt bereits Anfragen aus den Bundesländern das Stück weiter zu spielen. Dafür sind aber wiederum finanzielle Mittel notwendig. Aufgrund eines weiteren Theaterprojektes welches am 19. Feb bereits im Theater Pygmalion, Alserstrasse 43, Premiere feiert, muss die Abrechnung zu "sorry, we're fucked" auf Ende Februar verschoben werden. Wir melden uns dann also zurück, Trailer und Fotos zu sorry,.......
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theater- JA.KOMM...
hat am 04.02.2014 geschrieben
Herzogenburg, Wels und Ried haben Interesse an einer Aufführung unseres Klimakritischen Stückes signalisiert - unsere letzte Veranstaltung in Wien am 30.1. war sensationell besucht und mehr als ausverkauft - die Diskussion hielt sich im engsten Kreis bis nach Mitternacht und theater- JA.KOMM konnte neue Publikumsschichten erreichen. Auch Interesse seitens der Lehrer, die das Stück besucht haben, besteht bereits mehrfach. Da aber auch Transportkosten anfallen und auch Schauspieler_innen irgend...
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theater- JA.KOMM...
hat am 27.01.2014 geschrieben
Kultur ohne öffentliche Förderung!?
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theater- JA.KOMM...
hat am 07.12.2013 geschrieben
Anbei der link...was die Presse über uns schreibt: kurier.at/lebensart/kiku/lachen-gegen-den-kilmawandel/38.298.518

theater- JA.KOMM...
hat am 07.12.2013 geschrieben
Nach der Premiere ist vor der Premiere könnte man fast sagen. nachdem wir nun 4x erfolgreich im Palais Kabelwerk in Wien gespeilt haben, werde wir uns auf den nächsten Termin am 30.01.2014. Die Galerie Pool7 am Rudolfsplatz 9 ist viel viel kleiner als das Kabelwerk, daher wird das Bühnenbild stark verändert und der Text selbst angepasst - da wir die Erfahrungswerte der erste Spielserie natürlich mitnehmen. Außerdem bieten wir ein Experten-Publikumsgespräch mit Wolfgang Pekny von Footpüri...
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theater- JA.KOMM...
hat am 20.11.2013 geschrieben
Ok twitter und fb lässt sich verbinden - trotzdem jedes medium erfordert seine eigene kommunikationsqualität und form // dies gilt natürlich auch für respekt.net // da wir in den endproben sind - was heisst wir arbeiten auch im schlaf, da träumen wir die figuren, deren sehnsüchte und ängste, darum hier nur in KÜRZE: (den rest bitte auf der hp oder fb nachlesen, oder nach der premiere :-))
mehrMeinungen
Abschlussbericht
Abschlussbericht allgemein
Allgemeine Informationen
Für das bewusstseinsbildende Theaterprojekt Sorry, we‘re fucked konnten wir über respekt.net ca. 600 Euro Spendengelder lukrieren. Der Rest wurde aus der Vereinskassa aufgebracht.
10 freiwillige Künstlerinnen und Asisstentinnen brachten Ihr Know-How und Ihre Zeit ein. Etwa 300 Besucherinnen konnten wir in den 5 Aufführungen begeistern und Ihnen Informationen zu Klimawandel, CO2-Footprint und nachhaltigere Lebensweise mitgeben. Unter anderem gab es Bücher zu erwerben und eine Baumwolltasche mit print-Aufdruck wurde den ZuschauerInnen mitgegeben um sie auch in Zukunft an das Projekt und dessen Inhalt zu erinnern. Die Plattform : Footprint.at bzw. deren Initiatoren: Wolfgang und Marie-Therese Pekny steuerten Informationsbroschüren zum Thema „ökologischer Fussabdruck“ bei, welche dem Publikum ebenfalls ausgehändigt wurden. Es wird am 12. April eine weitere Vorstellung in Herzogenburg geben.
Die Regisseurin und Autorin Eva Jankovsky hat sich für das Medium Theater entschieden, da damit das ernste Thema „Klimawandel“ spielerisch behandelt werden kann. Jedes Mittel, das dies schafft, ist ihr recht, aber das Theater hat den Vorteil unterhaltsam, ironisch und frech aktuelle Fragen zu thematisieren, über die nachgedacht und in Folge gehandelt werden muss. Ich habe für das Stück ein Jahr lang recherchiert und mit vielen Experten Interviews geführt. Fazit der Gespräche war: Wir werden entweder vieles ändern müssen oder es wird bald eng auf diesem Planeten - in vielerlei Hinsicht: Wirtschaftliche Veränderungen werden auch soziale Spannungen und strukturelle Änderungen mit sich bringen. Das Interessante ist, dass viele Prognosen, die Umweltschutzorganisationen schon vor Jahrzehnten publiziert haben, eingetroffen sind. Manche mit Verspätung oder ein wenig anders, aber sie sind eingetreten. Um mit diesem Thema das Publikum zu erreichen, haben wir die Handlung auf einen Familienkonflikt herunter gebrochen und agieren dabei nicht nur informativ, sondern vor allem auch unterhaltsam und ironisch. Wir hinterfragen Trends und allgemein Gültiges: Was ist dran am Bio-Schmäh? Was trägt der Einzelne zur Klimakatastrophe bei? Alle, die beim Projekt mitgemacht haben, taten das mit Herzblut und gleichzeitig hochprofessionell.
Die Live-Musik, die von Florian Zack & Band kommt, ist ein herrlicher Mix aus österreichischer Tradition und lateinamerikanischen Rhytmen, Zack‘s eigener Stil von ihm selbst auch „Bio-Punk“ genannt, reisst mit und vermischt musikalische Stile fremder Kulturen mit heimischen Sounds. Florian Zack bringt mit seinen österreichischen Dialekt-Songs und den kritischen Texten eine weitere performative Komponente hinzu.
Ich möchte mich hiermit nochmals bei den vielen kleinen und großen UnterstützerInnen dieses Projektes bedanken:
Erich Sperger, Alex Lugmayr, Markus Kuscher, Palais Kabelwerk, Footprint, Promotex Bioshirts - Herr Hintersteiner, Cybergrafic, Media Opera, Biorama, Lebensart, Trauner Verlag, Westend Verlag, Heyne Verlag, DTV Verlag, Fischer Verlag, Picksit, Philipp Kerber, Julia Bonomeo, Lukas Bonomeo, Ursula Scheiber, Joachim Schreiber, Edmund Brandner, Claudia von Werlhof, Marianne Gronemeyer, Wolfgang Pekny, Marie-Therese Pekny, Petschinka, Lena Fasching, Jasmin Surm, Sophie Gurresch, Veronika Sigl, Julia Bonomeo, Martin Mayerhofer, Sirene Operntheater, Alex Grunt und natürlich allen SpenderInnen!
weitere FOTOS auf : www.theater-ja.com
Galerie
Downloads
- MappeII_IV_d8b4.pdf (
, 4.3MB)
- Abschluss-PDF-Soryy-we-re-fucked.pdf (
, 2.7MB)
Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?
Impact of mankind - die antropogene Erderwärmung und unsere Zukunft
"sorry, we 're fucked" ist eine bilderreiche Performance mit überlappenden Sound - Voice - Teppichen die gleichzeitig akustisch wie auch visuell im Hintergrund, auf zwei Projektionsflächen, von Interview-Dokumaterial begleitet wird. Im Rahmen des Rechercheprozesses (Gespräche, Interviews) entstehen immer weitere Puzzleteile dieser Projektidee, die als begehbare Installation mit performativen Elementen wohl am besten beschreibbar ist. Schauspiel, Live-Musik und Experteninterviews ergänzen einander. Auch eine Diskussionsrunde mit Publikumsbeteiligung wurde im Anschluss organisiert.
Hier flossen Texte von Edmund Brandtner, Marianne Gronemeyer, Wolfgang Pekny, Joachim Schreiber und Monika von Werlhof mit in die Rauminstallation ein. Informationsmaterial und leidenschaftliche Monologe der SchauspielerInnen zum Thema Energieeffizienz/ Co2 - Footprint und ökosoziale Lebensmodelle konnten den ZuschauerInnen mitgegeben werden. Uns liegt die Bewusstseinsbildung am Herzen aber auch die humoristische Distanz zum Thema sind uns ein Anliegen. Hier geht es vor allem um Fragestellungen. Der Abend wurde vom Publikum sehr sehr positiv und anregend aufgenommen und weitere Gastspiele sind in Auftrag gegeben worden.
Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?
Vier weitere Anfragen zu Gastspielen waren die Reaktion auf unsere 1. Aufführungsserie im Palais Kabelwerk. Auch diverse Experten - angefangen von Wolfgang Pekny von Footprint.at - stellten sich für weitere Aufführungen zu Verfügung als Experte zu einer Diskussionsrunde im Anschluss aufzutreten. Der Kurier brachte eine sehr positive Kritik und viele Medien eine Vorankündigung - auch Infoscreen brachte mehrmals eine Einschaltung auf den U-Bahnsteigen. Das Publikum war begeistert und manche gingen inspiriert nachhause um weitere Informationen zu recherchieren. Auch der Austausch zu diesem Aspektreichen Thema war untereinander sehr groß und hinterließ diverse Spuren, wie zum Beispiel die Ernährungsumstellung bei einigen MitarbeiterInnen..
Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?
Zwischensumme Bühne/Baumaterial | 126,9 |
Zwischensumme Transportkosten | 155,75 |
Fortbildung Werbung | 75 |
Zwischensumme Requisiten/Kostüm | 24 |
Zwischensumme Büromaterial | 10,65 |
Zwischensumme Bücher | 29,74 |
Flyer I | 29,95 |
Flyer II | 31,39 |
Flyer III | 45,01 |
Plakate | 65,82 |
Honorare (Tontechniker) | 340 |
Licht | 80 |
Zwischensumme Schauspieler | 888,88 |
Zwischensumme Verpflegung | 154,12
|
Summe | 2057,21 |