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Projekt-ID: 634

Zivilgesellschaftliches Demokratiepaket

Kontaktperson: Wilhelm Zwirner
eingereicht am: 22.10.2013
Budget: € 5.492,-
Finanzierungsfrist: 22.06.2014
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Sonstige
Themenkreis: Demokratie & Bürgerrechte

Allgemein

Projektteaser

Das Demokratiepaket macht Lust auf gelebte Demokratie! Durch Information, Methoden und Instrumente für demokratische Beteiligung - für alle Interessierte und v.a. Abgeordnete, Jugendliche und Medien.

Projektadresse

Margaretenstraße 166/3/25
1050 Wien
  • Start Projektumsetzung: 01.12.2013
  • Ende Projektumsetzung: 30.09.2014

Projektbeschreibung

Demokratie endet nicht mit der Wahl! Demokratie lebt von politischer Beteiligung vor allem auch zwischen den Wahlen! Dazu braucht es aber auch Information, Methoden und Instrumente.

Die meisten Menschen würden "mehr Demokratie" beführworten - aber was bedeutet "Demokratie", wie (weit) kann Demokratie tatsächlich gelebt werden, welche Gesellschaftsbereiche sollen demokratisch (und mit welchen Methoden) organisiert werden?

Um Demokratie "transparenter" zu machen, einen Überblick über Demokratiebereiche, -formen und -instrumente zu geben sowie Lust auf konkrete, gelebte Demokratie zu machen, wird im Rahmen dieses Projekts ein "zivilgesellschaftliches Demokratiepaket" erstellt und breit verschickt.

Das Demokratiepaket ist Infopaket, Methodensammlung und Instrumentenkoffer in einem! Zielgruppen sind: Abgeordnete (jetzt frisch nach der Wahl ein optimaler Zeitpunkt um die Demokratieperspektive auszuweiten), Jugendliche und Jugendorganisationen, Schulen und zivilgesellschaftliche Organisationen.

Auf der bisher bestehenden Arbeit aufbauend, wird die Gruppe DemokratieAttac das Demokratiepaket schnüren und mit dessen Versendung zu einem breiten Diskurs über Demokratie beitragen. Zentraler Bestandteil der Erarbeitung ist ein Workshop mit allen interessierten zivilgesellschaftlichen Akteuren.


Nachweis Projektabschluss

Projektinhalt:
- Demokratiepaket (Infopaket, Methodensammlung und Instrumentenkoffer) erstellt
- 200 Demokratiepaket versandt! An alle Landesorganisationen der Parteien und die Bundesparteien, Jungendliche / Jugendorganisationen, zivilgesellschaftliche Organisaionen, Medien.

Formal:
- Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden
- Online-Abschlussbericht.

Medien:
- Fotodokumentation

Inhaltlich:
- Demokratiepaket als Download öffentlich zugänglich bzw. auf Anfrage wird es auch weiterhin produziert und zugeschickt

Details

Ausgangssituation

Demokratie endet nicht mit der Wahl! Demokratie lebt von politischer Beteiligung vor allem auch zwischen den Wahlen! Dazu braucht es aber auch Information, Methoden und Instrumente.

Die meisten Menschen würden "mehr Demokratie" beführworten - aber was bedeutet "Demokratie", wie (viel "mehr") kann Demokratie tatsächlich gelebt werden, welche Gesellschaftsbereiche sollen demokratisch (und mit welchen Methoden) organisiert werden?

Um Demokratie "transparenter" zu machen, einen Überblick über Demokratiebereiche, -formen und -instrumente zu geben sowie Lust auf konkrete, gelebte Demokratie zu machen, wird im Rahmen dieses Projekts ein "zivilgesellschaftliches Demokratiepaket" erstellt und breit verschickt.

Gesellschaftspolitische Relevanz

Eine umfassende Demokratisierung von Gesellschaft und Wirtschaft muss an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzen. Folgende Ausgangspunkte sind dafür wichtig.

  • Gesicherte Existenz
    Nur auf Basis gesicherter Existenz sowie des gleichen Zugangs zu Bildung, Wohnraum, Gesundheit und sozialer Sicherheit können Partizipationsrechte überhaupt genutzt werden. Die Umverteilung gesamtgesellschaftlicher Ressourcen und öffentliche Dienstleistungen bilden daher den Grundstein ernstgemeinter Demokratisierung.
  • Bildung zur Demokratiefähigkeit / Demokratisierung der Bildung
    Um Demokratie nicht nur im Staat, sondern in allen Lebensbereichen und im Denken und Handeln der Menschen zu etablieren, braucht es Bildung zur Demokratiefähigkeit. Demokratie fängt bereits in der Schule an. Das bedeutet nicht nur Schul- und KlassensprecherInnen zu wählen, sondern kritische Reflexionsgabe, eigenständiges und kreatives Denken und solidarischen, empathischen Umgang. In einem umfassend demokratisierten Bildungssystem können Lernende, Eltern und Lehrende das Bildungssystem gemeinsam weiterentwickeln.
  • Demokratisierte Medien
    Demokratische Teilnahme ist darauf angewiesen, dass eine größtmögliche Anzahl von Menschen in den Prozess öffentlicher Debatten einbezogen wird. Die Vielzahl kommerzieller Medienunternehmen alleine garantiert noch keine Meinungsvielfalt, wenn diese immer mehr vom Gleichen präsentieren. Daher braucht es vielfältige, demokratisierte und öffentlich verantwortliche Medieneinrichtungen und -strukturen, die kritischen und unabhängigen Journalismus sicherstellen und den Einfluss ökonomischer Interessen minimieren bzw. beenden.
  • Dezentralisierung und Glokalisierung der Entscheidungen
    Gegenwärtig werden den Menschen immer mehr Entscheidungen der direkten Mitbestimmung und Kontrolle entzogen. Menschen müssen auf allen Ebenen die Möglichkeit haben, sich in den politischen Prozess einzubringen, mitzugestalten und mitzuentscheiden. Dafür sind geeignete Methoden und Strukturen zu entwickeln. Beispiele dafür sind BürgerInnenräte, Planungszellen oder offene Diskussionsforen. Die Lobbyingmacht und Einflussmöglichkeit von großen wirtschaftlichen Akteuren und Vermögenden muss zurückgedrängt werden. Dafür sind transparente politische Prozesse nötig, in die BürgerInnen und die organisierte Zivilgesellschaft eingebunden werden.
  • Demokratisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt
    Demokratie darf nicht enden, wo die Produktion beginnt. Die Demokratisierung der Arbeitswelt und der Wirtschaft umfasst die Selbstbestimmung des Arbeitsumfelds und reicht bis zur demokratischen Gestaltung des gesamten Produktionsprozesses sowie der Verteilung der Produkte und Dienstleistungen. Für eine umfassende Demokratisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt muss aber auch mit der Profit- und Wachstumslogik des vorherrschenden Wirtschaftssystems gebrochen werden.
  • Weiterentwicklung repräsentativ-demokratischer Institutionen
    Zusätzlich zur Einführung direkt demokratischer Elemente, mit denen Gesetzesvorschläge eingebracht oder geändert werden können, sind Maßnahmen nötig, die Abgeordnete auf allen föderalen Ebenen enger an die Bevölkerung binden. Ansatzpunkte für eine Stärkung des Parlamentarismus sind die Aufhebung des Klubzwangs, die Möglichkeit der Abwahl von MandatarInnen, offene Sprechstunden sowie Rechenschaftspflichten. Auch eine bessere finanzielle Ausstattung und Infrastruktur für einzelne Abgeordnete – wie im deutschen Parlament – wäre dafür eine Möglichkeit.
  • Demokratierung des Zugangs zu Information
    Der freie Zugang zu Daten und Informationen ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für Partizipation. Ist dieser Zugang eingeschränkt, profitieren davon nur einige wenige. Ansätze wie „Open Government“ und „Open Data“ stärken Bürger dabei, an Politik und Verwaltung teilhaben zu können. Neben Informationen über politische Vorgänge und Prozesse geht es dabei auch um Rechenschaft und Transparenz von PolitikerInnen. Demokratische Institutionen werden so gestärkt.

Zielgruppen

Parteien/Abgeordnete, Jungendliche / Jugendorganisationen, zivilgesellschaftliche Organisaionen/NGOs, Medien.

Ziele

Demokratie "transparenter" zu machen, einen Überblick über Demokratiebereiche, -formen und -instrumente zu geben sowie Lust auf konkrete, gelebte Demokratie zu machen!

  • Erarbeitung eines zivilgesellschaftlichen Demokratiepakets als Infopaket, Methodensammlung und Instrumentenkoffer (Zielerreichung: Demokratiepaket erstellt)

  • Öffentliche Präsentation und Verbreitung der Demokratiepakete  (Zielerreichung: öffentliche Workshops abgehalten; mind. 200 Stk Demokratiepakete versandt)

  • Öffentlicher Diskurs über Demokratie angeregt (Zielerreichung: Medienresonanz zum Demokratiepaket, Nachrichten/Feedback der Zielgruppe)

  • Jugendliche für das Thema „Umfassende Demokratisierung“ interessiert (Zielerreichung: Anzahl Versand Demokratiepakete an Jugendorganisationen, schriftliches Feedback/Fragebogen der Jugendlichen)

Meilensteine

  • Projekt Kick-off, Koordinationsteam und zusätzliche Mitarbeitende/-denke definieren (Dez 2013/Jän 2014)
  • Erarbeitung des inhaltlichen und methodischen Grüsts des Demokratiepakets (Jän-Feb 2014)
  • Recherche, Aufarbeitung, Sammlung von Inhalten, Methoden und Instrumenten (Feb-Mrz 2014)
  • Erstellung eines Demokratiepaket-Prototypen (April 2014)
  • Feedbackschleife zum Prototypen und Überarbeitungsschritte festlegen (Mai/Juni 2014)
  • Fertigstellung und Produktion des Demokratiepakets (Juni 2014)
  • Präsentations-Workshops mit interessierten zivilgesellschaftlichen Akteuren und Versand des Demokratiepakets (Juli/Aug 2014)
  • Projektevaluierung und Abschluss, Planung von Folgeaktivitäten (Aug/Sept 2014)

Nachhaltigkeit / Folgeprojekte

Weitere Demokratiepakete können fortlaufend neu produziert werden bzw. werden die Informationen öffentlich zur Verfügung gestellt.

Als Folgeprojekt sind ReferentInnenschulungen angedacht, die es engagierten Ehrenamtlichen ermöglichen, in Schulen und auf Einladung Vorträge zum Thema „Umfassende Demokratisierung“ durchzuführen.

Möglichkeiten zur Mitarbeit in einer Gruppe zu „Umfassender Demokratisierung“ werden eröffnet.

Initiatorin und Projektteam

Initiatorin: Attac Österreich. Bei Attac Österreich (Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte) spielen Demokratie und demokratische Prozesse von Anbeginn eine zentrale Rolle - sowohl was die politischen Forderungen als auch was die innere Organisation betrifft.

Als Netzwerkorganisation war und ist Attac Österreich in vielfältiger Weise "Brückenbauerin" zwischen verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen - wie z.B. in der Allianz "Wege aus der Krise".

Seit 2010 ist "Umfassende Demokratisierung" ein eigener inhaltlicher Schwerpunkt. Die Attac Demokratie-Gruppe ist eine offene ehrenamtliche Gruppe mit beständigem Koordinationsteam. 2010 stand die Attac SommerAkademie unter dem Titel "Demokratie neu denken!" bei der über 300 TeilnehmerInnen sich in über 60 Workshops zu Themen der Demokratie, Gesellschaft und Wirtschaft ausgetauscht, informiert, diskutiert und sich vernetzt haben.

Projektabschluss

Formal: Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Online-Abschlussbericht.

Medien: Fotodokumentation

Inhaltlich: Demokratiepaket als Download öffentlich zugänglich bzw. auf Anfrage wird es auch weiterhin produziert und zugeschickt.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 6.000,-
  • - Eigenmittel
    € 1.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 5.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 492,-
  • Zielbudget
    € 5.492,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Respekt.net-Teilbetrag A (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 4.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag B (wird nach Erhalt des Zwischenberichtes überwiesen)
    € 500,-
  • Abgabedatum Zwischenbericht
    31.05.2014
  • Respekt.net-Teilbetrag C (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 500,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    30.09.2013
  • Projektrisiken
    zeitliche Verzögerung da auch viel ehrenamtliche Arbeit drinnensteckt
  • Budgetplanung


    Ausgaben*
    Projektkoordination 2.000,00
    Honorar Grafik/Website 1.000,00
    Meetings/Workshop
    Moderation 200,00
    Raum 500,00
    Technik 100,00
    Verpflegung 200,00
    Reise/Transport 200,00
    Druckkosten 1.000,00
    Büromaterial (Briefe, Kuverts, Papier) 200,00
    Versandkosten 500,00
    Telefonkosten 100,00
    Summe   6.000,00
    Einnahmen
    Eigenmittel 1.000,00
    Finanzierung respekt.net 5.000,00
    Summe   6.000,00
    * Ausgaben sind Planwerte und können sich im Projektablauf ändern.

Dateien

Links & Downloads

News

ATTAC - Netzwerk zur...

hat am 03.04.2015 geschrieben

Verlängerung der Projektlaufzeit

Mit zunehmendem Engagement im Projekt wurden die Erfordernisse des Prozesses und die Bedeutsamkeit des Projektprozesses als relevanter Teil der Umsetzung fortschreitend klarer und ließen Anpassungen gegenüber dem ursprünglichen Projektantrag notwendig und sinnvoll erscheinen. Die ursprüngliche Projektlaufzeit wurde in Rücksprache mit respekt.net um 6 Monate auf insgesamt 16 Monate verlängert.

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Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Zwischen Jänner 2014 und März 2015 wurden in der Erarbeitung und Umsetzung des Zivilgesellschaftlichen Demokratiepakets verschiedene Meilensteine gesetzt. Bei verschiedenen Veranstaltungen in der Größenordnung von 10 bis 600 Personen wurden verschiedene Aspekte der umfassenden Demokratisierung thematisiert, erarbeitet und letztlich im Zivilgesellschaftlichen Demokratiepaket zusammengefasst.

Die Meilensteine sind im Detail etwas weiter unten inklusive Zielgruppenbeschreibung und Medienresonanz dokumentiert und reichen von Attac internen Arbeitsgruppentreffen (der Inhaltsgruppe DemokratieAttac) über Filmvorführungen und AktivistInnenversammlungen bis hin zu konkreter Detailarbeit mit NetzwerkpartnerInnen (Allianz Wege aus der Krise), Teilnahme an einer parlamentarischen Enquete zu Demokratie und Großevents wie der Attac SommerAkademie oder dem Gutes Leben für Alle Kongress. Zentrale Meilensteine der Diskussion und Erarbeitung (inkl. Feedbackschlaufen) des Demokratiepakets waren Klausuren im Jänner 2014 und Juni 2014 und die SommerAkademie in Telfs.

Im Zuge der Erarbeitung und Umsetzung des "Zivilgesellschaftliches Demokratiepakets" ist uns klar geworden, dass nicht nur das Endprodukt zählt, sonder auch der Prozess am Weg dorthin relevanter Teil der Umsetzung des Demokratiepakets ist. Schon über den Prozess und die stattfindenden Veranstaltungen wurden die Hauptzielgruppen des Projekts mit dem Thema der umfassenden Demokratisierung erreicht: Jugendliche und Jugendorganisationen, PolitikerInnen und Abgeordnetet, StudentInnen, WissenschafterInnen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen.

Die ursprüngliche Projektlaufzeit wurde in Rücksprache mit respekt.net um 6 Monate auf insgesamt 16 Monate verlängert. Einerseits stellte sicher heraus, dass durch den ehrenamtlichen Charakter des Projekts (ehrenamtliche Gruppe von AktivistInnen, die sich in ihrer Freizeit treffen) der Prozess mehr Zeit als ursprünglich gedacht brauchte. Andererseits stellte sich heraus, dass einige mit dem Prozess der Erarbeitung und Umsetzung des Zivilgesellschaftlichen Demokratiepakets in Zusammenhang stehende Veranstaltungen erst nach der ursprünglichen Projektende stattfinden würden: der Momentum Kongress (Oktober 2014), der Prozess der Erarbeitung des Zivilgesellschaftlichen Budgets mit eigenem Demokratiekapitel (bis in den November hinein), der Tag der Politikwissenschaft (November), der Gute Leben für Alle Kongress (Februar 2015) und die parlamentarische Enquete zu Demokratie im März 2015.

Wir freuen uns darüber diesen Meilenstein umgesetzt zu haben und wissen, dass das nicht das Ende ist, sondern erst der Anfang einer breiteren und vor allem tiefergehenden Diskussion am Weg einer umfassenden Demokratisierung verschiedener gesellschaftlicher Lebensbereiche.

Die Ergebnisse des Projekts sind werden sowohl auf respekt.net (http://www.respekt.net/de/projekte-unterstuetzen/details/projekt/634/) als auch der Attac Webseite (http://www.attac.at/ziele/demokratisierung/zivilges-demokratiepaket.html) zugänglich gemacht.

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Der gesellschaftspolitische Zweck des Zivilgesellschaftlichen Demokratiepakets liegt in der Thematisierung von Demokratie und umfassender Demokratisierung. Sowie Informationen, Diskussionsanregungen und konkretes Handwerkszeug/Methodenwissen dafür zur Verfügung zu stellen.

Denn: Demokratie endet nicht mit der Wahl! Demokratie lebt von politischer Beteiligung vor allem auch zwischen den Wahlen. Dazu braucht es Information, Methoden und Instrumente. Um Demokratie "transparenter" zu machen, einen Überblick über Demokratiebereiche, -formen und -instrumente zu geben sowie Lust auf konkrete, gelebte Demokratie zu machen, wurde dieses Zivilgesellschaftliche Demokratiepaket erstellt.

Das Demokratiepaket ist Diskussionsanregung, Infopaket und Methodensammlung in einem. Zielgruppen sind: Jugendliche und Jugendorganisationen, PolitikerInnen und Abgeordnete, StudentInnen, WissenschafterInnen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Die Beteiligung an den Veranstaltungen und Feedback zu inhaltlichen Diskussionen waren sehr positiv und fruchtbar für den Erarbeitungsprozess. Bei den größeren Veranstaltungen (Gutes Leben für Alle Kongress, Attac SommerAkademie, Filmgespräch im WUK) waren mehrere hundert Menschen anwesend und haben zu Themen der umfassenden Demokratisierung mitdiskutiert und durch ihre Beiträge und Feedback zur weiteren Ausarbeitung des Demokratiepakets beigetragen.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Das gespendete Geld wurde für Personal-, Sach- und Veranstaltungskosten ausgegeben, die im direkten Zusammenhang mit der Erarbeitung und Umsetzung des Zivilgesellschaftlichen Demokratiepakets stehen. Darunter fallen anteilige Ausgaben für die inhaltliche Zusammenführung und Projektkkoordination durch Mag. Wilhelm Zwirner (Geschäftsführung von Attac Österreich), Produktionskosten (Druck, Büromaterial, Telefon) und Ausgaben für Veranstaltungen und Workshops.