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Projekt-ID: 947

Bürmooser EineWeltPreis für Sepp Eder - PhilHelp Austria Cares

Initiator/In: Paul Josef Arzt
eingereicht am: 29.07.2015
Budget: € 1.648,-
Finanzierungsfrist: 29.11.2015
Land/Region: Österreich/Salzburg
Art: Aktion
Themenkreis: Soziales Engagement

Allgemein

  • Start Projektumsetzung: 03.08.2015
  • Ende Projektumsetzung: 05.10.2015

Projektbeschreibung

Die EineWeltGruppe Bürmoos vergibt seit 2002 den Bürmooser EineWeltPreis an entwicklungspolitisch engagierte Gruppen oder Personen. Am Samstag, 10. Oktober 2015, wird der EineWeltPreis 2015 an den Piesendorfer Sepp Eder und die Hilfsorganisation PhilHelp - Austria Cares vergeben als Auszeichnung für das langjährige entwicklungspolitische Engagement auf den Philippinen, vor allem die Wiederaufbauhilfe für Taifunopfer. Das Preisgeld von dzt. 1.000 EUR soll auf 2.500 EUR aufgestockt werden.


Nachweis Projektabschluss

Verständigung aller per Mailadresse registrierten Spenderinnen und Interessentinnen.
Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.
Alle Berichte und Informationen werden auf www.ewgb.at und https://de-de.facebook.com/PeopleofAustria veröffentlicht und als PDF-Dateien per Mail verschickt.

Details

Mit dem Preisgeld des Bürmooser EineWeltPreises 2015 wird Sepp Eders Hilfsorganisation PhilHelp - Austria Cares unterstützt. dadurch können Häuser (Kosten pro Haus: 500,00) errichtet werden. Den vom Taifun Yolanda betroffenen Familien werden auch Fischerboote (Kosten pro Boot: 450,00) zur Verfügung gestellt, um ihre Lebensgrundlage nachhaltig zu sichern. Das Ziel ist die nachhaltige Wiederaufbauhilfe für Taifunopfer. Zielgruppe sind Betroffene auf der Philippinneninsel Bantayan.

Die nationalen Mittel auf den Philippinen reichen nicht aus. Die langjährige Erfahrung von Sepp Eder und seinem Team stellt sicher, dass jeder gespendete Euro gut ankommt und richtig eingesetzt wird.

Jeder gespendete Euro wird direkt für Wiederaufbauhilfe auf den Philippinen verwendet.

Nähere Infos: de-de.facebook.com/PeopleofAustria

Budget

  • Gesamtbudget
    € 2.500,-
  • - Eigenmittel
    € 1.000,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.500,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 148,-
  • Zielbudget
    € 1.648,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    100 Personen, die € 16,48 oder mehr spenden.
    Das angestrebte Gesamt-Preisgeld von € 2.500 wird an Sepp Eder übergeben und für die Errichtung von 5 Häusern für Taifunopfer oder den Ankauf von 5 Fischerbooten verwendet.

Dateien

News

Paul Josef Arzt

hat am 23.09.2015 geschrieben

Schon fast 20% geschafft ...!

Danke! und Bravo!!! Wir haben bereits fast 20% geschafft - und sind zuversichtlich, dass wir die restlichen € 1.368,00 auch noch schaffen. Zum Beispiel, indem 100 beherzte Zeitgenoss*innen € 13,68 spenden (also den Gegenwert von 3 Schachteln Zigaretten oder einem Taschenbuch) ...

Paul Josef Arzt

hat am 30.07.2015 geschrieben

Die ersten 10 EUR sind bereits gespendet worden!

DANKE!!!

Paul Josef Arzt

hat am 29.07.2015 geschrieben

Soeben gestartet!

Soeben ist unsre Crowdfunding-Aktion gestartet. Da es für uns alle eine Premiere ist, sind wir sehr gespannt, wie die nächsten Tage und Wochen verlaufen werden. Wer sich rasch informieren will: in diesem Video erfährst du in knapp 2 1/2 Minuten, worum es geht youtu.be/P6dghfyb8Ks.

 

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Bürmooser EineWeltPreis 2015 an Sepp Eders Hilfsorganisation PhilHelp - Austria Cares verliehen

Mehr als 240 Häuser für Taifunopfer auf den Philippinen errichtet

Am Samstag, 10. Oktober, wurde der Bürmooser EineWeltPreis 2015 an den Piesendorfer Sepp Eder und seine Hilfsorganisation "PhilHelp - Austria Cares" verliehen. Damit wurde sein langjähriges Engagement ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld von 2.500 EUR können weitere fünf Häuser für Taifunopfer auf der Philippineninsel Bantayan und der Nachbarinsel Kinatarkan errichtet werden. Die internationale Hilfe nach dem verheerenden Wirbelsturm "Yolanda", der 2013 eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat, ist weitgehend zum Stillstand gekommen. Umso wichtiger sind Privatinitiativen.

"Heuer, im "Europäischen Jahr für Entwicklung", wird uns allen vor Augen geführt, was es heißt, wenn Menschen in ihren Heimatländern die Lebensgrundlagen und -perspektiven verlieren und zur Flucht gezwungen werden. Wir sind daher doppelt aufgerufen: Unterstützung der Menschen in ihren Heimatländern (durch Kauf von fair gehandelten Waren und nachhaltige Katastrophen- und Wiederaufbauhilfe) und Unterstützung der Menschen, die bei uns Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen", sagte Integrationslandesrätin Martina Berthold (GRÜNE), die gemeinsam mit der EineWeltGruppe, Gemeinderätin Michaela Heberling und den Vertretern der Sponsoren den Preis überreichte.

Der Bürmooser EineWeltPreis wird seit 2002 für entwicklungspolitisches Engagement verliehen und besteht außer dem Preisgeld aus einer Skulptur der Lamprechtshausener Künstlerin Christiane Pott-Schlager.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Männergesangsverein Bürmoos 1894 und dem Ensemble "Tudo Tranquilo" aus Tittmoning.

Zur Person

Von Jugend an fühlt sich Sepp Eder (geb. 1948) als begeisterter Bergsteiger zur Natur hingezogen und es reizt ihn das Abenteuer. Im Jahr 1981 kommt es für ihn zum Schlüsselerlebnis: Auf seiner ersten Reise nach Südostasien entdeckt er eine neue Leidenschaft – das Interesse an Naturvölkern. Was als einmaliger Abstecher gedacht war, wird in den folgenden Jahren zu einer neuen Lebensphilosophie, zum Lebensinhalt. Fasziniert von der Tatsache, dass auf der Erde noch viele Kulturstufen lebendig sind, die die Menschheit durchschritten hat, brach er jährlich zu neuen Forschungsreisen auf. Die Inselwelt Südostasiens wurde für ihn zur zweiten Heimat.

Als ehemaliger Bankdirektor im Pinzgau wusste Sepp Eder, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Begleitet von großem Einfühlungsvermögen gelangen ihm bemerkenswerte Kontakte zu unerforschten Naturvölkern, und immer wieder kehrte er zu seinen Freunden und Freundinnen im Regenwald zurück, um seine Dokumentationen zu ergänzen oder einfach, um wieder „daheim“ zu sein. Bald stellte er fest, dass sich diese Völker vieles bewahrt haben, was uns längst verloren gegangen ist. Immer öfter wurde er zu einem begierig Lernenden. Er wurde aber auch Zeuge eines rasanten weltweiten Akkulturationsprozesses – und viele seiner Bild- und Filmdokumente sind heute bereits Geschichte geworden.Neben völkerkundlichen Arbeiten (Sepp Eder zählt zu den profundesten Kennern der philippinischen Minoritäten) steht aber immer das Abenteuer Natur und Mensch im Mittelpunkt. Hauptziel von Sepp Eder ist es, die zivilisierte Welt mit Vorträgen, Filmen und Publikationen über die Lebensgewohnheiten und Bräuche der Naturvölker zu informieren und damit das humanitäre Verständnis zu wecken und zu verstärken. Denn mit dem Verschwinden einer Volkskultur geht nicht nur ein Fleck auf der ethnologischen Landkarte verloren. Wir alle verlieren damit auch ein Stück unserer eigenen Identität, unseres Menschseins.

In seinen Projekten fördert Sepp Eder auch heute noch die Eigenständigkeit und dauerhafte wirtschaftliche Sicherheit der Naturvölker. Über vermittelte Mikrokredite ermöglicht er den Bau sozialer Einrichtungen wie Dorfschulen, Begegnungszentren und Krankenstationen. Dank seines persönlichen Engagements und seiner guten Vernetzung auf den Philippinen stellt Sepp Eder höchstpersönlich sicher, dass 100% der ihm anvertrauten Spendengelder direkt dorthin gelangen, wo sie benötigt werden.

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Mit dem Preisgeld von 2.500 EUR können weitere fünf Häuser für Taifunopfer auf der Philippineninsel Bantayan und der Nachbarinsel Kinatarkan errichtet werden. Die internationale Hilfe nach dem verheerenden Wirbelsturm "Yolanda", der 2013 eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat, ist weitgehend zum Stillstand gekommen. Umso wichtiger sind Privatinitiativen.

"Heuer, im "Europäischen Jahr für Entwicklung", wird uns allen vor Augen geführt, was es heißt, wenn Menschen in ihren Heimatländern die Lebensgrundlagen und -perspektiven verlieren und zur Flucht gezwungen werden. Wir sind daher doppelt aufgerufen: Unterstützung der Menschen in ihren Heimatländern (durch Kauf von fair gehandelten Waren und nachhaltige Katastrophen- und Wiederaufbauhilfe) und Unterstützung der Menschen, die bei uns Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen", sagte Integrationslandesrätin Martina Berthold (GRÜNE), die gemeinsam mit der EineWeltGruppe, Gemeinderätin Michaela Heberling und den Vertretern der Sponsoren den Preis überreichte.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Sowohl die Sponsoren (z.B. Raiffeisenbank Bürmoos) als auch die mitwirkenden Organisationen (Männergesangsverein Bürmoos, Weltladen Laufen/Obb.) haben es als wichtig erachtet, dass zusätzlich zur derzeit die öfentliche Aufmerksamkeit absaugenden Flüchtlingsthematik auch nicht auf Opfer von Naturkatastrophen in anderen Teilen der Welt vergessen wird.

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Die 2.500 Euro wurden an die Organisation "Phil Help" - Philippinenhilfe überwiesen. Diese bauten bzw. bauen 5 Häuser für Taifunopfer.

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