ÖSTERREICH trainiert ZIVILCOURAGE
Österreichweite Schulworkshops sollen 800 Schülern in Österreich Zivilcourage und soziale Verantwortung vermitteln. (www.zivilcourage.at)
Zugeordnete Themen
- Initiator/In
- KontaktpersonWilli Mernyi
- Überregional
- Budget€ 8.238,-
- eingereicht am10.05.2011
- Finanzierungsfrist10.11.2011
- Bookmarks3
- Kategorien:
- mittel
- Workshop
- Stärkung der Demokratie
Projektbeschreibung
1020 Wien
Das Projekt findet in Schulen, Lehrwerkstätten, Betriebe, Jugendzentren, etc. in ganz Österreich statt. Der Sitz des Mauthausen-Komitees in wien dient als Koordinantionsstelle.
- Datum geplanter Start01.09.2011
- Datum geplantes Ende31.01.2012
- Projektbeschreibung kurz
Soziale Verantwortung erlernen
Berichte über Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und so weiter begegnen uns Tag täglich und sind nicht von heute auf morgen aus der Welt zu schaffen. Es lässt sich jedoch mit kleinen Schritten viel erreichen: wenn Menschen hinsehen, wenn Dritte helfend eingreifen und wenn Opfer nicht ohnmächtig bleiben. MKÖ und Respekt.net wollen mehr... Seit April 2010 führt das Mauthausen Komitee Österreich mit Jugendlichen Zivilcourage Trainings durch. Bis jetzt konnten wir mit 308 Zivilcourage-Trainings 4.831 Jugendliche erreichen. Um den Jugendlichen weiterhin diese Zivilcourage-Trainings kostenlos zu ermöglichen, stellen wir 50 Zivilcourage-Trainings bei respekt.net vor, mit denen ca. 800 Jugendliche in ganz Österreich erreicht werden können. Sensibilisierung, Bildung und Stärkung
Zivilcourage–Trainings tragen zur Sensibilisierung, Förderung und Stärkung sozialer Kompetenzen bei und helfen bei der Erarbeitung individueller Handlungsoptionen in schwierigen Situationen. Die Trainings sollen die Sensibilität für zivilcouragiertes Handeln erhöhen, das eigene Verhaltensrepertoire auf unterschiedlichen Ebenen erweitern sowie Zivilcourage und soziale Verantwortung vermitteln. Auf der Basis der inhaltlichen Auseinandersetzung erlernen die Jugendlichen, wie man mit Angriffen, Ohnmacht, Aggression und Angst umgehen kann. Es wird erarbeitet, was man in diskriminierenden Situationen tun kann bzw. wo die eigenen Grenzen liegen und Handlungskompetenzen erarbeitet.
Die Zivilcourage-Trainings werden in Schulen, Lehrwerkstätten, Jugendzentren, etc. mit Jugendlichen ab der 10. Schulstufe in ganz Österreich durchgeführt.
- Nachweis ProjektabschlussProjektdokumentation und -abrechnung
Themen der Workshops
Was ist Zivilcourage? Wie begegne ich Angriffen, Ohnmacht, Aggression, Angst? Was kann ich wann tun? Wo sind meine Grenzen?
Zivilcourage ist sozialpsychologisch gesehen ein Verhalten, wofür eine bestimmte Motivation und spezifische Einstellungen notwendig sind, denen humanitäre und demokratische Werte zugrunde liegen. Es gibt zahlreiche Hindernisse, die Menschen davor abhalten, bei Bedrohung und Gewalt an anderen einzugreifen oder Hilfe zu holen. Das Zivilcourage-Training soll helfen aus unbeteiligten ZuschauerInnen HelferInnen zu machen. Seit 2010 bietet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), als neuestes Angebot für Jugendliche, Zivilcourage-Trainings an.
Weiter Informationen zum Verein finden Sie unter www.mkoe.at und www.zivilcourage.at
Zielsetzungen
Was wir wollen:
• die Sensibilität für zivilcouragiertes Handeln zu erhöhen
• das eigene Verhaltensrepertoire auf unterschiedlichen Ebenen zu erweitern
• sowie Zivilcourage und gesellschaftliche Verantwortung zu vermitteln.
Was wir vermitteln:
Um zivilcouragiert Handeln zu können, müssen Menschen über spezifische Kompetenzen verfügen, welche im Rahmen des Projekts vermittelt und trainiert werden: Sensibilisierung für demokratische Werte, Förderung von sozialen Fähigkeiten, Stärkung der Selbstwirksamkeit
TrainerInnen
Zu Beginn des Projekts wurden 15 junge Menschen aus ganz Österreich als Zivilcourage-TrainerInnen von einem ExpertInnenteam aus Deutschland ausgebildet.
Zielgruppen
Die Zivilcourage-Trainings richten sich an alle Menschen, die ungerechten oder bedrohlichen Situationen mit ihren individuellen Handlungsmöglichkeiten in Zivilcourage entgegensetzen wollen, vor allem aber an Lehrlinge und SchülerInnen ab der 10. Schulstufe.
Ort
Die Zivilcourage-Trainings werden in Schulen und Betrieben österreichweit durchgeführt.
Anmeldung
Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, bieten wir ein modernes Anmeldesystem im Internet an (www.zivilcourage.at), das eine rasche und professionelle Abwicklung ermöglicht. Für Lehrkräfte, SchülerInnen, Eltern und Interessierte beinhaltet die Website zudem grundlegende Informationen.
Gruppengröße
Die Maximalgruppengröße der Zivilcourage-Trainings sind ca. 15 Personen.
Dauer
Die Zivilcourage-Trainings dauern ca. 4 Stunden.
- Gesamtbudget€ 7.500,-
- Eigenmittel€ 0,-
- Mittel aufzubringen€ 7.500,-
- Abwicklungsgebühr€ 738,-
- Zielbudget€ 8.238,-
- A Maßnahme / Projektteil25 Zivilcourage-Trainings bis 31.10.2011
- A Teilzielbudget Euro€ 3.750,-
- B Maßnahme / Projektteil25 Zivilcourage-Trainings bis 31.12.2011
- B Teilzielbudget Euro€ 3.600,-
- C Maßnahme / ProjektteilNachbereitung und Abschlussdokumentation
- C Teilzielbudget Euro€ 150,-
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil A31.10.2011
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil B31.12.2011
- Umsetzungtermin Maßnahme / Projektteil C31.01.2012
- Auszahlungstermin Teilbudget A31.10.2011 € 3.750,-
- Auszahlungstermin Teilbudget B31.12.2011 € 3.600,-
- Auszahlungstermin Teilbudget C31.01.2012 € 150,-
- Abschluss Maßnahme / Projektteil ABeginn der Trainings ab September 2011, 25 Trainings bis 31.10.2011, Zwischenbericht
- Abschluss Maßnahme / Projektteil B25 Zivilcourage-Trainings bis 31.12.2011
- Abschluss Maßnahme / Projektteil CNachbereitung und Abschlussdokumentation
- ProjektrisikenNach dem großen Erfolg der Zivilcourage-Trainings im Jahr 2010, wo die geplante Anzahl der Einsätze übertroffen wurde und 4.831 Jugendlichen ein Zivilcourage-Training ermöglicht haben sowie dem durchgehend positiven Feedback auf die Zivilcourage-Trainings und der stetig größer werdenen Nachfrage an den Trainings, schätzen wir das Projektrisiko als kaum existent ein. Das Projekt 2010 hat anscheinend einen Bedarf geweckt, der auch in Zukunft gedeckt werden sollte.
- Budgetplanungsiehe Bugdetblatt
Links & Downloads
- Sammlung von Pressereaktionen auf Aktionen des MKÖ
- Warum Zivilcourage trainieren?
- Budgetblatt - 50 Zivilcourage Trainings (
, 22.4KB) - Zivilcourage Trainings 2010 (
, 0.5MB)

















Ich halte das Projekt für einen guten Ansatz, würde es aber noch weiter ausbauen um Nachhaltigkeit gewährleisten. Begleitung durch Mentoren über einen längeren Zeitraum, Vorleben ...
Herr Strasser schreibt von Erfolgsnachweisen, wenn es die bereits gibt finde ich das besonders schön.
Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg, eine sehr wünschenswerte Arbeit, die auch älteren Menschen nicht schaden könnte.
Bei der Jugend anzusetzen ist meiner Meinung nach eines der tragfähigksten Konzepte, darum halte ich diese Projekt für unterstützenswert.
Das ist deshalb ein ganz ausgezeichnetes Projekt, weil es in früheren Umsetzungen bereits Erfolgsnachweise erbracht hat.
Ich weiß, dass die Zivilcourage-Trainings des Mauthausen Komitees von den SchülerInnen sehr gut angenommen werden und zu echter Verhaltensänderung führen.
Jeder Euro für dieses Projekt hat eine große Wirkung.
Zivilcourage heisst sich fuer jemanden anderen einsetzen und oft ist es gar nicht so schwer durch bestimmtes Auftreten und selbstsicheres Vermitteln aus einer Konfrontation eine Begegnung zu machen.
Es sind oft ganz einfache Dinge, die nicht einmal viel Mut, sondern nur Hausverstand voraussetzen. Und auch den kann man lernen...
Z.B. in den Workshops vom Mauthausen Komitee.
Österreich soll Zivilcourage trainieren, finde ich!
Viel Erfolg liebes Vermittlungsteam