Seiten anzeigen
Projekt-ID: 1362

imp!act Wien 2016

Kontaktperson: Antoniya Doncheva
eingereicht am: 19.09.2016
Budget: € 341,-
Finanzierungsfrist: 19.01.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Workshop
Themenkreis: Start-ups & Social Enterprises

Allgemein

Projektteaser

Das Training für alle jungen Erwachsenen, die etwas in der Welt verändern wollen, aber es noch nicht getan haben!

Projektadresse

Stiftgasse 8
1070 Wien

Das Kulturzentrum im Amerlinghaus stellt seit 1975 eine offene Einrichtung und unverzichtbare Ressource für eine Vielfalt selbstorganisierter Projekte dar.
  • Start Projektumsetzung: 14.11.2016
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2016

Projektbeschreibung

Der imp!act-Workshop findet in Wien nun zum zweiten Mal statt. Das Ziel: bislang ungenütztes Potenzial der jungen Generation für Social Entrepreneurship in Bewegung bringen.

imp!act ist ein unkonventionelles, dreieinhalbtägiges Training für junge Erwachsene, die ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und sich für die Bewältigung globaler Herausforderungen ausrüsten wollen.

Die Teilnehmenden erarbeiten sich notwendige Fertigkeiten, um ein eigenes soziales bzw. ökologisches Projekt lokal zu starten und umzusetzen. Dabei werden sie von ExpertInnen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterstützt.

Tag 1 -  Inspiration:

  • erfahrene Changemaker erzählen und teilen ihre Erfahrungen.


Tag 2 - Interessen, Fähigkeiten, Werte:

  • Entsprechend dieser persönlichen Aspekte werden konkrete Projektideen erarbeitet.
  • Nach einem Pitch werden Projektgruppen gebildet und die Detailarbeit beginnt.


Tag 3 - Reality Check:

  • Die Projektideen werden durch erste Umsetzungen, Umfragen oder Gespräche mit potentiellen Partnern von den Gruppen selbst getestet.


Tag 4 - Ideen Flügel verleihen:

  • Mit Hilfe von ExpertInnen werden die Projektideen überarbeitet, bevor sie präsentiert und von einer fachkundigen Jury auf ihr Potenzial bewertet werden.

Um dieses geniale Training erneut erforderlich organisieren zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung - für die Anmietung der Räumlichkeiten sowie die Materialkosten. Helfen Sie uns dabei, junge Menschen zu befähigen, einen positiven Beitrag in ihrem Umfeld zu leisten und ihre sozialen und ökologischen Projektideen umzusetzen!

Ein kleiner Beitrag mit großem imp!act!


Nachweis Projektabschluss

- Gesamtabrechnung
- Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden
- Fotodokumentation
- Online-Abschlussbericht

Details

IDEE:

Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Rassismus oder soziale Ungerechtigkeiten lassen die junge Generation nicht kalt. Im Gegenteil!

Studien (z.B. Ipsos, 2008) belegen, was uns allen klar ist:

  • eine große Mehrheit der jungen Erwachsenen würden sich gerne für eine nachhaltigere Zukunft engagieren, aber
  • nur ein kleiner Bruchteil tut es tatsächlich

Warum?

  • Zu wenige wissen, wie sie sich engagieren können.
  • Zu viele zweifeln an ihren Fähigkeiten.

So bleibt ein großes Potenzial für gesellschaftliche Entwicklung ungenutzt.

Deshalb organisiert der Studierendenverein “oikos Vienna“ (Sitz an der WU) den dreieinhalbtägigen imp!act-Workshop, welcher ursprünglich von der 2007 gegründeten Non-Profit-Organisation “euforia“ (Sitz in Genf) entwickelt wurde.

UMSETZUNG:

Was?

  • Persönlichkeit weiterentwickeln
  • Verantwortung übernehmen
  • wertvolle Projektmanagement-Erfahrung sammeln
  • Nachhaltigkeit leben
  • das Rüstwerkzeug entwickeln, globale Herausforderungen lokal anzupacken
  • die Fertigkeiten erarbeiten, um ein eigenes soziales bzw. ökologisches Projekt zu starten und umzusetzen
  • die Öffentlichkeit für das Engagement der jungen Generation sensibilisieren

Wer?

  • 20-40 junge Erwachsene
  • Changemakers (2015: u.a. Michael Lanner, Gebrüder Stitch)
  • Jury (2015: u.a. Isabelle Richard, Talent Flow Coworking Space)

Wo?

  • Amerlinghaus am Spittelberg (Stiftgasse 8, 1070 Wien)

Wann?

  • dreieinhalb intensive Tage
  • Mittwoch 07.12.2016 – Samstag 10.12.2016

Wie?

  • Unterstützung durch das imp!act-Team
  • Inspiration durch erfahrene Changemaker
  • Expertise von Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
  • Feedback von fachkundiger Jury 

ABLAUF:

Tag 1 - Inspiration:

  • erfahrene Changemaker erzählen und teilen ihre Erfahrungen.

Tag 2 – Interessen, Fähigkeiten, Werte:

  • Entsprechend der persönlichen Interessen werden konkrete Projektideen erarbeitet.
  • Nach einem Pitch werden Projektgruppen gebildet und die Detailarbeit beginnt.

Tag 3 - Reality Check:

  • Die Projektideen werden durch erste Umsetzungen, Umfragen oder Gespräche mit potentiellen Partnern von den Gruppen selbst getestet.

Tag 4 - Ideen Flügel verleihen:

  • Mit Hilfe von ExpertInnen werden die Projektideen überarbeitet, bevor sie präsentiert und von einer Jury auf ihr Potenzial bewertet werden.

ERGEBNISSE:

Beispiele vom ersten imp!act in Wien:

  • sic! – students innovation center (2015): fördert und unterstützt nachhaltige Projekte an der Universität für Bodenkultur Wien (www.sic-vienna.at)
  • Heidingerhof (2015): garten- und tiergestützes Pädagogikprogramm zur Vermittlung eines Bezugs zu Landwirtschaft, Lebensmitteln und Natur sowie deren Wertschätzung (https://www.facebook.com/heidingerhof/)
  • Offener Lernraum Attemsgarten (2015): neue Wege des Urban Gardening in Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität Graz (https://atgarten.wordpress.com/)

Beispiele von vorhergehenden imp!act-Workshops in Frankreich und der Schweiz:

  • Do It Yourself Geneva (2014): Festival zum Know-How-Austausch, z.B. Reperatur statt Wegwurf (http://www.diygeneva.ch)
  • Essento (2013): bringt Insekten auf Schweizer Teller (www.essento.ch)
  • TastyWaste (2013): reduziert Lebensmittelverschwendung durch öffentliche Mahlzeiten (www.facebook.com/tastywaste)
  • Refiller – nachfüllen statt wegwerfen (2010): nachhaltigerer Konsum und verpackungsfreie Produkte zur Vermeidung von Verpackungsabfall (www.refiller.ch)

Budget

  • Gesamtbudget
    € 610,-
  • - Eigenmittel
    € 300,-
  • Finanzierungsziel
    € 310,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 31,-
  • Zielbudget
    € 341,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Das Geld brauchen wir für die Miete der Räumlichkeit, in der der Workshop dieses Jahr stattfindet (200 Euro) und für die Beschaffung von Materialien für die Erarbeitung der einzelnen Projekte (110 Euro). 

Dateien

Links & Downloads

Galerie

News

oikos Vienna –...

hat am 27.09.2016 geschrieben

Machen Sie sich selbst ein Bild!

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

imp!act begann mit einem Kennenlernspiel (Menschen-Bingo), dabei sollten einzigartige Dinge über die anwesenden Personen zum Vorschein kommen. Darauf folgte ein Roundtable mit 3 Changemaker (Alexander Obsieger, der Philogreissler, Richard Preissler von sic! und Sabrina Haupt vom Blog ichmachesanders.com). Das Vorgehen war dabei so, dass abwechslungsweise die Changemaker Fragen beantworteten und darauf die Teilnehmenden ähnliche Fragen in Zweiergruppen besprachen. Den Abend schlossen wir mit einem World-Café ab, wo alle die Möglichkeit hatten, mit den Changemakers ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu stellen.

Der 2. Tag war dazu da, die Teilnehmenden aus dem Alltag wegzuführen, sich persönlich kennenzulernen und Projektideen zu entwerfen. Der Tag beinhaltete interaktive Spiele, zu Gast waren Udo Felizeter und Nico Schwendinger von Piano for Refugees, es wurde viel über die eigene Person reflektiert und über innovative design thinking Methoden wurden erste Projektideen entwickelt. Am Nachmittag fand der 1.Höhepunkt statt - das Pitch-Festival. Die bereits entwickelten Projektideen wurden den anderen vorgestellt. Während dem Abendessen haben sich alle zu Projektteams aufgrund ihrer Projektpräsentationen zusammengeschlossen. Am Ende gab es ein Teamchallenge und eine Aufgabe, die bis zum nächsten Tag vom Team erledigt werden soll.

Der 3. Tag war dem Prototyping gewidmet. Die Projektteams holten sich das erste Feedback ein und definierten Ziele, was sie am heutigen Tag erarbeiten, erreichen, herausfinden oder erproben möchten. Alle waren auf sich alleine gestellt und bastelten an Modellen, telefonierten mit möglichen PartnerInnen oder arbeiten an ihrem Canvas.

Am letzten Tag besuchten uns Gäste im Rahmen des ExpertInnenforums: Jedes Projektteam bekam 4 Slots, in welchem sie die Möglichkeit hatten, einer ExpertIn über das Projekt zu erzählen. Die ExpertInnen versuchten konstruktives Feedback zu geben und das Potential der Idee aufzuzeigen. Danach hatten die Teilnehmenden Zeit, um sich für die Abschlusspräsentation vorzubereiten. Feedback bekamen die Teams von der Jury noch einmal. Schließlich endete das imp!act mit einer Evaluation und Abschlussrunde.Die Teilnehmenden konnten viel für sich mitnehmen: Wissen über sich selbst, Motivation und das Gefühl, dass wir gemeinsam etwas verändern können.

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Obwohl sieben von zehn jungen Erwachsenen sich gerne für eine nachhaltige Zukunft engagieren würden, tun es nur 10-30% tatsächlich. Um dieses große ungenutzte Potential der jungen Generation für gesellschaftliche Entwicklung und Social Entrepreneurship zu nutzen, haben wir zum zweiten Mal einen imp!act Workshop organisiert. Mittlerweile hat sich imp!act stark verbreitet und findet weltweit statt.

Die an die Events anschließenden Befragungen haben folgendes gezeigt:

  • - 60% - 90% der Teilnehmenden entwickeln einen nachhaltigeren Lebensstil 
  • - Über die Hälfte engagieren sich bei existierenden Organisationen 
  • - rund 30% arbeiten nach einem Jahr weiterhin an ihren Projekten

 

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Folgende Aussagen stammen aus den Feedback Fragebogen, die unsere Teilnehmende ausgefüllt haben:

  • "Ich wusste nicht was mich genau erwarten würde und nie hätte ich gedacht, dass wir schlussendlich an meiner Idee weiter arbeiten. Es war ein unglaublich inspirierender, motivierender Workshop mit spannenden Persönlichkeiten, die alle etwas zum Positiven verändern möchten - die Energie, die Lebensfreude und den Tatendrang muss man einfach erlebt haben. Lasst euch auch mitreißen und erweckt eure vielleicht schon etwas eingeschlafene Idee wieder zum Leben."
  • "...Workshop war sehr gut organisiert, sehr viele Themen wurden besprochen, mit Tänzen gelockert, mit strikten Zeitlimits wurde Seriösität gezeigt...es hat mir sehr gefallen!"
  • "Wie wichtig und motivierend es sein kann, mit Gleichgesinnten intensiv zu arbeiten und sich auszutauschen!"

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

In der PDF Datei finden Sie eine Einnahmen-Ausgaben Rechnung unseres Projekts sowie die Kopien der Rechnungen.

Der größte Aufwand, den wir hatten, war die Miete der Räumlichkeiten in der Höhe von 200 Euro (Freundschaftspreis) - ein Drittel der Gesamtkosten. 

Die meisten Materialien für die Workshops haben wir auch selber gekauft und nur ein kleiner Teil davon kam von Sponsoren.

Unsere Partner und Freunde von foodsharing, fairtrade Austria, all i need, Heidingerhof und Kelly's haben uns Backwaren, Tee, Kaffee, Schokolade, Gemüse, Knabberzeug und verschiedene Speisen zur Verfügung gestellt und aus diesem Grund waren unsere Kosten für Getränke und Essen niedriger als geplant. 

Unsere Gäste und Teilnehmenden waren begeistert von dem Buffet und haben sich sehr gefreut, dass sie sich auf die Projektarbeit konzentrieren können ohne sich Gedanken darüber zu machen.

Aus organisatorischen Gründen (Logistik) haben wir zweimal einen Wagen gemietet.