Seiten anzeigen
Projekt-ID: 1405

Sozialatlas. Die App für direkte Verbindungen im sozialen Unterstützungsnetz.

Initiator/In: Bernd Rohrauer
eingereicht am: 07.12.2016
Budget: € 1.902,-
Finanzierungsfrist: 07.04.2017
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Sonstige
Themenkreis: Armut & Sozialstaat

Allgemein

Projektteaser

Die Soziale Landschaft ist durchwachsen und selbst für SozialarbeiterInnen schwer zu überschauen. Was fehlt ist eine mobile App die es einfach macht die jeweils passende soziale Einrichtung zu finden.

Projektadresse

Staudingergasse 11/24
1200 Wien Wien

Projektstandort ist in Wien. Eine Ausweitung auf die Bundesländer wurde auf mehrere Anregungen via Facebook bereits technisch implementiert. Die Sammlung der Daten und Bewerbung der Einrichtungen konzentriert sich zunächst jedoch auf Wien. Registrierte Benutzerinnen können jedoch auch auf Bundesländerebene bereits Einrichtungsinformationen bereitstellen.
  • Start Projektumsetzung: 11.06.2016
  • Ende Projektumsetzung: 01.03.2017

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Das Sozialsystem in Österreich ist reich an Angeboten für die meisten sozialen Anlassfälle. Eine Herausforderung bedeutet aber die Vermittlung zu den jeweils passenden Einrichtungen.

Daraus ergeben sich folgende Probleme:

-       Hohe Anforderungen an SozialarbeiterInnen bei der qualitätsvollen Vermittlungsarbeit

-       Überforderung von freiwillig Engagierten beim Versuch zu unterstützen

-       Hoher Grad an Abhängigkeit bei den Betroffenen

-       Gefahr, dass vorhandene Leistungsansprüche und Ressourcen nicht ausgeschöpft werden

-       Ressourcenaufwand für Personen und Einrichtungen bei wenig treffsicheren Vermittlungen

Was fehlt ist ein Instrument, das es ProfessionalistInnen, Engagierten und Betroffenen erleichtert passende Hilfen und zuständige Stellen zu finden.

 

Ziel

Daher arbeite ich an der Umsetzung einer Webanwendung, die diese Lücke schließen kann:

Hilfesuchenden wird es ermöglicht Einrichtungen zu finden, die nach Zielgruppe, Thema, Angebotsform und regionaler Zuständigkeit zu deren Anliegen passen. Auch praxisrelevante Faktoren, wie Barrierefreiheit, Mitnahme von Hunden, etc. können dabei Berücksichtigung finden.

ProfessionalistInnen wird eine Plattform zur Verfügung gestellt ihre Angebote zu präsentieren und das Instrument selbst für eine optimierte Form der Vermittlung zu nutzen.

Von besonderem Wert soll die App für die steigende Zahl an sozial Engagierten sein, die als MittlerInnen zwischen Betroffenen und professionalisierten Einrichtungen entscheidendes beitragen.

Spendenaufruf:

Seit Juni wurden neben der unbezahlten Arbeitszeit auch alle konkreten Kosten (u.a. Domain- und Serveranmietung) selbst getragen. Ziel des gemeinwohlorientierten Projektes ist, dass es auch kostentechnisch vom Gemeinwesen getragen wird. Als Teil dieses Gemeinwesens geben Sie mit ihrer Spende eine Einschätzung, ob der erwartete Nutzen den Aufwand lohnt. Persönlich bin ich jedenfalls davon überzeugt :-)


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Via facebook-Seite und Homepage (www.soziale-landschaft.org) wird zudem laufend über Forstschriite (und ggf auch Hindernisse) informiert.

Ggf. ein Newsletter für Spenderinnen und Interessierte.

Letzlich lebt die Praktikabilität des Tools vom Grad seiner Bekanntheit und Nutzung, und somit auch von der aktiven Mitwirkung aller FörderInnen (also auch jene die selbst nicht über ausreichend Mittel verfügen finanziell zu partizipieren, aber dafür die Informationen streuen sind wichtige Projektverbündete)

Details

Ausgangssituation

• Das stark ausdifferenzierte soziale Hilfesystem in Österreich stellt eine für viele (über)lebenswichtige Ressource dar. Der hohe Grad an Spezialisierung und Ausdifferenzierung bringt allerdings auch mit sich, dass es Hilfesuchenden zunehmend an Möglichkeiten mangelt ohne fremde Hilfe an jene Unterstützungsleistungen zu gelangen, die die soziale Landschaft für ihre jeweils individuellen Bedarfe bereitstellt. Auf der Suche sind sie meist auf die Unterstützung durch vermittelnde ProfessionalistInnen der sozialen Arbeit angewiesen. Nun wäre es aber illusorisch zu denken, dass es einzelnen SozialarbeiterInnen zuzumuten ist einen erschöpfenden Überblick über die jeweils passenden Ressourcen zu haben. Die berufspraktische Wahrnehmung, dass dem nicht so ist war ideengebend für dieses Projekt.

 

Was sind die Hintergründe? Wie kam es zu diesem Problem?

In meinem beruflichen Umfeld (Gemeinwesenarbeit / Stadtteilarbeit) werden ProfessionalistInnen mit unterschiedlichsten Themen von Betroffenen konfrontiert. Anspruch der Tätigkeit ist es jenen Personen weiterführende Informationen zu geben, wo sie mit ihren Anliegen auf konkrete Unterstützung treffen können. Die tägliche Praxis zeigt, dass das nicht immer befriedigend möglich ist. Grund dafür ist, dass es keine systematisierte Quelle für diese Informationen zum Nachschlagen gibt, sondern dieses Wissen verstreut recherchiert werden muss oder oft auf Erfahrungswissen beruht. Was sich aus diesem Umstand auch ergibt ist ein bestimmter Grad an Abhängigkeit der Unterstützungssuchenden von Fähigkeiten, Kompetenzen, Haltungen und Willen der ProfessionalistInnen.

Ein weiterer bedeutsamer Aspekt liegt in der begrüßenswerten Erstarkung der Zivilgesellschaft, welche sich besonders in neueren Ausformungen von Freiwilligenarbeit zeigt: Immer mehr Menschen werden eigeninitiativ tätig, besonders auch im sozialen Bereich. Diese Menschen verfügen in der Regel nicht über die jene professionellen Skillz von ausgebildeten Sozialarbeiterinnen. Gerade diese Helferinnen zeigen sich sehr gefordert bei der Aufgabe von ihnen betreute Menschen zu weiterführenden spezialisierten Einrichtungen zu vermitteln. Daher stellen diese HelferInnen eine besonders relevante Zielgruppe für dieses Projekt dar.

 

Wie, wann, warum haben Sie sich entschlossen zu helfen?

Innerhalb der Organisation wo ich tätig bin, zeigte sich der Bedarf ein Instrument für den internen Gebrauch zu entwickeln, das es den MitarbeiterInnen erleichtert KundInnen / KlientInnen an passende Einrichtungen weiter zu vermitteln. Als Schwierigkeit für eine überblicksgebende Strukturierung erwies sich die Multidimensionalität der Daten. Was heisst das? Neben Strukturierung nach Themen bzw. Handlungsfeldern, gibt es noch Zielgruppen, Angebotsformen und ganz besonders relevant ist immer die Frage nach der regionalen Zuständigkeit. Handelt es sich beispielsweise um eine Person, die im 10ten Wr. Gemeindebezirk lebt, geht es zunächst darum, jene Einrichtungen auszuschließen, die nicht für diese Region zuständig sind, und gleichzeitig geht es darum zu filtern, welche Angebote zu dem Betroffenenproblem passen. Da stößt man mit listenbasierten Darstellungen schnell an Grenzen. An diesem Punkt entstand die Idee mit einer kartenbasierten Anwendung und der Nutzung von Webtechnologien eine Lösung voranzutreiben. Die weitere Entwicklung löste sich zunehmend von Arbeitsauftrag ab und verlegte sich in die Freizeit. Hintergrund ist die dienstgeberseitige Erkenntnis, dass Ansprüche und Potentiale des Projektes über Ressourcen und vor allem ressortbedingte Zuständigkeit (Wohnen und nicht Soziales) der Organisation hinausgehen. Mir wurde nahegelgt mich an das zuständige Ressort zu wenden. Nach einiger Überlegung entschied ich mich dazu, das Projekt nicht vorzeitig aus der Hand bzw. in eine organisationale Abhängigkeit zu geben, sondern stattdessen zu versuchen es zunächst auf eigene Beine zu stellen. Als mittelfristiges Ziel ist allerdings eine Überführung in ein bestehendes System denkbar – allerdings unter dem Anspruch einer nichtkommerziellen Nutzung und gleichberechtigten Offenheit für alle Anspruchsgruppen.

 

Lösung des Problems – Beschreibung des eigentlichen Projekts

Welches Problem wird gelöst?

Hohe Schwellen beim Aufspüren benötigter Hilferessourcen im sozialen Dienstleistungsapparat werden herabgesetzt

Demokratisierung der Möglichkeiten einer freie(re)n Angebotswahl am sozialen Dienstleistungsmarkt für unmittelbar Betroffene

Unterstützung im Dienst einer Professionalisierung von SozialarbeiterInnen durch Bereitstellung eines mächtigen Tools zur Ressourcenvermittlung

 

Wie wird das Problem gelöst?

Ein kartenbasiertes digitales Instrument wird bereitgestellt welches:

- Stationär und mobil (Handy, Tablet, etc.) abrufbar ist

- Passgenaue Ressourcen selbsterklärend nach regionaler Zuständigkeit, Handlungsfeld, Zielgruppen und Angebotsformen aufspüren lässt.

- Weiterführende Informationen, Kontaktdaten und Links zu den einzelnen Einrichtungen beinhaltet

- Gefilterte Ergebnisse visuell auf der Karte und als interaktive Liste darstellt

- Es Einrichtungen erlaubt sich zu registrieren und nach Validierung selbst Einträge zu ihren Angebotsleistungen vorzunehmen

- Optional: Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten für registrierte Einrichtungen im Sinne einer individualisierbaren Ressourcen-/ Vernetzungslandkarte

 

Wem wird geholfen? / Welche Zielgruppe soll erreicht werden?

• ProfessionalistInnen wird es erleichtert passende Dienstleistungsanbieter für ihre KlientInnen zu finden.

• KundInnen / KlientInnen / BürgerInnen / etc. wird eine niederschwellige Möglichkeit gegeben selbst und unabhängiger nach optionalen Unterstützungsleistungen zu suchen und mitunter rechtliche Ansprüche geltend zu machen

• Einrichtungen wird die Möglichkeit gegeben ihre Angebotsleistungen transparent zu machen und auf diese Weise u.a. auch Kosten zu minimieren, indem Fälle einer Nicht-Zuständigkeit und der Bedarf an Weitervermittlung reduziert werden können.

 

Technische Details

Es handelt sich um eine Webanwendung welche als mobile sowie als Desktopvariante verfuegbar sein soll.

Kern der Anwendung ist eine MYSQL basierte und gesicherte Datenbank darauf Einrichtungsdaten gespeichert werden, und von welcher die benoetigten Informationen der Nutzerinnen in die Anwendung (PHP, JavaScript, jQuery, html) geladen werden.

Die Funktionalitaet gliedert sich in drei Module:

1. Anzeigemodul: Hier geht es darum Einrichtungen für benötigte Hilfeleistungen zu finden.

2. Bearbeitungsmodul: Dieses erlaubt es registrierten Benutzerinnen (ProfessionalistInnen sozialer Einrichtungen und SzstemadministraorInnen die Daten zu aktualisieren)

3. Eingabemodul: Dieses ermöglicht das Anlegen neuer Einrichtungen (registrierte Benutzerinnen und Administratorinnen)

Die Seite ist für AngebotsnutzerInnen anonym nutzbar (Anzeigemodul). AngebotsleisterInnen können nach einfacher Registrierung und Validierung eigenständig ihre Einrichtung eintragen und Informationen innerhalb der bereitgestellten Matrix aktuell halten.

Eventuell angedacht ist, dass die jeweiligen Aktualisierungen durch SystemadministratorInnen zeitnah (max 2 Werktage) freigeschaltet werden.

 

Welche Ziele sollen erreicht werden?

Konkretes Ziel ist die Bereitstellung eines wirksamen Tools für die Praxis. Eine funktionale Technologie ist die eine Grundvoraussetzung dafür (und bereits weitgehend ausgereift). Die bringt allerdings wenig, solange nicht ausreichend Content (Einrichtungsdaten= in der Datenbank abgelegt sind.

Ziel ist nach der Online-Bereitstellung daher eine wirksame Bewerbung des Instrumentes gegenüber sozialen Einrichtungen um ein schnelles Anwachsen des Datenpools zu fördern.

Bis Juli 2017 sollen zumindest so viele Einrichtungsressourcen bereitstehen, dass Betroffene aus allen Regionen in Wien in jedem Handlungsfeld zumindest einfach fündig wird.

 

Welche Meilensteine gibt es? Was sind die einzelnen Schritte um das Projektziel zu erreichen?

1. Technische Überarbeitung des Prototypen

2. Anmietung einer Domain (z.Bsp: www.sozialatlas.at)

3. Anreicherung der Datenbank durch zunächst eigene Recherche (Informationen auf Homepages der Einrichtungen ins Tool integrieren)

4. Testphase (internes Netzwerk an Bekannten und ProfessionalistInnen)

5. Einbindung von Einrichtungen (Idee ist es neben allgemeiner Vernetzungsarbeit zunächst jene Einrichtungen einzuladen, die eigenmächtig bereits in die Datenbank eingetragen wurden. Mittels Registrierung können diese die Angaben verfeinern und weiterhin aktuell halten)

6. Angestrebt wird ein Schneeballeffekt durch die ins Boot geholten Einrichtungen.

 

Was ist der gesellschaftliche Nutzen des Projekts?

Ein im Verhältnis zum Aufwand ungemein kostengünstiges, ressourcenschonendes und öffentlich verfügbares Instrument im Dienste einer Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, das eine Win-Win Situation zwischen sozialen DienstleistungserbringerInnen sowie AngebotsnutzerInnen darstellen soll. Dies indem es nutzerInnenseitig Zugänge zu Ressourcen des Hilfesystems demokratisiert und Wahlmöglichkeiten transparent macht und angebotsleisterInnenseitig Ressourcen schonen kann und Möglichkeiten für mehr Transparenz bereithält.

 

Informationen zu den ProjektinitiatorInnen

Wer sind die ProjektinitiatorInnen?

Nach gemeinschaftlichen Vorleistungen innerhalb einer Gruppe aus SozialarbeiterInnen aus der Stadtteilarbeit, habe ich das Projekt seit August im Alleingang weitergetrieben.

Ich selbst bin studierter Sozialarbeiter mit mehrjähriger Berufserfahrung in den Bereichen Jugendarbeit, Gemeinwesenarbeit und Stadtteilarbeit. Die für das Projekt notwendige Affinität zum kreativen Umgang mit neuen Medien rührt aus meinem Vorstudium in der Klasse für Malerei und Trickfilm an der Uni für Angewandte Kunst und der vorausgegangenen beruflichen Tätigkeit als Vertragslehrer für MulitMediaArts und Bildernerischer Erziehung an einem Oberstufenrealgyzmnasium. Berufsbegleitend bin ich seit mehr als 10 Jahren selbstständig in der Medienvermittlung (Workshop- und Vortragstätigkeit mit Schwerpunkt Animations- und Trickfilmgestaltung) und Mediengestaltung (Schwerpunkt Videoschnitt und Videoanimation) tätig. Seit drei Jahren bin ich im Bereich der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der stadtteilorientierten Arbeit in Wien angestellt und genieße die Möglichkeit mich im Bereich des Theorie-Praxistransfers von sozialer Arbeit lernend zu betätigen.

 

Was spricht für Ihr Projektteam?

Es würde mich freuen tatsächlich in absehbarer Zeit von einem Projektteam sprechen zu können. Allein für mich spricht derweil, dass ich mich zwischenzeitlich “nachhaltig“ für die Projektidee begeistern konnte und deshalb wesentliche Teile des Projektes bereits in Eigenleistung umgesetzt wurden. Hinzu kommt, dass das Interesse für die sozialarbeiterische Aneignung kartengestützter Möglichkeiten mich bereits länger begleitet und bei der sozialraumanalytischen „Nadelmethode“ ihren Anfang nahm. Schon dort führte die Auseinandersetzung zu einer praktischen Umsetzung und zeichnete letztlich wesentlich mitverantwortlich für eine betroffenenorientierte Umgestaltung einer größeren Parkanlage in Wien Meidling. Während dieses Tool zwischenzeitlich erneute jeweils projektbezogene Anwendung fand, sehe ich das besondere Potential des vorgeschlagenen Instrumentes in der angestrebten allgemeinen Verfügbarkeit und den erwarteten praktischen Nutzen einer solchen Anwendung.

 

Welche relevanten Erfahrungen hat das Projektteam?

Mehrjährige Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit (Stadteilarbeit, Gemeinwesenarbeit, Jugendarbeit)

Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der Mediengestaltung

Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

Projekterfahrung in der Umsetzung von öffentlichen Partizipationsprozessen (Bassena am Schöpfwerk, wohnpartner Wien, Verein Wr. Jugendzentren) sowie der Projektleitung eines Partizipationsprojektes (Lokale Agenda Landstraße)

Wissenschaftliche Publikationen, u.a. zum projektbezogenen Thema der Potentiale kartengestützter Technologien für die Soziale Arbeit

 

Öffentlichkeit & CF-Kampagne

Wie schaffen Sie es, das Projekt bekannt zu machen?

Bis zu diesem ZP lag der Fokus auf der technischen Umsetzung, welche weitgehend abgeschlossen ist. Die Frage nach der Vermarktung dieses Produktes ist eine jüngere und bedarf noch weiterer Überlegungen. Aktuell erscheint folgende Rahmenstrategie aussichtsreich

- Eigenständige Anreicherung der Datenbank mit den bereitzustellenden Einrichtungsinformationen

- Erweiterung des Projektteams (Marketing, Vernetzung, technische Unterstützung)

- Erreichung zur Mitwirkung der voreingetragenen Einrichtungen sobald ein „ansehnliches“ Kontingent an Daten vorliegt.

- Anzapfen privater und beruflicher Netzwerke (Arbeitskreise, Interessensvertretungen, Berufsverband, etc.) (interner Kreis)

- Bewerbung über soziale Medien (ab offizieller Bereitstellung) (öffentlicher Kreis)

- Aktive Kontaktaufnahme mit weiteren Einrichtungen

- Schneeballeffekt (Bekanntmachung durch kooperierende Einrichtungen und ProjektpartnerInnen)

 

Wo sind Sie zu finden?

Facebook:

https://www.facebook.com/sozialatlas/

Homepage:

www.soziale-landschaft.org

Link zum Prototypen*:

http://www.soziale-landschaft.at/

* Bitte berücksichtigen, dass es sich dabei um Prototypen handelt, die hinsichtlich finalem UserInterface-Design und Usability noch in den Kinderschuhen stecken. Derweil geht es um die Gewährleistung von Funtkionalität (Stand: November 2016)

 

Wie können die SpenderInnen bei der CF-Kampagne mithelfen?

- monetäre Unterstützung für die Umsetzung zur Abdeckung der Grundkosten

- gern auch Zeitspenden und aktive Mitarbeit, besonders in den Bereichen Marketing, Programmierung

-  testen des Prototypen und Rückmelden von Ideen und Kritiken

- weitertragen und bewerben der Projektidee

- registrieren (als Sozialdienstleister) und die eigenen Angebotsressourcen eintragen (ab Jahresbeginn 2017)

 

Nachhaltigkeit

Wie könnte es nach dem Projekt weitergehen?

Im Sinne einer Skalierbarkeit versuche ich den Projektstand so zu überarbeiten, dass ausgehend von dem Bundesland Wien eine spätere optionale Erweiterung auf die Bundesländer möglich ist.

Bedauerlich ist und bleibt es derweil, dass eine anzustrebende Mehrsprachigkeit im Sinne der intendierten Zugangsdemokratisierung aktuell (noch) nicht möglich erscheint. Dies stellt aus meiner Sicht die stärkste Einschränkung dar und wünschenswert wäre es nach erhofftem guten Projektstart mittelfristig dafür eine Lösung zu entwickeln.

Mittelfristig ist denkbar (und im Idealfall, nämlich, wenn das Instrument so stark genutzt wird, dass es eine berufsbegleitende Wartung überfordert) das Projekt in eine etablierte (öffentliche) Struktur zu überführen/ integrieren.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 3.032,-
  • - Eigenmittel
    € 1.300,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.732,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 170,-
  • Zielbudget
    € 1.902,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Eigenmittel:
    bereits geleisteter Programmieraufwand: 130 h a 10 Euro = 1300 Euro

    Finanzierungsbetrag:
    Fachliteratur: 85 Euro
    weitere Personalkosten (Programmieraufwand, Befuellung Datenbank, Marketing, Vernetzung): ca. 150 h a 10 Euro = 1500 Euro
    Domain & Servermietung: ca 147 Euro

Dateien

Links & Downloads

Galerie

video
video

News

Bernd Rohrauer

hat am 03.01.2017 geschrieben

Der Sozialatlas startet mit bereits mehr als 100 sozialen Einrichtungen ins neue Jahr

Innerhalb von nur 4 Wochen ist die Datenbank der Anwendung bereits auf mehr als 100 Soziale Einrichtungen gewachsen. Damit entwickelt sich die App immer mehr zu einer brauchbaren Orientierungshilfe und ermöglicht das Aufspüren sozialer Hilferessourcen.

mehr
video

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Um die in der Projektbeschreibung formulierten Ziele zu erreichen wurden im Projektzeitraum folgende Schritte unternommen:

a) Ausarbeitung des Webtools:

der überwiegende Teil des Aufwandes floß in die Bereitstellung der techn. Infrastruktur. Hierfür wurden ca 300 Stunden investiert. Das Programm ist als webbasierte Anwendung verfügbar. Wünschenswert wäre noch eine Umsetzung als native mobile App.

b) Erstellen der Datenbank:

Ziel war es, bis Mitte des Jahres 2017 einen Grunddatenbestand an Hilferessourcen im Raum Wien aufzubereiten. Ausgegangen wurde dabei von 100 sozialen Einrichtungen. Die Datenbank umfasst aktuell ca 200 Einrichtungen. Mit Juli (also Jahresmitte) konnte das Ziel auf 400 Einrichtungen angehoben werden. Die Eintragung erfolgte zudem auch unabhängig vom Projektteam sowohl durch Freiwillige (ca 80 Einrichtungen) sowie vereinzelt bereits auch durch EinrichtungsvertreterInnen selbst.

c) Bekanntmachung der Anwendung:

Dieser Schritt setzte voraus, dass sowohl die technische Infrastruktur funktioniert, sowie auch, dass die Datenbank einen ausreichenden Grundbestand an Ressourcen bereithält und untergliedert sich in drei Schritte:

  1. Bekanntmachung unter Einrichtungen (als PartnerInnen)
  2. Bekanntmachung im HelferInnensystem (Sozialarbeitende und Freiwillig Engagierten)
  3. Unterstützungssuchende

Im Projektzeitraum konzentrierten sich die Maßnahmen auf Schritt zwei und eins.

  • Erreichung via soziale Medien – facebook:
  • Aktive Vernetzung: Social city Wien, Österr. Berufsverband für Soziale Arbeit, FH Campus Wien
  • Präsentationen: Posterpräsentation bei der Tagung der Österr. Gesellschaft für Soziale Arbeit & Vortrag beim FH-Forschungsforum am Campus Krems
  • Publikationen: Artikel in der Fachzeitschrift „Soziale Arbeit in Österreich“ (Erscheinung vorauss. Im Juli 2017), Newsletter der FH Wien.
  • Erstellung eines BenutzerInnenhandbuches
  • Erstellung weiterer Demomaterialien (2 Promanimationen, Tutorial-Videos, Comic, etc.)

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Im Projektzeitrum wurde mit der Aufbereitung einer technischen Infrastruktur und dem Aufbau einer (Ressourcen-)Datenbank eine Voraussetzung für das Weitere geschaffen. In der nächsten Phase geht es um die Bekanntmachung. Der Zweck liegt in der Optimierung des Hilfesystems durch Informationstransparenz und Vernetzung, sowie im emanzipatorischen Gehalt durch die offene Verfügbarkeit auch für Unterstützungssuchende.

Was noch fehlt ist die Bekanntmachung und Einladung zur Nutzung.

Dazu haben sich in der bisherigen Vernetzungstätigkeit potentielle Schnittstellen eröffnet. Zum einen im Bereich der "Emergency Social Work" an einem Forschungsprojekt an der FH St. Pölten. Hier geht es um die Herausforderung Menschen im Zuge der Fallannahme durch Rettungsdienste, die eher psychosoziale als somatische Hilfebedarfe haben (besser), weiter zu vermitteln.

Eine weitere potentielle Zusammenarbeit gibt es rund um die Kartographierung sozialer Ressourcen mithilfe des Sozialatlas in der Gemeinde Heidenreichstein in Kooperation mit der FH St. Pölten.

Neben einer Publikation in der Fachzeitschrift Soziale Arbeit in Österreich gibt es Unterstützung seitens der FH Campus Wien, dem OBDS und Social City Wien bei der weiteren Bekanntmachung.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Die Reaktionen zum Projekt waren ausnahmslos positiv. Dies betrifft im Besonderen Angestellte der Sozialen Arbeit. Hier wurde allseits rückgemeldet, dass ein solches Instrument wünschenswert, unterstützend und hilfreich wäre (ist).

Vorbehalte gab es dort wo es um die Gewinnung sozialer Einrichtungen als aktive MultiplikatorInnen ging. Argumentiert wurde hierbei mit internen Ressourcen, wenn es darum geht die bereitzustellenden Daten eigenständig einzuspeisen und zu warten. Sehr wohl gab es Zusagen was die Unterstützung bei der Bekannmachung und Streuung innerhalb der Institutionenlandschaft betrifft.

Bei zwei Fachtagungen zeigte sich ein sehr starkes Interesse am Sozialaltas.

Sehr viele Rückmeldungen gab es auch in den Sozialen Medien, sowohl aus den Bundesländern, wie auch aus Deutschland, wo es auch zu Erwähnungen auf anderen Seiten kam.

Reaktionen in Zahlen:

  • Likes des Projektes auf facebook (Nov bis April): 394
  • Aufrufe der App durch unterschiedliche (IP-)NutzerInnen (Nov bis März): 5223
  • Aufrufe des Promo-Videos "Herr A hat ein Problem": 2464

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Spendengelder:

Mit 1600 Euro floss der überwiegende Teil des Budgets in die technische Umsetzung des Programmes (und konnte gemessen an der Arbeitszeit den kleineren Teil des Gesamtaufwandes von ca 300 Arbeitsstunden decken). Dies beinhaltet neben der Programmierleistung auch die Erstellung zweier Animationsvideos, eines Comics, mehrerer Tutorialvideos und eines NutzerInnenhandbuches.

Die weiteren knapp 400 Euro setzen sich aus konkreten Ausgaben für die Anmietung von Web-Space und Webadresse, Anschaffung unterstützender Fachliteratur für die Programmierleistung, Tagungskosten für die Ermöglichung der Präsentationen sowie Material- und Kopierkosten von deren Durchführung zusammen (ca 120 Stunden).

Eigen-/ Mehrleistungen:

Nicht verrechnet wurde die Öffentlichkeitsarbeit (laufende Betreuung des facebook-Auftritts, Erstellung und Wartung der Homepage, Vernetzungstätigkeit, Vorbeireitung und Durchführung der Tagungspräsentationen)

Fahrtkosten im Ausmaß von 310 Euro (Vernetzungen u.a. in Linz, Strobl, Krems, St. Pölten) wurden bei der Abrechnung auch nicht berücksichtigt und wurden privat getragen.

Kosten der Vervielfältigung des Handbuches (50 Stück) mangels Rechnungsbeleg.

Zu erwähnen gilt es, dass weitere 300 Euro zu je 100 und 200 Euro von privaten SpenderInnen beigetragen wurden.

Zeit spenden

Bitte geben Sie die Anzahl an Stunden bei den einzelnen Aufgaben ein, die Sie spenden.

Zeit spenden

Noch benötigt: 8 Std.
Noch benötigt: 10 Std.
ProgrammierkenntnisseÖ Javascript, MYSQL, CSS3 oder im App-Design.
Noch benötigt: 33 Std.
Recherche und Eingabe von Sozialen DienstleisterInnen. (SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, etc.)