Projekt-ID: 2338

Bürger:innen denken gemeinsam Mobilität neu

Initiator/In: Verein Respekt.net
eingereicht am: 09.12.2021
Budget: € 11.000,-
Finanzierungsfrist: 04.10.2022
Finanzierungsschwelle: € 5.500
Land/Region: Österreich
Art: Aktion
Themenkreis: Umweltschutz & Nachhaltigkeit

Allgemein

Projektteaser

Mit dem Baustopp des Lobautunnels befindet sich der Osten Österreichs in einer unsicheren Verkehrssituation. Der Zukunftsrat Verkehr erarbeitet gemeinsam mit Betroffenen Lösungen.

Projektadresse

Neubaugasse 56/2
1070 Wien
  • Start Projektumsetzung: 27.01.2022
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2023

Projektbeschreibung

Der „ZUKUNFTSRAT VERKEHR“ widmet sich der problematischen Verkehrssituation in der Ostregion Österreichs, wo täglich rund 2,6 Million Menschen von A nach B müssen. Mit einer aufsuchenden Kampagne und zwei Bürger:innenräten beteiligen wir Menschen, die sich in und um Wien bewegen an der Bearbeitung der Verkehrsprobleme in unserer Region.

Um unsere Bemühungen um einen vernünftigen Bürger:innenbeteiligungsprozess bekannter zu machen und möglichst viele Menschen zu erreichen, möchten wir Kampagnenaktivitäten crowdfunden.

Wer erarbeitet diese Lösungen?

Respekt.net hat im Jänner 2022 mit Unterstützung des Action for Sustainable Future hub der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft und der Universität für Angewandte Kunst einen großen gesellschaftlichen Nachdenkprozess gestartet. Der Zukunftsrat Verkehr will gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung ein nachhaltige und lebbare Lösungsansätze für die angespannte Verkehrssituation in und um Wien entwickeln.

Was ist ein Zukunftsrat?

Der Zukunftsrat Verkehr basiert auf der Erfahrung von lokalen Bürger:innenräten und dem im Spätsommer 2021 erfolgreich durchgeführten Zukunftsrat Demokratie. Das Modell des Zukunftsrates ist ein durch und durch partizipativer Prozess und bindet unterschiedliche Bevölkerungs- und Interessensgruppen ein. Weitere Informationen zum Modell und Prozess in den Details.

Crowdfunding Zukunftsrat Verkehr

Das Crowdfunding für den Zukunftsrat Verkehr zielt auf die Finanzierung von begleitenden Werbe- und PR-Maßnahmen ab. Klassische Pressearbeit, die Aktualisierung der bestehenden Webseite, Straßenaktionen und Kampagnen auf Social Media sollen aus dem Crowdfunding finanziert werden. 

Besucht uns auf zukunftsrat.at für mehr Informationen und Details rund ums Projekt.


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation, Online-Abschlussbericht.

Details

Warum der Zukunftsrat Verkehr?

Wenn Österreich die Ziele der Agenda 2030 einhalten will, müssen wir die Notwendigkeit einer Verkehrswende mit möglichst vielen Betroffenen reflektieren und mit ihnen tragfähige Lösungen für ihren Alltag definieren. Der Zukunftsrat Verkehr ist ein österreichischer Modellprozess, der auf Erfahrungen von lokalen Bürger:innenräten und dem Zukunftsrat Demokratie basiert und in einem durch und durch partizipativen Prozess, unterstützt von künstlerischen Interventionen, ein nachhaltige und lebbare Lösungsansätze für die angespannte Verkehrssituation in und um Wien entwickeln. 

Welches Ziel verfolgt der Zukunftsrat Verkehr?

Ziel des Zukunftsrats Verkehr ist es, möglichst viele Menschen auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Verkehrswende aufmerksam und sie gleichzeitig zu einem Teil der Lösung zu machen, indem ihre Ideen gehört, gesammelt, dokumentiert und beraten werden. Gleichzeitig werden in diesem Prozess auch die diversen Aktivist:innengruppen zu Bürger:innen, die sich mit gegensätzlichen Standpunkten und Bedürfnissen dialogisch auseinandersetzen und gemeinsame Lösungen erarbeiten. Auch deren Selbstverständnis kann aus der beratenden Auseinandersetzung mit ganz anderen Ansichten und Bedürfnissen nur profitieren.

Wie soll der Zukunftsrat Verkehr ablaufen?

Mit einer aufsuchenden Kampagne werden die Themen gesammelt, die Menschen in der Ostregion im Hinblick auf die Verkehrssituation besonders bewegen. Diese werden verdichtet und in zwei Bürger:innenräten mit jeweils 30 per Losverfahren ausgewählten Bürger:innen bearbeitet. Gemeinsam mit den Bürgerrät:innen werden Empfehlungen für Lösungen entwickelt.

Die Teilnehmer:innen beraten an zwei Wochenenden für jeweils 1 1⁄2 Tage die gesammelten und kondensierten Fragestellungen. Ein Team von Expert:innen steht online zur Verfügung, um eventuelle Sachfragen zu klären. Die Expert:innen dürfen keine persönlichen Meinungen äußern und müssen imstande sein, balancierte und ausgewogene Statements abzugeben.

Um angenehm und gut arbeiten zu können, werden die Bürgerrät:innen auf zwei Gruppen aufgeteilt, die parallel arbeiten. Ein Team von 4 Moderator:innen steht den zwei Gruppen zur Verfügung, um die faire und gleichberechtigte Beratung zu gewährleisten.

Die Ergebnisse der Beratungen werden gemeinsam mit den Teilnehmer:innen in einem “Bürger:innencafé” der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit präsentiert. Das Bürger:innencafé lädt alle Menschen ein und wird sowohl online als auch physisch stattfinden. Es wird vor allem die Aufgabe haben, bei der Politik und Verwaltung konkrete Commitments zu den Beratungen des Zukunftsrates und weitere Schritte zu erwirken.

Gibt es vergleichbare Aktionen?

Ja. Der Verein Respekt.net und die beiden Initiativen IG Demokratie und mehr-demokratie! haben im September 2021 den ersten bundesweiten Bürger:innenrat in Österreich durchgeführt. Dieser behandelte das Thema “Demokratie” und zeigte ein klares Bild: Bürger:innen wollen besser eingebunden werden. Die Ergebnisse des Zukunftsrates Demokratie und des Bürger:innenrat sind online einsehbar.

Wer ist am Zukunftsrat Verkehr beteiligt?

Aktivist:innengruppen bzw. NGOs

  • mehr Demokratie
  • ig Demokratie
  • respekt.net
  • Gründungsverein Demokratiestiftung
  • Democratic Society
  • European Public Sphere

Unternehmen:

  • plenum gesellschaft für nachhaltige Entwicklung gmbh
  • SORA

Wissenschaftliche Begleitung: 

Katharina Toth, BoKu, Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik 

Künstlerische Begleitung:

  • Martin Moser, Buchautor, Umweltaktivist, Weitwanderer
  • skug Musikkultur

Budget

  • Gesamtbudget
    € 10.000,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 10.000,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 1.000,-
  • Zielbudget
    € 11.000,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 5.500,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 1 (wird bei erfolgreicher Finanzierung überwiesen)
    € 9.000,-
  • Respekt.net-Teilbetrag 2 (wird nach Erhalt des vollständigen Projektabschlussberichtes überwiesen; mind. 10 % des Zielbudgets)
    € 1.000,-
  • Abgabedatum Abschlussbericht
    14.01.2024
  • Projektrisiken

    Durch die Unterstützung des Action for Sustainable Future Hub ist die Basisfinanzierung gesichert. Der Zukunftsrat kann also jedenfalls durchgeführt werden. Es gibt keine Risiken.

  • Budgetplanung

    Das Budget beinhaltet Werbemaßnahmen in Print und Online und Ausgaben für Straßenaktionen (alle Angaben in Euro).

    5.000 für Videoproduktionen und Social Media
    5.000 für Aktionen im öffentlichen Raum
    2.500 für Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit
    7.500 für Inserate

    Sollte das Crowdfunding mehr Mittel erzielen können, fließen diese auch in unsere Arbeit.

Dateien

Links & Downloads

News

Verein Respekt.net

hat am 30.08.2022 geschrieben

Projekt-Update

Die Vorbereitungen für den Zukunftsrat sind in vollem Gange: Bereits in einem Monat, am 1. und 2. Oktober, tritt der Bürger:innenrat zum Thema Verkehr das erste Mal zusammen. 
Um zu diesem Anlass unser Crowdfunding noch einmal bewerben zu können, haben wir die Laufzeit bis 3. Oktober verlängert
Zudem haben wir Anpassungen im Budget vorgenommen: Das Zielbudget wurde auf 11 000 Euro verkleinert, da Materialkosten gespart wurden und für die a...

mehr

Verein Respekt.net

hat am 21.07.2022 geschrieben

Nominiert für den VCÖ-Mobilitätspreis!

Tolle Neuigkeiten zum ZUKUNFTSRAT VERKEHR: Unser demokratiepolitisches Modellprojekt ist in der Kategorie generationengerechte, sozial inklusive, barrierefreie Mobilität für den VCÖ-Mobilitätspreis nominiert.

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Meinungen

03.02.2022 10:58:25

Vernunft statt...

hat am 03.02.2022 geschrieben

Tolle Initiative!

mehr

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